DE206751C - - Google Patents

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DE206751C
DE206751C DENDAT206751D DE206751DA DE206751C DE 206751 C DE206751 C DE 206751C DE NDAT206751 D DENDAT206751 D DE NDAT206751D DE 206751D A DE206751D A DE 206751DA DE 206751 C DE206751 C DE 206751C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/02DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting

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  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

KAISERLICHES
eilt-
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 ^. GRUPPE
in FRANKFURT a. M. . '. ,
Einrichtung zur Selbstregelung elektrischer Maschinen.
Zusatz zum Patente 204210 vom 16. Juli 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17.JuIi 1906 ab. Längste Dauer: 15.JuIi 1920.
In der Patentschrift 204210 ist eine Einrichtung zur Selbstregelung elektrischer Maschinen beschrieben, deren Erregung mit Hilfe einer Erregermaschine erfolgt, und zwar wird letztere in Abhängigkeit von der Hauptmaschine angetrieben und derart gebaut, daß ihre Spannung unabhängig von der Belastung der Hauptmaschine bei zunehmender Drehzahl abnimmt. Es ist dort erwähnt, daß Haupt- und Erregermaschine vereinigt werden können, derart, daß in einem gemeinsamen Ständer ein Anker mit zwei getrennten Wicklungen kreist, die zu zwei verschiedenen Stromwendern führen. In diesem Fall kann man die gegenseitige Beeinflussung der Ströme des Erregerteiles auf den die Hauptmaschine darstellenden Teil dadurch vermeiden, daß man den Ständer für die beiden Systeme mit verschiedenen Polzahlen ausführt.
Wenn nun auch bei der erwähnten Anordnung eine Veränderung des gesamten Kraftlinienfiusses nicht hervortritt, so ist eine gegenseitige Beeinflussung unter Umständen doch insofern vorhanden, als eine Verzerrung der Felder auftreten kann, da ein Kraftfluß auf der einen Seite verstärkt, auf der anderen Seite geschwächt werden kann. Diese Verzerrung wird nicht konstant sein, sich vielmehr je nach der Belastung der Hauptmaschine ändern. Um die gegenseitige Beeinflussung der beiden Systeme noch' weiter herunterzudrücken, wird nun gemäß vorliegender Erfindung in dem System der Hauptmaschine eine Hilfswicklung angeordnet, die wesentlich in der gleichen Achse mit den Hauptbürsten angebracht ist. Die Wicklung wird so bemessen und geschältet, daß sie dem von den Hauptbürsten ausgehenden Ankerkraftfluß entgegenwirkt und ihn auf die Feldverteilung ohne Einfluß bleiben läßt, indem sie ihn ganz oder teilweise aufhebt. Es kann aber auch vorteilhaft sein, die genannte Hilfswicklung so zu bemessen und zu schalten, daß sie den von dem Arbeitsstrom erzeugten Kraftfluß mehr wie aufhebt, so daß das resultierende Feld dem von dem Arbeitsstrom erzeugten Feld entgegengerichtet ist. Anstatt durch die Hilfswicklung den Arbeitsstrom unmittelbar zu senden, kann man auch einen diesem proportionalen Strom durch die Wicklung schicken.
Die beiliegende Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Der Läufer b der Erregermaschine wird in Abhängigkeit von dem Läufer α der Hauptmaschine angetrieben und besitzt Erregerbürsten c, die zwischen der beispielsweise zweipoligen Wicklung/ eingeschaltet sind. Die Wicklung/ ihrerseits liegt parallel zum Netze bzw. zu einer Batterie e. An den Bürsten d, d der

Claims (1)

  1. Erregermaschine wird der zur Erregung der Hauptmaschine bestimmte Strom entnommen und in die z. B. vierpolig angeordnete Wicklung 5, N, S, N der Hauptmaschine geleitet.
    Auf der Hauptmaschine ist nun gemäß vorliegender Erfindung eine weitere Wicklung h in der Achsenrichtung der Arbeitsbürsten g, g und von gleicher Polzahl wie die Erreger-ο wicklung der Hauptmaschine angeordnet, welche an die Arbeitsbürsten g unmittelbar angeschlossen sein kann, so daß sie vom Haupt strom durchflossen wird. Diese Hilfswicklung h wird in jedem Falle derart bemessen und ge-
    iö schaltet, daß durch sie je nach der beabsichtigten Wirkung der von den Hauptbürsten ausgehende, sich mit der Belastung ändernde Kraftfluß ganz oder teilweise oder auch überkompensiert wird. Welcher Grad von Kompensatiori für einen jeweiligen Fall zu wählen ist, wird im allgemeinen davon abhängen, ob eine Beeinflussung der den verschiedenpoligen Feldern zugehörigen Haupt- und Erregerwicklungen zugelassen werden kann, und in welchem Maße. Jede Kompensierung wirkt im allgemeinen auf Verminderung der Funkenbildung und Vergrößerung der Leistung der Maschine hin.
    Die Größe der Kompensation ist abhängig von dem Grade, in welchem eine Vergrößerung der Leistung erwünscht bzw. eine Verminderung der Funkenbildung notwendig ist. Beide Maschinensysteme sind in der eingangs erwähnten Weise zu einer einzigen Maschine vereinigt.
    Patent-Αnspruch :
    Einrichtung zur Selbstregelung elektrischer Maschinen nach Anspruch 3 des Patentes 204210, dadurch gekennzeichnet, daß in der Achsenrichtung der Arbeitsbürsten der Hauptmaschine eine vom Hauptstrom oder einem ihm proportionalen Strom durchflossene, mit der von der Hilfsmaschine gespeisten Hauptwicklung gleichpolige Hilfswicklung angebracht und so bemessen ist, daß die gegenseitige Beeinflussung der verschiedenpoligen Feldern zugehörigen Haupt- und Erregermaschine entweder aufgehoben oder in bestimmtem Sinne nutzbar gemacht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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