DE211622C - - Google Patents

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DE211622C
DE211622C DENDAT211622D DE211622DA DE211622C DE 211622 C DE211622 C DE 211622C DE NDAT211622 D DENDAT211622 D DE NDAT211622D DE 211622D A DE211622D A DE 211622DA DE 211622 C DE211622 C DE 211622C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/18Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
    • H02P7/34Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using Ward-Leonard arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description

<9\ψ>γΧί\Λ<η,
aeriial·
KAISERLICHES
PATENTAMT.
in BERLIN.
Vorliegende Erfindung betrifft die Verbesserung von Einrichtungen zum Kompoundieren von umsteuerbaren Gleichstrommotoren, bei denen eine mechanisch oder elektrisch mit dem Motor gekuppelte und von dem Motor-, ströme erregte Hilfsmaschine durch ihren Ankerstrom eine zusätzliche Erregung des Motors bewirkt.
Die zusätzliche Erregerspannung des Motors
ίο und damit dessen Kompoundierung hängt hierbei von der Drehzahl des Motors ab, so daß bei Stillstand eine zusätzliche Spannung überhaupt nicht vorhanden ist. ■ Wenn auch dieser Umstand im allgemeinen keinen Nachteil bedeutet, da bei Stillstand und geringen Geschwindigkeiten kein Bürstenfeuer auftritt, so daß der Motor höher belastet werden kann, und da man anderseits die Hilfsmaschine so bemessen kann, daß sie schon bei niedriger Drehzahl des Motors die erforderliche Kompoundierung ergibt, so ist es doch mitunter notwendig, ein zu starkes Ansteigen des zusätzlichen Erregerstromes bei normaler Drehzahl des Motors zu vermeiden. Zu diesem Zwecke wird nun die vorliegende, in der Figur schematisch dargestellte Einrichtung getroffen. Darin bedeutet α den Anker des Motors, der von dem Generator g mit regelbarer Spannung versehen wird. Diese Spannungsregelung kann durch einen Widerstandsapparat r im Erregerstromkreise des Generators g erfolgen. Die Erregerwicklung des Motors a wird aus dem Erregernetze e gespeist, und in deren Stromkreis ist der Hilfsgenerator A1 eingeschaltet, dessen Erregerwicklung J1 im Ankerstromkreise des Motors α liegt.
Um nun das zu starke Anwachsen der zusätzlichen Erregerspannung zu verhüten, die von dem Hilfsgenerator A1 durch seine Feldwicklung Z1 in den Erregerstromkreis eingeführt wird, ist auf der gemeinschaftlichen Welle eine zweite Hilfsmaschine A2 angeordnet, die mit einer Erregerwicklung η im Nebenschlüsse versehen ist, und deren Ankerstromkreis durch eine zweite Erregerwicklung./2 des Generators A1 geschlossen ist. Die Stromrichtung des Generators A2 bezw. der Wicklungssinn von /2 ist so gewählt, daß der Erregerstrom inf2 dem Erregerstrome in Z1 entgegenwirkt.
Die Wirkung der beschriebenen Einrichtung beruht auf dem Umstände, daß die Spannung der selbsterregenden Hilfsmaschine A2 in stärkerem Maße steigt als die Drehzahl des Motors a. Bei höherer Drehzahl des Motors wird also das Feld der Hilfsmaschine A1 kräftig geschwächt, während diese Schwächung bei niedrigerer Drehzahl verhältnismäßig geringer ist, womit die kompoundierende Wirkung von A1 auf den Motor bei höherer Drehzahl auf das zulässige Maß herabgedrückt wird.
Die drei Anker des Motors, der kompoundierenden Hilfsmaschine und der gegenkompoundierenden Hilfsmaschine können mechanisch, wie in der Figur angenommen, oder auch elektrisch gekuppelt sein.
Die· beschriebene Einrichtung läßt sich auch auf den Fall anwenden, wo zum Erzeugen der zusätzlichen Erregung des Motors eine besondere Zwischenmaschine angewendet wird, deren Erregung durch den Ankerstrom der mit dem
Motor gekuppelten Hilfsmascliine erfolgt. Die gegenkompoundierende Hilfsmascliine kann in diesem Falle entweder auf die unmittelbar kompoundierende Hilfsmascliine oder auf die Zwischenmaschine einwirken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Einrichtung zum Kompoundieren von
    umsteuerbaren Gleichstrommotoren, bei
    ίο welcher eine mit dem Motor gekuppelte und von dem Motorstrom erregte Dynamomaschine durch ihren Ankerstrom eine zusätzliche Erregung des Motors bewirkt, gekennzeichnet durch eine mit dem Motor mechanisch oder elektrisch gekuppelte gegenkompoundierende Hilfsmaschine mit Selbsterregung, deren Ankerstrom die zusätzliche Erregung des Motors mit steigender Drehzahl in zunehmendem Maße schwächt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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