DE245671C - - Google Patents
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- DE245671C DE245671C DENDAT245671D DE245671DA DE245671C DE 245671 C DE245671 C DE 245671C DE NDAT245671 D DENDAT245671 D DE NDAT245671D DE 245671D A DE245671D A DE 245671DA DE 245671 C DE245671 C DE 245671C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/02—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
- H02K23/20—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having additional brushes spaced intermediately of the main brushes on the commutator, e.g. cross-field machines, metadynes, amplidynes or other armature-reaction excited machines
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- Power Engineering (AREA)
- Dc Machiner (AREA)
Description
-V/
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 245671 KLASSE 21 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1911 ab.
14. Dezember 1900
Gegenstand der Erfindung ist eine elektrische Maschine, welche gleichförmigen Strom
über einen weiten Geschwindigkeitsbereich gibt. Sie gehört zu der Art der Maschinen, die
zwei Hilfsbürsten benutzen.
Man hat bereits vorgeschlagen, die charakteristische
Kurve einer Dynamo durch Anbringung von Hilfsbürsten, die miteinander oder über die Feldmagnete mit den Hauptbürsten
in Verbindung stehen, zu verändern. Man hat auch vorgeschlagen, Hilfsbürsten
zu benutzen, die mit den Hauptbürsten über feste oder veränderliche Widerstände verbunden
sind, um die entmagnetisierende Ankerkraft in eine magnetisierende Kraft zu verwandeln
und eine Stromwendezone zu schaffen, die sich nach jeder Seite der Neutrallinie
hin ausdehnt, so daß die Maschine ohne Funken bei verschiedener Belastung laufen kann,
während die Bürsten in ihrer Stellung beharren. Man hat auch vorgeschlagen, kurz geschlossene
Bürsten bei einer solchen Dynamo zu verwenden, wobei, um den äußeren Strom stets
in der gleichen Richtung zu haben, das magnetische Feld durch den Anker hervorgebracht
wird und seine Richtung mit der Richtung der Umdrehung ändert.
Der Erfindung zufolge werden die Hauptbürsten, die sich in der gewöhnlichen oder in
der Neutralstellung befinden, über einen äußeren Widerstand, also nicht über die Feldmagnetwicklung,
mit je einer Hilfsbürste verbunden, die auf halber Teilung voreilt. Bei dieser
Anordnung wird ein Teil des Hauptstromes bei hoher Geschwindigkeit von den Hilfsbürsten
geliefert:
In der folgenden Beschreibung ist als Ausführungsbeispiel
eine zweipolige Maschine gewählt worden. Die Erfindung läßt sich auch bei mehrpoligen Maschinen ausführen. Bei
dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist ein Ringanker A angenommen, der sich im Sinne
des Pfeiles α dreht; zu ihm gehören die Feldmagnete
B mit den Polstücken B1. Die gewöhnlichen
oder Hauptbürsten C, C1 stehen in der gewöhnlichen oder in ihrer Neutralstellung.
Die Bürste C ist über einen äußeren Widerstand E mit der Hilfsbürste D verbunden, die
der Hauptbürste um etwa 90° voreilt; in ähnlicher Weise ist die Hauptbürste C1 über
einen äußeren Widerstand E mit der Hilfsbürste D1 verbunden. Der Widerstand E ändert
sich mit der allgemeinen Bemessung der Maschine, er kann unterteilt und regelbar sein,
wie dies sonst allgemein bekannt ist.
Die Feldmagnete B werden durch die Nebenschlußspulen F über die Hauptbürsten C1 C1
erregt. Da C die negative und C1 die positive Bürste bedeuten soll, so fließt der Strom
für den Fall, daß die Maschine mit offenem Stromkreis arbeitet, von C nach D und von
D1 nach C1 durch den Anker bzw. von D
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nach C und von C1 nach D1 durch die Widerstände E. Durch die Rückwirkung dieser
Ankerströme wird das induzierende Feld entsprechend der Zunahme der Geschwindigkeit
verdreht und gestärkt.
Wird nun die Maschine belastet, so tritt eine Ankergegenwirkung auf, die die Achse
des induzierenden Feldes noch weiter vorwärts verschiebt und dadurch den Strom in dem
ίο Widerstand E verringert. Ist die Achse des
induzierenden Feldes um 45 ° verschoben, so fließt überhaupt kein Strom mehr zwischen
den Haupt- und Nebenbürsten, da sie unter gleicher Spannung stehen. Ein weiteres Verschieben
des Feldes aber infolge wachsender Belastung und Drehzahl ruft wiederum Strom zwischen Haupt- und Nebenbürsten hervor.
Der Strom fließt jetzt aber in entgegengesetzter Richtung zwischen Haupt- und Hilfsbürsten,
so daß das induzierende Feld geschwächt wird. Die Leistung der Maschine wird also selbsttätig geregelt.
Bei entsprechender Bemessung der Maschine kann man es erreichen, daß, falls die Maschine
bei offenem Stromkreis mit der Geschwindigkeit läuft, die ihrer normalen Klemmenspannung
entspricht, die Widerstände E annähernd von der Hälfte des vollen Belastungsstromes
durchflossen werden, für welchen die Maschine konstruiert ist. Gibt nun
die Maschine nach außen hin Strom ab, so nehmen die Ströme in den Widerständen E
infolge der Feldverdrehung ab, bis etwa bei halber Belastung kein Strom mehr durch sie
fließt und die Maschine dann wie eine gewöhnliche Nebenschlußmaschine arbeitet. Nimmt aber die Geschwindigkeit und Belastung
weiter zu, so fließt Strom in umgekehrter Richtung durch die Widerstände E,
und wenn die Maschine ihren vollen Strom hergibt, so wird ungefähr die Hälfte des
Stromes von den Hilfsbürsten aus geliefert. Die Folge hiervon ist nun ein sehr gleichmäßiger
Wattverlust in dem Ankerkupfer in dem ganzen Bereich der Geschwindigkeit, und da bei voller Belastung der Strom in jedem
Widerstand E ungefähr der Hälfte des Gesamtstromes gleich ist, so sind die Ankerspulen
zwischen Haupt- und Nebenbürsten praktisch außer Tätigkeit. Es wird also der Ankerkupferverlust nur die Hälfte von dem
bei einer gewöhnlichen Dynamomaschine sein. Folglich kann man für eine gegebene Belastung,
ohne Überheizung befürchten zu müssen, einen kleineren Anker wählen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Elektrische Maschine mit untereinander verbundenen Haupt- und Hilfsbürsten, von denen die erstereh in der neutralen Linie stehen und den letzteren um x/2 Polteilung nacheilen, dadurch gekennzeichnet, daß infolge Verbindung von Haupt- und Hilfsbürsten durch Widerstände der Strom in einem Teil der Ankerwicklung geschwächt und durch die so geschaffene ungleichmäßige Verteilung des Ankerfeldes das induzierende Feld bei zunehmender Drehzahl und Belastung in steigendem Maße verdreht wird, wobei etwa bei halber Belastung dieses so steht, daß die von ihm zwischen- Haupt- und Hilfsbürsten induzierten Spannungen sich umkehren, zum Zwecke, mit Hilfe der Ankerrückwirkung bei niedriger Drehzahl und Belastung das induzierende Feld zu verstärken, bei hoher Drehzahl und Belastung hingegen zu schwächen und dadurch die Stromabgabe der Maschine gleichmäßig zu machen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE245671C true DE245671C (de) |
Family
ID=504613
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT245671D Active DE245671C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE245671C (de) |
-
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- DE DENDAT245671D patent/DE245671C/de active Active
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