DE205803C - - Google Patents

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DE205803C
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door
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piston
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F3/00Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
    • E05F3/04Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with liquid piston brakes

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

Λ, I L Ο O
fivz, l
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 205803 KLASSE 6Sd. GRUPPE
Firma W. & G.VOGEL in ELBERFELD. Hemmvorrichtung für Türen mit zwei Drehachsen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. November 1907 ab. '
Die Erfindung betrifft eine Hemmvörrichtung für Türen mit zwei Drehachsen, bei welcher durch einen an der Tür oder am Türpfosten angeordneten Mitnehmer ein Kolben in einem in der jeweiligen Drehachse der Tür befindlichen Bremsgehäuse verschoben wird.
Die Erfindung besteht darin, daß die Tür bei ihrer Bewegung mit der Hemmvorrichtung gekuppelt und von der Hemmvorrichtung in ίο ihrer jeweiligen Drehachse bis zur Rückkehr in ihre Schlußstellung gehalten wird, wobei sich der Mitnehmer erst in der Schlußstellung der Tür oder kurz vor derselben von der Hemm vorrichtung lösen kann.
. Die Erfindung ist auf der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Grundriß der Anordnung,
Fig. 2 einen Längsschnitt nach Linie A-A ao der Fig. i,
Fig. 3 einen Längsschnitt nach Linie B-B der Fig. 2,
Fig. 4 eine Einzelheit einer Ausführungsform im Schnitt und
Fig. 5 den teilweisen Schnitt einer anderen Ausführungsart.
Wie Fig. 1 erkennen läßt, ist in jeder der beiden Drehachsen der Tür eine Hemmvorrichtung angeordnet. Das Gehäuse α der einen Hemmvorrichtung ist an den Türpfosten x, das Gehäuse a1 an die Tür y angeschlagen. Über den Hemmvorrichtungen sitzen Mitnehmer f und fi1, und zwar ist der Mitnehmer fi1 am Türpfosten, der Mitnehmer f dagegen an der Tür befestigt.
In den Gehäusen α und a1 ist ein Kolben b (Fig. 4) in bekannter Weise verschiebbar geführt, dessen Stange c mit Sehraubengewinde in eine Mutter d eingreift. Die Mutter d ist in dem Gehäuse drehbar, jedoch unverschiebbar gelagert, wobei sie durch einen zweiteiligen Ring e gehalten wird, in welchen Stifte/ durch öffnungen des Gehäuses hindurchragen. Die beiden Seiten des Kolbens sind durch einen Umlaufkanal g verbunden, dessen obere Ausflußöffnung durch einen Stift h, der mit Schraubengewinde i zum Einstellen des Stiftes versehen ist, regelbar ist. Der Kolben d ist mit einer Feder k versehen, die in eine Nut des Gehäuses eingreift und eine Drehung des Kolbens verhütet. Der Kolben enthält in bekannter Weise ein Ventil m, durch welches das Druckmittel von der einen Seite auf die andere Seite des Kolbens strömen kann. Der Kanal, in welchem sich der Stift h befindet, kann gleichzeitig als Füllkanal für das Druckmittel benutzt werden, wobei der Stift h nebst Schraube i als Verschluß für die Einfüllöffnung des Gehäuses dient.
Die in den Gehäusen α und a1 angeordneten Muttern d und d1 (Fig. 1 bis 3) sind mit Einschnitten 0 und o1 versehen, welche so breit sind, daß die Mitnehmer p und p1 in die Ein- . schnitte eingreifen können.
Die Mitnehmer können beliebig ausgebildet sein. Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen besitzen die Mitnehmer die Gestalt eines Hakens. Die Befestigung der Mitnehmer oberhalb der Hemmvorrichtung richtet sich nach der Tiefe des Eingriffes der Mitnehmer in die Einschnitte.
Die Fig. 1, 2, 3 und 4 zeigen eine Ausfüh-
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rungsform der Hemmvorrichtung, bei welcher die Einschnitte der Muttern d und d1 oberhalb des Gehäuserandes der Muttern liegen. Bei dieser Ausführungsart greifen also die Mitnehmer nur in den Kopf der Muttern ein, ohne in die Gehäuse α und a1 einzudringen. Diese Einrichtung genügt für leichtere Türen, wo die Reibung zwischen Mitnehmer und Einschnittwandungen hinreicht, um die Tür in
ίο ihrer Drehachse zu halten.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 zeigt hingegen einen Einschnitt der Mutter von solcher Tiefe, daß der Rand des Gehäuses a über den Boden des Einschnittes hinwegragt, wobei auch das Gehäuse einen Einschnitt q besitzt, durch den der Mitnehmer in das Gehäuse eindringen kann. Diese Anordnung ist insbesondere für schwerere Türen geeignet und ermöglicht eine Unterstützung der Tür durch das Gehäuse.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Fig. ι zeigt in punktierten Linien die Grundoder Schlußstellung der Tür und die Ruhelage des an der Tür befestigten Gehäuses a1 der Hemmvorrichtung, wobei die Mitnehmer' in die Einschnitte der Muttern eingreifen. Beim Drehen der Tür in der Pfeilrichtung schwenkt das Gehäuse a1 nebst Mutter d1 nach links, und der Mitnehmer verläßt den Einschnitt o1. Gleichzeitig wird der Mitnehmer p der Tür die Mutter d der Hemmvorrichtung α aus der punktierten Lage drehen, so daß der Einschnitt 0 in eine senkrechte Lage zu seiner ursprünglichen gelangt. Bei dieser Drehung der Mutter wird der im Gehäuse α verschiebbare Kolben gehoben.
Beim Zurückdrehen der Tür y in ihre Anfangslage dreht der Mitnehmer p die Mutter d in ihre Anfangslage zurück, so daß der Kolben b gesenkt wird. Hierbei bewirkt der unter dem Kolben herrschende Flüssigkeitswiderstand eine Hemmung der Drehbewegung, bis die Tür in die Mittellage zurückgekehrt ist.
Dreht man alsdann die Tür entgegengesetzt der Pfeilrichtung, so kommt in entsprechender Weise die im Gehäuse a1 untergebrachte Hemm vorrichtung zur Wirkung, wobei der Mitnehmer -p1 den Kolben dieser Hemmvorrichtung in entsprechender Weise verschiebt. Die Mitnehmer halten die Tür bei ihrer Drehbewegung stets in ihrer jeweiligen Drehachse. Wird die Tür durch irgendeinen seitlichen Druck beim Drehen aus ihrer Drehachse zu bringen versucht, so verhindert der Widerstand, den der Mitnehmer an den Wandungen der Mutter bei seiner Verschiebung findet, die Schrägstellung der Tür. Außer diesem Reibungswiderstand verhütet bei der Anwendung eines in das Gehäuse eingreifenden Mitnehmers das Gehäuse die Entfernung der Tür aus ihrer senkrechten Lage, da die Mitnehmer in diesem Falle auch noch an den Gehäusewandungen ein sicheren Halt finden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Hemmvorrichtung für Türen mit zwei Drehachsen, bei welcher durch einen an der Tür oder am Türpfosten angeordneten Mitnehmer ein Kolben in einem in der jeweiligen Drehachse der Tür befindlichen Bremsgehäuse verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür bei ihrer Drehung mit der Hemmvorrichtung gekuppelt und von dieser bis zur Rückkehr der Tür in ihre Schlußstellung in ihrer jeweiligen Drehachse gehalten wird, wobei sich der Mitnehmer von der Bremsvorrichtung erst in der Schlußstellung oder kurz vor derselben lösen kann.
2. Hemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einen Einschnitt der den Bremskolben bewegenden Mutter ein Mitnehmer eingreift, der die Mutter dreht oder unbeeinflußt läßt, je nachdem die Tür aus der Schlußstellung in der einen oder anderen Richtung gedreht wird.
3. Hemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremskolbengehäuse mit Einschnitten versehen sind, in welche die entsprechenden Mitnehmer beim Drehen der Tür so hineinbewegt werden, daß sie sich innerhalb der Gehäuse drehen, jedoch gleichzeitig eine Abweichung aus der Drehachse verhindern können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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