DE2056980A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Behaltern und Leitungen fur Farbe und dergleichen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Behaltern und Leitungen fur Farbe und dergleichen

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DE2056980A1 DE19702056980 DE2056980A DE2056980A1 DE 2056980 A1 DE2056980 A1 DE 2056980A1 DE 19702056980 DE19702056980 DE 19702056980 DE 2056980 A DE2056980 A DE 2056980A DE 2056980 A1 DE2056980 A1 DE 2056980A1
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David D Downers Grove 111 Pipkins (V St A )
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Valspar Corp
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    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C11/00Component parts, details or accessories not specifically provided for in groups B05C1/00 - B05C9/00
    • B05C11/11Vats or other containers for liquids or other fluent materials
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    • Y10T137/0318Processes
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Description

PATENTANWALT *) ft C β Q Q Π
DIPL-ING. ^UObybU
HELMUT GÖRTZ
6 Frankiert am Main 70
Schneckenhofsfr. 27 - Tel. 61 70 79
l6. Nov. 1970 GzSc/goe
The Valspar Corporation, Rockford, 111., U.S.A.
Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Behältern und Leitungen für Farbe und dergleichen.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Reinigen von Farbbehältern und Farbleitungen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich im besonderen auf ein Verfahren und eine Vorrichtung, um den Innenraum eines Färb» behälters im wesentlichen von Farbresten freizuhalten und um Farbreste aus Farbleitungen zu entfernen.
Obwohl die Erfindung vorwiegend mit Bezug auf die Verwendung bei Farbe beschrieben wird, sollen in den Begriff "Farbe" die Begriffe "Lack»,"Shellack", "Firness", "Tinte", "Latex" und "Überzüge auf Ölbasis" und dergleichen eingeschlossen sein» Der Begriff soll alle diejenigen Materialien umfassen, welche einen Rest oder einen Überzug aus Metall hinterlassen und welche ein Lösungsmittel enthalten» Der Begriff "Verdünner" ist ein Material, welches als Lösungsmittel für spezielle Farbe dient. Des weiteren wird der Begriff "Verdünner", wie er vorliegend verwendet wird, auf ein Material bezogen,
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welches üblicherweise eine Flüssigkeit ist, jedoch durch Anwendung von Wärme verdampft und danach kondensiert werden kann, ohne seine Charakteristiken zu zerstören.
Beim Handhaben und Lagern von Farbe wird an den Wänden des Behälters und in kleinerem Maß an den Wänden der Rohre ein Überzug oder ein Farbrest haften. Ist der Behälter ziemlich groß, so ist die Ablagerung angrenzend an den Deckel des Behälters trocken, bevor der Behälter geleert ist; daher wird ein Spülen der leeren Behälter nicht reinigen. Es ist auch nicht möglich, den Behälter zu reinigen, während er noch teilweise voll ist* Bisher ist es üblich, den Behälter fortlaufend zu benutzen und es zuzulassen, daß sich mehrere trockene Farbschichten aufbauen» Danach wurde die Verwendung des Be hälters unterbrochen, um den Innenraum und die Farbleitungen zu reinigen» Es ist offensichtlich ein teurer Vorgang, wenn man sowohl die Schwierigkeit der Entfernung trockener Farbe, als auch den Verlust entsprechend der Abschaltzeit der Anlage bedenkt.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diese Nachteile des Standes der Technik zu überwinden, indem ein Verfahren und eine Vorrichtung geschaffen wird, welche den Innenraum eines Farbbehälters im wesentlichen von Farbresten freihält und wel-
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ehe arbeiteten während der Farbbehälter die Stoffe enthält.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist weiter vorgesehen, eine Vorrichtung zu schaffen, welche jede Ablagerung oder Farbreste in Farbleitungen entfernt, wenn ein Element entlang derselben gedreht wird·
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Farbbehälter im wesentlichen von Farbresten freigehalten, indem ein Flüssigkeitsverdünner verdampft wird, welcher die Farbe verdünnen kann, indem der verdampfte Verdünner in den oberen Raum des Farbbehälters geleitet und indem die Seitenwände des Farbbehälters auf einer Temperatur gehalten werden, daß der Verdünner darauf kondensiert und die Seitenwände spült*
Die vorliegende Erfindung sieht auch eine neue Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrene vor und besteht aus einem separaten Behälter, welcher den Flüssigkeitsverdünner enthält, einem Mechanismus zum Verdampfen des Verdünners in dem Behälter und eine Leitung, die den Innenraum des Behälters mit dem oberen Raun des Farbbehälters verbindet, um den verdampften Verdünner in diesen zu leiten»
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Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht aus einem umhüllten Vorratsbehälter, in dem sich ein Laufrad befindet, ferner ein Behälter für den Flüssigkeitsverdünner im oberen Teil des Behälters, eine Zuführvorrichtung, um den Spiegel des Flüssigkeitsverdünners beizubehalten, ein Heizelement unterhalb des Flüssigkeitsspiegels, um den Verdünner zu verdampfen und eine Leitung, welche von dem Behälter zu dem Farbbehälter führen.
Vorzugsweise enthält die Zuführeinrichtung einen Vorrat an Flüssigkeitsverdünner, eine Leitung, welche von dem Vorrat zu dem Behälter führt, ein Ventil, welches in der Leitung angeordnet ist, und einen Schwimmer in dem Behälter, welcher einen Schalter steuert, um die Betätigung des Ventils zu steuern, so daß der Flüssigkeitsspiegel in den vorgewählten Grenzen bleibt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Farbleitungen mit einem Teil versehen, welches von jeder abrupten Richtungsänderung frei ist; seitlich versetzte Aufbewahrungskammern sind an jedem Ende des Rohrteiles vorgesehen, um eine Kugel aufzubewahren, welche zwischen den Kammern mittels Druckgas gedreht werden kann, um irgendwelche Reste von der Farbleitung zu entfernen.
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Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den heiligenden Darstellungen von Ausfuhrungsbeispielen sowie aus der folgenden Beschreibung.
Es zeigen:
Fig, 1 eine Vorderansicht einer Aufbewahrungsanlage, welche aus Behältern und Zuführ- und Ablaßrohren besteht und die vorliegende Erfindung beinhaltet, {
Fig. 2 eine vergrößerte Teilvorderansicht eines Rohres und eine Vorrichtung zum Entfernen von darin befindlichen Resten,
Fig» 3 eine Draufsicht auf die Vorderansicht zum Verdampfen des Verdünners und Führen des Dampfes in die Behälter größeren Maßstabes als in Fig. 1,
Fig, k eine Vorderansicht der in Fig# 3 gezeigten Vorrichtung , und
Fig· 5 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig· 3» wobei ein Stück zur besseren Veranschaulichung der Teile weggebrochen ist»
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Bei der veranschaulichten Ausführungsfortn sind zwei Aufbewahrungsbehälter Tl und T2 zum Aufbewahren von Farbe vorgesehen. Diese Behälter haben einen Durchmesser von etwa 2,10 in und eine Höhe von etwa 3 "i, und sie sind auf Beinen 11 gelagert Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die Behälter vorzugsweise umhüllt und jeder Behälter hat für diesen Zweck eine obere Wand 12. Jeder Behälter ist mit einer Öffnung in der oberen Wand versehen, welche mit einem Deckel 13 geschlossen wird. Enthält die Farbe ein entzündbares Material, so wird der Behälter vorzugsweise abgedichtet; die Bezeichnung "umhüllter Behälter" ist jedoch nicht auf eine abgedichtete Behälterkonstruktion beschränkt.
Eine Zuführleitung lk führt von einem Farbmischbehälter zu dem Tank Tl bzw. T2; sie ist in zwei Leitungen l6 und 18 geteilt. Die Ventile 22 und 2k sind in den Zweigleitungen l6 bzw» l8 angeordnet, um den Farbfluß in die Behälter zu regulieren. Der Behälter ist mit einem (nicht veranschaulichten) Laufrad versehen, welches durch den Motor 2k angetrieben wird, um die in dem entsprechenden Behälter aufbewahrte Farbe zu rühren.
Wie veranschaulicht, ist jeder Behälter mit einem Auslaß an- J grenzend an dessen Boden versehen; die Auslässe sind mit dem
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Rohr 26 verbunden. Nicht veranschaulichte Ventile können an dem Auslaß jedes Behälters angeordnet sein, um den Fluß aus diesem zu regulieren. Eine Pumpe P, welche durch einen Motor M angetrieben wird» kann die Farbe aus den Behältern durch eine Auslaßleitung 27 zu einem mit Ventil versehenen Auslaß 28 pumpen. Der Entladungsauslaß 28 ist über einem Rollentransportband befindlichen Behältnisse zu füllen. Alternativ kann die Farbe durch die Zweigleitungen 31 und 32 in die Behälter zurückgepumpt werden, um die Farbe wieder zirkulieren zu lassen.
Wie zuvor gesagt, sammeln sich in den Behältern aufeinanderfolgende Farbschichten an, wenn die Farbe in diesen Behältern aufbewahrt und in andere Behälter abgelassen wird. Die vorliegende Erfindung sieht ein Verfahren und eine Vorrichtung vor, mit welchen das Innere der umhüllten Behälter im wesentlichen von Farbresten freigehalten wird« Dies wird dadurch bewerkstelligt, daß eine Flüssigkeitsverdünnermenge eines Typs vorgesehen wird, welcher die Farbe verdünnt, daß der Flüssigkeitsverdünner durch Erwärmen desselben verdampft wird, daß der verdampfte Verdünner in den oberen Raum des Behälters geführt wird, so daß die Flüssigkeit die Seitenwände spült« Befindet sich eine was8erverdünnte Latexfarbe in dem Behälter, so ist Wasser der zu benutzende Flüssigkeitsverdünner. Befindet sich eine Farbe auf Ölbasis in dem Behälter, so kann
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der Flüssigkeitsverdünner aus jeder der verschiedenen Substanzen bestehen, die üblicherweise zum Verdünnen von Farbe auf Ölbasis verwendet werden, solange er sich mit den Farbbestandteilen verträgt»
Besteht der FlüssigkeitsVerdünner aus einem entzündlichen Material, so ist es erforderlich, ein Inergas in den oberen fe Raum zu führen, um eine inerte Schutzatmosphäre in dem Behälter beizubehalten. Ein geeignetes Inergas ist Kohlendioxyd. Unter diesen Umständen ist es vorzuziehen, daß der Behälter abgedichtet ist*
Gleich, welche Art Verdünner verwendet wird, ist es vorzuziehen, daß der in dem oberen Raum des Behälters zu führende Dampf in einem Maß erfolgt, daß der obere Raum auf eine Temperatur, zumindest einige Grad über der Farbtemperatur, gehalten wird. Es wurde gefunden, daß 36 oder 37°C (2 oder 3°F) für diesen Zweck ausreichend sind. In den meisten Fällen wird der Flüssigkeitsverdünner, wenn die Seitenwände des den oberen Raum umgebenden Behälters auf Außentemperatur gehalten werden, in Inneren kondensieren und in angemessenem Maße die gewünschte Punktion erfüllen. Es wurde gefunden, daß daseeerfahren gemäß der vorliegenden Erfindung wirksam ist, um die Seitenwände des Aufbewahrungsbehälters im wesentlichen von jedem Restaufbau
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freizuhalten. Des weiteren hat die kleine Menge Verdünner, welche der Farbe zur Durchführung des Verfahrens zugesetzt wird, keinen nachteiligen Effekt auf die Qualität der Farbe.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des oben beschriebenen Verfahrens ist in den Fig. 3 bis 5 veranschaulicht, Ein separater Behälter, welcher im allgemeinen mit C bezeichnet ist, ist zwischen den Behältern angeordnet und durch Arme 4l und abgestützt. Der Behälter weist einen im allgemeinen zylindrischen Hohlkörper 44 auf, mit einem sich nach außen erstreckenden Umfangsflansch 45 an einem Ende desselben, und eine Schließplatte 46, die mit dem Flansch 45 verschraubt ist und den Behälter abdichtet. Der Verdünner wird in den Behälter C mittels einer Einlaßleitung 48 geführt, in welcher ein Ventil 49 angeordnet ist, um den Fluß durch die Einlaßleitung zu regulieren. Ein Schwimmer 51 ist in dem Behälter C angeordnet und reguliert einen Quecksilberschalter 52, der seinerseits die Betätigung des Ventils 49 steuert. Auf diese Weise wird der Flüssigkeitsspiegel in dem Behälter in den vorgewählten Grenzen gehalten·
Ein Heizelement 54 ist in dem Behälter C unter den Flüssigkeitsspiegel des Verdünners angeordnet. Zum Beispiel wurde Latexfarbe in einen Behälter der beschriebenen Größe aufbewahrt und Wasser wurde als Verdünner verwendet. Es wurde ge-
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funden, daß-eine Heizvorrichtung von etwa 500 Watt ausreichte, Uni den Verdünner in einem Ausmaß zu verdampfen, welches zur Beibehaltung des oberen Raumes des Behälters bei etwa 36 bis 37°C (2 bis 30F) über der Temperatur der sich im Tank befindlichen Farbe erforderlich ist. Die Heizvorrichtung kann eine Steuerung 55 mit einem Thermostat aufweisen.
^ Eine Auslaßleitung 6l führt von dem Behälter zu einem Verteiler 62, von welchem Zweigleitungen 63 und 6k zu den Behältern Tl bzw. T2 abgehen« Diese Zweigleitungen 63 und 6k stehen mit dem oberen Raum der Behälter über dem Spiegel der sich darin befindlichen Farbe.
Eine Auslaßleitung 6l wird von dem Behälter zu einem Verteiler 621 von welchem Zweigleitungen 63 und 6k zu den Farbbehältern Tl bzw· T2 abgehen· Diese Zweigleitungen 63 und 6k stehen mit dem oberen Raum der Farbbehälter über dem Spiegel der sich W darin befindlichen Farbe in Verbindung· Bei der veranschaulichten Aueführungsform ist eine Öffnung in dem Deckel 12 jedes Behälters zu diesen Verbindung«zweck vorgesehen.
Fig« 2 veranschaulicht das zuvor beschriebene Rohr 26. Eine Aufbewahrungskanuner in Form einer Zweigrohres 71 ist seitlich zu dem Rohr 26 versetzt» Eine zweite Aufbewahrungskammer 71'
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ähnlicher Konstruktion ist an einer Stelle angeordnet, die sich im Abstand von der ersten Aufbewahrungskammer befindet. Das Stück des Rohres 26, welches sich zwischen den beiden Aufbewahrungskammern befindet, ist gemäß der vorliegenden Erfindung von jeder abrupten Richtungsänderung frei. Das Rohr 26 und die Aufbewahrungskamnern 71 und 71' sind in ihrem Innendurchmesser im allgemeinen identisch. Eine Kugel fk. ist in einer der Aufbewahrungskammern angeordnet und kann von einer Aufbewahrungskanuner in die andere gedreht werden. Zu diesem Zweck weist jede Aufbewahrungskatnmer einen Einlaß 72 auf, der mit einer unter Druck stehenden Gasquelle mittels der Leitung 73 verbunden 1st» Eine Ableitungseinrichtung 76 ist in den Rohr 26 angrenzend an Jede Kammer angeordnet, um die Kugel aus dem Rohrstück in die Aufbewahrungskammer abzuleiten.
Im Betrieb wird eine Gasladung durch den Einlaß 72 eingeführt. Die Kugel 7k wird in die Leitung 26 entlang des besagten Stükkes gedreht, bis sie die gegenüberliegende Ableitungsvorrichtung berührt, und sie wird in die gegenüberliegende Aufbewahrungekammer abgeleitet· Auf diese Weise wird jeder Rest, welcher sich in diesen Rohrstück aufbauen könnte, durch den Lauf der Kugel "fh entfernt und kann danach aus der Anlage herausgewaschen werden·
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Claims (1)

  1. - 12 -Pat entanspräche
    (1·) Verfahren zum Freihalten des Inneraumes eines Farbbehälters von Farbresten unter Verwendung eines Flüssigkeitsverdünners für die Farbe,dadurch geken nzeichnet, daß man den Flüssigkeitsverdünner verdampft und den verdampften Verdünner in den oberen Raum des Färbbehälters führt, und daß man die Seitenwände, welche den oberen Raum des Behälters umgeben, auf einer Temperatur hält, so daß der Verdünner auf der Innenseite desselben zu kondensieren beginnt und die Seitenwände abspült»
    2« Verfahren nach Anspruch 1, dadurch geken nzeichnet, daß der umhüllte Farbbehälter eine Latexfarbe enthält, daß der Flüssigkeitsverdünner Wasser ist, und daß man den Wasserdampf in den oberen Raum des Behälters in einem Ausmaß führt, so daß der obere Raum auf einer Temperatur gehalten wird, die wenige Grad über der temperatur der Latexfearbe liegt·
    3· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch geken nzeichnet, daß der Flüssigkeitsverdünner eine entzündbare Flüssigkeit ist, und daß man ein Inertgas in den oberen Raum führt, um darin eine inerte Schutzatmospl· re aufrechtzuerhalten.
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    4. Verfahren nach Anspruch 3, da durch gekennzeichnet, daß man den verdampften, entzündbaren Verdünner in den oberen Raum in einem Ausmaß führt, so daß der obere Raum auf einer Temperatur gehalten wird, die wenige Grad über der Temperatur der Farbe liegt.
    5, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen separaten Behälter (C), welcher den Flüssigkeitsverdünner enthält, einen Mechanismus (54, 55) zum Verdampfen des Verdünners in dem Behälter, und durch eine Leitung (6I-63 oder 64), welche das Innere des Behälters mit dem oberen Raum des Farbbehälters (Tl oder T2) verbinder und den verdampften Verdünner in diesen leitet·
    6· Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mechanismus zum Verdampfen des Verdünners ein Heizgerät (54) aufweist, welches den Verdünner auf seine Verdampfungstemperatur erhitzt.
    7» Vorriditung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizgerät ein Heizelement (54) besitzt, welches sich in dem Behälter unterhalb des Flüssigkeit sspiegels desselben befindet·
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    - l4 -
    8, Vorrichtung nach jedem d?r Ansprüche 5 bis 7i dadurch gekennzeichnet, daß eine Zufuhreinrichtung für den Zuführer (48, 49, 51, 52) vorgesehen ist, um eine vorgewählte Menge an Flüssigkeitsverdünner in dem Behälter aufrechtzuerhalten.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8,dadurch geken nzeichnet, daß die Zuführvorrichtung ein Aufbewahrungsgefäß aufweist, welches einen Vorrat an Flüssigkeitsverdünner enthält, ferner eine Leitung (48), die von dem Vorrat zu dem Behälter führt, ein Ventil (49)> welches in der Leitung angeordnet ist, und eine Steuerung (511 52), welche den Spiegel des Flüssigkeitsverdünners in dem Behälter bestimmt und das Ventil (49) öffnet und schließt, um den Fluß des Flüssigkeitsverdünners zu dem Behälter zu regulieren·
    10* Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß ein Rohr (26) mit den Farbbehältern verbunden ist und ein Stück besitzt, das frei von jeder abrupten Richtungsänderung ist, daß eine Aufbewahrungskammer (71) an einem Ende des Rohrstückes vorgesehen ist, und daß ein Glied (74) darin angeordnet ist, und daß eine Leitung (72)
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    die Kammer mit einer Druckgasquelle verbindet, welche das.Glied entlang der Rohrstücklänge dreht, um das Innere desselben von Resten freizulegen·
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet d u r c h eine zweite Aufbewahrungskatnmer (71*) &tn anderen Ende des Rohrstückes, um das Glied (7^) aufzunehmen, wenn es von der ersten Kammer (78) gedreht wird, wobei beide Kammern zu dem Rohrstück seitlich versetzt sind (Pig· l), und durch eine Ableitvorrichtung (76) an jedem Ende des Rohrstückes angrenzend an jede Kammer, um das gedrehte oder angetriebene Glied aus dem Rohrstück in die angrenzende Kammer abzuleiten.
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