DE205604C - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06N—WALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06N7/00—Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
- D06N7/0005—Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface
- D06N7/0028—Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface characterised by colour effects, e.g. craquelé, reducing gloss
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- Textile Engineering (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
Description
KAISERLICHES
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von Blöcken aus
verschieden gefärbten Linoleumdeckmasseschichten oder ähnlich wie Linoleum zusammengesetzten
Masseschichten, die zu Platten zerschnitten' werden sollen. Nach diesem Verfahren
werden einfarbige, jedoch unter sich verschiedenfarbige Deckmassen zu einzelnen
Bändern gleichzeitig ausgewalzt. Die so erhaltenen Bänder werden unmittelbar nach
ihrer Erzeugung zusammengeführt und zu einem mehrschichigen Band zusammengewalzt.
Das aus den einzelnen Bändern gebildete neue Band wird schließlich mittels einer passenden
Vorrichtung, z. B. eines Pendels, in einem erwärmten Behälter in zickzackförmige Falten
gelegt. Aus diesem Behälter gelangt das übereinandergeschichtete Band durch eine
geeignete Vorrichtung, z. B. eine senkbare Bodenplatte, in einen zweiten Behälter, welcher,
ebenfalls erwärmt, unter eine Flachpresse geschoben wird, wo die Verdichtung zu einem
Block stattfindet. Durch die Verwendung von erwärmten Behältern wird ein Erkalten
des Bandes vermieden. Die Masse, welche also warm und elastisch bleibt, kann, ohne
daß ein Klebmittel gebraucht wird, durch Pressen zu einem Block verdichtet werden.
Werden die Walzen der die Bänder erzeu-■ genden Walzwerke exzentrisch gelagert oder
erhalten sie eine unregelmäßig gestaltete Oberfläche, so ergeben sich Einzelbänder mit wechselnder
Dicke.
Eine derartige Ausführungsform der Vorrichtung ist in der Zeichnung in Fig; ι, 2 und 5
dargestellt. Fig. 3 und 4 Zeigen Einzelheiten Presse.
Den Walzen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 7, 8. (Fig. 1)
wird die körnige Mischmasse mittels der Trichter 9, 10, 11, 12 zugeführt. Selbstverständ- 40 ·
lieh können noch mehr Walzwerke angeordnet werden. Um ein Übertreten der Masse über
die Walzenenden zu verhindern, sind die Walzen an den Enden mit Furchen 13 (Fig. 2)
versehen, in welche die Seiten wände der Trichter 9, 10, 11, 12 eingreifen. Die Walzen 1,
3, 6, 8 sind exzentrisch gelagert, wie solches aus Fig. 5 ersichtlich ist. An den schneller
umlaufenden Walzen 2, 4, 5, 7 bleibt das Material haften und wird von diesen durch die
Abstreicher 14, 15, 16, 17 (Fig. 1) abgenommen.
Während die Walzen 2, 3, 6, 7 fest gelagert sind, sind die Walzen 1, 4, 5, 8 verstellbar angeordnet.
Diese Anordnung ist sehr vorteilhaft, weil' dadurch die Möglichkeit gegeben
ist, die einzelnen Bänder 18, 19, 20, 21 in beliebiger
Stärke axaswalzen und so nach Belieben
feine oder grobe Musterung herstellen zu können. Fig. 5 zeigt die Beschaffenheit.
der einzelnen Bänder. Dieselbe Wirkung erzielt man auch, wenn man die Mantelfläche ■
einer oder mehrerer Walzen von der Kreisform · abweichend gestaltet.
Die Walzen 22, 23 (Fig. 1) dienen zur Vereinigung
der Bänder 18, 19, 20, 21. Es ist Bedingung, daß diese Walzen die Masse,
welche ihnen von den Walzen 1, 2, 3, 4, 5, 6,
7, 8 zugeführt wird, fortschaffen. Da nun die Masse der einzelnen Bänder in dem Munde
der Walzen 22, 23 verschoben wird, muß ein Ausgleich der zurückgedrängten Linoleummasse
im Walzenmunde erfolgen. Dieser Ausgleich wird dadurch erreicht, daß durch Auswalzen
und nachheriges Vereinigen von Bän-
dern mit wechselnder Dicke die von den
stärkeren Stellen verdrängte überschüssige Linoleummasse nach den dünneren Stellen ausweicht,
und daß außerdem durch Enger- oder Weiterstellen der Walzen 22, 23 ein Ausgleich
herbeigeführt wird.
Handelt es sich bei Durchführung des Verfahrens um die Nachahmung einer natürlichen
Holzmaserung, so werden durch Verwendung von mehreren Walzwerken, bei denen je eine
oder auch beide Walzen exzentrisch angeordnet sind, zunächst gleichzeitig mehrere
einfarbige, abwechselnd helle und dunkle Bänder von wechselnder Dicke ausgewalzt, welche
einem weiteren Walzwerke zugeführt werden, durch das sie aufeinanderliegend zu einem
einzigen mehrfarbigen Bande vereinigt werden. Infolge der Unregelmäßigkeit in der Stärke der
einzelnen Bänder findet zwischen den Walzen, die zur Vereinigung der einzelnen Bänder
dienen, ein Vermischen ihrer Massen statt, so daß an den Berührungsstellen je eines hellen
und eines dunklen Bandes die beiden Farben derselben ineinander übergehen und auf diese
Weise die Wirkung der natürlichen Holzmaserung erzielt wird.
Würde man immer unter der Voraussetzung, daß es sich um die Nachahmung von Holzmaserung
handelt, an Stelle der Bänder von wechselnder Dicke gleichmäßig dicke Bänder durch zentrische Walzen herstellen wollen, so
müßten die Walzen 22, 23, um die Wirkung der Holzmaserung durch Verschieben im
Walzenmunde zu erzielen, enger zusammengestellt werden, als die Dicke der einzelnen
Bänder zusammengenommen ausmacht. Ein Stauen im Walzenmunde würde die Folge sein.
Diese Stauung würde aber nach kurzer Zeit bewirken, daß nicht mehr einzelne Bänder,
sondern eine durch die einzelnen Bänder sich ergänzende, unregelmäßige, an Quantum stets
zunehmende Masse den Walzen 22, 23 zugeführt wird.
Hieraus geht hervor, daß die Anordnung exzentrischer oder unregelmäßig gestalteter
Walzen, welche die Masse in den Bändern 18, .19, 20, 21 ungleich verteilen, zur Herstellung
von holzmaserartiger Musterung Bedingung ist. Handelt es sich dagegen nicht gerade
um die Nachahmung, von Holzmaserung, so ist die exzentrische oder unregelmäßige Form
der die ersten Bänder herstellenden Walzen nicht Bedingung, da dann eine Verschiebung
der Massen der verschiedenen Bänder gegeneinander in dem die Bänder vereinigenden
Walzwerk nicht unbedingt notwendig, so daß dieses Walzwerk so eingestellt werden kann,
daß keine Stauung in seinem Walzenmund entsteht.
Nach dem Verlassen der Walzen 22, 23 wird das von diesen hergestellte Band 26
(Fig. 1) in dem mit Dampf geheizten doppelwandigen Behälter 28 wechselweise übereinandergelegt,
z. B. durch ein Pendel. Ist der Behälter gefüllt, so wird das Band durchschnitten,
was zweckmäßig mit einem an dem Pendel 27 (Fig. 1 und 2) angeordneten Messer
geschieht. Nach Entfernung des Schiebers 29 (Fig. ι und 2) wird sodann der Hebel 30, welcher
mit dem Zahnsegment in Verbindung steht, herumgelegt, wodurch . sich der Tisch 31
senkt und der Inhalt des Behälters 28 in einen zweiten doppelwandigen Behälter 32,
welcher ebenfalls mit Dampf geheizt ist, gelangt (Fig. 3). Dieser letztere Behälter ist am
besten fahrbar angeordnet und gelangt nebst Inhalt unter die mit heizbaren Preßplatten 34
und 35 versehene Flachpresse 33 (Fig. 4). Hier wird das Band 26 zu einem Block vereinigt.
Die Verwendung von geheizten Behältern macht ein Bestreichen des Bandes mit Klebmasse
überflüssig, da die Masse bis. zur Pressung weich und bildsam bleibt und sich
durch Drück unter Einwirkung von Wärme leicht und gut verbindet. Damit die Luft
beim Pressen entweichen kann, ist der zweite Behälter 32 etwas größer, so daß rings um das
übereinandergeschichtete Band ein freier Raum bleibt. .
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Blöcken aus verschieden gefärbten Linoleumdeckmasseschichten
, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst in einem Ar-
. beitsgange gleichzeitig mehrere einfarbige, unter sich jedoch verschiedenfarbige Linoleummassen
zu einzelnen einfarbigen Bändern (18,19, 20, 21) ausgewalzt, darauf
diese Bänder übereinanderliegend zu einem einzigen Bande (26) zusammengewalzt werden
und das so erhaltene Band durch Hin- und Herführung zu aufeinanderliegenden Lagen gefaltet wird, worauf
diese Lagen zu einem Block zusammengepreßt werden. .
2. Vorrichtung zur Ausführung des fahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Walzen (1, 2, 3, 4, 5, 6, no 7, 8), welche die einfarbigen, unter sich
jedoch verschiedenfarbigen Bänder (18, 19, 20, 21) herstellen, zwecks Erzielung wechselnder
Dicke sich um exzentrisch zum Walzenümfang angeordnete Zapfen drehen oder eine unregelmäßig gestaltete, im
Querschnitt von der Kreisform abweichende Mantelfläche besitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT44182D AT44182B (de) | 1906-09-27 | 1909-02-24 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Blöcken aus verschieden gefärbten Linoleumdeckmasseschichten. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE205604C true DE205604C (de) |
Family
ID=467841
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1906205604D Expired - Lifetime DE205604C (de) | 1906-09-27 | 1906-09-27 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE205604C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1015218B (de) * | 1953-10-03 | 1957-09-05 | Wacker Chemie Gmbh | Verfahren zur Herstellung von Belaegen |
-
1906
- 1906-09-27 DE DE1906205604D patent/DE205604C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1015218B (de) * | 1953-10-03 | 1957-09-05 | Wacker Chemie Gmbh | Verfahren zur Herstellung von Belaegen |
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