DE72735C - Maschine zur Herstellung von Linoleum-Mosaik und ähnlichen Fufsbodenbelegstoffen - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Linoleum-Mosaik und ähnlichen FufsbodenbelegstoffenInfo
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- DE72735C DE72735C DENDAT72735D DE72735DA DE72735C DE 72735 C DE72735 C DE 72735C DE NDAT72735 D DENDAT72735 D DE NDAT72735D DE 72735D A DE72735D A DE 72735DA DE 72735 C DE72735 C DE 72735C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06N—WALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06N7/00—Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
- D06N7/0005—Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface
- D06N7/0028—Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface characterised by colour effects, e.g. craquelé, reducing gloss
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
- Synthetic Leather, Interior Materials Or Flexible Sheet Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Maschine zur Herstellung von Fufs^
bodenbelegstoffen, wie z. B. Linoleum, Kamp-„tulikon, Corticine u. dergl., bei denen der
Farbstoff innig mit den zur Bildung des Stoffes dienenden Bestandteilen vermengt ist, anstatt
auf der Oberfläche des Fabrikates nur aufgedruckt zu sein.
In einer nach vorliegender Erfindung construirten Maschine für zweifarbige Stoffe sind
zwei Paar in verstellbaren Lagern ruhende Walzen angeordnet, von denen jedes Paar
durch Zahnradeingriff unter einander und mit dem anderen Paar in geeigneter Weise verbunden
ist, um eine gleichmäfsige Umdrehungsgeschwindigkeit zu sichern.
Jede Walze trägt auf ihrem Umfange eine Reihe von Ausschnitten oder Vertiefungen von
viereckiger oder anderer Gestalt, dem zu erzeugenden Muster entsprechend. Bei einem
mit einander verbundenen Walzenpaar treten die Ausschnitte auf der einen Walze den entsprechenden
vorstehenden Theilen der Oberfläche der anderen Walze genau gegenüber.
Bei der Bethätigung der Maschine wird eine Platte des in der Masse gefärbten Materials
von bestimmter Farbe zwischen das erste Walzenpaar eingeführt und durch dasselbe in
viereckige oder anders gestaltete Stücke geschnitten, welche, in den Ausschnitten einer
jeden Walze verbleibend, mit der letzteren weiter geführt werden, bis vermittelst geeignet
angeordneter Schieber die Materialstücke von der einen Rolle abgenommen und auf die
präparirte Oberfläche eines Gewebes niedergelegt werden, welches mit der gleichen Oberflächengeschwindigkeit
durch die Maschine geführt wird, die den Walzen eigen ist. Die Stücke von der anderen Walze werden gleichfalls
durch Schieber entfernt und zur Mischmühle zurückgeführt, um wieder ausgewalzt
oder in anderer Weise nutzbringend verwendet zu werden. In gleicher Weise werden die
Stücke von der zweiten Farbe aus einer anderen Tafel von in der Masse gefärbten Materialien
durch das zweite Walzenpaar ausgeschnitten und bei der Umdrehung des letzteren auf dem
Gewebe neben den . ersten Materialstücken niedergelegt, und zwar in richtiger Aufeinanderfolge,
entsprechend dem gewünschtem Muster,
Die Materialstücke haften am Gewebe, dessen Oberfläche mit Klebstoffen präparirt
sein kann, und das Fabrikat wird dann geprefst und in der gewöhnlichen .Weise fertiggestellt.
;
Der Gegenstand der Erfindung ist in beiliegenden Zeichnungen. zur Anschauung gebracht:
Fig. ι derselben zeigt die theilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht der Haupt-
theile einer bei der Fabrikation von Linoleum und anderen Fufsbodenbelegstoffen anzuwendenden
und nach vorliegender Erfindung construirten Maschine für zweifarbige Muster,
während in -
Fig. 2 die Vorderansicht der in Fig. ι dargestellten
Maschine, theilweise im Schnitt, wiedergegeben ist, und
Fig. 3 die Ansicht eines Schnittes von einem Paar der Walzen, in vergröfsertem Mafsstabe
veranschaulicht.
In den Zeichnungen stellen α das Hauptgestell und b bl zwei Paar Ständer dar, in
deren jedem ein Walzenpaar c d und c1 dl.
zum Ausschneiden der gefärbten Stücke gelagert ist. e ist die Antriebswelle der Maschine,
welche, in durch die Zeichnung nicht veranschaulichten, vom Gestell getragenen Lagern
ruht. Auf dieser Welle e sind zwei Räder ff1
sowie zwei konische Räder g gl vorgesehen, welche bezw. in auf den Achsen d'2 d3 der unteren
Walzen d d1 aufgekeilte Zahnräder h h1 eingreifen
und dieselben antreiben. Auf den anderen Enden dieser beiden Walzenachsen sind Stirnräder i gelagert, welche in Zahnräder
j eingreifen, von denen je eins auf den Achsen c1 c3 einer jeden der oberen Walzen c c1
vorgesehen ist, durch welche die letzteren ihren Antrieb erhalten.
Eine jede der Walzen zum Ausschneiden der Farbenstücke ist an ihrem Umfange mit
Ausschnitten von geeigneter, dem gewünschten Muster entsprechender Gestalt versehen, wobei,
wie bereits erwähnt, die Ausschnitte der einen Walze den entsprechend gestalteten Erhabenheiten
der Oberfläche der anderen Walze genau gegenüber zu stehen kommen. Jede dieser
Walzen enthält in ihrem Innern eine rotirende Trommel Z, auf deren Umfang eine Anzahl
von Stiften oder Bolzen Z1, Fig. 3, sitzt. Diese Trommeln Z sind in Trägern m gelagert, welche
auf den Wellen der Walzen, innerhalb deren sie bezw. angeordnet sind, befestigt sind.
Die Achsen der oberen Walzen c c1 werden
von Blöcken η getragen, welche in Gleitbahnen b2 in den Ständern b bl in senkrechter
Richtung durch Schrauben 0 o1 verstellbar gelagert sind. Die unteren Walzen d dl werden
von Blöcken n1 getragen, welche ebenfalls in den Gleitbahnen b% vorgesehen und durch
Keile ρ in senkrechter Weise verstellbar angeordnet sind. Die Keile gehen durch Führungen
in den Ständern b b1 hindurch unter
die Blöcke n\ welche auf denselben ruhen. Bewegt und gestellt werden die Keile vermittelst
Schraubenmuttern q J auf an den Ständern
b b1 angebrachten und mit Gewinde versehenen Bolzen q.
Eine Schicht oder Rolle r von dem mit der zunächst zu verwendenden Farbe innig durchmischten
Material ist auf der Walze r1 aufgewickelt
und wird zwischen die Abschneidewalzen c d eingeführt, wo es in die Einschnitte k
auf jeder Walze dadurch eingedrückt und in der diesen Einschnitten entsprechenden Form
so geschnitten wird, dafs ein hervorstehender Theil der einen Walze einem Einschnitt der
anderen Walze genau gegenüber zu stehen kommt. Während die WTalzen sich drehen,
wird das Material aus den Einschnitten k vermittelst der Stifte / l in der Trommel Z herausgeschoben
und auf ihre Unterlage gebracht. Die Trommeln Z werden durch Vermittelung der Stifte Z1 in Umdrehung versetzt, welche
auf einander folgend in entsprechende Löcher in dem Mantel ihrer Walze eingreifen. An
Stelle der Trommeln mit Stiften kann ebenso gut auch irgend eine andere zum Entfernen
des Materials von den Walzen geeignete Vorrichtung angewendet werden.
Das Unterlagsmaterial wird vermittelst Hakennagel oder Greifer in irgend einer geeigneten
Weise auf beweglichen Bändern in der Querrichtung breit gehalten und erhält dieselbe
Geschwindigkeit, wie diejenige der Abschneidewalzen ist. Das zweite Walzenpaar wird durch
geeignete Zahnradverbindung angetrieben und in genaue Uebereinstimmung mit dem ersten
Paar gebracht vermittelst der Räderübersetzung auf der Welle e. Das Material wird aus den
Einschnitten k der oberen Walze in der beschriebenen Weise entfernt und der für den
weiteren Gebrauch erforderlichen Maschine zugeführt.
Sobald der Stoff s mit den abgeschnittenen Materialstücken r2 die zweite Walze d' erreicht,
werden die von der Schicht t1 auf der Walze t
herrührenden Materialabschnitte von der zweiten Farbe t'2 in die Zwischenräume zwischen den
Stücken r2 niedergelegt und auf diese Weise das Linoleum oder ein anderer Fufsbodenbelag
vervollständigt und so weit fertiggestellt, dafs derselbe geprefst und in beliebiger Art vollendet
werden kann.
Wird es gewünscht, drei oder noch mehr Farben in dem Muster anzuwenden, so werden
entsprechend viele Walzenpaare erforderlich.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Maschine zur Herstellung von Linoleum-Mosaik und ähnlichen Fufsbodenbelegstoffen, bei welcher die das Muster bildenden Theile (r2 1'2·) aus einfarbigem Material (r t) durch hinter einander geschaltete, paarweise über einander angeordnete und mit den Mustertheilen entsprechenden, ineinandergreifenden Ausschnitten und Erhabenheiten ausgestattete Walzen (cd C^d1Jausgeschnitten und selbstthätig und fortlaufend auf ein unter oder an den Walzen vorübergeführtes Hinterlagsgewebe (s) aufgelegt werden.Eine Maschine der in Anspruch i. gekennzeichneten Art, bei welcher die Entfernung der ausgeschnittenen Mustertheile (r212) aus den Walzenausschnitten durch im Innern der Ausschneidewalzen angeordnete, mit Stiften (11J oder anderen durch die Walzenoberfläche hervorstehenden Vorrichtungen ausgestattete, drehbare Cylinder (I) erfolgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE72735C true DE72735C (de) |
Family
ID=345936
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT72735D Expired - Lifetime DE72735C (de) | Maschine zur Herstellung von Linoleum-Mosaik und ähnlichen Fufsbodenbelegstoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE72735C (de) |
-
0
- DE DENDAT72735D patent/DE72735C/de not_active Expired - Lifetime
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