DE205437C - - Google Patents
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- DE205437C DE205437C DENDAT205437D DE205437DA DE205437C DE 205437 C DE205437 C DE 205437C DE NDAT205437 D DENDAT205437 D DE NDAT205437D DE 205437D A DE205437D A DE 205437DA DE 205437 C DE205437 C DE 205437C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N1/00—Sampling; Preparing specimens for investigation
- G01N1/02—Devices for withdrawing samples
- G01N1/10—Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state
- G01N1/20—Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state for flowing or falling materials
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Description
It JAR 1909
flrndf
Braunschweig
Braunschweig
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 205437 KLASSE 50 b. GRUPPE
ARNOLD LUTZ in FRANKFURT a. M.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1908 ab.
Bei bekannten Probeentnehmern an unter
Zollverschluß arbeitenden Walzenstühlen ist man nur in der Lage] Proben an beiden Enden
der Mahlwalzen zu entnehmen. An diesen Proben kann man zwar sehen, daß die arbeitenden
Walzen an beiden Enden gleich weit voneinander gestellt sind, nicht aber, ob die
Walzen in der Mitte und auf ihrer ganzen Länge das Produkt ebenso gleichmäßig vermahlen
wie an den Enden. Dieses ist aber unbedingt notwendig, da es sehr häufig vorkommt,
daß die Walzen in der Mitte ihrer Länge sich mehr abnutzen als an den Enden, infolge ungleichmäßiger Zuführung des zu vermahlenden
Produktes. Alsdann wird das Produkt in der Mitte der Walzen gröber vermählen
als art den Enden.
Es sind zwar auch schon Einrichtungen zum Entnehmen von Proben bei Walzenstühlen be-.
kannt, bei denen das Mahlgut auf der ganzen Länge der Walzen entnommen wird. Hierbei
erfährt jedoch das gemahlene Gut auf seinem Wege zum Probeentnehmer ein teilweises Vermischen,
so daß aus der entnommenen Probe nicht mehr ersichtlich ist, auf welcher Stelle der Walze die einzelnen Teile des Gutes vermählen
wurden.
Demgegenüber findet die Probeentnahme beim Erfindungsgegenstand auf der ganzen
Länge der Walzen in der Weise statt, daß * auf dem Probeentnehmer selbst die einzelnen
Teile der Probe in derselben Reihenfolge nebeneinander zu liegen kommen, wie sie zwischen
den Walzen vermählen wurden.
Fig. ι der Zeichnung stellt einen Walzenstuhl im Querschnitt mit eingebautem Probeentnehmer
der vorliegenden Art dar; die Fig. 2 und 3 zeigen die verschiedenen Stellungen des
Probeentnehmers, und Fig. 4 veranschaulicht eine andere Ausführungsform des Probeentnehmers.
Beim gewöhnlichen Betrieb des Walzenstuhles ist die Klappe b und der Probeentnehmer
α außer Tätigkeit. Soll nun eine Probe des zu vermählenden Produktes genommen
werden, so stellt man den Probeentnehmer α mittels eines Hebels und Stellsegmentes
c und die Klappe b mittels eines Hebels und Segmentes d in die Stellung nach
Fig. 3 ein. Das von den Walzen vermahlene Gut wird nun in der Ecke zwischen der schrägen Laufwand e und der Klappe b sich
aufstauen und die Aussparung/in dem Probeentnehmer ausfüllen. Hiernach dreht man den
Probeentnehmer α so weit herum, bis er die Stellung nach Fig. 1 einnimmt, worauf sich
die in der Aussparung f mitherumgenommene Probe nach unten in eine ausziehbare Schublade
g entleert. Die Klappe b wird nun wieder in die Stellung nach Fig. 1 zurückgeschlagen,
so daß das Mahlgut seinen gewöhnliehen Lauf auf der schrägen Laufwand e
nehmen kann.-'
Durch entsprechende ■ Hebelverbindungen kann man auch eine Anordnung schaffen, bei
welcher man durch einen einzigen Hebelausschlag Probeentnehmer und Klappe in die
gewünschte Lage bringen kann.
Zieht man nun die Schublade nach vorn heraus, so liegt die Probe auf ihrem Boden
genau so, wie sie von den Walzen gekommen
ist. Fig. 2 zeigt den Probeentnehmer in einer Stellung, aus welcher hervorgeht, daß selbst
bei der ungünstigsten Stellung desselben die öffnung in der schrägen Laufwand stets verschlossen
ist.
Die Anordnung des Stellsegmentes c oder die beispielsweise erwähnte Hebelverbindung
muß derartig sein, daß der Probeentnehmer nicht weiter als bis zur Entleerungsstellung
ίο nach Fig. ι gedreht werden kann.
Unter Berücksichtigung dieser Gesichtspunkte kann natürlich der Probeentnehmer entweder
aus einer vollen Walze mit Aussparung, wie beschrieben, bestehen oder aus einer Hohlwalze
mit Schlitz, wie Fig. 4 zeigt.
Claims (2)
1. Probeentnehmer für unter Zollverschluß arbeitende Walzenstühle, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Probeentnahme auf der ganzen Walzenlänge derart erfolgt,
daß die einzelnen Teile der Probe in derselben Reihenfolge nebeneinander zu liegen
kommen, wie sie zwischen den Walzen vermählen wurden.
2. Ausführungsform des Probeentnehmers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mittels einer innerhalb des Walzenstuhles gelegenen drehbaren Klappe die zu entnehmende · Probe dem Probeentnehmer
zugeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE205437C true DE205437C (de) |
Family
ID=467683
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT205437D Active DE205437C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE205437C (de) |
-
0
- DE DENDAT205437D patent/DE205437C/de active Active
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