DE2053152C - Verfahren und Vorrichtung zum Aufziehen elastischer Überzüge auf Innenteile - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Aufziehen elastischer Überzüge auf InnenteileInfo
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Description
malischem Wege arbeitet und daß als Druckmittel Luft dient.
In weiterer Ausgestaltung des Verfahrens nach der Erfindung wird ferner vorgeschlagen, daß in die
öffnung de: Überzuges zunächst ein Führungsstift
etwa gleichen oder geringeren Durchmessers eingeführt wird. Bei Verwendung eines dickeren Führungstiftes, der dann notwendig ist, wenn der Durchmesser der öffnung des Überzuges wesentlich geringer ist als der des innenteils, wird dieser mit Ein-
leitung des Druckmittels in den Ringspalt durch die öffnung des Überzuges gleiten. Schließlich wird das
Innenteil unter Zurückdrängung des Führungsstifts in
ist zwar grundsätzlich möglich, das Verfahren auch ohne Führungsstift durchzuführen. Indessen bietet
dieser einmal den Vorteil einer wesentlichen Herabminderung des Druckmitteldurchsatzes und gewährleistet
ferner ein exaktes Einführen des Innenteils in die erweiterte öffnung des elastischen Überzuges, ao
Außerdem kann mit Hilfe des Führungsstiftes eine Aufweitung des Überzuges erreicht werden, die nur
von der E'astizität begrenzt wird und vom Druck des Druckmittels abhängt.
Darüber hinaus wirkt sich der Führungsstift im Sinne einer Automatisierung des Montagevorganges
beispielsweise auf einer Folgemaschine — vorteil-
und zwar im einzelnen dahingehend, daß teil während des Montagevorganges vorteilhaft ver-
„,„ w o ist nun an Hand von
beispielen in der Zeichnung und der ti
Beschreibung näher erläutert. Es zeigt
Fis 1 bis 5 die einzelnen ernndungsgemaßen Ver
fahrensschritte beim Aufziehen einer Schutzkappe auf die Zündleitung eines Kraftfahrzeuges, ,ewe Is an
Hand eines Längsschnittes durch emc Ausfuhrungs
form einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens,
F i g. 6 ebenfalls im Längsschnitt, eine andere: Aus
führuSgsform der ernndunEsgemäßen Vomrirtunj.
..~o~Zh<.n für H« !!herziehen von Rohrteilen mit
Schlzuchstücken und . . , ,
F i g 7 die Vorrichtung r.'-.ch F 1 g. 6 wahrend ues
Montagevorganges von Überzup und Inneirteil.
In Fig. 1 bis 5 ist mit 10 eine elastische Schutz
kappe eines Zündverteilers für Kraftfahrzeuge und ao mit 11 die für den Zündverteiler vorgesehene Zu nd
le.tung bezeichnet. In einem Zylinder 12, d rc men
Anschluß 13 für die Druckluftzuführung aufwc.ist
ein Führungsstift 14 gegen den Widerstand uncr Druckfeder 15 verschiebbar angeordnet An seinem
hinteren Ende weist der Führungsseil 14 eine Verdickung
16 auf, die zur Führung des uhrungssUftes
im Zylinder 12 dient. Ein Absatz 17, 18 im Zyhnder
12 übt die Funktion eines vorderen Anschlages de
Führungsstiftes 14 aus. Mehrere BohrungenA ,n der
haft aus, ...... _ _ D
der Druckmittelstrom durch Berührung des Innenteils . o
mit dem Führungsstift ausgelöst wird. Ein manuelles 30 Verdickung 16 ermöglichen den I.
Einschalten des Druckmittelstromes kann dadurch " -■ ■ "
entfallen.
Eine sich durch besondere Einfachheit und Zweckmäßigki'.t
auszeichnende Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch
gekennzeichnet, daß ein einseitig geschlossener HohlzyHnder
durch einen Absatz an seiner Innenwand in zwei Räume geteilt ist, von denen der nach außen
offene Raum einen geringfügig größeren Durchmesser aufweist als der Überzug, daß in dem geschlossenen
Raum ein Dichtkörper mit einem durch den Absatz in den offenen Raum reichenden Führungsstift mittels
einer Feder gegen den Absatz gedrückt wird, wobei der Führungsstift langer als der Überzug ist und daß
der geschlossene R'ium steuerbar an einer Druckquelle
angeschlossen ist und der offene Raum über den Dichtkörper an das Druckmittel in dem geschlossenen
Raum anschließbar ist.
Vorteilhaftetwfise ist der Dichtungskörper als KoI-
..Jers 12
ter versieiioaiei »mun _.* ...^ rückwärtiger Anschlag
für den Führungsstift 14. Die Steuerung des Druckluftstromes erfolgt durch ein in F i g. 1 schematisch
angedeutes Ventil 28, welches in einer in den Anschluß 13 mündenden teilweise dargestellten
Druckluftleitung 29 angeordnet ist. Das Ventil 28 kann beispielsweise durch Fußkraft betätigbar sein.
Das Verfahren wird nun gemäß der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 5 im einzelnen folgendermaßen
durchgeführt:
Fig. 1 illustriert die Ruhestellung der Vorrichtung,
bei welcher der Führungsstift 14 durch die Feder 15 gegen den vorderen Anschlag 18 gedruckt wird. Dieser
Anschlag soll aus einem mehrfach unterbrochenem Ring oder aus Einzelstückcn bestehen, damit
möglichst wenig der vorderen Fläche der Verdickung 16 abgedeckt wird, um den Druckunterschied
zwischen vorderer und hinterer Fläche und somit die
■ · ·"· «'—·:ι ίο !et .τη.
Vorteilhaftetwfise ist der DichtungsKorper ais NUi- /.wisentü v^iuk.w „..M
ben mit durchgehenden Kanälen ausgebildet. Der er- 5° Losbrechkraft gering zu halten. Das Ventil 28 ist gc-
■" '" ' " 'ί1!*-':··--i«~ o„i,i„,.c„„ cn ,in(\ kpir, Druckmittelstrom stattfinden
wähnte Absatz dient vorteilhaft als Ventilsitz für den Dichtungskörper zum Steuern des Druckmittelstromes,
Eine Maßnahme, die sich insbesondere bei unterschiedlich langen Schlauchstücken aus elastischen
Überzügen als zweckmäßig erwiesen hat, weil dadurch die Vorrichtung auf die jeweilige Lance des
SehlauchstüekkS abgepaßt werden kann, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Absatz im Innern des Zylinders
verstellbar angeordnet ist. Handelt es sich hei dem Innenteil ebenfalls um ein rohrförmigen Bauteil,
so schlägt die ErfivJung vor, daß an dem dem Innenteil zugewandten vorderen EmJc des Führungsstiftes
ein auf den Innendurchmesser des rohrförmigen Innenteils abgestimmter Dichtungskörper angeordnet
ist, der vorzugsweise Kugelform aufweist. Durch diesen DiclUungskörpcr wird ein Eindringen
des Druckmittels in das rohrförmige Innenschlossen,
so daß kein Druckmittelstrom stattfinden
kann.
Die Schutzkappe 10 wird nun an die Vorrichtung herangeführt, auf den Führiingsstift 14 gestülpt und
55 in den mit 23 bezeichneten Aufnulirr.eraum des Zvlindcrs
12 eingesetzt. Dabei wird der Führungsstift 14 in die aus F i g. 2 ersichtlichen Stellung ztirück-
gedriickt.
Nun ist das Ventil 28 — beispielsweise durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Fußschalter —
kurz zu öffnen. Durch die nunmehr die Bohrung 19 durchströmende Druckluft wird die elastische Schutzkappe
10 radial nach außen gedruckt, so daß sie an der Innenwand des Zylinders 12 fest anlieut. Cileichzeitig
weitet sich die Durchtrittsöffnung 24 des mit 25 beeiehneten Halses der Schutzkappe· 10, und die
Druckluft kann zwischen dem Führungsstift 14 und dem Hals 25 der Schutzkappe 10 nach außen treten.
Infolge des erweiterten Schutzkappenhalscs 25 und der Kraft des Druckmittels auf den Boden der Vcrdickung
16 wird nun der Führiingsstift wieder nacli
vom (Pfeil 26) bewegt. IZr kann jetzt mit dem Zündkabel 11 in Kontakt gebracht werden und greift zu
diesem Zweck in eine mit 27 bezifferte Kontakthülse am linde des Zündkabels 11 ein (F i g. 3).
Nach erneuter Betätigung des Ventils 28 wird der Führungsstiel 14 nun bis an seinen rückwärtigen Anschlag
22 zurückgedrängt, wobei das freie linde des Zündkabels 11 mit der Kontakthülse 27 durch den
erweiterten Hals 25 der Schutzkappe 10 in das Innere derselben gelangt (F i g· 4).
Nachdem das Zündkabel M in bezug auf die Schul/kappe 10 die gewünschte Lage erreicht hat,
kann der Druckluftstrom abgeschaltet werden. Der Hals 25 der Schutzkappe \erengt sich daufhin wieder
iuu\ legt sich fest um das Zündkabel 11. Da die
Schul/kappe nach Abschalten der Druckluft auch nicht mehr nach außen an die Zylinderwandung aiigepteßl
wird. IaL(I sich das montierte Teil (10, 11) nun leicht dem Aiifnahmeraum 23 entnehmen. Der
Fiihiiingsslili 14 kann jel/t wieder seine Grundstellung
entsprechend Fig. I einnehmen (Fig. 5).
Duich eine geiingfügige Veränderung an der Verdickuiig
1 f> de«; Führimgsstiflcs 14 kann in einfacher
Weise auch eine automatische Steuerung des Druckluflstromcs -— nämlich durch unmittelbare Betätigung
des l'iihiungsstiftes N — erreicht werden. Zu
diesem Zweck sind lediglich die Bohrungen Π in der Verdickung 16 radial weiter nach außen zu verlegen,
etwa in die in F i g. I strichpunktiert angedeutete und mit 191/ be/illcile Position. Der Anschlag 17. 18
wirkt mn als Ventilsitz (mil Dichtfläche 18). und die
Verdickiiiu· Hi dient zugleich als Ventilkörper. Das
modilizicrlc VciIahten kann nun wie folgt ablaufen:
Die Schul/kappe IO wird auf den in seiner — F i g. I entsprechenden — (inmilstellung befindlichen Führungsstiel
14 (Ventil 16 bis 19« geschlossen) auegeschoben und in den Auenaiimcraum 23 eingesetzt. Bedingimg
dafür ist allerdings. daß der Durchmesser des Führiingsslides 14 etwas geringer ist als der Durchmesser
der Öllnung 24 im Schutzkappenhals 25. Weiterhin müßte die Kontakthülse am Zündkabel entsprechend
in der Form geändert werden. Die Ziindlcitung 11 kann nun entsprechend F" i g. 3 mit dem
Führungsstift 14 in FingrilT gebracht und zusammen mit diesem in Richtung eines l'lcilcs 20 weilerbcwegt
werden. Der Ventilkörper 16 hebt dadurch von
seinem Ventilsitz 18 ab. und die Druckluft kann ungehindert durch die Bohrungen 19« hindurch in die
Schul/kappe Kl strömen, wo sie letztere in oben beschriebener Weise im Zvlnidei 12 fixiert und den Hals
25 dci Schulzkappe weitet. Das Zündkabel 11 kann
nun — wie oben beschrieben und in F i g. 4 dargestellt — in die Schutzkappe IO eingeführt werden.
Anschließend ist der Druckluftslrom kurz zu unterbrechen,
so dall während dieser Zeil das fertig montierte IViI 10. 11 aus dem Aiifnahmcraum 23 herausgezogen
weiden und dci Fülmingsstift 14 wieder in
seine Ausgangsposition gelangen kann (Fig. 5). Wild
die Diiicl.miin-Iabsclialtiing nach Beendigung des
Montagevoij'Miiges automatisch — etwa in Abhängigkeit
vom Weg des Führungsstiftes 14 — bewirkt, se kann das manuell betätigte Ventil 28 entfallen.
Bei den geschilderten Vorgängen wird der Zylindei 12 zweckmäßig in einer Hand gehalten, während die
andere Hand (mit Daumen und Zeigefinger) das Einführen der Schutzkappe 10 in den Zylinder 23 bewerkstelligt
bzw. die Schulzkappe am llerausfaller hindert, bis dieselbe vom eingeschalteten Luflstrorr
fixiert wird. Die Vorrichtung kann jedoch bei scricnmäßiger Ausführung des Verfahrens auch ortsfesi
montiert sein. Dabei können gleichzeitig 2 Schulzkappen aufgezogen werden (Zwcihandbedicnung). Aucl
die vollautomatische Montage auf einer Folgemaschinc ist möglich.
Die in Fig. U und 7 dargestellte Vorrichtung dieni
zum Aufziehen von elastischen Schlauchslücken IOi (z. B. Verlcileisliicke u.dgl.) auf Rohrteile 11«, beispielsweise
Ben/in-. Unierdruck-, Heizungs-, Benzin
einsprilz-, Kühlwasscrlcilungcn u. a. Die Vorrichtung
nach F i g. ii und 7 arbeitet in ähnlicher Weise wit
nach F'i g. I bis 5, weshalb der Klarheil und Ober·
sichlichkeit halber entsprechende Teile mit derselbe!
Posilionsznhl. lediglich ergänzt durch den hide.»
»««. beziffert sind. Nähere lirläuleiungen zu den be
treffenden Positionen können sich auf diese Weis», erübrigen. Als wesentliche Unterschiede gegeniibei
der Vorrichtung nach F ig. I bis 5 ist aber hier dk
konische Form des Venlilkorpcis Ku/. ein verstell
barer Anschlag 22« für den Führungsstiel 14« sowie insbesondere eine kugelförmige Verdickung 30 an
vorderen linde des Führungssiifies 14«. Die kugelförmige
Verdickimg 30 ist auf den Innendurchmesser des Rohrleils 11 « abgestimmt und dient als Dichtkör
per für dasselbe, damit beim Montagevorgang keim Druekluei in das Innere des Rohrleils 11 α gelanget
kann.
Die Arbeitsweise der V01 richtung nach Fig. Γ
und 7 isl nun folgende: Zunächst wird das elastisch». Sehlauchstück 10« in den Aufnahmeraum 23« de·
Zylinders 12« eingesetzt und gegen den Absatz 17r gerückt. Anschließend wird das Rohrteil 11« an der
Zvlinder 12« herangeführt und auf den Dichlkörpei 30 aufgesetzt. Alsdann erfolgt eine weitere Verschiebung
des Rohrleils 11« zusammen mil dem Führimus
stift 14« in das Innere des Zylinders 12n (Pfeil 2On)
wobei der konische Ventilkörper 16« von s.-inerr Ventilsitz (Absalz 17«) abhebt und den Dnickmiltel
strom in das Innere des Schlaiichstücks 10« freigibt
Dieses wird dadurch geweitet, radial nach außen ar
So die Zylindcrwand angedrückt und gestattet nun die
Einführung des Rohrteils 11 a. Der Monlagevorgant
isl beendet, wenn das hintere linde des Fülmingssliff·
14« den verstellbaren Anschlag 22« berührt (Fi g. 7)
Anschließend ist die Luftzufuhr abzustellen, und die monlicrtcn Teile 10<i, 11a können aus der Vorrichtung
herausgenommen werden. Die Hindringticfc de«
Rohrtciis II« in das Schlauchsliick 10« kann — wie
aus lip. 7 ersichtlich — dutch entsprechende Verstellung
des Anschlags 22« vaiiieil werden. Bildcl
man daiiibci hinr.-is den Ventilsitz Ma axial verstellbar
aus. so isl die Voiiichlimg auch ftii
Schlaiirhstiicl.c 10« nnicrsrhiedlichei Länge geeignet.
Hierzu 1 BIaII Zeichnungen
Claims (9)
- Patentansprüche:I. Verfahren zum Aufziehen elastischer Überzüge, insbesondere von Schlauchteilen oder Kappen auf Innenteile, beispielsweise Bolzen, Rohre oder Kabel, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Überzug (10, 10a) von einem Druckmittel unter einem derartigen Druck durchströmt wird, daß er sich weitet und daß während dieses Vorganges das Innenteil (II, He) in die erweiterte öffnung (24, 24a) des Überzuges eingeführt und anschließend der Druckmittelstrom angestellt wiru.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Druckmittel Luft dient.
- 3. Verfahren nacli Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in bzw. an die öffnung (24, 24«) des Überzuges (10, 10a) zunächst ein Führungsstift (14, 14«) etwa gleichen oder geringeren Durchmessers an- bzw. eingeführt und anschließend das Druckmittel in den Ringspalt zwischen Führungsstift und Überzug eingeleitet wird und daß schließlich das Innenteil (11, lla) unter Zurückdrängung des Führungsstiftes in die erweiterte öffnung des Überzuges eingeführt wird.
- 4. Verfahren nach Anspruc". 3, dadurch gekennzeichnet, daß der D-urkmittelstrom durch Berührung des Innenteils (I ί, IK/ mit dem Führungsstift (14, 14a) ausgelöst wird.
- 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein einseitig geschlossener Hohlzylinder (12) durch einen Absatz (17) an seiner Innenwand in zwei Räume geteilt ist, von denen der nach außen offene Raum einen geringfügig größeren Durchmesser aufweist als der Überzug, daß in dem geschlossenen Raum ein Dichtungskörper (19, 16«) mit einem durch den Absatz (17) in den offenen Raum reichenden Führiingsstift (14) mittels einer Feder gegen den Absatz (17) gedrückt wird, wobei der Führungsstift (14) langer als der Überzug ist, und daß der geschlossene Raum steuerbar an eine Druckquelle angeschlossen ist und der offene Raum über den Dichtkörper an das Druckmittel in dem geschlossenen Raum anschließbar ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungskörper als Kolben mit durchgehenden Kanälen (19) ausgebildet ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Absatz (17) als Ventilsitz für den Dichtungskörper (16) zum Steuern des Druckmittelstrnms ausgebildet ist.
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Absatz (17, 17«) im Inneren des I-Iohlzylindcrs (12) verstellbar angeordnet ist.
- 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem dem Innenleil (11«) zugewandten vorderen Ende des Fühniiigsstiftes (14«) ein auf den Innendurchmesser des rohrförmigen Inncntcils abgestimmter Pichtiingskörpur (30) angeordnet ist.i(). Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungskörper (30) kugelförmig ausgebildet ist.Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufziehen elastischer Überzüge, insbesondere von Schlauchteilen oder Kappen auf Innenteile, beispielsweise Bolzen, Rohre oder Kabel und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.Verfahren der vorstehend angedeuteten Art kommen im Automobilbau häufig zur Anwendung. Als Beispiel sei hier zunächst das Aufschieben von ίο Schutzkappen auf die Zündleitung angeführt, die in die Verteilerkappe mündet. Derartige Verfahrenwurden bisher manuell durchgeführt, was sehr um stanancn unu zeiirauoenu wai, uu uti tia.niov.tn- t>ui.i- zug, um einen festen Sitz auf dem Innenteil zu ge-währleisten, eine Öffnung von kleinerem Innendurchmesser aufweisen muß, als der Durchmesser des Innenteils beträgt. Die sich dabei stellenden Aufgaben wurden im einzelnen mit Spreizzangen oder mit Hilfe vnp Dornen und Schiebestücken und unter Zuhilfe-ao nähme von pulvrigen, flüssigen oder festen Gleitmitteln gelöst. Abgesehen davon, daß es schwierig war, Überzug und Innenteil präzise und wählbar zu positionieren, traten häufig Beschädigungen der Teile durch Einrisse und Überdehnung auf. Um den Aus-*5 schuß in vertretbaren Grenzen zu halten, mußten daher hohe Geschicklichkeitsanforderungen an die betreffenden Monteure gestellt werden. Daß die Montage darüber hinaus sehr zeitraubend war, wurde bereits erwähnt.Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, zu gewährleisten, daß die Überzüge auf einfache Weise präzise und schnell positioniert werci(;n können, ohne daß die Gefahr von Beschädigungen der Überzüge besteht.Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der elastische überzug von einem Druckmittel unter einem derartigen Druck durchströmt wird, daß er sich weitet und daß während dieses Vorganges das Innenteil in die erweiterte öffnung des Überzuges eingeführt und anschließend der Druckmittclstrom abgestellt wird.Die Erfindung ermöglicht vorteilhaft eine Einsparung der bisher notwendigen funktionsstörenden Gleitmittel. Sie bringt ferner bei beträchtlicher Qualitätsverbesserung und Vermeidung von Ausschuß eine wesentliche Zeitersparnis und erlaubt ohne besondere Geschicklichkeitsanforderungen eine präzise Positionierung des Überzuges auf dem Innenteil. Die Erfindung beschränkt sich keineswegs auf das Überziehenso von Zündkabeln mit Schutzkappen, sondern ist universell anwendbar. Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich beispielsweise auch bei hohlen Leitungen anwenden, auf die elastische Schlauchstücke aufgeschoben werden müssen. Im Autotnobilbau kommt dies insbesondere bei Bcnzinleitungen und Unterdruckleitungen in Betracht.Weiterhin ermöglicht das erfindungsgemäße Verfahren die Verwendung neuer Formen und Werkstolfe, die bisher auf Grund der nicht möglichen Montage nicht geeignet waren. Es versteht sich von selbst, daß die Erfindung als Folge der genannten Vorteile auch eine erhebliche Kostenersparnis mit sich bringt.Als Druckmittel kommen grundsätzlich die vcrschicdcnsten Medien in Betracht. Beispielsweise wäre es denkbar, eine Flüssigkeit zu verwenden. Aus Gründen einer einfacheren, sauberen Arbeitsweise wird jedoch bevorzugt, daß das Verfahren auf pneu-
Family
ID=
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