DE205013C - - Google Patents

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DE205013C
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air
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solution
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DENDAT205013D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B3/00Extraction of metal compounds from ores or concentrates by wet processes
    • C22B3/02Apparatus therefor
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/20Recycling

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  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 205013 ~ KLASSE 40 a. GRUPPE
BENITO SOLIS in MAZATLAN, Mexiko.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Februar 1907 ab.
Das Verfahren bezieht sich auf Verbesserungen in Vorrichtungen bei der Behandlung von Pochschlamm und anderem Gut (das hier mit dem gemeinschaftlichen Namen Pochschlamm bezeichnet werden soll) mit Luft oder anderen Gasen oder Dämpfen unter Druck in der Weise, daß der erwähnte Pochschlamm in wirksamer Weise mit der Lösung oder Flüssigkeit, mit der er behandelt wird,
ίο gemischt oder gerührt werden kann, und daß die Luft oder andere Gase oder Dämpfe tatsächlich mit dem Pochschlamm, der Lösung oder anderer Flüssigkeit in Berührung kommen, so daß die erforderliche Behandlung des Pochschlammes in einfacher, schneller und zweckmäßiger Weise zur Ausführung gelangt.
Das Verfahren ist besonders darauf berechnet, bei fein verteiltem, gold - silberhaltigern Erz oder goldhaltigem Erz in einem Behälter ein Verrühren in Cyanidlösung, wie Natrium- oder Kaliumcyanid, in wirksamer Weise zu ermöglichen, um so die Edelmetalle in den Erzen schnell in Lösung zu bringen, um ferner die Berührungsflächen tunlichst häufig zu verändern, und auch um die Flüssigkeit zu oxydieren, damit ihr Lösungsvermögen ■ vermehrt oder wenigstens aufrechterhalten wird. .Das Verfahren kann jedoch auch Verwendung finden, wenn man eine geeignete Lösung anwendet, oder Wasser oder eine andere Flüssigkeit an Stelle von Luft, um Erze oder andere Substanzen verschiedener Art in einem Gefäß, in Lösung zu bringen, auszuwaschen oder in anderer Art zu behandeln, und um darauf die Rückstände des Verfahrens oder die bearbeitete Masse aus dem Behälter fortzuschaffen.
Nach dem Verfahren werden Luft oder andere Gase oder Dämpfe unter Druck in den Behälter oder das Gefäß, das den Pochschlamm enthält, durch ein oder mehrere Rohre eingeführt. Diese Rohre sind in bereits bekannter WTeise so konstruiert, daß sie durch die Kraft der ausströmenden Luft oder anderen Gase oder Dämpfe in Drehbewegung versetzt werden können. Nach vorliegender Erfindung ist die Anordnung aber so getroffen, daß einige oder alle Verteildüsen, durch die Gase, Dämpfe o. dgl. austreten, gezwungen werden, sich in einer epizyklischen Bahn zu bewegen.
Diese Anordnung bietet den ganz besonderen Vorteil, daß mit einer verhältnismäßig geringen Anzahl von Düsen eine außerordentlich durchdringende Wirkung mit Bezug auf das gründliche Durcheinanderarbeiten der Luft, Gase oder Dämpfe mit dem Pochschlamm o. dgl. erzielt \vird. So bewirken beispielsweise schon vier Düsen, die sich in epizyklischer Bahn bewegen, daß alle Teile einer Flüssigkeit in Bewegung geraten, und daß eine Einwirkung der ausströmenden Gase ο. dgl. auf alle Teile der Flüssigkeit stattfindet, während bei Düsen, die sich etwa in kreisförmiger Bahn bewegen, eine ungleich größere Anzahl von Düsen erforderlich ist, um annähernd die gleiche Wirkung zu erzielen.
Apparate, die bestimmt sind, in der beschriebenen Weise zu arbeiten, können in verschiedenen Formen konstruiert sein. Eine
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Form, die sich für die Praxis bewährt hat, soll hier unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben werden. Bei diesen zeigt
Fig. ι den Apparat in Seitenansicht an einem Behälter angebracht, der im Vertikalschnitt zu sehen ist.
Fig. 2 und 4 stellen Aufrisse dar, die zueinander rechtwinklig stehen, und
ox Fig. 3 ist ein Grundriß, der in größerem Maßstabe wie bei Fig. ι einen Teil des Apparates zeigt, bei der einige Teile im Querschnitt gezeichnet und andere, um die Beschreibung verständlicher zu machen, fortgelassen sind.
Fig. 5 stellt eine besondere Ausführungsform des Apparates dar.
ι ist ein wagerechtes Gas- oder Dampfverteilungsrohr, das an seinem Mittelteil montiert ist und sich um eine senkrechte Achse drehen kann. Es ist gasdicht mit einem Rohr zur Zuführung von Luft oder anderen Gasen oder Dämpfen unter Druck von einem Hauptgaszuflußrohr verbunden.
Das Rohr 1, das aus zwei Teilen bestehen kann, die miteinander durch ein T-Stück ia verbunden sind, ist zu dem Behuf mit einem kurzen senkrechten Mittelrohr 2 versehen, an welchem ein Kragen 3 befestigt ist, der zweckmäßig durch Vermittlung eines Kugellagers 3α auf einem Träger 3& drehbar gelagert ist, der an einer adjustierbaren Vertikalstütze 4 befestigt ist. Am Rohr 2 ist eine Stopfbüchse 5 angebracht, die sich um ein Gas- oder Dampfzuleitungsrohr 6 drehen kann und eine gasdichte Verbindung mit diesem Gas- oder Dampfzuleitungsrohr darstellt, welches mit Hilfe von Haltern 7 an dem Träger 4 angebracht ist. Mit dem oberen Ende des Rohres 6 ist ein biegsames Rohr 8 verbunden, um Luft oder andere Gase oder Dämpfe unter Druck, der durch ein Ventil 10 geregelt wird, von einem Hauptgasrohr 9 dem Rohr 1 zuzuführen (Fig. 1). An der Unterseite des Trägers 3δ ist ein Zahnrad 11 befestigt, das durch Stangen 12, die mit ihm und der Führung 4 verbunden sind, gegen Verdrehung gestützt werden kann. An Rohr 2, direkt unter dem Rad 11, ist ein Kragen 13 befestigt, um eine Bewegung des Rohres und der angeschlossenen Teile in senkrechter Richtung im Verhältnis zu Träger 3* zu verhindern.
Die senkrechte Lage des Trägers 4 kann in irgendeiner Weise eingestellt werden, z. B. durch eine Zahnstange und Getriebe, durch Kettenflaschenzug oder durch Winde- oder Schraubenvorrichtungen. Bei der vorliegenden Ausführungsform gleitet der Träger in feststehenden Führungen 14 und ist mit einer Zahnstange 15 versehen, in die ein auf einer Achse i6a befestigtes Zahngetriebe 16 eingreift. Die Achse ist in Trägern 17 auf den obenerwähnten Führungen montiert und kann mit Hilfe eines Handrades 18 gedreht werden.
In jedes Ende des wagerechten Rohres 1 führt ein senkrechtes Rohr 19, das an seinem oberen Ende mit dem wagerechten Rohr in der Weise verbunden ist, daß es sich im Verhältnis zu diesem um eine senkrechte Achse drehen kann.
Die Art der Verbindung ist deutlich unter iga in Fig. 2 dargestellt, wo allerdings die Teile zur Erreichung größerer . Deutlichkeit vergrößert sind. An dem unteren Ende eines jeden senkrechten Rohres 19^ ist ein wagerechtes Rohr 20 angebracht, das sich vom Befestigungspunkt am senkrechten Rohr 19 nach beiden Seiten erstreckt und an seinen Enden mit seitlich angeordneten Entladungsrohren oder Düsen versehen ist, damit der Ausstoß in entgegengesetzten Richtungen vor sich geht. Die Arme von Rohr 20 können gleich oder verschieden lang sein. ,
An jedem senkrechten Rohr, das zweckmäßig z. B. durch ein Gestänge 19s auf Rohr 1 gestützt oder mit ihm verbunden wird, ist ein Treibrad 22 (oder eine Rolle) befestigt, auf das durch Vermittlung einer Kette 23 (oder eines Seiles) ohne Ende die Bewegung eines Treibrades 24 (oder einer Rolle) übertragen wird, welches am unteren Ende einer senkrechten Spindel 25 angebracht ist, die durch einen geeigneten Träger 26 an dem wagerechten Rohr ι befestigt ist. Das obere Ende der Spindel trägt ein Zahnrad 27, das in das feststehende Zahnrad 11 eingreift, welches an dem senkrecht beweglichen Träger 4 befestigt ist. Dieser Träger mit den verschiedenen an ihm angebrachten Rohren kann, je nachdem er höher oder niedriger gestellt ist, in jeder gewünschten Lage festgestellt werden, z. B. mit Hilfe einer Sperrklinke oder eines Sperrhakens 28 (Fig. 4), die mit der Hand in der Zahnstange 15 ein- oder ausgeklinkt werden können. Die Anordnung ist derart, daß, wenn Träger 4 so gesenkt wird, daß die unteren wagerechten Rohre 20 in ein Gemisch von Pochschlamm und Cyanidlösung 29 oder in eine andere Flüssigkeit, die in dem Behälter 30 (Fig. 1) enthalten ist, eingeführt werden und Luft unter Druck durch Ventil 10 in das obere wagerechte Verteilungsrohr 1 geleitet wird, diese Luft in die senkrechten und unteren wagerechten Rohre 19 und 20 dringen und durch die seitlichen Ausflußrohre oder Düsen 21 ausströmen wird. Durch die Rückwirkung, die die Folge einer solchen Entladung ist, werden sich die senkrechten Rohre 19 in drehende Bewegung versetzen und somit die Räder 22 veranlassen, die Spindel 25 anzutreiben, wodurch die Zahnräder 27 an den Spindeln gezwungen werden, sich um das feststehende Zahnrad 11 an dem senkrecht be-

Claims (4)

weglichen Träger 4 zu bewegen und das Verteilungsrohr ι und die von ihm getragenen senkrechten und unteren wagerechten Rohre ig und 20 veranlaßt werden, sich als ein Ganzes um eine senkrechte Achse zu drehen. Es wird hierdurch die ausströmende Luft praktisch mit allen Teilen des Gemisches von Pochschlamm und Lösung in Berührung gebracht. Dieses wird infolgedessen vollkommen durchgemischt oder bewegt, so daß die angestrebte Wirkung schnell und vorteilhaft erzielt wird. Eiii jedes der Zahnräder 27 bewegt sich mit dem Zahnrad 11 nach Art der Sonne und Planeten. Die hier beschriebene Apparatur kann auch dazu benutzt werden, um eine wässerige oder andere Lösung an Stelle von Luft ausströmen zu lassen, um zu dem oben beschriebenen Zweck verschiedenerlei Stoffe zu behandeln, wobei die ausströmende Flüssigkeit wie die ausströmende Luft wirkt. Die baulichen Einzelheiten können verschiedentlich gestaltet sein, ohne von den charakteristischen Merkmalen der Erfindung abzuweichen. Eine besondere Ausführungsform des Apparates ist z. B. in Fig. 5 dargestellt. Diese Anordnung unterscheidet sich dadurch von der beschriebenen, daß sie ein Rohr in der Mitte besitzt, welches mit Hilfe der Drehung des anderen Rohres, aus dessen Spitze die Luft ausströmt, den ganzen Apparat in Bewegung versetzt. Die anderen Rohre sind in beiden Apparaten dieselben. Die ganze Anordnung ruht auf einer Plattform, die als Träger dafür dient und zur Verminderung der Reibung mit Stahlkugeln versehen ist. Der Apparat hat weder Triebwerk noch Rollen, wodurch er dem vorher beschriebenen überlegen ist, andeinerseits zeigt er den Nachteil, daß er mehr Luft verlangt, da drei Ausflußrohre nötig sind. Patent-A νSprüche:
1. Verfahren zur Behandlung von Pochschlamm und anderem Gut in einer Lösung oder Flüssigkeit mit Luft oder anderen Gasen oder Dämpfen, die in die Lösung unter Druck mittels Düsenverteiler eingeführt werden, die selbsttätig durch die Rückwirkung der ausströmenden Gase oder Dämpfe in Bewegung gesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß einige oder alle Verteildüsen sich in einer epizyklischen Bahn bewegen, wodurch die ausströmenden Gase oder Dämpfe bei Anwendung verhältnismäßig weniger Düsen mit allen Teilen der Lösung in wirksame Berührung gebracht werden.
2. Vorrichtung zur Behandlung von Pochschlamm u. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft oder andere Gase oder Dämpfe unter Druck in die Mischung durch drehbare Verteildüsen eingeführt werden, die an einem Rahmenwerk angebracht sind, das gleichzeitig um eine andere Achse drehbar ist.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenwerk mittels Übertragung von den drehbaren Verteildüsen (Fig. 1 bis 4) oder durch eine Düse (Fig. 5, 40, 41), die an ihm angebracht ist, in drehende Bewegung versetzt wird.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das wagerechte Hauptrohrwerk mit seinen drehbar aufgehängten Düsen an einem in senkrechter Richtung verschiebbaren Träger befestigt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT205013D Expired DE205013C (de)

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