DE204571C - - Google Patents

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DE204571C
DE204571C DENDAT204571D DE204571DA DE204571C DE 204571 C DE204571 C DE 204571C DE NDAT204571 D DENDAT204571 D DE NDAT204571D DE 204571D A DE204571D A DE 204571DA DE 204571 C DE204571 C DE 204571C
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pressure rollers
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DENDAT204571D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J13/00Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, specially adapted for supporting or handling copy material in short lengths, e.g. sheets
    • B41J13/02Rollers
    • B41J13/036Rollers co-operating with a roller platen

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■Λ! 204571 KLASSE 15#. GRUPPE
für Schreibmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1907 ab.
Es sind Vorrichtungen zum Abheben der Papierandrückrollen von der - Papierwalze für Schreibmaschinen bekannt, bei denen die die Rollen tragenden Achsen in unter Federdruck stehenden Armen gelagert sind und bei denen die Stellung dieser Arme durch eine Daumenwelle beeinflußt wird, die mit einer Taste verbunden ist und durch diese gedreht werden kann. Auf Vorrichtungen dieser Art bezieht sich die Erfindung. Während bei den bekannten Vorrichtungen die Arme, in denen die Achsen der Andrückrollen gelagert sind, in besonderer Weise, nämlich als Winkelhebel, gestaltet sind, welche zum Abheben der Rollen die Achsen derselben senken, wenn sie durch Drehung der Daumenwelle auseinandergespreizt werden, soll nach der Erfindung das Abheben der Achsen und damit der Rollen durch besondere, mit den Lagerarmen nicht
in Verbindung stehende Teile erfolgen. Diese Teile sind bügeiförmig, gestaltet und ruhen mit ihren gekrümmten Armen frei auf den Rollenachsen auf. Durch den unteren Teil der Schlitze dieser Bügel ist die Daumenwelle geführt, die beim Druck auf die Taste so gedreht wird, daß die Bügel eine Bewegung nach unten ausführen und dadurch die Rollenachsen, entgegen dem Druck der auf die Lagerarme wirkenden Federn,. von der Papierwalze abheben. Dabei führen sich die Bügel an einer im Walzenrahmen befestigten Stange, die durch den· oberen Teil der Schlitze reicht. In der Zeichnung ist die Erfindung in Anwendung bei einer Underwood-Schreibmaschine dargestellt, bei der die Papierandrückrollen in der vorher erwähnten Weise gelagert sind.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht des Papierwalzenrahmens, Fig. 2 eine Ansicht der Papieraridrückrollen von unten gesehen, Fig. 3 eine Seitenansicht mit teilweisem Querschnitt, wobei die Andrückrollen sich in der Arbeitsstellung befinden. In Fig. 4 ist die Vorrichtung in ähnlicher Ansicht, jedoch bei abgehobener Stellung der Andrückrollen, dargestellt. Fig. 5 ist eine schaubildliche Ansicht eines Teiles der neuen Vorrichtung mit den Papierandrückrollen.
ι stellt (in Fig. 3 punktiert gezeichnet) einen Typenhebel dar, der mit seinem' typentragenden Ende gegen die Vorderseite der Papierwalze 2 schlägt. Diese- letztere sitzt auf einer Achse 3, die in den Endplatten 4 des Rahmens gelagert ist. Die Endplatten 4 sind durch das Auflageblech 5 miteinander verbunden. -
Unter der Papierwalze sind die hinteren Andrückrollen 6 und die vorderen Andrückronen 9 angeordnet. Die Rollen 6 sitzen auf einer Achse 7 und sind voneinander getrennt durch Abstandbuchsen 8, die lose auf der Achse 7 sitzen. Die Andrückrollen 9 sitzen auf einer Achse 10. Beide Achsen laufen parallel mit der Achse 3 der Papierwalze. Zwischen den Achsen 7 und 10 liegt eine Querstange 11 parallel zu beiden Achsen, die sich zwischen den beiden Endplatten 4 des Walzenrahmens erstreckt, zweckmäßig an diesen beiden Endplatten befestigt ist und
eine Rolle 12 (Fig. 1) trägt, durch welche der Walzenrahmen gestützt wird. Die Stange 11 trägt vorwärts und rückwärts gerichtete schwingbare Arme 13 und 14, die an den Enden mit offenen Lagerstellen 15 (Fig. 5) zum Einlegen der Achsen 7 und 10 versehen sind. Die Achsen können also leicht herausgenommen werden. Durch Federn 16, die ebenfalls auf der Stange 11 befestigt sind, werden die schwingbaren Arme 13, 14 mit den Achsen 7 und 10 gegen die Walze 2 gepreßt. Von der Stange 11 erstrecken sich ferner nach unten hin Augenlager 17 (Fig. 1), in denen eine hin und her drehbare Welle 18 gelagert ist. An einem Ende (in Fig. 1 rechts) ist diese Welle 18 mit einem Kurbelarm 26 versehen (Fig. 3), und an diesem ist eine Zugstange 25 angelenkt, die mit einem Tastenhebel 24 verbunden ist. Drückt man auf die Taste 24, so wird die Welle 18 in Drehung versetzt,«, wie aus einem Vergleich der Fig. 3 und 4 ersichtlich ist. Die Welle 18 ist an mehreren Stellen mit Ausschnitten 19 (Fig. 1 und 4) in der Welle versehen, die daumenartig wirken. In diese Ausschnitte 19 greifen die Bügel 20 ein, die mit einem nach oben offenen Schlitz 21 die Welle i8' und die Stange 11 umfassen und mit Fingern 22, 23 über die Achsen 7 und 10 der Papierandrückrollen sich legen. In der Ruhestellung befinden sich die Ausschnitte 19 der Welle 18 und demgemäß auch die Bügel 20 in der in Fig. 1, 3 und 5 gezeichneten Lage. . Bei einem Druck auf die Taste 24 wird jedoch die Welle 18 gedreht und demgemäß werden die Bügel 20
*r heruntergedrückt; dadurch werden durch die Finger 22 und 23 auch die Achsen 7 und 10 ■ entgegen dem Druck der Federn 16 heruntergezogen und die Papierandrückrollen von der Oberfläche der Walze 2 abgehoben.
Die Gestaltung der Ausschnitte 19 ist so gewählt, daß bei völligem Niederdruck der Taste 24 der äußere Umfang der Welle 18 mit den Auflageflächen an den Bügeln 20 in Berührung kommt (vgl. Fig. 4). Dadurch ist dann ohne weiteres die Welle 18 in der gezeichneten Stellung verriegelt und die Papierandrückrolleh bleiben von der Walze abgehoben , auch wenn die Taste 24 freigelassen wird. Der Schreiber hat alsdann beide Hände frei, um das Papier einzulegen oder herauszunehmen, solange bis er die Taste 24 wieder in die Höhe hebt. ■
Die Finger 22 können sich entweder auf die Abstandsbuchsen 8 oder unmittelbar auf die Achsen ■ 7 . aufsetzen. In der Zeichnung ist die letzte Ausführungsform angenommen. Die Buchsen 8 sind mit Ausschnitten 27 versehen, durch die die Achsen 7 freigelegt werden. Wenn man eine der Achsen 7 oder 10 zusammen mit den Andrückrollen abnehmen will, so braucht man nur die betreffenden Arme 13 oder 14 herabzudrücken und die Achse aus den offenen Lagerstellen 15 herauszunehmen. Die Bügel 20 sind dabei nicht hinderlich, da ihre Finger 22· und 23 nur zwischen die Achsen der Andrückrollen und die Papierwalze eingreifen und eine Bewegung der Achsen von der Walze weg zulassen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Abheben der Papierandrückrollen ' von der Papierwalze für Schreibmaschinen, bei denen die Andrückrollen auf Achsen sitzen, die in unter. Federdruck stehenden Armen drehbar gelagert sind und durch Drehung einer Daumenwelle beeinflußt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Niederdrücken der Achsen (7, 10) entgegen dem Federdruck der Arme (13, 14) durch Bügel (20) erfolgt, die mit gebogenen Armen (22, 23) auf den Achsen (7, 10) ruhen und einen Schlitz (21) besitzen, durch dessen unteren Teil die drehbare, die Bügel beeinflussende Daumenwelle (18) hindurchgeführt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß · die Bügel (20) mit dem oberen Teil ihres Schlitzes (21) an einer im Walzenrahmen befestigten Stange (11) geführt sind. '
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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