DE20446C - Taschenapparat zur Messung der Kohlensäure der Zimmerluft - Google Patents

Taschenapparat zur Messung der Kohlensäure der Zimmerluft

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DE20446C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/17Systems in which incident light is modified in accordance with the properties of the material investigated
    • G01N21/25Colour; Spectral properties, i.e. comparison of effect of material on the light at two or more different wavelengths or wavelength bands
    • G01N21/29Colour; Spectral properties, i.e. comparison of effect of material on the light at two or more different wavelengths or wavelength bands using visual detection

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1882 ab.
Der Apparat ist in den Fig. 1 bis 4 dargestellt. Das cylindrische Glasgefäfs, Fig. 1, dessen Fufs mit der Glasröhre aus einem Stück bestehen oder als besonderer Theil zum Einstellen der unten geschlossenen Röhre eingerichtet sein kann, wird auf 4 cm Höhe, welche durch einen Strich bezeichnet wird, mit gesättigtem Kalkwasser gefüllt. Dieses Gefäfs ist 13,8 mm weit, hat also 1,5 qcm Querschnitt, so dafs die Füllung auf 4 cm Höhe 6 cbcm Kalkwasser erfordert. Am Boden ist ein bei klarem Kalkwasser von oben deutlich sichtbares Visirzeichen, hier z. B. die Zahl 1882, schwarz auf weifsem Grunde angebracht, wie die Ansicht von oben, Fig. 2, zeigt.
Fig. 3 ist eine Gummispritze von ungefähr 30 cbcm Rauminhalt (Unzenspritze), mittelst eines Kautschukschlauchs verbunden mit einer Glasröhre, welche unten bis auf eine kleine Oeffnung rund zugeschmolzen ist, wie aus der Unteransicht dieser Röhre, Fig. 4, ersehen wird.
Welchen Kohlensäuregehalt irgend eine Luft hat, ergiebt sich aus der Anzahl der Spritzenfüllungen, welche durch das -Kalkwasser gedrückt werden müssen, um das Zeichen am Boden zum Verschwinden zu bringen. Dieses geschieht bei dem Cylinder von der angegebenen Weite nach einer Spritzenfüllung von 4 Procent Kohlensäuregehalt.
Danach kann man eine Tabelle von beliebiger Ausdehnung berechnen. Es entsprechen z.B.:
10 Spritzenfüllungen 4 pro Mille Kohlensäure, 20 - 2 - -
40 - ι - -
100 - 0,4 - -
Dabei ist die gewöhnliche Zimmertemperatur vorausgesetzt, weil der Apparat dazu dienen soll, die Luftbeschaffenheit bewohnter Räume zu prüfen.
Will man sich mit weniger genauen Resultaten begnügen, so kann man ein Cylindergefäfs von kleinerem Querschnitt benutzen und erhält dann bei einer entsprechend geringeren Anzahl von Spritzenfüllungen die mafsgebliche Trübung.
Es mag noch beigefügt werden, dafs man das Cylindergefäfs nicht ängstlich genau bis, zu der angegebenen Höhe mit Kalkwasser zu füllen braucht, was jedoch nothwendig wäre, wenn man die Trübung ' durch horizontales Visiren auf ein Zeichen hinter der Flüssigkeit beurtheilen wollte. Denn im letzteren Falle steht unter sonst gleichen Umständen die Abnahme der Sichtbarkeit des Zeichens im umgekehrten Verhältnifs zur Füllhöhe, im hier vorliegenden Falle des verticalen Visirens dagegen befinden sich bei gleicher Niederschlagsgröfse gleich viele trübende Theilchen zwischen dem Auge und dem Zeichen,, mag die Füllhöhe grofs oder klein sein und mögen die trübenden Theilchen in der Flüssigkeit gleichmäfsig vertheilt sein oder mehr in der Höhe schweben oder sich schon mehr gesetzt haben. Von Wichtigkeit ist ferner der bis auf eine kleine Oeffnung abgerundete Schlufs der Spritzenröhre, weil dadurch die
Luft mehr vertheilt in und durch das Kalkwasser gelangt, folglich von diesem mehr Kohlensäure absorbirt wird, als wenn die Röhre an ihrem unteren Ende ihre volle Weite hätte. In gleichem Sinne ist bei der kleinen Menge des Kalkwassers die verhältnifsmäfsig hohe Schicht desselben in dem engen Cylindergefäfs günstig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der dargestellte und beschriebene Gesammtapparat, insbesondere das für Verticalvisirung eingerichtete enge Cylindergefäfs mit dem Zeichen der Trübung am Boden und die auf eine kleine Ausflufsöffhung abgerundete Lufteinführungsröhre.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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