DE204275C - - Google Patents

Info

Publication number
DE204275C
DE204275C DENDAT204275D DE204275DA DE204275C DE 204275 C DE204275 C DE 204275C DE NDAT204275 D DENDAT204275 D DE NDAT204275D DE 204275D A DE204275D A DE 204275DA DE 204275 C DE204275 C DE 204275C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
felt
varnish
fire
preparation
colors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT204275D
Other languages
English (en)
Publication of DE204275C publication Critical patent/DE204275C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/02Pyrography

Landscapes

  • Cosmetics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 204275 KLASSE 75 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1908 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Malereien auf Filz und hat den Zweck, das Malen in der Weise abzuändern, daß die Farben möglichst tief in den Filz eindringen und daß es von ungeübten Arbeitern ausgeführt werden kann. Es stellt eine Vereinigung der Brandmalerei mit Farbmalerei dar, die beide an sich für Filz als > bekannt vorausgesetzt werden.
ίο Um die Erfindung auszuführen, wird wie folgt verfahren:" Das Muster wird entweder unmittelbar oder durch Aufpausen auf den Filz aufgezeichnet, danach werden die Umrisse des Musters eingebrannt, worauf zunächst die etwas tiefen Brandlinien mit einem das Auslaufen verhindernden Firnispräparat mittels spitzen, harten Pinsels oder auch Federkiels vollgefüllt werden. Ist der Firnis eingezogen, so tränkt man den zu bemalenden Grund ebenfalls mit einem dem erstgenannten ähnlich zusammengesetzten Firnispräparat und trägt dann, wenn dieses eingezogen, aber nicht trocken ist, die Farbenmischung auf, die dann ohne weiteres bis auf den Grund eindringt, ohne jedoch an den Umrissen auszulaufen, wie es sonst der Fall sein würde.
Ist der gesamte Auftrag getrocknet, so über- <;.. zieht man alles dünn mit Firnis und überspritzt es zuletzt mittels eines Fixierkännchens mit Spiritus.
Das Verfahren kann Anwendung finden bei der Herstellung von militärischen Abzeichen, von Kronen und Monogrammen in die fingerdicken Sattel- und Bahndecken, von Verzierungen an Teppichen, Portieren, Möbelbezügen, Wandfriesen u. dgl. m. Es ist von großem Wert, daß die nach diesem Verfahren hergestellten Filzbrandmalereien jeglichem Witterungseinfluß und sogar Wasser, Seife und Bürste widerstehen. · ■ '
Das Präparat für das Tränken des Filzgrundes besteht aus Spiritus, Äther und etwas Firnis, dasjenige für die Konturen zum Füllen der 'Brandlinien· ist gleich zusammengesetzt, nur wird es, um das Auslaufen zu verhindern, zur Hälfte mit flüssigem, ganz dünn aufgelöstem Leim oder Gummitragant vermischt. Die Farbmischung für den Filz besteht aus gleichen Teilen von Öl- und Wasserfarbe, denen zuletzt etwas Leimfarbe zugesetzt wird, und wird ziemlich dünn auf- oder besser eingemalt. Die Farbmischung richtet sich je nach Art und Stärke des zu bemalenden Filzes in ihrer Verdünnung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    35
    40
    45
    55
    Verfahren . zum Verzieren von Filzflächen mittels Brand- und Farbmalerei, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die Umrisse der Zeichnung mit dem Stift eingebrannt, alsdann die Brandlinien zum Zwecke der Herstellung einer Auslaufgrenze mit einem Firnispräparat ausgefüllt werden, und daß danach die so begrenzten Flächenstücke mit einem ähnlich zusammengesetzten Präparat getränkt und auf die noch,feuchte Tränkung die Farben aufgebracht werden.
DENDAT204275D Active DE204275C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE204275C true DE204275C (de)

Family

ID=466625

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT204275D Active DE204275C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE204275C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH689509A5 (de) Verfahren zur Herstellung von 3-D-Strukturbildern.
DE204275C (de)
DE1100212B (de) In einem einzigen Arbeitsgang auftragbares UEberzugsmittel zur Herstellung eines zweifarbig gemusterten, papiertapetenaehnlichen Flaechenueberzuges
DE173885C (de)
DE451922C (de) Photochemisches Lackierverfahren
DE590545C (de) Verfahren zur Herstellung von geflecktgemusterten Anstrichen
DE223730C (de)
DE346070C (de) Verfahren zur Herstellung eines haltbaren Lackueberzuges auf Webstoffen, Wirkstoffen, Leder u. dgl.
DE912188C (de) Verfahren zur Herstellung von dekorierten Gebrauchs-, Zier- und Schmuckgegenstaenden
DE539558C (de) Verfahren zur Herstellung einer Anstrichfarbe aus gemahlener Kohlenschlacke und einemBindemittel
DE407710C (de) Verfahren zur Erzeugung von Altsilbernachahmungen auf kunstgewerblichen Metallwaren aus Weissblech
DE119758C (de)
DE43855C (de) Verfahren zur Herstellung eines gut deckenden Oelanstriches
DE191947C (de)
DE382661C (de) Verfahren zur Herstellung einer Bekleidung fuer Zimmerwaende o. dgl.
DE490549C (de) Verfahren zur Herstellung von Wandbekleidungen
DE517137C (de) Verfahren zur Herstellung von gemusterten Buntpapieren
DE591084C (de) Malgrund
DE711875C (de) Anstrichverfahren
DE239819C (de)
DE647355C (de) Verfahren zur Erzeugung von Marmor- und Craquelewirkungen auf keramischen Gegenstaenden
DE407928C (de) Verfahren zur Herstellung von Photohochglanzpapier
DE702358C (de) bildeten Wurzelmaserungen
DE324068C (de) Maserier-Verfahren
DE584568C (de) Verfahren zum Verzieren von Leder oder Gebrauchsgegenstaenden aus Leder