DE2041442A1 - Verfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer HalbleiteranordnungInfo
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Description
Verfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung
Ein aus der deutschen Auslegesehrift 1 032 404 bekanntes
Verfahren zum Herateilen τοη Pläehemhalbleitern mit psa-Schichten,
bei dem auf einer monokristallinen Halbleiteroberfläche ein Halbleitermaterial inveraen Eeitungatypa
aufgedampft wird, ist aiareh die Maßnahme .gekennzeichnet,
daß auf der Halbleiteroberfläche duroh Vakuumverdampfung
der'Dampf eines Halbiert ermat.eriala in Mischung mit dem
Dampf, einea Donators oder-Akzeptors in amorpher oder mikro-■kristalliner
Form niedergeschlagen wird. .Diese niedergeschlagene
'Schicht, .die den entgegengesetzten Leitunga.typ
zum einkristallinen Substratum aufweisen kanu, wird ihrerseits
.mit einer, beispielsweise aufgedampften, Elektrode kontaktiert·
Ein weiteres bekanntea Verfahren zur Herstellung von
Halbleit-eriibergänge bildenden oder leicht zu'kontaktierenden kriptallinen Schichten aas Halbleitermaterial*auf einem
jtonokriatallinen Halbleiterkörper dereh. taeradLaohe oder
elektrotaermiaohe "Zersetzung oder leduktioa fluchtiger
Halbleiterverbindungen aaeia. einer thermis.cb.en reduzierenden
Vorbehandlung 'd©a Hallileitgrlcerpere nach ier deatsoliea
Aueleseeohrift 1 278 400" aiefrt ¥or, iaB die tkermiseke
Vorbehandlung bsi ..einer Teaperatai* erfolgt, bei der sieh
eine monokristalline Sohioht fexliea iriirle, öler ial -dietli>
23»arlsöiie VoiliohnaJJusg -Ibei dieaea? Seaperaiiir ia^ek ZaaiaoiMiag
dor HalbloiborVerMndungen £ur redusierenäen &asatmo-sphäre
wn1 wsn ι it -eimer iioiielEslstalliaeii Behichtbil-■dung
vorgenop α #Ll«j, umü äuB tar Hem eigisatliekaa AbseheiclaagBTorgaHf
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'icui^oraistir d-@a lalllgitesMJEpers unter
filo monokristalline Sehiöiif biliiiagsteEaperatiii1 bis an
9/110/0068 Btg/lltz
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Temperatur, bei der polycristalline Sohiohtbildung eintritt,
gesenkt wird*
In beiden Fällen handelt es sich im Interesse der Schonung der elektrischen Eigenschaften der hier herzustellenden
Halbleitervorrichtungen darum, die Erzeugung der pn-übergänge,
die etwa an die Grenze sswischen dem einkristallinen Substratum und dem polykristallinen Schiohtmaterial zu liegen kommen,
bei mögliohst niedrigen Temperaturen erfolgen zu lassen.
Hingegen behandelt die Erfindung die Aufgabe, eine bereits
mit pn-Übergängen versehene und mit einer isolierenden Sohutzsohioht bedeckte Halbleitervorrichtung mit den die
™ einzelnen Halbleiterzonen kontaktierenden Elektroden und
Leitbahnen zu versehen. Dabei soll vor allem ein tiefes Eindringen des Elektrodenmaterials in die zu kontaktierenden
Halbleiterzonen vermieden werden, weil andernfalls nicht diejenigen Abmessungen der einzelnen Halbleiterzonen
anwendbar wären, die für die Erzielung hoher Betriebsfrequenzen
notwendig sind.
Dementsprechend bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung mit pnübergang,
bei dem die Oberfläche eines dotierten Halbleitereinkristalls mit einer 3α hutζschicht aus Isoliermatek
rial abgedeckt, in dieser Schutzschicht ein zur Halbleiteroberfläche durchgehendes Fenster erzeugt und in dieses
Fenster eine den Querschnitt dieses Fensters an der Halbleiteroberfläche ausfüllende, das einkristalline Halbleitermaterial im Fenster sperrfrei leontaktierende Elektrode
eingebracht und ihrerseits mit einer auf der Isolierschicht aufgebrachten metallischen Leitbahn kontaktiert wird.
Ein solches Verfahren ist beispielsweise in der USA-Patentsohrlft
2 680 220 offenbart. Technisch bedeutsamer die Anwendung
auf nach der Planartechnik hergestellte Halbleitervorrichtungen. Bei der Fertigstellung solcher Halbleitervorrichtungen iat ea üblich» nach Abschluß aller der Erzeu-
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— 3— ■ '
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gung der pn-Übergänge der Anordnung dienender Diffusionsprozeaae
die die Halbleiteroberfläche von den Diffusionsprozessen
her lückenlos bedeckende Isolieraohicht aus anorganischem teiBperaturbestäiidigem Material, inabesondere
SiO2, von den Stellen der beabsichtigten Kontaktierung zu
entfernen. Die hierdurch in den sogenannten Kontaktierungsfenstern
freigelegte Halbleiteroberfläche wird dann mit einem zur aperrfreien Kontaktierung dieser Halbleiteroberfläche
geeigneten Elektrodenmetall bedeckt und mit diesem durch einen Temperungsprozess verbunden.
Das Elektrodenmetall wird gewöhnlich durch einen unter
Vakuum durchgeführten Bedampfungsprozess aufgebracht. Dabei
ist es üblich, nicht nur die in den Kontaktfenstern freigelegten
Halbleiteroberfläche sondern auch die umgebende
Isolierschicht mit dem Elektrodenmetall zu bedecken. Dieses wird dann von der Isolierschicht an den unerwünschten Stellen
wieder abgeätzt» so daß nur ein zu der betreffenden Elektrode im Kontaktfenster führender Streifen, eine Leitbahn,
übrig bleibt.
Häufig müssen sowohl n- als auch p-leitende Gebiete eines
Halbleitereinkriatalla auf diese Weise kontaktiert werden. Man bedampft dann gleichzeitig sowohl die p- als auch die
η-leitenden Kontaktstellen mit Aluminium, das bekanntlich
trotz seines Akzeptorcharakters unter bekannten Voraussetzungen zur Erzielung sperrfreierkontakte auch auf nleitenden
Halbleiteroberflächen anwendbar ist.
Nun ist man bei der Herstellung von Planartransistoren
für extrem hohe Frequenzen zu extrem kleinen Emitterzonen
gezwungen. Um in einem solchen Fall einen einwandfreien Emitterkontakt zu erzielen, darf das Metall der Emitterelektrode
höchstens nur ganz*wenig in die bereits durch maskierte
Diffusion erhaltene Emitterzone eindringen. Ähnliches gilt für HF-Leistungstransistoren und eine große Anzahl von
weiteren Halbleitervorrichtungen, insbesondere von Integrierten Schaltungen, die unter Anwendung maskierter Diffusion
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hergestellt sind.
Um bei der Herstellung von Halbleiteranordnungen mit einlegierten
Elektroden die Eindringtiefe der Elektroden gering zu halten, kann man dem Elektrodenmaterial im vornherein den
betreffenden Halbleiter zumischen. Diese Technik läßt sich erfahrungsgemäß jedoch nur mit Erfolg bei Germanium-Legierungstransistoren anwenden. Die im vorliegenden Fall hauptsächlich
in Betracht kommenden Halbleitervorrichtungen bestehen jedooh
aus Silicium. Außerdem sind die bei ihnen zu kontaktierenden Flächen extrem klein; sie betragen im allgemeinen
ρ
nur wenige /um . Außerdem ist noch auf die nur wenige /um starke Schutz- und Maskierungssohicht der Halbleiteroberfläche und den geringen, nur Bruchteile eines vum betragenden Abstand der pn-Übergänge von der Kante der Isolierschicht in den Kontaktierungsfenstem Rücksicht zu nehmen.
nur wenige /um . Außerdem ist noch auf die nur wenige /um starke Schutz- und Maskierungssohicht der Halbleiteroberfläche und den geringen, nur Bruchteile eines vum betragenden Abstand der pn-Übergänge von der Kante der Isolierschicht in den Kontaktierungsfenstem Rücksicht zu nehmen.
Aus diesel Grund wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen,
daß auf die in den Kcn^aktfenstera freigelegte einkristalline
Halbleiteroberfläche eine CGlicht des betreffenden
Halbleitermateriala in polykristallinem oder amorphem Zustand
niedergeschlagen, dann auf dieser Schicht eine Schicht aus dem Elektrodenmaterial aufgebracht und die Beschaffenheit
des niedergeschlagenen Halbleitermaterials durch Dotierung so beeinflußt wird, daß - zumindest nach einer Wärmebehandlung
- die herzustellende Elektrode eine sperrfreie Verbindung mit dem einkristallinen Halbleitermaterial erhält.
Dabei werden bevorzugt folgende Gesichtspunkte beachtet ι
1. Die Abscheidung der polykristallinen oder amorphen
Halbleitersonicht wird im vornherein auf die Halbleiteroberfläche
in den Kontaktfenstern beschränkt
and eine Abscheidung auf der die übrige Halbleiteroberfläche bedeckenden Isolierschicht, insbesondere
SiO2-Scnicht, vermieden.
2. Die Stärke der polykristallinen oder amorphen HaIbleitersohioht
entspricht höchstens der Stärke der
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Isolierschicht außerhalb der Kontaktfenster. Bevorzugt
beträgt sie nur etwa 0,75 $ der Stärke dieser Schicht.
5. Die polykristalline Halbleiterschicht wird unter
entsprechender Beigabe von Donatoren in n-leitendem Zustand niedergeschlagen. Als Elektrodenmetall wird
Aluminium verwendet, das in bekannter Weise so aufgebracht
wird, daß auch die η-leitenden Zonen sperrfrei kontaktiert werden.
4. Die Leitbahn zum Kontaktieren der Elektrode wird simultan mit dem Elektrodenmaterial vorzugsweise
aus der Gasphase niedergeschlagen. Dies bedeutet, daß das Kontaktierungsmetall nioht nur an der in
den Kontaktfenstern zutageliegenden polykristallinen
Halbleiteroberfläche, sondern auch auf der Isolierschicht abgeschieden wird. Die gewünsohte
Gestalt der Metallisierung wird dann mit Hilfe einer Fotolaokätzteehnik erzeugt.
Mr die praktische Durchführung der Erfindung kommt als Halbleitermaterial
in erster Linie Silicium, als Isoliermaterial
der Schutzschicht SiO9 in Betracht. Andere Möglichkeiten für
TTT γ
das Halbleitermaterial sind Germanium oder A B -Verbindungen,
für die isolierende Schutzschicht Siliciumnitrid oder Aluminiumoxid. Wegen der Bedeutung für die vorwiegend auf den Fall der
Planartechnik beschrankte Anwendung der Erfindung, die gewöhnlich mit Silieium als Halbleitermaterial durchgeführt
wird, soll aioh die weitere Beschreibung, auf diesen Pail besohränkeH.
Dabei wird an Hand von Pig. 1 das Prinzipielle des erfindungsgemäßen
Verfahrens beschrieben, während an Hand von Fig. die Anwendung der Erfindung auf die Herstellung eines H©okfrequenz-Planartransitors
erläutert wird.
Sine Silieiumsoheibe 1, in der eine n-leitende Zone 2 und
eine p-leitende Zone 3 mit dazwischenliegendem pn-übergang
erzeugt ist, wird an ihrer Oberfläche mit einer Isolierschicht §,
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vornehmlich aus SiO«, abgedeckt. Die Herstellung dieser
SiOp-Sohicht kann als bekannt vorausgesetzt werden. Neben der Möglichkeit der thermischen Oxidation der Siliciumoberfläohe
ist vor allem auf die pyrolytisohe Abscheidung aus einem geeigneten und wohl bekannten Reaktionsgas hinzuweisen.
Mit Hilfe einer Fotolacktechnik werden in diese Isolierschicht 5 Kontaktierungsfenster 6 und 7 eingeätzt,
die zu der η-leitenden Zone 2 bzw. der p-leitenden Zone 3
hindurchgehen.
Die Abscheidung der polykristallinen Siliciumschioht 8 in den Kontaktfenstern 6 und 7 kann auf verschiedene Weise erfolgen.
Wie bereits angedeutet, ist es vorteilhaft, wenn diese Schicht sich auf die freiliegende Halbleiteroberfläche
beschränkt und nicht etwa auch auf der Isolierschicht 5 abgeschieden wird.
Im folgenden sollen zwei Möglichkeiten angegeben werden:
a): Das Reaktionsgas wird in bekannter Weise so gewählt, daß Silioium an der Siliciumoberflache atomar anfällt,
wie dies auch bei einkristallineoa Wachstum üblich und
notwendig ist. Die Temperatur wird dabei so stark erniedrigt, daß zwar Silioiumabscheidung, aber keine
Siliciumepitaxie möglich ist. Die Absoheidungstemperatur,
also die Temperatur des Halbleiterkörpers 1, wird zu diesem Zweck auf unterhalb 1000 C, vorzugsweise 95O0C,
eingestellt. Ein geeigneter Temperaturbereich ist z.B. 920 - 960° C. Die absolute Geschwindigkeit soll kleiner
als 1 /u/min, vorzugsweise 0,4-yu/min sein. Es empfiehlt
sich außerdem, Maßnahmen zu ergreifen, die eine Abscheidung auch an der Oberfläche der Oxidschicht 3
auf jeden Fall unterbinden. Man muß also, mit anderen Worten, die Keimbildung an der Oberfläche der Isolierschicht
5 unterdrücken. Beispielsweise kann zu diesem Zweck die zu behandelnde Oberfläche einschließlich der
SiOp-Schicht mit verdünnter Flußsäure behandelt werden, derart, daß die Isolierschicht auf jeden Fall erhalten
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bleibt, aber an ihrer Oberfläche eine oder zwei
Moleküllagen abgetragen werden (dies muß man bei der Herstellung der Isolierschicht mit berücksichtigen).
Bas gleiche Verfahren geht auch$ wenn die Isolierschicht
statt aus SiO0 aus Si-If0 oder Al0O,, besteht. Eine andere
c. j a c-j
Möglichkeit der Keimunterdrückung ist auch dann gegeben,
wenn man die Isolierschicht einer polierenden Ätzbehandlung unterwirft.
b): Eine lokalisierte Abscheidung von polykristallinem oder amorphem Silicium an den Kontaktstellen 6 und
7 erreicht man auch mit Hilfe einer Sandwich-Transportepitaxie. Zu diesem Zweck wird ein entsprechend
der gewünschten Abscheidung dotierter Silioiumkörper mit ebener Oberfläche auf eine beheizbare Unterlage
aufgelegt. Auf die ebene Oberfläche dieses als Quelle für die Abscheidung vorgesehenen Silieiumhilfskörpers
wird der mit den Kontaktfenstern versehene,
mit der SiOg-Schicht überzogene Silieiumkörperi derart
aufgelegt, daß die Kontaktfenster dem Quellenkörper zugewandt sind und die Isolierschicht 5 als
Abstandshalter wirkt. Erhitzt man die Anordnung in einem für den Silioiumtransport befähigten Reaktionsgas, das seinerseits die Isolation 5 nicht angreift,
so kann Silicium von der heißeren Quelle an die zu beschichtenden Quellen der zu behandelnden Anordnung
übertragen. Die Temperatur wird dabei so niedrig gewählt,
daß die Abscheidung an den Transportfenstern
nicht in aonokristalliner, sondemin polykristalliner oder gar amorpher Form erfolgt.
Auf die in Fig. 1 dargestellte Anordnung wird nun eine Schicht
des Kontaktierungsaetalls, insbesondere eineAluminiumsοnicht,
niedergeschlagen. Vor oder nach der zum Zweck einer besseren
Verbindung und der Erzielung eines sperrfreien
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Kontakts vorzunehmenden Wärmebehandlung wird die Metallisierung mit Hilfe einer Fotolacksohicht abgedeckt und daa
überschüssige Metall wieder weggeätzt. Ss verbleibt neben
den Elektroden 9 und 10 je eine leitende Bahn 11 bwz. 12.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung ist in dem Siliciumeinkristall 21 zunächst eine Transistorstruktur
mittels der Planartechnik erzeugt worden; die die Halbleiteroberfläche abdeckende Isolierschicht 24 stammt deshalb
mindestens zum überwiegenden Teil aus dem vorher durchgeführten Planarprozeß. Auch hier ist man von einer einkristallinen
Silioiumsoheibe 21 vom einen Leitungstyp ausgegangen,
in die eine Basiszone 22 durch Eindiffundieren, von den entgegengesetzten Leitungstyp hervorrufendem Aktivatormaterial
erzeugt ist. In die Basiszone 22 ist der Emitter 23 vom Leitungstyp des den Kollektor darstellenden Grundmaterials in bekannter
Weise ebenfalls durch Diffusion erzeugt. In der die erhaltene Struktur abdeckenden SiO2-Schioht 24 werden nun
Kontaktfenster 25 in der bereits beschriebenen Weise erzeugt.
Die polykristallinen Schichtteile 26 sowie die auf ihnen erzeugten Elektroden 27 und Leitbahnen 28 vervollständigen
die Anordnung.
5 Patentansprüche
2 Figuren
2 Figuren
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Claims (1)
- PatentansprücheVerfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung mit pn-Übergang, bei dem die Oberfläche eines dotierten Halbleitereinkristalls mit einer Schutzschicht aus Isoliermaterial abgedeckt, in dieser Sohutzaohiohtein zur Halbleiteroberfläche durchgehendes Fenster erzeugt und in dieses Fenster eine den Querschnitt dieses Fensters an der Halbleiteroberfläche ausfüllende, das einkristalline Halbleitermaterial im Fenster sperrfrei kontaktierende Elektrode eingebracht und ihrerseits mit einer auf der Isolierschicht aufgebrachten Leitbahn kontaktiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf die in dem Kontaktfenster freigelegte einkristalline Halbleiteroberfläche zunächst eine Schicht des betreffenden Halbleitermaterials in polykristallinem oder amorphem Zustand niedergeschlagen, dann auf dieser Schicht eine Sohicht aus dem Elektrodenmetall aufgebracht und die Beschaffenheit des niedergeschlagenen Halbleitermaterials duroh Dotierung so beeinflußt wird, daß die herzustellende Elektrode - zumindest nach einer Wärmebehandlung - eine sperrfreie Verbindung zu dem einkristallinen Halbleitermaterial erhält.2. Verfahren nach Anspruoh 1, dadurch gekennzeichnet, daß das polykristalline bzw. amorphe Halbleitermaterial nur auf die an den Kontaktstellen freigelegte Halbleiteroberfläche abgeschieden wird»3. Verfahren nach Anspruoh 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierschicht einer keinreduzierenden Behandlung unterworfen und dann die Abscheidung dee Halbleiters, insbesondere Siliciums, mit einem aur Abscheidung you atomarem Halbleitermaterial befähigten Reaktionagas, jedoch bei einer nicht mehr für die einkriatalline Abscheidung ausreichenden Temperatur - vo£g«aoouen wird»¥PA 9/110/0068 . . . - 1 ©■ -'4* Verfahren naoh einem der Ansprüche 1-3» dadurch gekennzeichnet, daß die polykristalline Abscheidung an den Kontaktstellen duroh Transportreaktion nach der Sandwich-Methode unter Verwendung der die Halbleiteroberfläche außerhalb der Kontaktstellen bedeckenden Isolierschicht als Abstandshalter erfolgt.5. Verfahren naoh einem der Ansprüche 1-4-, dadurch gele ennez ei ohne t, daß das Elektrodennetall ganzfläohig aufgebracht und außerhalb der Kontaktstellen und der beabsichtigten Leitbahnen mit einer Fotolackätztechnik entfernt wird.209809/0879
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