DE2040887B2 - Verbindungseinrichtung für Elektrolysezellen - Google Patents

Verbindungseinrichtung für Elektrolysezellen

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DE2040887B2
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B9/00Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
    • C25B9/60Constructional parts of cells
    • C25B9/65Means for supplying current; Electrode connections; Electric inter-cell connections
    • C25B9/66Electric inter-cell connections including jumper switches

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  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)
  • Electrodes For Compound Or Non-Metal Manufacture (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine tinrici ung, welche die bequeme Verbindung, entweder zwischen zwei aufeinanderfolgenden Elektrolysezellen einer Reihe oder zwischen den Stromzuleitungen einer solchen Zelle und dem Kurzschließer ermöglicht.
Sie ist insbesondere anwendbar auf die elektrische Verbindung von Diaphragmazellen für die Elektrolyse wäßriger Lösungen von Alkalihalogenide^ beispielsweise die Zellen beschrieben in den Patentanmeldungen P 15 92 031.7 vom 2.11.1966, P 18 13 117.4 vom 6. 12. 1968 und P 19 62 072.5 vom 11. 12. 1969.
Die Verbindung solcher Zellen untereinander erfolgt im allgemeinen mittels gelenkiger Verbindungen, von welche jede eine aus der Basis der Zellen hervorragende Kupferanode mit der Kupferkathode der Nachbarzelle, ~> <> welche auf sie folgt, verbinden. Diese gelenkigen Verbindungen, welche mit den Kupferelektroden zweier aufeinanderfolgender Zellen verbolzt sind, bestehen im wesentlichen aus drei leitenden Teilen, vorteilhafterweise ebenfalls aus Kupfer, welche eben- r> falls miteinander verbolzt sind, was die Zahl der verbolzten Kontakte für Verbindung zwischen den Zellen auf vier bringt. Bekanntlich sind solche Kontakte Ursprung von beträchtlichen Ohmverlusten.
Der Kurzschluß einer so angeschlossenen Zelle, "> beispielsweise zwecks Erneuerung ihres Diaphragmas, erfolgt mittels großer leitender Arme, welche die beireffende Zelle umgeben, um eine direkte elektrische Verbindung zwischen jeder der gelenkigen Anschlüsse, welche den Strom dieser Zelle zuführen, und jedem der ■ der gelenkigen Verbindungen, welche den Strom der nachfolgenden Zelle zuführen, herzustellen. Die Zahl dieser Verbindungen kann das Dutzend überschreiten. Diese Maßnahme benötigt daher das Verbolzen von mindestens etwa 20 Kontakten.
Die erfindungsgemäße Einrichtung vermindert erheblich die Zahl verbolzter Kontakte zwischen den Zellen und ermöglicht den raschen und bequemen Kurzschluß jeder Zelle meistens unter Vermeidung einer Verschlechterung der Diaphragmas odti· der Elektroden. Sie besteht in der Hauptsache aus einer leitenden Platte, welche im wesentlichen senkrecht zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zellen angeordnet und nicht einstückig mit diesen ist, und aus leitendem an dieser Platte auf jeder Seite im rechten Winkel zu den Ki'pferanoden und Kupferkathoden dieser Zellen befestigten Verbindungen, welche den elektrischen Kontakt zwischen diesen Kupferelektroden und der Platte sichern sollen, deren eine aus der Ausrichtung der Zellen hervorragende Seite dazu dient, den Kurzschluß der einen von diesen zu bewerkstelligen.
Die Erfindung wird noch an den Zeichnungen beschrieben, welche nur ein Ausführungsbeispiel darstellen. Die Elektrolysezellen sind darin schematisch zwecks besserer Klarstellung wiedergegeben.
Die Zeichnungen stellen dar
Fig. 1 und 2 in Aufsicht und von der Seite zwei erfindungsgemäße Ei;-richtungen, angewendet in der elektrischen Reihenschaltung von Diaphragmazellen für die Elektrolyse von wäßrigen Lösungen von Natriumchlorid,
F i g. 3 einen Aufrid von einer dieser Einrichtungen.
Die leitende senkrechte Platte 1 aus Kupfer ruht auf zwei Füßen 2, welche einen isolierenden Teil 3 aus Porzellan und eine mit Gewinde versehene Stange 4 für Regelung der Höhe der Platte 1 umfassen (F i g. 2 und 3). Die biegsamen Verbindungen 5 und 6 aus Kupferband sind auf jeder Seite an die Platte 1 im rechten Winkel zu den Kupferanoden 7 und Kupferkathoden 8 der Zellen angelötet. Die Zahl dieser Verbindungen wird bestimmt durch die Zahl der Kupferelektroden. Der elektrische Kontakt zwischen den Verbindungen 5, 6 und den Kupferelektroden 7 und 8 ist durch die Bolzen 9 und 10 gesichert (F i g. 2). Die Seite 11 der Platte 1, welche über die Ausrichtung der Zellen 12 (F i g. 1) hervorragt, ist mit Schlitzen 13 (Fig. 3) für das Verbolzen der Kontakte des nicht dargestellten Kurzschließers versehen. Dieser wird an die Vorderseite der kurzschließenden Zelle gebracht und die Arme werden an je eine Platte J auf jeder Seite dieser Zelle angeschlossen. Infolge dieser Platten 1 ist die Länge der Arme des Kurzschließers sehr verringert, was eine erhebliche Wirtschaftlichkeit für die Investierung an Kupfer bedeutet und die Umständlichkeit der Apparatur, deren Konstruktion in erheblicher Weise vereinfacht wird, beträchtlich verringert.
Der Ersatz der einzelnen gelenkigen Anschlüsse durch eine große gemeinsame Platte, welche die Rolle des Stromverteilers spielt, vergrößert nicht die Investierungen an Kupfer für die Verbindungen zwischen den Zellen und bringt eine bedeutende Ersparnis an Bearbeitung mit sich. Die von dieser Platte gelragenen biegsamen Verbindungen absorbieren ihre etwaige Verbiegung ebenso wie die thermische Ausdehnung der Zellen, an welche sie angeschlossen werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    t. Verbindungseinrichtung für Elektrolysezellen in Reihenschaltung, gekennzeichnet durch eine leitende Platte (1), welche im wesentlichen "> senkrecht zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zellen (12) angeordnet, und nicht einstückig mit diesen ist, und durch leitende, an dieser Platte (t) auf jeder Seite im rechten Winkel zu den Kupferanoden (7) und Kupferkathoden (8) dieser Zellen befestigte ι ο Verbindungen (5, 6), welche den elektrischen Kontakt zwischen diesen Kupferelektroden und der Platte (1) sichern sollen, wobei deren eine aus der Ausrichtung der Zellen hervorragende Seite (11) dazu dient, den Kurzschluß der einen der Zellen zu bewerkstelligen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die leitenden Verbindungen (5, 6) an die Platte (1) angelötet sind
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die leitenden Verbindungen (5, 6) an ihrem freien Enden von öffnungen für das Anbolzen an die Kupferanoden (7) oder Kupferkathoden (8) der zwei aufeinanderfolgenden Zellen durchbohrt sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die leitenden Verbindungen (5, 6) biegsame Verbindungen sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) von Füßen (2) einstellbarer Höhe, welche einen isolierenden Teil (3) aufweisen, getragen ist.
DE2040887A 1969-09-17 1970-08-18 Verbindungseinrichtung für Elektrolysezellen Expired DE2040887C3 (de)

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