DE2040887C3 - Verbindungseinrichtung für Elektrolysezellen - Google Patents
Verbindungseinrichtung für ElektrolysezellenInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
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Description
35
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, welche die bequeme Verbindung, entweder zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Elektrolysezellen einer Reihe oder zwischen den Stromzuleitungen einer solchen Zelle und
dem Kurzschließer ermöglicht.
Sie ist insbesondere anwendbar auf die elektrische Verbindung von Diaphragmazellen für die Elektrolyse
wäßriger Lösungen von Alkalihalogenide^ beispielsweise die Zellen beschrieben in den Patentanmeldungen
P 1592031.7 vom 2.11.1966, P1813 117.4 vom
6.12.1968 und P 19 62 072.5 vom 11. 12.1969.
Die Verbindung solcher Zellen untereinander erfolgt im allgemeinen mittels gelenkiger Verbindungen, von
welche jede eine aus der Basis der Zellen hervorragende Kupferanode mit der Kupferkathode der Nachbarzelle,
welche auf sie folgt, verbinden. Diese gelenkigen Verbindungen, welche mit den Kupferelektroden
zweier aufeinanderfolgender Zellen verbolzt sind, bestehen im wesentlichen aus drei leitenden Teilen,
vorteilhafterweise ebenfalls aus Kupfer, welche ebenfalls miteinander verbolzt sind, was die Zahl der
verbolzten Kontakte für Verbindung zwischen den Zellen auf vier bringt Bekanntlich sind solche Kontakte
Ursprung von beträchtlichen Ohmverlusten.
Der Kurzschluß einer so angeschlossenen Zelle, wi
beispielsweise zwecks Erneuerung ihres Diaphragmas, erfolgt mittels großer leitender Arme, welche die
betreffende Zelle umgeben, um eine direkte elektrische Verbindung zwischen jeder der gelenkigen Anschlüsse,
welche den Strom dieser Zelle zuführen, und jedem der . , der gelenkigen Verbindungen, welche den Strom der
nachfolgenden Zelle zuführen, herzustellen. Die Zahl
dieser Verbindungen kann das Dutzend überschreiten. Diese Maßnahme benötigt daher das Verbolzen von
mindestens etwa 20 Kontakten.
Die erfindungsgemäße Einrichtung vermindert erheblich die Zahl verbolzter Kontakte zwischen den
Zellen und ermöglicht den raschen und bequemen Kurzschluß jeder Zelle meistens unter Vermeidung
einer Verschlechterung der Diaphragmas oder der Elektroden. Sie besteht in der Hauptsache aus einer
leitenden Platte, welche im wesentlichen senkrecht zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zellen angeordnet
und nicht einstückig mit diesen ist, und aus leitendem an dieser Platte auf jeder Seite im rechten Winkel zu den
Kupferanoden und Kupferkathoden dieser Zellen befestigten Verbindungen, welche den elektrischen
Kontakt zwischen diesen Kupferelektroden und der Platte sichern sollen, deren eine aus der Ausrichtung der
Zellen hervorragende Seite dazu dient, den Kurzschluß der einen von diesen zu bewerkstelligen.
Die Erfindung wird noch an den Zeichnungen beschrieben, welche nur ein Ausführungsbeispiel darstellen.
Die Elektrolysezellen sind darin schematisch zwecks besserer Klarstellung wiedergegeben.
Die Zeichnungen stellen dar
F i g. 1 und 2 in Aufsicht und von der Seite zwei erfindungsgemäße Einrichtungen, angewendet in der
elektrischen Reihenschaltung von Diaphragmazellen für die Elektrolyse von wäßrigen Lösungen von
Natriumchlorid,
F i g. 3 einen Aufriß von einer dieser Einrichtungen.
Die leitende senkrechte Platte 1 aus Kupfer ruht auf zwei Füßen 2, welche einen isolierenden Teil 3 aus
Porzellan und eine mit Gewinde versehene Stange 4 für Regelung der Höhe der Platte 1 umfassen (F i g. 2 und 3).
Die biegsamen Verbindungen 5 und 6 aus Kupferband sind auf jeder Seite an die Platte 1 im rechten Winkel zu
den Kupferanoden 7 und Kupferkathoden 8 der Zellen angelötet. Die Zahl dieser Verbindungen wird bestimmt
durch die Zahl der Kupferelektroden. Der elektrische Kontakt zwischen den Verbindungen 5, 6 und den
Kupferelektroden 7 und 8 ist durch die Bolzen 9 und 10 gesichert (F i g. 2). Die Seite 11 der Platte 1, welche über
die Ausrichtung der Zellen 12 (F i g. 1) hervorragt, ist mit Schlitzen 13 (F i g. 3) für das Verbolzen der Kontakte
des nicht dargestellten Kurzschließers versehen. Dieser wird an die Vorderseite der kurzschließenden Zelle
gebracht und die Arme werden an je eine Platte 1 auf jeder Seite dieser Zelle angeschlossen. Infolge dieser
Platten 1 ist die Länge der Arme des Kurzschließers sehr verringert, was eine erhebliche Wirtschaftlichkeit
für die Investierung an Kupfer bedeutet und die Umständlichkeit der Apparatur, deren Konstruktion in
erheblicher Weise vereinfacht wird, beträchtlich verringert.
Der Ersatz der einzelnen gelenkigen Anschlüsse durch eine große gemeinsame Platte, welche die Rolle
des Stromverteilers spielt, vergrößert nicht die Investierungen an Kupfer für die Verbindungen zwischen den
Zellen und bringt eine bedeutende Ersparnis an Bearbeitung mit sich. Die von dieser Platte getragenen
biegsamen Verbindungen absorbieren ihre etwaige Verbiegung ebenso wie die thermische Ausdehnung uer
Zellen, an welche sie angeschlossen werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verbindungseinrichtung für Elektrolysezellen in Reihenschaltung, gekennzeichnet durch
eine leitende Platte (1), weiche im wesentlichen senkrecht zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Zellen (12) angeordnet, und nicht einstückig mit diesen ist, und durch leitende, an dieser Platte (1) auf
jeder Seite im rechten Winkel zu den Kupferanoden (7) und Kupferkathoden (8) dieser Zellen befestigte
Verbindungen (5, 6), welche den elektrischen Kontakt zwischen diesen Kupferelektroden and der
Platte (1) sichern sollen, wobei deren eine aus der Ausrichtung der Zellen hervorragende Seite (U)
dazu dient, den Kurzschluß der einen der Zellen zu > bewerkstelligen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die leitenden Verbindungen (5, 6) an die Platte (1) angelötet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die leitenden Verbindungen (5, 6) an ihren freien Enden von öffnungen für das Anbolzen
an die Kupferanoden (7) oder Kupferkathoden (8) der zwei aufeinanderfolgenden Zellen durchbohrt
sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die leitenden Verbindungen (5, 6)
biegsame Verbindungen sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) von Füßen (2)
einstellbarer Höhe, welche einen isolierenden Teil (3) aufweisen, getragen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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