DE203992C - - Google Patents

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DE203992C
DE203992C DENDAT203992D DE203992DA DE203992C DE 203992 C DE203992 C DE 203992C DE NDAT203992 D DENDAT203992 D DE NDAT203992D DE 203992D A DE203992D A DE 203992DA DE 203992 C DE203992 C DE 203992C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/18Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by rotating helical blades or other rotary conveyors which may be heated moving materials in stationary chambers, e.g. troughs
    • F26B17/20Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by rotating helical blades or other rotary conveyors which may be heated moving materials in stationary chambers, e.g. troughs the axis of rotation being horizontal or slightly inclined
    • F26B17/205Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by rotating helical blades or other rotary conveyors which may be heated moving materials in stationary chambers, e.g. troughs the axis of rotation being horizontal or slightly inclined with multiple chambers, e.g. troughs, in superimposed arrangement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 203992 KLASSE 82 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. September 1907 ab.
A^orliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung· zum Trocknen von Torf oder ähnlichen Stoffen, bei welcher das Trockengut durch übereinander gelagerte und miteinander in Verbindung stehendeRohre gefördert wird, welche von zylindrischen Heizmänteln umgeben sind, die ihrerseits miteinander in Verbindung stehen. Die in Sätzen übereinander . angeordneten Fördervorrichtungen sind abwechselnd im entgegengesetzten Sinne geneigt, so daß das Trockengut in jeder Förder-. vorrichtung zum höher gelegenen Ende gefördert wird, wo es in das tiefer liegende Ende der Fördervorrichtung des nächsten Satzes gelangt.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel eines solchen Apparates veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι und 2 eine diagrammatische Vorder- und Rückansicht und
Fig. 3 eine Seitenansicht desselben,
Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie IV-IV der Fig. 3,
Fig. 5 ein Schaubild des ersten oder .untersten Förderschneckensatzes,
Fig. 5 a ein Schaubild des unmittelbar darüber befindlichen Förderschneckensatzes,
Fig. 6 einen Längsschnitt einer Förderschnecke mit Heizmantel,
Fig. 7 im Längsschnitt die Einrichtungen zum Verbinden der Förderschneckenenden und zum Einblasen von überhitztem Dampf in das durch die Schnecke geführte ,Gut,
Fig. 8 einen Längsschnitt des Einlaßendes der ersten Schnecke, durch welches das Gut in den Apparat gelangt,
Fig. 9 eine Endansicht des Kanals zum Überleiten des Gutes von dem oberen oder Auslaßende einer Förderschnecke zum unteren oder Einlaßende der folgenden Schnecke, Fig. 10 einen Schnitt nach Linie X-X und
Fig. 11 einen Schnitt nach Linie XI-XI in Fig. 9,
Fig. 12 die innere Ansicht des Verbindungsstückes für zwei Förderschnecken,
Fig. 13 einen Schnitt nach Linie XIII-XIII der Fig. 12, .
Fig. 14 und 15 eine End- und Seitenansicht der verschiedenen Apparatteile an, der Stelle, wo der durch die Heizmäntel ziehende Dampf den Apparat verläßt, und
Fig. 16 einen Längsschnitt des Auslaßendes der letzten Förderschnecke, wo das trockene Gut den Apparat verläßt.
Der Apparat besteht, wie schon erwähnt, aus einer Mehrzahl von Förderschnecken, die zu wagerechten Sätzen vereinigt sind, welche übereinander in einer lotrechten Reihe angeordnet sind. Der erste oder unterste der wagerechten Sätze besteht aus fünf von vorn gegen rückwärts ansteigenden Förderschnecken A (Fig. 5), im nachfolgenden
»Rückwärtsschnecken« genannt, und aus vier gegen vorn ansteigenden Förderschnecken B, welche im folgenden. »A^orwärtsschnecken« genannt werden. Die Rückwärtsschnecken A münden in rückwärtige Kammern α, welche mit den tieferen oder rückwärtigen Enden der Vorwärtsschnecken B in Verbindung sind. Die letzteren münden in vordere, von rechts oben nach links unten geneigte Kammern b,
ίο welche mit dem vorderen oder tieferen Ende der letzten vier Rückwärtsschnecken verbunden sind. Das Gut wird zunächst in der ersten oder Einwurfrückwärtsschnecke aufwärts und rückwärts befördert und gelangt in die erste Hinterkammer a, in welcher es herabfällt, um von der ersten Vorwärtsschnecke B aufgenommen und nach vorn befördert zu werden, wo es durch die erste Vorderkammer b der zweiten foickwärtsschnecke A und so fort schließlieh der letzten Rüekwärtsschnecke zugeliefert wird, welche das Gut höher wie die anderen Schnecken hebt und es an den nächsten Förderschneckensatz abgibt. Dieser Satz (Fig. 5 a) besteht ebenso wie der erste aus vier Vorwärtsschnecken B1, jedoch aus nur vier Rückwärtsschnecken A1, welche miteinander wieder durch Vorder- und Hinterkammern b1 und α1 verbunden sind.
Das von der letzten oder linken Rückwärtsschnecke A, welche das Gut höher als die anderen Schnecken desselben Satzes hebt (Fig. 5 a), beförderte Material fällt durch die erste oder linke Hinterkammer a1 des zweiten Satzes und wird von der ersten Vorwärtsschnecke B1 nach vorn gebracht, wo es in die erste Vorderkammer b1 fällt, um von der zweiten Rüekwärtsschnecke nach hinten befördert und so fort der letzten oder rechten Rüekwärtsschnecke A1 zugeliefert zu werden, um es dem nächsten oder dritten Satz zu übergeben, welcher sich vom ersten Satz nur dadurch unterscheidet, daß an die Stelle der Einlaßschnecke A beim ersten Satz die letzte Rüekwärtsschnecke A1 des zweiten Satzes tritt.
Das Gut wird also im Schlangen- oder Zickzackwege von vorn nach hinten und von Seite zu Seite durch den Apparat geführt und gelangt schließlich in die letzte Schnecke des obersten Satzes, um sodann den Apparat in noch näher zu beschreibender Weise zu verlassen.
Bei dem gezeichneten Apparat sind zwölf Sätze mit neun Förderschnecken im ersten und zwölften Satz und acht Förderschnecken in jedem der übrigen zehn Sätze, also insgesamt 0,8 Förderschnecken vorhanden. Es ist leicht einzusehen, daß der vom Material zurückzulegende Gesamtweg selbst bei mäßiger Länge der Förderschnecken ein sehr beträchtlicher ist, obwohl der Apparat einen verhältnismäßig kleinen Raum einnimmt. Selbstverständlich ist die Anzahl der Förderschnecken in einem Satz und die Anzahl der Sätze in einem Apparat für das Wesen der Erfindung ohne Belang.
Die Förderschnecken sind so angeordnet, daß die Vorderenden der Rückwärtsschnecken zwischen und in gleicher Höhe mit den-oberen Enden der Vorwärtsschnecken des nächsthöheren Satzes liegen, womit eine große Raumersparnis erzielt wird. Die Förderschnecken sind nahe an ihren Enden in rechteckigen Kammern und diese in geeigneten Rahmen oder Ständern F (Fig. 3) gelagert.'
Eine Förderschnecke besteht im wesentliehen aus einem inneren zylindrischen Gehäuse C1 (Fig. 6) und einer in demselben arbeitenden Schraube S, welche das Material durch den Zylinder bewegt, der im Abstand von einem Mantel C umgeben ist. In' den zwisehen den beiden Zylindern gebildeten Mantelraum wird Dampf eingeleitet, welcher durch eine in den Ringraum eingebaute, schraubengangförmig verlaufende Rippe c in möglichst langer Berührung mit dem inneren Zylinder C1 gehalten wird.
Der Auswurf für das getrocknete Gut und der Einlaß für den Frischdampf (Fig. 16) ist rückwärts am Apparat an der in Fig. 2 mit M bezeichneten Stelle angeordnet. D ist eine der erwähnten rechteckigen Kammern, in welche der äußere Zylinder C durch die innere Wand d reicht, während der innere Zylinder C1 die Kammer D durchsetzt und in ein an der äußeren Kammerwand d1 abnehmbar angebrachtes Auswurfrohr O mündet, aus welchem das Gut behufs Wegbeförderung auf ein Förderband o. dgl. fällt. In die Kammer D mündet ein Rohr L, welches an eine Frischdampfquelle angeschlossen ist. Der Frischdampf tritt in die Kammer ein und strömt zwischen den beiden Zylindern im Schraubenweg gegen die Vorderseite des Apparates, wo er durch eine geeignete Verbindung der Schlußkammer der anschließenden Rüekwärtsschnecke zügeführt wird, aus deren rückwärtiger Kammer er in die nächste Vorwärtsschnecke und so fort durch den ganzen Apparat strömt. Ein Satz von Kammern mit ihren Verbindungen ist in den Fig. 9 bis 13 gezeigt, und zwar ist dieser Satz willkürlich ungefähr eine oder zwei Reihen unterhalb der Mitte der linken Frontseite des Apparates bei P (Fig. 1) gewählt. In der Fig. 10 bezeichnen D1 und Z)2 die Vorderkammern der Vorwärts- und Rückwärtsschnecken. Das Gut der Vorwärtsschnecke B4 wird in die Kammer £>4 entladen, deren oberes Ende über dem Förderschneckenende abnehmbar angebracht ist. Die Kammer erstreckt sich nach links unten und ist an der Kammer D2 lösbar angebracht, und zwar mit ihrem Ende über dem Ende des inneren Zylinders
der Rückwärtsschnecke A1, welche das Gut aufnimmt und dasselbe nach hinten befördert, wo es der ersten Vorwärtsschnecke des nächsthöheren Satzes zugeliefert wird. Die Achsen der Förderschrauben sind in Lagern ei2 der Platten oder Scheiben d3 gelagert, die lösbar über Öffnungen an den Enden der Kammern angebracht sind. In den Fig. 9, 10 und 11 ist ein zwei Dampf kammern verbindendes Rohr d4 abgebrochen gezeigt. Diese Rohre erstrecken sich in Fig. 1 von rechts oben nach links unten. Die Kammer Ds (Fig. 9) ist am vorderen Ende einer Vorwärtsschnecke des nächsttieferen Satzes, und die Kammer b3 erstreckt sich nach rechts abwärts zu der zugehörigen Rückwärtsschnecke desselben Satzes. Das mit der Kammer D3 verbundene Dampfrohr erstreckt sich nach rechts abwärts. In Fig. 1 sind bloß einige dieser Rohre ersichtlich. In jedem Förderschneckensatz ist sowohl vorn als auch hinten an der Seite des Apparates ein freier Raum, welcher mit rechteckigem Rahmen Q (Fig. 9 und 10) ausgefüllt wird.
Nachdem der Dampf nach Durchstreicheneiner Anzahl von Förderschnecken eine" beträchtliche Menge seiner Wärme verloren hat, ist an geeigneter Stelle des Apparates Vorsorge getroffen, um wenigstens einen Teil des Dampfes behufs Regeneration in-den Überhitzer zurückzuführen. Zu diesem Zwecke ist die Leitung N angeordnet, welche mit der Vorderkammer einer Rückwärtsschnecke ver-
. bttnden ist und zu einem nicht dargestellten Überhitzer führt. Behufs Entweichens des aus der im Gut enthaltenen Feuchtigkeit sich entwickelnden Dampfes ist jede Kammer an der Vorderseite des Apparates mit einem Auslaßrohr 0 versehen (Fig. 9, 10, 11 und 15). Diese Rohre sind mit wagerechten Leitungen o1 verbunden, die mit ihren linken Enden an eine vertikale Leitung o1 angeschlossen sind, welche ungefähr in der Längenmitte mit einem Auslaßrohr o2 versehen ist, welches den Dampf von allen Förderschnecken aufnimmt.
Da dieser Dampf von verhältnismäßig hoher Temperatur ist, erscheint es wünschenswert, seine Wärme auszunutzen, wozu die Leitung o3 mit einer λ^orderkammer einer Förderschnecke verbunden ist, so daß der Dampf in diese Kammer gelangen und sich mit dem übriggebliebenen Teil des Heizdampfes mischen kann. Diese Anordnung ist aus den Fig. 14 und 15 deutlich ersichtlich, wo das Auslaßrohr o3 zu der Kammer D4 führt, welche einer Vorwärtsschnecke Be des siebenten Satzes angehört. Die Leitung N führt nur einen Teil des Heizdampfes in den Überhitzer zurück, während der andere Teil mit dem aus dem Material erhaltenen und durch die Leitung o3 in die Heizmäntel eingeführten Dampf durch die weiteren Heizmäntel zu einem Auslaß O1 gelangt. Obwohl der die restlichen Förderschnecken passierende Dampf von niedriger Temperatur ist, so besteht doch in den unteren Förderschnecken ein Temperaturunterschied zwischen Dampf und Trockengut, an welches der Dampf Wärme abgibt. Am Einlaß oder unteren Ende der ersten oder rechten Förderschnecke des ersten Satzes ist ein Fülltrichter H angeordnet, der lösbar an der Kammer DT' angebracht ist (Fig. 8). Die Achse der Förderschraube ist in einem Lager rf7 einer an dem Fülltrichter H lösbar befestigten Platte ds drehbar. Das dem Fülltrichter H aufgegebene Trockengut wird von der Forderschnecke erfaßt und in der beschriebenen W'eise durch den Apparat gefördert.
Um das Trockengut vorzuwärmen, wird in dasselbe überhitzter Dampf eingeblasen. Zu diesem Behufe sind die hohlen FÖrder-Schneckenachsen an ihren tieferen Enden offen, und in die Lager derselben sind Dampfrohre t (Fig.7 und 8) eingesetzt, deren andere Enden mit Dampfleitungen T (Fig. 1 und 2) verbunden sind. Der in die Förderschneckenachsen eingeleitete Dampf gelangt durch Öffnungen t1 in der Achswandung in das Trockengut und nimmt gegebenenfalls seinen Weg zum Auslaßrohr 0.
Wenn es erwünscht ist, überhitzten Dampf in das Trockengut auch noch an anderen Stellen des Apparates zu leiten, so können auch, andere Fördersehnecken in der . aus Fig. 7 ersichtlichen Weise eingerichtet sein, wie dies in den Fig. 14 und 15 gezeigt ist, wo t" das Rohr für überhitzten Dampf ist, welches mit einem Speiserohr i3 verbunden ist, mit welchem auch die Dampfleitungen f" für weitere Förderschnecken desselben Satzes verbunden werden. Behufs Antriebes der Förderschnecken sind ihre Achsen an einem Ende über die Lager verlängert und mit Zahnrädern g versehen (Fig. 3). Da alle Schrauben von derselben Art, entweder rechtsgängig oder linksgängig, sind, so ist es klar, daß die Schrauben in den Rückwärtsschnecken sich in entgegengesetzter Richtung zu jenen in den Vorwärtsschnecken drehen müssen, so daß die Zahnräder an den Achsen der Rückwärtsschnecken untnittelbar mit jenen an den Achsen der Vorwärtsschnecken kämmen können. Es ist ersichtlich, daß die Rückwärtsschnecken des zweiten, vierten, sechsten, achten, zehnten und zwölften Satzes, welche mit A1, A3, A5, A7, A9 und A11 bezeichnet sind, mit den Vorwärtsschnecken des ersten, vierten, sechsten, achten und zehnten. Satzes, welche mit B, B1, B3, B5, B7 und bezeichnet sind, mittels an der Vorderseite des Apparates angeordneter Zahnräder zusammenarbeiten, während an der Rückseite des Apparates die Rückwärtsschnecken des ersten, dritten, fünf-

Claims (3)

ten, siebenten, neunten und elften Satzes, welche mit A, A2, A\ AB, As und A10 bezeichnet sind, mit den Vorwärtsschnecken des dritten, fünften, siebenten, neunten, elften und zwölften Satzes, welche mit B2, B\ BB, Bs, B10 und B11 bezeichnet sind, zusammenarbeiten. Bei jedem Satz arbeitet die Förderschnecke, welche das Material dem nächsthöheren Satz zuliefert, mit der anschließenden Rückwärts- bzw. Vorwärtsschnecke dieses nächsthöheren Satzes mittels der Zahnräder g1 zusammen. An der Vorder- und Rückseite des Apparates sind Querachsen g2 in Armen gs gelagert, welche auf die Förderschneckenachsen aufgesteckt sind. Die Achsen g2 tragen Kegelräder £4, welche mit Kegelrädern g5 an den höheren Enden der Förderschneckenachsen kämmen. Bei Drehung der Achsen g1 an der Vorderseite des Apparates werden die Vorwärtsschnecken mit vorspringenden Achsen und durch diese die mit ihnen zusammenarbeitenden Rückwärtsschtiecken angetrieben, während an der Rückseite der Maschine die übrigen Förderschnecken den Antrieb erhalten. Zum Betätigen der Wellen g2 können geeignete nicht dargestellte Vorrichtungen dienen. Der Torf oder anderes Trockengut wird dem Fülltrichter H aufgegeben, aufeinanderfolgend durch die verschiedenen Förderschnecken geführt und schließlich beim Auslaß 0 entladen. In dem ersten oder untersten Förderschneckensatz wird das Trockengut durch Einblasen von Heißdampf erhitzt und dadurch rasch wenigstens auf eine zur Einleitung der Verdampfung der in dem Trockengut enthaltenen Feuchtigkeit genügend hohe Temperatur gebracht. Zu gleicher Zeit wird bei der letzten Förderschnecke nahe beim Auslaß für das getrocknete Gut Dampf in den Heizmantel eingeleitet, welcher der Bewegungsrichtung des Trockengutes entgegenströmt. An geeigneter Stelle des Apparates wird ein Teil des Dampfes aus dem Apparat zu dem Überhitzer behufs Regenerierung zurückgeführt. Der aus der Feuchtigkeit des Materials sich ergebende Dampf entweicht aus den Förderschnecken am Ende derselben und wird in einer gemeinsamen Leitung gesammelt und aus dieser in den Heizmantel eingeleitet, wo- er sich mit dem Heizdampf mischt. Die Temperatur, auf welche der Torf gebracht werden muß, um die Feuchtigkeit ohne Verlust an flüchtigen Kohlenwasserstoffen auszutreiben, hängt von der Beschaffenheit des Torfes ab. Die Höchsttemperatur, welcher der Torf unterworfen werden darf, kann leicht durch Behandlung einer Probe des Torfes festgestellt und durch Regelung der Temperatur und der Menge des Heizdampfes leicht eingehalten werden. Paient-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Trocknen von Torf oder ähnlichen Stoffen, bei welcher das Trockengut durch übereinander gelagerte und miteinander in Verbindung stehende Rohre geführt wird, die von zylindrischen Heizmänteln umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in Sätzen übereinander angeordneten Fördervorrichtungen abwechselnd im entgegengesetzten Sinne geneigt sind, so daß das Trockengut in jeder Fördervorrichtung zum höher gelagerten Ende gefördert wird, wo es in das tiefer liegende Ende der Fördervorrichtung des nächsten Satzes gelangt..
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, , dadurch gekennzeichnet, daß das höher gelagerte Auslaßende jeder Fördervorrichtung·, ausgenommen der letzten, mit dem tiefer gelagerten Einlaßende der folgenden Fördervorrichtung durch eine Kammer verbunden ist, durch welche das Trockengut von einer Fördervorrichtung zur anderen herabfällt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit Heizdampf- ' einlaß versehene Kammer (D), in deren eine Wand der den Heizmantel der Förderschnecke umgebende Zylinder (C) und in deren gegenüberliegende Wand der Förderschneckenzylinder (C1) eingesetzt ist, dessen Kammer an die Wandung der Heizkammer (D) anschließt (Fig. 16).
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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