DE203780C - - Google Patents

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DE203780C
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spokes
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B9/00Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
    • B60B9/02Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces using springs resiliently mounted bicycle rims
    • B60B9/10Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces using springs resiliently mounted bicycle rims of rubber or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Buffer Packaging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein federndes Rad von der Art, bei welcher kein pneumatischer Laufkranz erforderlich ist und die elastischen Organe zwischen der Felge und den Speichen oder ihrem Ersatz angeordnet sind. Bei den bekannten Vorrichtungen, bei denen Kautschuk als elastisches Material verwendet wird, arbeitet der Kautschuk gewöhnlich durch Kompression, was nicht nur keine große
ίο Elastizität gibt, sondern auch den Übelstand mit sich bringt, daß der Kautschuk beschädigt wird und seine Elastizität nach einem mehr oder weniger längeren Gebrauch verschwindet.
Dies ist besonders der Fall, wenn das elastische Organ durch einen zylindrischen Kautschukblöck gebildet wird, der auf der Felge oder auf einem von diesem abhängigen Teil ruht, und durch dessen Mitte eine Schraube oder eine Stange geht, welche an dem Ende der Speiche befestigt ist.
Wenn jede der Speichen eines Rades mit dieser Vorrichtung versehen ist, so werden die Belastung und die Erschütterungen auf alle Kautschukblöcke verteilt, aber nur auf die Hälfte der Stärke eines jeden Blockes. Das fortwährende Zusammenpressen des Materials auf einem kleinen Teil jedes Blockes zu gleicher Zeit bringt es mit sich, daß der Kautschuk nach einiger Zeit an dieser Stelle hart wird und die Öffnung, in der die Befestigungsschraube sitzt, sich erweitert.
Durch vorliegende Erfindung wird eine Vorrichtung geschaffen, durch welche diese Übelstände vermieden werden, indem die Belastung und die Erschütterungen auf das Ganze aller Kautschukblöcke übertragen werden, wobei ■ sie nicht mehr durch Kompression wirken, sondern eher durch Formänderung und Kompression der ganzen Blöcke.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, im Innern des Rades an der Felge an den Stellen, wo die Speichen der Felge begegnen sollen, offene Kasten vorzusehen und die Speichen in Form von Gabeln auszubilden, deren Zinken an ihrem Ende je mit einem Rahmen versehen sind, in welchem eine Öffnung vorgesehen ist, welche derjenigen der Kasten an der Felge entspricht. Jede der Speichen wird mit einem dieser Kasten mittels eines Kautschukblocks verbunden, welcher zu gleicher Zeit in den beiden Rahmen der Speiche und dem Kasten der Felge ruht und gewissermaßen einen Vorstecker bildet.
Es können drei oder mehrere Zinken an den Gabeln der Speichen vorgesehen werden. Jede dieser Zinken endigt in Form eines Rahmens, und in diesem Falle werden die Kasten an der Felge aus zwei oder mehreren parallelen Abteilungen hergestellt, von denen jede einen , Kasten bildet, welche durch Zwischenräume getrennt sind, in welche die Rahmen der Speichen eingeführt werden.
Die Öffnungen der Kasten und der Rahmen sowie die Kautschukblöcke können zylindrischer oder beliebiger anderer geeigneter Form sein, und die Kautschukblöcke können mit einer zentralen Öffnung oder mehreren symmetrisch angeordneten versehen sein, um denselben eine größere Elastizität und geringeres Gewicht zu geben.
Zu demselben Zweck können auch Ausschnitte an dem Umfang des Kautschuks angebracht werden, z. B. in Form eines Sterns.
Um die Belastung und die Erschütterungen auf die ganzen Blöcke zu verteilen und jede Abscherung derselben zwischen den Rahmen und dem Kasten zu verhindern, können Keile oder Bolzen zwischen den inneren Wandungen der Kasten und der Kautschukblöcke in Nuten eingeführt werden, welche in gewissen Abständen, sei es an dem Umfang der Blöcke oder an der Wandung des Kastens und der Rahmen, vorgesehen sind. An einem Ende dieser Keile oder Bolzen kann ein Kopf vorgesehen werden und an dem andern ein Gewinde zur Aufnahme einer Schraubenmutter. Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform von einem Rad, welches gemäß der Erfindung gebaut ist, dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht und
Fig. 2 ein senkrechter Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1. Die drei unteren Speichen sind dargestellt, so wie sie sind, bevor die Kautschukblöcke in ihre Stellung eingeführt sind.
Die Fig. 2 a ist eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht und stellt eine andere Ausführungsform dar.
Die Fig. 3 ist eine Seitenansicht und die
Fig. 4 ein senkrechter Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 3.
Fig. 5 ist eine Seitenansicht der Unterhälfte der Nabe mit den Speichen und den dazugehörigen Rahmen und
Fig. 6 ein Schnitt nach der Linie C-C der
Fig· 5·
Die Fig. 7, 8, 9 und 10 stellen verschiedene Ausführungsformen der Blöcke dar.
Auf den Figuren bezeichnet a die Radnabe, an welche mittels Schrauben c die Speichen, welche aus zwei Metallplatten b, b gebildet sind, befestigt werden. Zwischen den Platten b, b ist ein Holzblock d angeordnet, der von der Nabe bis ungefähr zur Hälfte der Länge der Speiche geht. Die freien Enden der Platte b endigen in Form ringförmiger Rahmen e, zwischen welchen die ringförmigen Kasten /, welche den gleichen Durchmesser - haben und an der Felge g befestigt sind, eintreten. Der Umfang der Felge kann mit einem vollen Kautschukring h oder auch mit einem Metallring versehen werden.
Die Enden der Speichen sind durch Ringe i miteinander verbunden, welche die Starrheit der Gesamtanordnung erhöhen. Die Speichen können mit einem oder mehreren Zwischenplatten r (Fig. 2a) versehen werden, die ebenfalls mit. Rahmen e ausgebildet sind. In diesem Falle werden die Kasten f der Felge aus zwei oder mehreren getrennten parallelen Abteilungen hergestellt. In den Zwischenräumen werden die Zwischenrahmen der Speiche gelagert. Wenn die Speichen so in der Felge angeordnet sind, daß die Öffnungen ihrer Rahmen e denjenigen der Kasten / der Felge entsprechen, werden in diese Öffnungen die zylindrisch oder anders geformten Kautschukblöcke j eingeführt. Die beiden Enden des Blockes reichen bis zum äußeren Rande der beiden Rahmen einer jeden Speiche, so daß die Speichen und die Felge auf diese Weise miteinander verbunden werden.
Wie aus Fig. 7, 8 und 9 am besten ersichtlich, werden die Kautschukblöcke vorzugsweise mit Längsrinnen k an ihrem Umfang versehen, in welche dann die Stifte oder Bolzen I zwischen dem Block und der inneren Wandung der Rahmen und des Kastens eingeführt werden. Diese Stifte können mit einem Kopf 0 und einer Mutter η versehen sein, welche, nachdem der Stift in Stellung gebracht ist, auf das freie Ende aufgeschraubt wird. Wenn an den Stiften keine Köpfe vorgesehen sind, so können Deckel gegen die Außenränder der Rahmen e befestigt werden. Die Nuten k, welche dazu dienen, die Stifte I aufzunehmen, können auch in der inneren Wandung der Rahmen und Kasten vorgesehen werden.
Die Blöcke können voll oder in der Mitte mit einer Öffnung versehen sein, oder es können auch mehrere Öffnungen p, welche symmetrisch angeordnet und von zylindrischer, sternartiger oder einer anderen Form sind, vorgesehen werden. Der Umfang kann auch in Form eines Sternes geschnitten sein, wie dies auf Fig. 8 und 9 dargestellt ist. Auch kann jede beliebige andere geeignete Ausführungsform gewählt werden.
Die Vorrichtung könnte auch so umgeändert werden, daß die Kasten / an den Enden der Speichen säßen und die Rahmen e einen Teil der Felge bilden würden.
Die baulichen Einzelheiten der Speichen und der Felge können offenbar geändert werden, ohne von dem Erfindungsgedanken abzuweichen.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Federndes Rad mit elastischer Verbindung zwischen Felge und Speichen, dadurch
    gekennzeichnet, daß die Verbindung mittels gleichzeitig in an der Felge und an den Speichen angeordneten Rahmen bzw. Kasten gelagerten Kautschukblöcken hergestellt ist, wobei Bolzen bzw. Vorstecker in gewissen Abständen zwischen den Kautschukblöcken und den Wandungen der Speichen bzw. der Felge angeordnet sind, so daß die Belastung und Erschütterungen die Gesamtheit aller Blöcke und die ganze Masse eines jeden Blockes gleichzeitig auf einfache Kompression beanspruchen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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