DE2027C - Plombenstanzmaschine - Google Patents

Plombenstanzmaschine

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DE2027C
DE2027C DENDAT2027D DE2027DA DE2027C DE 2027 C DE2027 C DE 2027C DE NDAT2027 D DENDAT2027 D DE NDAT2027D DE 2027D A DE2027D A DE 2027DA DE 2027 C DE2027 C DE 2027C
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Original Assignee
E. HEIDENREICH, Maschinenbauer, in Magdeburg
Publication of DE2027C publication Critical patent/DE2027C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

1877.
Klasse
EDUARD HEIDENREICH in MAGDEBURG.
Plombenstanzmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. September 1877 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Plombenstanzmaschine, deren Zweck in einem rationellen und raschen Fabriciren der Plomben besteht, die als Verschlufsmittel eine sehr ausgedehnte Verwendung finden.
Die beiliegende Zeichnung enthält drei Hauptansichten der ganzen Maschine: Fig. 1, 2 und 3, sowie die Zeichnung einer Stanze, Fig. 4, and diejenige einer fertigen Plombe, Fig. 5. Die fertige Plombe ist ein kurzer Bleicylinder a, der mit einem seitlich angebrachten Lappen b und einer eigenthümlichen Durchbrechung c d versehen ist. Von der einen Seite her dringt nämlich eine flache, an beiden kurzen Seiten abgerundete Aushöhlung bis ungefähr in die Mitte der Plombe und setzt sich von hier in Form zweier paralleler cylindrischer Löcher dd bis zur gegenüberliegenden Seite fort. -
Diese Plomben wurden bisher meistens durch Giefsen in metallenen Formen erzeugt, vorliegende Maschine dagegen erzeugt dieselben durch Pressen oder Stanzen aus schlanken Bleistäben oder Drähten von länglich rechteckigem Querschnitte. Ein passendes Schaltwerk bewirkt ein ruckweises Vorschieben des Bleidrahtes A. Das vorgerückte Drahtende kommt dabei jedesmal zwischen zwei Stempel oder Stanzen B zu liegen, die die äufsere Gestalt der Plombe hervorbringen, während ein von oben her eindringender gabelförmiger Stecher C die innere Aushöhlung erzeugt. Der Draht A wird zum Zwecke seiner Verarbeitung in solcher Weise in die Maschine eingelegt, dafs das den Stanzen B zugekehrte Drahtende durch eine Oeffnung in den Balken D dringt und daselbst geführt und etwas eingeklemmt wird, während eine andere Stelle des Drahtes in einer passenden Nuth e des Supportes / ruht. Dieser Support ist an dem Schlitten E festgeschraubt und bewegt sich mit demselben hin und her; ebenso sitzt der Drehzapfen des Winkelhebels F an dem gleichen Schlitten E. Der Winkelhebel F kann nur eine kleine Drehung vollführen, indem der nach unten gerichtete Hebelarm bei einer Linksdrehung an den Support / anschlägt, während der horizontale Arm sich bei einer Rechtsdr.ehung gegen den Bleidraht legt. . Der Zapfen g wird von einer Gabel des oscillirenden Hebels G bewegt. Entfernt sich der Zapfen g von dem Balken D, so legt sich der abwärts gerichtete Arm des Winkelhebels F an den Support/ an und schiebt den Schlitten E zurück, während der horizontale Arm den Bleidraht losläfst, so dafs derselbe durch das Klemmen in seiner Führung zurückgehalten wird und in Ruhe bleibt. Bei der entgegengesetzten Bewegung des Zapfens g legt sich der horizontale Arm des Winkelhebels F so kräftig gegen den Bleidraht an, dafs dieser der Vorwärtsbewegung des Schlittens E folgen müfs. Der Hebel G erhält seine oscillirende Bewegung durch Vermittlung des an derselben Welle sitzenden Hebels G1 und der Stange H von dem Excenter /
Jede der beiden Stanzen B, deren eine in Fig. 4 abgebildet ist, sitzt in dem einen Theile einer kräftigen Scheere oder Zange K K, die durch eine Feder L auseinandergedrückt wird. Jede Zangenhälfte K erhält ihre Bewegung von einer besonderen rotirenden Curvenscheibe M von passender Gestalt. Die beiden Curvenscheiben sitzen auf zwei parallelen, entgegengesetzt laufenden Wellen, welche durch Vermittlung der vier Winkelräder N von der Hauptwelle O aus angetrieben werden.
Die oberen Enden der beiden Zangenhälften sind zwischen zwei genau bearbeiteten horizontalen Balken D und V geführt, so dafs die Bildseiten der Stanzen äufserst genau aufeinander passen.
Der gabelförmige Stecher C sitzt in einem langen und kräftigen, in verticaler Richtung gerade geführten Prisma P, das seine Bewegungen von dem Hebel Q und dem auf derselben Welle aufgekeilten Hebel Q1 empfängt, welcher letztere wiederum von einem Excenter R mit zugehöriger Stange S angetrieben wird.
Die Hauptwelle, die an ihrem einen Ende ein Schwungrad T und die beiden Excenter R und / trägt, ist an dem entgegengesetzten Ende mit der Antriebsriemscheibe U oder im Falle des Handbetriebes mit einer Kurbel versehen.
Durch die Längsschlitzen h und i, die sich in den Hebeln G1 und Q' befinden, läfst sich sowohl das Vorrücken des Drahtes, als auch der Hub des Stechers verstellen. Die beiden passend aus Gufsstahl bestehenden Curvenscheiben M sind unter solchen Winkeln auf ihren

Claims (1)

  1. bezüglichen Wellen festzukeilen, dafs unmittelbar nach dem stofsweise erfolgten Oeffnen der Zange das Vorrücken des neuen Drahtendes beginnt. Das letztere wird dann noch so lange vorgeschoben, bis die Curvenscheiben ungefähr eine Drittel-Umdrehung gemacht haben, während welcher Zeit die Zange stets weit genug geöffnet bleibt, um ein ungehindertes Vordringen des Bleidrahtes zu gestatten. Für die übrigen zwei Drittel der Umdrehung sind die bezüglichen Curven so gewählt, dafs sie erst ein theilweises Schliefsen, dann ein längeres Stehenbleiben und zum Schlufs ein völliges Schliefsen der Zang
    bewirken. Während des Stillstandes der Zang
    dringt in die Plombe von oben her der JJteßher ein, von dessen Gesammthub nur ein kleiner, zu unterst gelegener Theil zum Eindringen benutzt wird, so dafs auch die Dauer des Stechens und Austretens nur sehr kurz ausfällt.
    Patent-Anspruch: Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Construction der Maschine in ihrer Zusammensetzung.
    Hierzu. I Blatt Zeichnungen.
DENDAT2027D Plombenstanzmaschine Active DE2027C (de)

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