DE2024969A1 - Schaltungsanordnung zur Taktsteuerung automatischer Impedanzbrücken - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Taktsteuerung automatischer Impedanzbrücken

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DE2024969A1
DE2024969A1 DE19702024969 DE2024969A DE2024969A1 DE 2024969 A1 DE2024969 A1 DE 2024969A1 DE 19702024969 DE19702024969 DE 19702024969 DE 2024969 A DE2024969 A DE 2024969A DE 2024969 A1 DE2024969 A1 DE 2024969A1
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DE
Germany
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gate
circuit arrangement
preselector
bistable multivibrator
clock
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Pending
Application number
DE19702024969
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English (en)
Inventor
Wolfgang Prof. Dr. χ 7050 Leipzig; Schulz Herbert Dipl.-Chem. χ 7022 Leipzig Lorenz
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Funkwerk Erfurt VEB
Original Assignee
Funkwerk Erfurt VEB
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R17/00Measuring arrangements involving comparison with a reference value, e.g. bridge

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Taktsteuerung automatischer Impedanzbrücken Die Erfindung betrifft eine digitale Schaltungsanordnung zur automatischen Takt steuerung von lDmpedanzbrucken.
  • Bekannt sind digitale, nach dem Kompensationsprinzip arbeitende Impedanzbrücken mit Handabgleich. Ihr Nachteil besteht darin, daß ihre Bedienung großen Zeit- und/oder Arbeitsaufwand erfordert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das digitale Kompensationsprinzip bei Impedanzbrücken, das bekanntlich eine hohe Meßgenauigkeit in breiten Frequenzbereichen, gegebenenfalls bei kleiner Spannungsamplitude am Meßobjekt und/oder bei Gleichspannungs-Vorpolarisation des Meßobjektes zuläßt, direkt zu automatisieren und dadurch alle genannten Vorteile mit dem der automatischen Messung zu verbinden.
  • Erfindungsgemäß wird der Abgleich einer Impedanzbrücke durch ein Taktsystem gesteuert, das aus einem Taktgenerator besteht, der mit einem Und-Tor, einem Impulsverteiler, Dekadenschaltern, einem Oder-Tor und einem Abgleichzahlvorwähler nacheinander verbunden ist. Jeder Dekadenschalter enthält .ein Und-Tor, einen bistabilen Multivibrator und ein Schaltrelais, die nacheinander angeordnet sind. Der Abgleichzahlvorwähler enthält eine 3inärzählkette, eine Und-Tor-Matrix, einen schalter zur Einstellung der Abgleichzahl und einen bistabilen Multivibrator, wobei der Eingang des Abgleichzahlvorwählers mit dem Oder-Tor, der Ausgang mit dem Und-Tor verbunden ist und die Binär«-zählkette, die Und-Tor-Matrix, der Umschalter und der bistabile Multivibrator nacheinander verbunden sind.
  • Das angegebene Taktsystem läßt sich im gesamten Frequenzbereich bekannter Brückenmethoden einsetzen. Die Taktfrequenz ist hierbei der Meßfrequenz anzupassen.
  • Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbei spiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen: Fig. 1s Blockschaltbild der Schaltungsanordnung zur automatischen Taktsteuerung einer Impedanzbrücke, Fig. 2: Dekadenschalter auszugweise aus Fig. 1, Fig. 3: Abgleichzahlvorwähler auszugsweise aus Fig. 1.
  • Das Ausführungsbeispiel betrifft eine unsymmetrische X-Brücke fur elektrochemische Meßobjekt mit kapazitiver Imaginärkomponente der Impedanz und Meßfrequenzen im 1- bis 100-kHz-Bereich. Die in einem Brückenzweig befindliche Abgleichimpedanz enthält je 4 Kapazitäts- und Widerstandsdekaden, wobei die Abgleichelemente in den Kapazitätsdekaden parallel, in den Widerstandsdekaden in Serie angeordnet sind; alle Schalter werden als Ruhekontakte betrieben. Real- und Imaginärteil der Abgleichimpedanz sind zweckmäßig durch vier Elemente je Dekade, beispielsweise im 2-4-2-1-Code oder in gleichwertigen Codes, dargestellt cim folgenden mit a bis d bezeichnet)0 Nach Fig. 1 ist ein freilaufender Taktgenerator 1 über ein Und-Tor 2 mit einem Impulsverteiler 3 verbunden, der seinerseits mit 32 Schaltern Sla bis S8d, die den abgleichbaren Bestandteilen eines Brückenzweiges einer Impedanzmeßbrücke zugeordnet sind, verbunden ist, Die mit den Schaltern S4d und ß8d verbundenen Ausgangsanschlüsse des Impulsverteilers 3 sind außerdem mit den Eingangsanschlüssen des Oder-Tores 8 verbunden. Der Ausgang des Oder-Tores 8 ist au dem Abgleichzahlvorwähler 4 angeschlossen. Der Ausgangsanschluß des Abgleichzahlvorwählers 4 ist mit dem zweiten Eingang des Uuld-Tores 2 verbunden. Jeder Schalter ala bis S8d besteht nach Fig. 2 aus einem Schaltrelais 10, das mit einem bistabilen Multivibrator 11 und einem Und-Tor 12 verbunden ist.
  • Der Abgleichzahlvorwähler 4 enthält nach Fig. 3 eine Binärzählkette 13, die aus hintereinander geschalteten getriggerten bistabilen Multivibratoren 14 besteht und an Uie eine Und-Tor-Matrix 15 und nachfolgend ein Umschalter 16 angeschlossen ist. Der Umschalter 16 ist mit einem bistabilen Multivibrator 17 und dieser mit dem Und-Tor 2 gemäß Fig. 1 verbunden.
  • Die Funktionsweise der Schaltungsanordnung ist folgende: Der freilauf ende Taktgenerator 1 liefert rechteckförmige Taktimpulse, die bei geöffnetem Und-Tor 2 zum Impulsverteiler 3 gelangen. Dieser enthält eine Binärzählkette mit angeschlossener Und-Tor-Matrix und steuert nacheinander die Dekadenschalter S1a bis S8d an, wobei sich diese Ansteuerung je nach Einstellung des Abgleichzahlvorwählers 4 wiederholt. Damit wird das fortlaufende automatische Aus- und Einschalten von Vergleichselementen einer Abgleichimpedanz und ein Mehrfachabgleich, das heißt, ein mehrfaches Durchlaufen der Dekaden der beiden Komponenten der Abgleichimpedanz ermöglicht.
  • In Jedem Schalter Sx in Fig. 2 wird bei anliegenden Taktimpuls die Binärstufe 11, die die J!unktion einer Halteschaltung hat, in Schaltstellung ("offen") versetzt. Ein während des Taktimpulses über das Und-Tor 12 eintreffender Entscheidungsimpuls, der in einem separaten, der Meßbrücke zugeordneten Entscheidungssystem erzeugt wird, wirft die Binärstufe 11 in die Ausgangsstellung ("geschlossen") zurück.
  • Die jeweils letzten Taktimpulse der Schalter 51d und S8d der Kapazitäts- und Widerstandsdekaden steuern über das Oder-Tor 8 die Binärzählkette 13 an. Die gewünschte Abgleichzahl N ist am Umschalter 16 einstellbar. Die Abgleichzahl N ist definiert als die Anzahl der jeweils abwechselnden Teilabgleiche der Imaginär- und Realkomponente der Abgleichimpedanz. Bei Erreichen der Zahl N wird der bistabile Multivibrator 17 durch einen Impuls umgekippt. Hierdurch wird das Und-Tor 2 geschlossen und der Impulsverteiler 3 vom Taktgenerator 1 getrennt (Beendigung des Brückenabgleichs) Der Start des Brückenabgleichs erfolgt durch einen über den Eingang 9 eingegebenen Startimpuls, der den bistabilen Multivibrator 17 zurückkippt und damit das Und-Tor 2 öffnet. Die Rückstellung der Kapazitäts- und Widerstandsdekaden erfolgt jeweils vor Beginn des betreffenden Deilabgleichs. Die Rückstellung der gesamten Schaltungsanordnung (Impulsverteiler 3, Dekadenschalter S1a ... S8d und Abgleichzahlvorwähler 4) erfolgt vor dem Start eines Meßvorganges.
  • Bei einer Taktfreqtienz von 70 Rz und einem Impulstastverhältnis 1:10 stehen etwa 12 ms für einen einzelnen Abgleichakt zur Verfügung; diese Zeit ist für eine minimale Meßfrequenz von 1,6 kHz ausreichend. Bei einer Abgleichzahl N = 4 benötigt der Abgleichvorgang etwa 1 s.
  • Bei weiteren Ausführungsmöglichkeiten lassen sich je nach Meßaufgabe die Imaginärkomponente der Abgleichimpedanz (kapazitiv oder induktiv) die Zahl der Dekaden in beiden Komponenten der Abgleichimpedanz, der Code, die Taktfrequenz, die Einstellungsmöglichkeiten für die Abgleichzahl N verändern. Bei Widerholungsmessung läßt sich das Taktsystem auch auf einmaligen Nachabg'leich einer Impedanskomponente, gegebenenfalls unter Besckränltung auf kleine Dekaden, einstellen.

Claims (2)

Patentansprüche
1. Schaltungsanordnung zur Taktsteuerung automatischer Impedanzbrücken, gekennzeichnet; durch ein Takt system, bestehend aus einem Taktgenerator (1), der mit einem Und-Tor (2), einem Impulsverteiler (3), Dekadenschaltern 51a bis S8d, einem Oder-Tor (8) und einem Abgleichzahlvorwähler (4) nacheinander verbunden ist, und aus Dekadenschaltern 51a bis S8d, die je einen bistabilen Multivibrator (11), ein Schaltrelais (10) und ein Und-Tor (12) enthalten, wobei das Und-Tor (12), der bistabile Multivibrator (11) und das Schaltrelais (10) nacheinander angeordnet sind.
2. Schaltungsanordnung nach-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, aaß der Abgleichzahlvorwähler (4) eine Binärzählkette (13), eine Und-Tor-Matrix (15), einen Unschalter (16) zur Einstellung der Abgleichzahl () und einen bistabilen Multivibrator (17) enthält, wobei der Eingang des Abgleichzahlvorwählers (4) mit dem Oder-Tar (8), der Ausgang mit dem Und-Tor (2) verbunden ist und die Binärzählkette (13), die Und-Tor-Matrix (15), der Umschalter (16) und der bistabile Multivibrator (17) nacheinander angeordnet und miteinander verbunden sind.
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