DE2023902C3 - Fixiervorrichtung - Google Patents

Fixiervorrichtung

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DE2023902C3
DE2023902C3 DE19702023902 DE2023902A DE2023902C3 DE 2023902 C3 DE2023902 C3 DE 2023902C3 DE 19702023902 DE19702023902 DE 19702023902 DE 2023902 A DE2023902 A DE 2023902A DE 2023902 C3 DE2023902 C3 DE 2023902C3
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DE
Germany
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rollers
tissue
cooling devices
fabric
fixing device
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DE19702023902
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English (en)
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DE2023902A1 (en
DE2023902B2 (de
Inventor
Hans Cramer
Julius Dipl.-Ing. Dr.Techn. Vernazza
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H Krantz & Co 5100 Aachen GmbH
Original Assignee
H Krantz & Co 5100 Aachen GmbH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C7/00Heating or cooling textile fabrics
    • D06C7/02Setting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fixiervorrichtung mit zwei in veränderbarem Abstand parallel angeordneten Walzen zur Längsreckung und einem horizontal umlaufende endlose Kluppenketten aufweisenden Spannrahmen zur Querreckung sowie Heiz- und Kühleinrichtungen zürn Heißfixieren von aus svnthetischen Fäden oder Fasern endlos hergestellten Geweben, insbesondere zur Verwendung als Siebe für Papierherstellungsmaschinen.
Siebe für Papierherstellungsmaschinen werden vielfach aus endlosen Geweben hergestellt, die aus synthetischen Fäden, beispielsweise aus Polyester-Monofilen bestehen. Da die Monofile zur Erzielung einer höheren Festigkeit und einer geringeren Dehnbarkeit vor der Verarbeitung auf etwa das 4- bis 5-fache ihrer ursprünglichen Länge verslreckt werden, treten in der Innenstruktur der Fäden erhebliche molekulare Veränderungen auf, die zur Folge haben, daß den Fäden unterschiedliche Spannungen innewohnen, die nach dem Weben ein beuliges ungleichmäßig breites Material ergeben.
Zum Ausgleich der inneren Spannungen in Geweben oder Gewirken aus synthetischen Fäden oder Fasern ist es allgemein bekannt, das Material einer Wärmebehandlung zu unterwerfen. Hierzu wird das Gut beispielsweise über aufgeheizte Walzen geführt und dabei für Sekunden bis auf Temperaturen kurz unterhalb der jeweiligen Schmelztemperatur der Faser erhitzt, worauf anschließend eine Abkühlung erfolgt (US-PS23 65 931).
Zum egalisierenden Heißfixieren von Geweben, die als endlose Siebe für Papierherstellungsmaschinen verwendet werden sollen, ist es ferner allgemein bekannt, die mit ihren Enden verbundenen Gewebestükke gleichzeitig über zwei mit veränderbarem Abstand parallel angeordnete Walzen zu führen und das Gewebe während der Wärmebehandlung in Längsrichtung zu dehnen und dadurch eine gute Formbeständigkeit zu erzielen. Da nach diesem Fixiervorgang die Ränder des Gewebes aufgrund der nunmehr ausgeglichenen unterschiedlichen Spannungen einen welligen Verlauf aufweisen, wurde auch bereits eine Vorrichtung bekannt, die neben zwei in veränderbarem Abstand parallel angeordnete Walzen zur Längsreckung zusätzlich einen horizontal umlaufende endlose Kluppenketten aufweisenden Spannrahmen zur Querreckung aufweist (DE-OS 14 10 891). Die bekannte Vorrichtung ist zum Heißfixieren von aus synthetischen Fäden oder Fasern endlos hergestellten Geweben mit entsprechenden Heiz- und Kühleinrichtungen ausgestattet, so daß auf dieser Vorrichtung behandelte Gewebe insbesondere zur Verwendung als Siebe für Pspierherstellungsmaschinen geeignet sind.
Zur Behandlung derartiger rohrförmiger Gewebe erfordert die bekannte Vorrichtung jedoch zum Gewebewechsel einen erheblichen Montageaufwand, da beispielsweise die Breitspanneinrichtungen beim ic Gewebewechsel völlig de- und wieder remontiert werden müssen, damit sie den Wechsel ermöglichen. Sofern die übrigen Behandlungseinrichtungen, wie beispielsweise die Heizvorrichtungen, für den Gewebewechsel nicht unbedingt entfernt werden müssen, stellen sie eine Erschwernis insbesondere für das Einlegen des Gewebes dar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer
Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art den Gewebewechsel mühelos durchführen zu können, ohne daß dazu zeitaufwendige De- und Remontierarbeiten an der Vorrichtung erforderlich sind.
Ausgehend von der eingangs beschriebenen Vorrichtung wird zur Lösung der gestellten Aufgabe erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Spannrahmen zusammen mit den Heiz- und Kühleinrichtungen von einem in Längsrichtung des Gewebes verfahrbaren Portal getragen und in eine Arbeitsstellung zwischen den beiden Walzen überführbar ist.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es möglich, sowohl den Spannrahmen mit den Kluppenketten wie auch die Heiz- und Kühleinrichtungen in besonders einfacher Weise aus dem Behandlungsbereich zu verfahren, so daß der Gewebewechsel mühelos in kürzester Zeit ohne Montagearbeiten erfolgen kann.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben
F i g. I zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung mit in die Arbeitsstellung eingefahrenem Spannrahmen und
F i g. 2 eine Ansicht der Stirnseite der Vorrichtung.
Fig. 3 gibt den Grundriß der Vorrichtung wieder, wobei der Spannrahmen aus der Arbeitsstellung herausgefahren ist.
F i g. 4 stellt in vergrößertem Maßstab eine Führungs-Ί5 wange nebst Zubehör dar und
Fig. 5 zeigt im Querschnitt nach der Linie V-V der Fig.4 ein auf einer Zahnstange abrollendes Stirnrad mit einer Elektromagnetkupplung.
Ein endloses Gewebe 1 ist über eine Walze 2 und über
so eine zu dieser mit veränderbarem Abstand parallel angeordnete, angetriebene Walze 3 gespannt und wird durch einen nicht dargestellten Antrieb in Richtung des Pfeiles 4 in Umlauf gebracht.
Ein von einem Portal 5 getragener Spannrahmen 6 ist in den Zwischenraum der beiden Walzen 2 und 3 einfahrbar und erfaßt mit Hilfe von horizontal umlaufenden Kluppenketten 7 die Ränder des oben umlaufenden Teiles des Gewebes 1. Dazu sind die Kluppenketten auf Führungswangen 8 gelagert, die auf der Einlaufseite je eine aus einem Walzenpaar 9, 10 gebildete Ausbreitevorrichtung aufweisen.
In Laufrichtung des Gewebes 1 ist hinter den die Gewebekanten fassenden und nach außen ziehenden Walzenpaaren 9, 10 je ein Kantenabtaster 11 angeord- <>-> net, der durch die Berührung mit der Gewebekante eirvun Impuls auf einen Antrieb auslöst, der auf eine den Breitenabstand der betreffenden Führungswangen 8 verändernde Verstellspindel 13 wirkt.
Jede Führungswange 8 wird wie F i g. 4 zeigt, auf der Einlaufseite von der Spindel 13 und auf der Auslaufseite von einer Spindel 14 verstellt, die in einem Längsholm 15 des Portals 5 gelagert sind.
An der Einlaufseite erfolgt die Verstellung der Wange 8 durch die Spindel 13 mit Hilfe eines fest mit der Wange 8 verbundenen Gewindelagers 16, während an der Auslaufseite die Verstellung der Wange 8 durch die Spindel 14 erst einsetzt, wenn ein Gewindeiager 17 Federn 18 so weit zusammengedrückt hat, daß unterdessen die Breitenspannung im zu behandelnden Gewebe 1 einen vorherbestimmbaren maximalen Wert erreicht hat Dabei betätigt das Gewindelager 17 einen fest mit der Führungswange 8 verbundenen Endschalter 19, der den Antrieb der Spindel 14 zur Verstellung der Führungswange 8 nach innen einschaltet
Auf der Auslaufseite trägt ein Querholm 20 des Portals 5 eine Zahnstange 21, worauf ein am Ende der Führungswange 8 frei drehbar gelagertes Ritzel 22 abrollt Soll gegen Ende des Behandlungsvorganges die Führungswange 8 ihre Lage unverändert beibehalten, so blockiert eine Elektromagnetkupplung 23 das bisher frei drehbare Ritzel 22 und verhindert somit jede Querbewegung der Wange 8.
Für die Heißfixierbehandlung ist der Spannrahmen 6 mit Heizstrahlern 24 ausgestattet, die beim Stillstand der Vorrichtung zur Verhütung von Gewebeschäden abschwenkbar sind. Den Heizstrahlern 24 schließt sich in Laufrichtung des Gewebes 1 ein mit Düsen bestücktes Kühlfeld 25 an, dem durch beidseitig am Spannrahmen 6 angeordnete Lüfter 26 Kaltluft zugeführt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Fixiervorrichtung mit zwei in veränderbarem Abstand parallel angeordneten Walzen zur Längsreckung und einem horizontal umlaufende endlose Kluppenketten aufweisenden Spannrahmen zur Querreckung sowie Heiz- und Kühleinrichtungen zum Heißfixieren von aus synthetischen Fäden oder Fasern endlos hergestellten Geweben, insbesondere zur Verwendung als Siebe für Papierherstellungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannrahmen (6) zusammen mit den Hei.!- und Kühleinrichtungen (24 bzw. 25) von einem in Längsrichtung des Gewebes (1) verfahrbaren Portal (5) getragen und in eine Arbeitsstellung zwischen den beiden Walzen (2,3) überführbar ist
DE19702023902 1970-05-15 1970-05-15 Fixiervorrichtung Expired DE2023902C3 (de)

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