DE20221123U1 - Filtervorrichtung mit Zigarettenpapier - Google Patents

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    • A24D3/04Tobacco smoke filters characterised by their shape or structure

Abstract

Filtervorrichtung mit Zigarettenpapier zur Aufnahme von Rauchkraut, mit einem selbstklebenden oder zu befeuchtenden Klebstreifen sowie mindestens einem Innenfilter und einem Mundstück (3), die nacheinander an einem Ende angeordnet sind, wobei sich der Innenfilter (5) direkt neben dem Rauchkraut befindet, wobei der Innenfilter (5) zum Entfernen von Teer und Mikropartikel ausgelegt ist und mindestens eine radiale Trennwand (10) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Filter (5) auf einer Seite eine Umfangswandung (11) aufweist, welche sich über das Ende des Filters (5) hinaus erstreckt und dass das Mundstück (3) in diese Umfangswandung (11) einsetzbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Filtervorrichtung mit Zigarettenpapier gemäss dem Oberbegriff des ersten Patentanspruches.
  • In einigen Ländern war es bereits vor mehr als 60 Jahren üblich, die Zigaretten aus Tabak selbst zu rollen, und zwar deshalb weil die Preise für fabrikmässig produzierte Zigaretten aus Steuergründen sehr hoch waren und/oder die von der Zigarettenfabrik verwendeten Tabakmischungen dem Raucher nicht schmeckten. Bereits damals konnte man an den Kiosken spezielles Zigarettenpapier sowie verschiedene Tabakmischungen kaufen, aus welchen der Raucher Zigaretten seines eigenen Geschmacks drehen konnten. Die Zigaretten wurden oft mittels eines Rollgerätes hergestellt, in das zuerst das Papier und dann der Tabak eingelegt wurde. Mittels Tuch und Walzen im Gerät war es nach einer gewissen Übung möglich die Tabakblätter derart zusammenzudrücken, dass die in Handarbeit erzeugte Zigarette fast die gleiche Konsistenz hatte, wie ein von einer Fabrik geliefertes Produkt. Vor 60 Jahren waren Filterzigaretten praktisch unbekannt, die erst vor etwa 30 Jahren aufgrund der Einwände gegen das Tabakrauchen aus Gesundheitsgründen den Siegeszug antraten.
  • Vor etwa 30 Jahren wurden Versuche zur Ermittlung des Teergehaltes in den verschiedenen Tabakmarken durchgeführt. Auf Grund dieser Versuche wurden Filter zur Reduktion des Teergehaltes in den Zigaretten entwickelt, was z.B. in US-A-4,306, 576 beschrieben ist.
  • Andere vorgeschlagene Filter sind auswechselbar und z.B. in US-A-5,685,323 offenbart. Ferner enthält der Stand der Technik Filter, die zusammen mit fabrikmässig hergestellten Zigaretten in ein Mundstück eingesetzt werden, wie dies z.B. in US-A-4,306,576 offenbart ist.
  • US 5,954,061 (Cardarelli) zeigt einen Zigarettenkörper und einen Filterkörper. Ein dünnes gelochtes Röhrchen ist durch den Zigarettenkörper gestossen und ragt teilweise in den Filterkörper hinein. Der Filterkörper besteht aus einer Anzahl Filterabteilen, welche durch eine radiale (vertikale) Wand voneinander getrennt sind. Der dargestellte Filterkörper entspricht tatsächlich genau demjenigen von Anspruch 1 und auch der Beschreibung, wie sie Herr Legland gesehen und beschrieben hat. Allerdings ist hier kein separates Mundstück vorhanden.
  • US 4,197,863 (Clayton) zeigt einen Zigarettenkörper, welcher in einen Filterkörper eingeschoben ist. Der Filterkörper weist eine Umwandung auf, welche über das eine ende des Filterpaketes hinausragt und einen zylindrischen Aufnahmebereich bildet. Hier wird der Zigarettenkörper eingeschoben. Der Filter selbst ist ebenfalls mit mehreren Trennwänden dargestellt und beschrieben. Die Filterkörper mit ihrer Aussenschicht bilden auch den Mundstückbereich. Ein eigentliches separates Mundstück ist nicht vorhanden.
  • Es wurden keine befriedigende Filter gefunden, welche auf die Verwendung zusammen mit einer von einem Raucher selbst gerollten Zigarette vorgesehen waren, sondern lediglich Filter für die Verwendung mit einer fabrikmässig erzeugten Zigarette zusammen ermittelt.
  • In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass nebst Tabak auch Marihuana und Haschisch Rauschmittel und keine Suchtmittel (wie Heroin) sind, so dass es früher oder später eine Legalisierung dieser Mittel erwartet wird. Gegenwärtig befinden sich diese Mittel in einer legalen Grauzone, d.h. sie sind geduldet, jedoch nicht öffentlich zugelassen. Die Bezeichnung dieser zwei Kräuter als Einstiegdroge ist sehr umstritten bzw. nicht haltbar. Es wird auch darauf hingewiesen, dass diese Kräuter (Marihuana und Haschisch) auch medikamentös eingesetzt werden.
  • Als THC oder Tetrahydrocannabinol wird das in der Hanf pflanze vorhandene Isomer bezeichnet, das für eine Reihe von Krankheiten schmerzlindernd oder heilend wirkt. Um einige Beispiele zu nennen, so führt THC zur Schmerzlinderung bei Migräne, Menstruationsbeschwerden sowie zur Senkung des Augendruckes bei Glaukom. Ferner erweitert das THC die Bronchien bei Asthma und wirkt beruhigend bei Multiple Sklerose. Hier wird auf das Werk Franjo Grotenhermen: Cannabis und Cannabinoide im Verlag Hans Huber, Bern - Göttingen – Toronto – Seattle aus dem Jahre 2001 hingewiesen. Dieses Werk bezieht sich u. a. auf Erfahrungen mit THC und CBO (Cannabidiol) in Kalifornien, USA.
  • Meistens werden THC und CBD mittels einer Zigarette eingenommen, wobei es sich aber herausgestellt hat, dass eine Cannabiszigarette etwa viermal so viele schleimhautschädigende Substanzen wie eine Tabakzigarette enthält. Deshalb ist es wichtig, dass ein Cannabis-Raucher von der Inhalation solcher Substanzen geschützt wird, damit seine Lungen nicht geschädigt werden.
  • Es wird angenommen, dass in der Schweiz allein mehr als 600 000 Personen ab und zu Zigaretten rauchen, die Marihuana und Haschisch enthalten. Weltweit wird dieser Personenkreis auf mehr als 30 Millionen geschätzt, wovon nur ein Teil Cannabis aus gesundheitlichen Gründen verwendet. Unabhängig vom Zweck des Rauchens von Cannabis ist es wichtig, dass Cannabis-Raucher vor Gefahren geschützt werden, die mit den genannten Substanzen verbunden sind.
  • Wenn nun jemand diese Kräuter allein oder zusammen mit Tabak rauchen möchte, so wird er daran gehindert, das Rauchen möglichst ohne gesundheitliche Schäden durchzuführen, weil ihm zwar Zigarettenpapier, aber kein effektives Filter zur Verfügung steht. Zudem ist es nicht möglich eine Zigarette mit dem gewünschten Inhalt zu kaufen.
  • Aufgabe der Erfindung ist somit die Schaffung einer wirksamen Filtervorrichtung mit Zigarettenpapier, welche beide zur Herstellung einer Zigarette verwendbar ist. Solche Zigaretten enthalten in der Regel Tabak, jedoch oft nicht nur, sondern auch Zusätze, wie Marihuana und/oder Haschisch oder anderes rauchbares Kraut.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des ersten Patentanspruches gelöst.
  • Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen Ansprüchen umschrieben.
  • Die in Tabakläden und Kiosken beziehbare Filtervorrichtung ermöglicht es dem Raucher, seine bevorzugte Mischung unter gesundheitlich verbesserten Bedingungen zu rauchen. Der Raucher kann dabei das Einatmen der gesundheitsgefährdenden Mikropartikel stark reduzieren, ohne dass er auf den gewünschten Genuss oder die erwünschte Heilwirkung verzichten muss.
  • Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Filtervorrichtung mit Zigarettenpapier anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine schaubildliche Darstellung einer zu rollenden Zigarette.
  • 2 eine schrägbildliche Darstellung eines Filters,
  • 3 einen Axialschnitt durch den Filter nach 2,
  • 4 ein Variante zur Filtervorrichtung nach 1,
  • 5 einen Axialschnitt durch den Filter nach 4,
  • 6-9 vier verschiedene Anordnungen der Filter und des Mundstücks,
  • 10 ein kreiszylinderförmig gerolltes Zigarettenpapier mit Filtervorrichtung, und
  • 11 wie 10, jedoch kegelstumpfförmig.
  • 1 zeigt eine sich im Aufbau befindliche Zigarette 1 mit einem Zigarettenpapier 2, einem Mundstück 3, einem Innenfilter 5 sowie einem Aufnahmeraum für das Rauchkraut 4. Das Zigarettenpapier 2 hat vorzugsweise auf der Innenfläche einen Klebstreifen 8 für eine Verbindung mit der Aussenseite des Papiers 2, so dass eine straffe ebenmässige Verbindung in der Längsrichtung der Zigarette 1 entsteht.
  • Der Innenfilter 5 dient zur Aufnahme von Schadstoffen, wie Mikropartikel und Teer, und kann verschiedene Materialien enthalten, die eine Luftströmung nicht zu stark beeinflussen. Als solche Materialien gelten z.B. reine Baumwolle, Kokosfasern, Leinenfasern, Seidenfasern, Hanf, Cellulose, Papier, Karton, Kork, synthetische Stoffe oder Kombinationen derselben. Ferner kann der Innenfilter 5 als Indikator für eine Verschmutzung desselben dienen.
  • Das Mundstück 3 besteht bevorzugt aus Papier und/oder Karton, so dass die Luftströmung nicht nennenswert beeinträchtigt wird.
  • Mit Hilfe des Filters 5 wird die Schadstoffzufuhr wie Teer, Mikropartikel etc. zur Lunge, reduziert. Es hat sich gezeigt, dass gerade solche Schadstoffe viel gefährlicher sind als Nikotin oder sonstige Rauschmittelsubstanzen.
  • Aus 5 geht hervor, dass das Filter 5 mit mehreren radialen Trennwänden 10 versehen ist, welche die Aufgabe haben, Mikropartikel aufzufangen. In diesem Falle sind vier solche Wände gezeigt, wobei man normalerweise mit 1 bis 2 auskommen wird. Die Anzahl der Wände hängt dabei insbesondere von der Art des Materials der Wände ab, welche den Luftdurchlass in befriedigender Weise erlauben muss. Die verwendeten Materialien sind in Verbindung mit der Beschreibung des Innenfilters 5 erwähnt. Es können aber auch mehrere aufeinander liegende Trennwände 10 verwendet werden.
  • Das Mundstück 3 ist bevorzugt in eine sich über das Ende des Filters 5 hinausstreckende Umfangswandung 11 eingesetzt, so dass es mit dem Filter 5 eine einstückige Einheit bilden kann.
  • Das Mundstück 3 besteht in der Regel aus Karton oder dickem Papier und leistet keine nennenswerte Filterwirkung.
  • In 6 ist eine Variante zu 5 dargestellt, die einen zweiten Filter oder Zusatzfilter/Indikator 12 aufweist der sowohl zur Filtrierung des Rauchgutes als auch als Indikator für die Menge der schädlichen Mikropartikel vorgesehen ist. Beim Rauchvorgang verfärbt sich der Zusatzfilter/Indikator 12 in der Mitte braunschwarz, wobei sich diese Verfärbung zum Rand hin abschwächt. Beim Rauchen kann der Raucher die Farbveränderung immer überprüfen und dann das Rauchen beenden, wenn diese Farbe zu stark oder zu deutlich wird. Der Raucher wird dann daran erinnert, dass das Rauchen von jetzt an mit zunehmender Inhalation von Schadstoffen verbunden ist. Eine starke Verfärbung deutet darauf hin, dass die Filterwirkung am Abnehmen ist. Die Farbe des Filters ist somit ein Indikator für den Raucher, mit der betreffenden Zigarette aufzuhören.
  • Die Verwendung dieses Filter als Indikator kann dadurch unterstützt werden, dass der Filtervorrichtung eine Art Farbtabelle beigegeben wird, die anzeigt, wenn es Zeit ist mit dem Rauchen einer bestimmten Zigarette aufzuhören. Diese Indikatorwirkung kann ferner durch Chemikalien unterstützt werden, welche als Verstärker für die Farbänderung dienen, jedoch für den Raucher ungefährlich sein muss, da sie in den Mund des Rauchers gelangen können.
  • Das verwendete Zigarettenpapier 2 kann zu einem kreiszylinder- oder kegelstumpfförmigen Aufnahmebehälter für das Rauchkraut gerollt sein, wie dies in den 7 und 8 gezeigt ist. Die so entstandene Papierrolle, in der sich der Innenfilter 5, das Mundstück und gegebenenfalls der Zusatzfilter befindet, wird vom freien Ende aufgefüllt, wobei ein Stopfgerät dazu dient, eine ausreichende Kompaktheit des Rauchkrautes zu erzielen.
  • Vorzugsweise enthält der Innenfilter 5 gerolltes Vlies aus Hanf-, Cellulose-, Leinen-, Seiden-, Kokosfasern, synthetische Materialien oder Kombinationen derselben. Der Innenfilter 5 oder das Mundstück 3 kann am Umfang mit einem selbstklebenden oder zu befeuchtenden Klebstreifen 9 versehen werden, der zum Befestigen am Zigarettenpapier 2 dient.
  • Der Innenfilter 5 und das Mundstück 3 bestehen vorwiegend aus biologisch abbaubarem Hanf und enthalten keine gesundheitsschädigende Stoffe.
  • Im Innenfilter 5 befinden sich mehrere radiale, aufeinander geschichtete oder von einander beabstandete Trennwände 10, zwischen welchen sich Vlies aus z.B. Hanf oder Cellulose und/oder Faser aus Baumwolle, Leinen, Kokos oder Seide oder auch synthetischen Fasern befinden.
  • Ein zweiter Filter bzw. ein Zusatzfilter 12 befindet sich zwischen Rauchgut und Innenfilter 5 oder zwischen Innenfilter 5 und Mundstück 3 oder vor dem Mundstück 3 oder zuvorderst, d.h. vor dem Mundstück und dient neben der Filterfunktion als Indikator für den Filterzustand. Die verschiedenen Anordnungen der Filter 5,.12 und des Mundstücks sind in den 6 bis 9 dargestellt. Beim Rauchen wird die Mitte des Filters mehr oder weniger stark braun, wogegen die Färbung zum Rand hin abnimmt. Je nach der Verfärbung wird dem Raucher angezeigt, dass der Filter nach Umständen nicht mehr verwendet und die Zigarette weggeworfen werden sollte. Der Filterzustand ist ferner durch das Hinzufügen von Chemikalien feststellbar, die eine Verfärbung anzeigen, wenn die Verschmutzung einen bestimmten Grad erreicht hat.
  • Damit die Verschmutzung der Filter 5,12 von aussen besser sichtbar sind, können sie von einem durchsichtigen Papier umgeben sein, das eine Sicht nach innen erleichtert.
  • Das Zigarettenpapier 2 kann in der Längsrichtung mit einem dünnen Faden 13 versehen sein, der nach der Verklebung dazu dient, das überschüssige Papier abzutrennen.
  • Der Innenfilter 5 sowie das Mundstück 3 und gegebenenfalls der Zusatzfilter 12 bilden zusammen den Filterkörper 7. In 9 ist ein Filter 14 gezeigt, der aus einer Kombination der beiden Filter 5 und 12 besteht.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass alle verwendete Materialien für Mundstück und Filter aus Hanf und/oder Altpapier bzw. wiederverwendete Cellulose hergestellt und biologisch abbaubar sind.

Claims (10)

  1. Filtervorrichtung mit Zigarettenpapier zur Aufnahme von Rauchkraut, mit einem selbstklebenden oder zu befeuchtenden Klebstreifen sowie mindestens einem Innenfilter und einem Mundstück (3), die nacheinander an einem Ende angeordnet sind, wobei sich der Innenfilter (5) direkt neben dem Rauchkraut befindet, wobei der Innenfilter (5) zum Entfernen von Teer und Mikropartikel ausgelegt ist und mindestens eine radiale Trennwand (10) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Filter (5) auf einer Seite eine Umfangswandung (11) aufweist, welche sich über das Ende des Filters (5) hinaus erstreckt und dass das Mundstück (3) in diese Umfangswandung (11) einsetzbar ist.
  2. Filtervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zusatzfilter (12) vorhanden ist, welcher als Indikator für die Filterfunktion ausgestaltet ist.
  3. Filtervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Filter (5) und/oder der Zusatzfilter (12) von durchsichtigem Papier umgeben ist, um die Sicht auf Verfärbungen des Filters sichtbar zu machen.
  4. Filtervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenfilter (5) gerolltes Vlies aus Hanf-, Cellulose-, Baumwolle-, Leinen-, Seiden-, Kokosfasern, synthetische Materialien oder Kombinationen derselben enthält.
  5. Filtervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenfilter (5) oder das Mundstück (3) am Umfang mit einem selbstklebenden oder zu befeuchtenden Klebstreifen (9) zur Befestigung am Zigarettenpapier (2) versehen ist.
  6. Filtervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie über einen selbstklebenden oder zu befeuchtenden Klebstreifen (8) mit dem Zigarettenpapier (2) verbunden ist.
  7. Filtervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenfilter (5) und das Mundstück (3) vorwiegend aus biologisch abbaubarem Hanf bestehen und keine gesundheitsschädigende Stoffe enthalten.
  8. Filtervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenfilter (5) mehrere radiale, aufeinandergeschichtete oder voneinander beabstandete Trennwände (10) aufweist, zwischen welchen sich Material, wie Vlies aus Hanf oder Zellulose und/oder Faser aus Baumwolle Leinen, Kokos oder Seide sowie synthetische Faser, befindet.
  9. Filtervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie neben dem Innenfilter (5) einen Zusatzfilter (12) aufweist, der neben der Filterfunktion auch als Indikator für den Filterzustand dient und dabei anzeigt, wenn die Filter (5,12) nicht mehr eine ausreichende Filterwirkung erzielen.
  10. Filtervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Zigarettenpapier (2) in der Längsrichtung mit einem Klebstreifen (8) und einem darin befindlichen dünnen Faden (13) versehen ist, der dazu dient, nach der Befeuchtung, das überschüssige Papier abzutrennen.
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