DE202094C - - Google Patents

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DE202094C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N5/00Starting apparatus having mechanical power storage
    • F02N5/02Starting apparatus having mechanical power storage of spring type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

• ' / '■
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 202094 ~ KLASSE 46 c. GRUPPE
Gegenstand der Erfindung ist eine Andrehvorrichtung, welche insbesondere zur Inbetriebsetzung von Antriebsmaschinen für Kraftfahrzeuge dient.
Es sind bereits . derartige Vorrichtungen bekannt, bei welchen durch Spannung einer Feder mittels der Maschinenkraft und spätere Entspannung der Feder eine Abgabe der Federkraft an die Maschinenwelle und auf
ίο diese Weise eine Inbewegungsetzung der letzteren stattfindet.
Diese bekannten Vorrichtungen besitzen indessen den Übelstand, daß sie durch eine unmittelbar von der Maschinenwelle in Bewegung gesetzte Zahnstange gespannt werden. Da aber die Maschinenwelle gewöhnlich eine große Umdrehungszahl besitzt und die Einschaltung geeigneter Übertragungsvorrichtungen zur Herabsetzung der Geschwindigkeit bei diesen Vorrichtungen nicht möglich ist, so ist naturgemäß die Stärke der für diese Vorrichtungen zur Verwendung kommenden Federn eine sehr beschränkte, wenn nicht eine zu starke Rückwirkung auf die Antriebsmaschine befürchtet werden muß.
Nach vorliegender Erfindung werden diese Übelstände dadurch vermieden, daß mittels geeigneter Schaltvorrichtungen eine geeignete Übersetzung zur Übertragung der Bewegung von der Maschinenwelle auf die Zahnstange eingeschaltet wird.
Zu diesem Zweck wird ein in drehbaren Tragstützen gelagertes Zahnrad mit der Zahnstange in Eingriff gebracht, welches nach erfolgter Spannung der Feder selbsttätig wieder ausgeschaltet wird. Auf diese Weise läßt sich die Geschwindigkeit der Antriebswelle für die Übertragung der Bewegung auf die Zahnstange zur Spannung der Feder so weit herabsetzen, daß keine schädliche Rückwirkung auf die Antriebsmaschine stattfinden und eine verhältnismäßig starke Feder angeordnet werden kann. Die besondere Anordnung der Schaltvorrichtung verhindert außerdem jeden Rückgang der Zahnstange, wenn bei der Spannung der Feder die Maschinenkraft nachlassen sollte.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in den Fig. 1 bis 4 in Seiten- und Vorderansicht dargestellt.
Ein Zahnrad 1 ist auf der Antriebswelle 2 derart angeordnet, daß es frei drehbar ist, wenn · es in entgegengesetztem Sinne zur Drehung der Welle in Bewegung gesetzt werden soll, während es festgehalten wird und die Welle mitzunehmen sucht, wenn es im gleichen Bewegungssinne der Welle 2 gedreht wird. Diese Mitnahme erfolgt mittels des Zahnrades 3, welches an dem Zahnrad 1 befestigt ist und mit der mit der Antriebswelle 2 verbundenen Klinke 4 in Eingriff steht. Das Zahnrad 1 greift in eine Zahnstange 5 ein, welche unter der Einwirkung der Feder 6 steht und mittels letzterer eine Bewegung des Zahnrades 1, sowie durch das Klinkenrad 3 auch der Antriebswelle 2 hervorbringen kann.

Claims (6)

Die Zahnstange 5 kann auch in ein anderes Zahnrad 7 eingreifen, welches auf einer in Tragstützen 8 gelagerten Welle befestigt ist. Die Tragstützen sind beweglich um die Antriebswelle 2 angeordnet. Auf der Welle des Zahnrades 7 ist ferner ein anderes Rad 9 befestigt, welches, da die Drehung der Tragstützen um die Welle 2 stattfindet, stets mit einem kleinen Zahnrad IO in Eingriff steht, welches auf der Antriebswelle 2 sitzt. Unter Vermittlung dieses Zahnrades 10, des Rades 9 und des Zahnrades 7 kann auf diese Weise die Zahnstange 5 beeinflußt und die Feder 6 zusammengedrückt werden. Um die Tragstützen 8 zu schwingen und in der Eingriffsstellung des Zahnrades 7 mit der Zahnstange 5 festzuhalten, sind zwei gelenkig verbundene Arme 11, 12 vorgesehen, deren einer mit den Stützen 8 verbunden ist, während der andere um einen festen Punkt 13 drehbar ist. Der Arm 12 wird durch einen Hebel 14 beeinflußt, welcher die drei Punkte 15, 16, 13 in eine Gerade legen, die Arme. 11, 12 strecken und die Tragstützen 8 gegen die Zahnstange 5 festlegen kann, so daß in dieser Lage das Zahnrad 7 die Spannung der Zahnstange (Fig. 4) bewerkstelligen kann. Diese letztere ist an ihrem unteren Ende an jeder Seite mit einem Vorsprung oder Zahn 17 versehen, welcher durch Anstoßen gegen das äußere Ende des Armes 11 genau im gewünschten Augenblick die Unterbrechung der geraden Litiie 15, 16, 13 bewirkt, so daß das Zahnrad 7 sich von der Zahnstange 5 entfernt und die weitere Zusammendrückung der Feder aufhört. Um alsdann die Zahnstange in dieser gespannten Lage (Fig. 2) zu halten, ist das der Feder entgegengesetzte Ende mit einem beweglichen Arm 18 versehen, welcher gelenkig mit einem anderen Arm 19 verbunden ist, der um einen festen, in der Achse der Zahnstange liegenden Punkt 20 schwingen kann und mit dem ersteren Arm ein Hebelknie 18, 19 bildet. Letzteres streckt sich unter dem Zug der Zahnstange 5, so daß die Punkte 22, 21, 20 in einer geraden Linie liegen, welche die Entspannung unmöglich macht (Fig. 2). Um die Vorrichtung mit der Hand ohne Mühe spannen zu können, trägt der äußere "Rand des Klinkenrades 3 eine Verzahnung, welche mit einem kleinen Zahnrad 23 in Eingriff steht, welches auf einer Hilfswelle sitzt, die mittels einer Kurbel gedreht werden kann. Das Zahnrad 23 kann auch an Stelle des Hebelknies 18, 19 dazu dienen, die Zahnstange 5 gespannt zu halten. Zu diesem Zweck kann es mit einem Klinkenrad 24 fest verbunden werden, dessen Klinke aus zwei gelenkig verbundenen Armen 25, 26 besteht, deren einer in das Rad 24 eingreift, während der andere um einen festen Punkt drehbar ist, so daß, wenn die gerade Linie unterbrochen wird, welche sie beim Eingriff der Klinke 25 bilden, die Klinke fortgezogen und das Rad vollkommen freigegeben wird. Wirkungsweise: Sobald die Antriebswelle 2 (Fig. 2, 3 und 4) sich in Bewegung, befindet, wird, um die Vorrichtung zu spannen, mittels des Hebels 14, welcher auf den Arm 12 einwirkt, der Eingriff des Zahnrades 7 mit der Zahnstange 5 hergestellt, wodurch die Feder so weit zusammengedrückt wird, bis die Vorsprünge 17 die gerade Strecke 15, 16, 13 unterbrechen und den Antrieb der Zahnstange 5 ausschalten, welche durch die Wirkung des gestreckten Hebelknies 18, 19 unbeweglich stehen bleibt. Bei Beugung des Hebelknies 18, 19 und Unterbrechung der geraden Strecke 22, 21, 20 wird die Zahnstange 5 durch den Federdruck vorgeschoben und dreht mittels des Zahnrades ι und des Klinkenrades 3 die in Ruhe befindliche Antriebswelle 2, so daß die Kraftmaschine in Gang gesetzt wird. Pate ν τ-An Sprüche:
1. Andrehvorrichtung für Kraftmaschinen- und andere Wellen, bei welcher von der Maschinenwelle aus mittels einer Zahnstange eine Feder gespannt wird, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem für die Bewegungsübertragung von der Zahnstange (S) auf die Maschinenwelle (2) dienenden Zahnrad (1) neben der Zahnstange ein anderes, an drehbaren Tragstützen (8) gelagertes Zahnrad (7) angeordnet ist, welches durch Zwischenräder (9, 10) mit der Antriebswelle in Verbindung steht und durch Schwenken der Tragstützen (8) mit der Zahnstange in Eingriff treten kann.
2. Andrehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstützen (8) mit dem Schalträderpaar (7, 9) um die Maschinenwelle (2) drehbar angeordnet sind, so daß eine genaue Führung und ein guter Eingriff der Schalträder erzielt wird.
3. Andrehvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellung der Eingriffslage des in die Zahnstange (5) zur Spannung der Feder (6) eingreifenden Zahnrades (7) durch Streckung zweier Gelenkhebel (11, 12) erfolgt, wobei das Zahnrad (7) gleichzeitig den Rückwärtsgang der Zahnstange (5) zufolge seiner Verbindung mit den Zahnrädern' (9, 10) und dem Klinkenrad (3), welches
fest mit dem Zahnrad (i) und der Welle (2) durch die Klinke (4) verbunden ist, verhindert.
4. Andrehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (5) gespannt und betriebsbereit gehalten wird mittels eines Hebelknies (18,19), das sich unter dem Zug der Zahnstange (5) streckt, wobei selbsttätig mittels Vorsprünge (17) der Zahnstange die Beugung des Hebelpaares (11, 12) der Stützen (8) des Zahnrades (7) bewirkt wird, so daß auf diese Weise die Zahnstange zur Beugung des Hebelknies (18, 19) wieder freigegeben wird.
5. Andrehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Hilfswelle ein kleines Zahnrad (23) angeordnet ist, welches mit einer Verzahnung auf dem an dem Zahnrad (1) befestigten Klinkenrad (3) in Eingriff steht und mit einem Klinkenrad (24) versehen ist, dessen aus zwei gelenkig verbundenen Armen (25, 26) gebildete Klinke in Wirkung tritt, wenn die Arme (25, 26) gestreckt werden, während bei ihrer Beugung die Klinke (25) sich von dem Rade (24) entfernt und dasselbe frei drehbar macht, so daß es durch die entspannte Zahnstange mitgenommen werden kann.
6. Andrehvorrichtung nach Anspruch 1 und 5, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Hilfszahnrades (23) für die Spannung der Zahnstange mit der Hand durch eine Kurbel ohne Beeinflussung der Antriebswelle (2) derart, daß Zahnrad (3) und Zahnrad (1) sich in einem entgegengesetzten Sinne zur Drehung der Antriebswelle (2) drehen und infolgedessen diese Welle nicht mitnehmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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