DE1092356B - Einrichtung zur Fernbedienung der Antriebsorgane und der Lenkeinrichtung von Spielzeugen - Google Patents

Einrichtung zur Fernbedienung der Antriebsorgane und der Lenkeinrichtung von Spielzeugen

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DE1092356B DEE14972A DEE0014972A DE1092356B DE 1092356 B DE1092356 B DE 1092356B DE E14972 A DEE14972 A DE E14972A DE E0014972 A DEE0014972 A DE E0014972A DE 1092356 B DE1092356 B DE 1092356B
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H31/00Gearing for toys

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Description

  • Einrichtung zur Fernbedienung der Antriebsorgane und der Lenkeinrichtung von Spielzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Fernbedienung der Antriebsorgane und der Lenkeinrichtung von Spielzeugen mit einem in seiner Drehrichtung umkehrbaren Antriebsmotor, der in der einen Drehrichtung die Antriebsorgane zur Fortbewegung des Spielzeuges antreibt und in der anderen Drehrichtung die Lenkorgane schwenkt. Es ist ein Spielzeug dieser Art bekannt, bei dem die Antriebswelle mit einem Ritzel verbunden ist, das mit einem schwenkbaren Zahnsegment zusammenarbeiten kann. Das Zahnsegment betätigt über einen Kurbeltrieb die Lenkeinrichtung. Bei Umkehrung der Drehrichtung des Antriebsmotors gelangt das Ritzel mit der Verzahnung des Zahnsegmentes in Eingriff und schwenkt dieses Zahnsegment so lange, bis beide außer Eingriff gelangen, wodurch die Schwenkung der Lenkeinrichtung beendet ist. Bei einer weiteren Umkehrung der Drehrichtung des Antriebsmotors gelangen das Ritzel und das Zahnsegment wieder in Eingriff miteinander, so daß das Zahnsegment wieder in seine ursprüngliche Stellung zurückgeschwenkt wird.
  • Bei dieser Rückwärtsbewegung des Zahnsegmentes erfolgt aber keine Verschwenkung der Lenkeinrichtung, weil das Zahnsegment auf der Kurbelwelle lose drehbar gelagert ist und die Kurbelwelle lediglich in der einen Drehrichtung mit Hilfe einer Klinkenkupplung mitnimmt. Es erfolgt also bei diesem bekannten Spielzeug eine Schwenkung der Lenkeinrichtung lediglich in der einen Drehrichtung der Antriebswelle, wobei die Schwenkung nur eine kurze Zeit andauert, während der sich nämlich das Ritzel mit dem Zahnsegment im Eingriff befindet. Dieses bekannte Spielzeug hat also den großen Nachteil, daß vor jeder Schwenkung der Lenkeinrichtung die Bewegungsrichtung des Fahrspielzeuges umgekehrt werden muß, wodurch ein zügiges Fahren mit dem Spielzeug unmöglich ist und dadurch der Spielreiz verringert wird.
  • Es ist möglich, daß infolge des Trägheitsmomentes des Spielzeuges, beispielsweise eines Schiffes, eine kurzzeitige gegenläufige Bewegung des Antriebsorgans für den oberflächlichen Betrachter nicht oder nur wenig in Erscheinung tritt. Anders verhält es sich jedoch, wenn eine Anzahl Steuerbewegungen hintereinander durchgeführt werden. In diesem Falle wird das Spielzeug in seiner Fahrgeschwindigkeit erheblich beeinträchtigt bzw. ganz zum Stillstand gebracht. Besonders tritt dieser Nachteil dann hervor, wenn das Spielzeug unter Last arbeitet, also beispielsweise bei Fahrspielzeugen während Bergfahrten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Fahrspielzeuge ein Spielzeug der oben bezeichneten Art zu schaffen, bei dem selbsttätig durch Umkehrung der Drehrichtung die Lenkorgane geschwenkt, die Bewegungsrichtung hierbei jedoch nicht geändert wird. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch Anordnung eines vom Antriebsmotor antreibbaren Stirnrades und eines gleichachsig zu diesem zwischen zwei Endstellungen schwenkbar ausgebildeten Winkelstückes gelöst, in dessen Schenkeln Zahnräder gelagert sind, die in das Stirnrad eingreifen und von denen eines in der einen Endstellung des Winkelstückes mit den Antriebsorganen für die Fortbewegung im Eingriff ist, während das andere frei drehbar ist, und in der anderen Endstellung des Winkelstückes mit den Betätigungsgliedern für das Lenkorgan wirksam wird, während dann das andere über ein Vorgelegerad mit den Antriebsorganen für die Fortbewegung des Spielzeuges gekuppelt ist.
  • Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung erfolgt sowohl in der einen als auch in der anderen Drehrichtung des Antriebsmotors eine ungehinderte Vorwärtsbewegung des Fahrspielzeuges. Die erfindungsgemäße Einrichtung ermöglicht zusätzlich in einer Drehrichtung des Motors während der Vorwärtsbewegung ein Betätigen der Lenkeinrichtung, und zwar über einen beliebig langen Zeitabschnitt, so daß dem Benutzer des Fahrspielzeuges Gelegenheit gegeben ist, Betätigungen der Lenkeinrichtung kurzzeitig hintereinander bzw. über längere Zeiträume durchzuführen, ohne daß hierdurch eine Verminderung der Fahrgeschwindigkeit eintritt. Mit dem erfindungsgemäßen Spielzeug können demnach entweder geradlinige oder bogenförmige Bewegungen ausgeführt werden. Bei Umkehrung der Drehrichtung des Antriebsmotors verbleiben die Lenkorgane in ihrer Schwenkstellung, so daß das Fahrspielzeug entsprechend dem Schwenkwinkel der Lenkorgane in bezug auf die Längsachse des Spielzeuges auf einer kreisförmigen Bahn mit mehr oder weniger großem Durchmesser weiterbewegbar ist.
  • Um die Schwenkung des Winkelstückes bei Umkehrung der Drehrichtung zu erleichtern, ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung das Winkelstück durch ein Formteil, insbesondere ein Blechformteil gebildet, so daß es bei Änderung der Drehrichtung des Antriebsmotors selbsttätig aus einer Endstellung in die andere schwenkt.
  • U m zu vermeiden, daß in der einen Stellung des Winkeistückes, in der lediglich eine Übertragung des Drehmomentes auf die Antriebsorgane erfolgt, unbeabsichtigte Schwenkungen der Lenkorgane auftreten, ist am Winkelstück ein Ansatz vorgesehen, dessen freies Ende winklig zur Ebene des Winkelstückes abgebogen ist und in einer Endstellung desselben in die Verzahnung des mit der Lenkeinrichtung gekuppelten Getrieberades sperrend eingreift. Durch den Eingriff des Ansatzes werden auch diejenigen Drehbewegungen der Lenkorgane verhindert, die durch die direkt von außen auf die Lenkorgane einwirkenden Kräfte auftreten, beispielsweise beim Überlaufen von Unebenheiten der Rufstellfläche od. dgl.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die Welle des mit den Lenkorganen verbundenen Getrieberades mit einer als Kurbel dienenden Abkröpfung versehen, an die eine Kurbelstange angelenkt ist, deren freies Ende an einem Hebelarm angreift, der die Lenkorgane schwenkt. Bei einem vollen Umlauf der Kurbel erfolgen dadurch Schwenkbewegungen der Lenkorgane aus einer Mittelstellung heraus in zwei entgegengesetzt gerichtete Endstellungen. Die Schwenkbewegungen der Lenkorgane werden hierbei nicht ruckartig, sondern allmählich, durchgeführt, so daß mittels der erfindungsgemäßen Steuerung durch längeres oder kürzeres Laufen des Antriebsmotors in einer Drehrichtung ein beliebiger Schwenkwinkel der Lenkorgane gewählt werden kann.
  • Ferner ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung der die Lenkorgane schwenkende Hebelarm mit dem Gehäuse der Lenkorgane, beispielsweise Räder, über eine Schafthülse fest verbunden, die als Lagerkörper eines Wellenstückes dient, welches das mit den schwenkbaren Ritzeln kämmende Getrieberad und die Antriebsorgane des Fahrspielzeuges kraftschlüssig miteinander verbindet. Eine derartige Anordnung zeigt sich beispielsweise bei einem als Flugzeug ausgebildeten Spielzeug vorteilhaft, da in diesem Falle die Bugräder des Flugzeuges gleichzeitig als Antriebs-und Lenkorgane verwendbar sind.
  • Die Herstellung und die Montage des erfindungsgemäßen Spielfahrzeuges wird wesentlich vereinfacht, wenn gemäß einer Weiterbildung der Erfindung der Antriebsmotor und die Getriebeanordnungen zur Betätigung der Antriebs- und Lenkorgane als auswechselbare Baueinheit ausgebildet und mit dem Spielzeugkörper lösbar verbunden sind. Da die für Spielzeuge dieser Art gebräuchlichen Elektromotoren sehr hochtourig sind, ist das im Winkelstück drehbar gelagerte Getrieberad über ein Untersetzungsgetriebe mit dem Antriebsmotor verbunden.
  • In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 ein als Flugzeug ausgebildetes Spielzeug mit einer Einrichtung nach der Erfindung in perspektivischer Ansicht, Fig. 2 einen mit einer Einrichtung nach der Erfindung ausgerüsteten Flugzeugteil mit abgenommenem Gehäuseoberteil in perspektivischer Darstellung, Fig. 3 ein Teilstück des Flugzeugkörpers im Schnitt, Fig.4 eine Draufsicht auf eine Einrichtung zur Fernbedienung nach der Erfindung mit in einer Endstellung geschwenktem Winkelstück, Fig. 5 eine Einrichtung nach der Erfindung in der Draufsicht mit in der anderen Endstellung geschwenktem Winkelstück, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig.4. Fig. 7 eine Seitenansicht der Einrichtung, Fig.8 eine Vorderansicht eines als Antriebs- und Lenkorgan ausgebildeten Burades.
  • In den Figuren ist die' Einrichtung zur Fernbedienung in einem Flugzeugkörper angeordnet, der als Fahrspielzeug ausgebildet ist und auf einer Rufstellfläche Fahrbewegungen entlang einer geraden und bogenförmigen Bahn ausführt. Der Flugzeugkörper ist durch das Rumpfunterteil 1 und das Rumpfoberteil 2 gebildet, die miteinander durch nicht näher dargestellte Verzapfungen verbunden sind. Nlit dem Rumpfunterteil t sind der Tragflächenunterteil 3 und mit dem Rumpfoberteil 2 der Tragflächenoberteil 4 fest verbunden. Mit 5 sind die am Rumpfende angeordneten Seitenleitwerke und mit 6 Motorengehäuse bezeichnet. Mit 7 und 8 sind die am Rumpfunterteil 1 angeordneten Stützrollen und mit 9 die beiden als Antriebs- und Lenkorgane dienenden Bugräder bezeichnet. Im Rumpfunterteil 1 ist, wie aus den Fig. 2 und 6 weiterhin ersichtlich, der Antriebsmotor 10 angeordnet, der über die elektrischen Leiter 11, 12, dem Ein- und Ausschalter und einem Polwendeschalter, dessen Betätigungskziöpfe aus einem Batteriegehäuse herausragen, mit der im Batteriegehäuse angeordneten Batterie elektrisch leitend verbunden ist. Die Welle 17 des Antriebsmotors 10 treibt über das Ritzel 18 das Getrieberad 19 an, das seinerseits über Wellenstück 20' das Ritzel 20 und das auf der Welle 21 angeordnete Kronenrad 22 das Stirnrad 23 antreibt. Um die Welle 21 ist drehbar das Winkelstück 24 angeordnet, an dessen Schenkel 25 das Ritzel 26 drehbar angeordnet ist und an dessen Schenkel 27 die Ritzel 28 und 29 drehbar befestigt sind. Die Ritzel26 und 28 kämmen ständig mit dem Stirnrad 23. Das Winkelstück 24 ist zwischen zwei Endstellungen schwenkbar. Die Schwenkbewegungen des Winkelstückes 24 erfolgen selbsttätig beim Drehen des Stirnrades 23 infolge des Eingriffs der Ritzel 26 und 28. Wie die Fig. 2 weiterhin erkennen läßt, umgreifen die Schenkel 25, 27 des Winkelstückes 24 das Getrieberad 30, das über das Wellenstück 31, das Ritzel 32 und das Kronenrad 33 die Welle 34 antreibt, an deren Enden die beiden Bugräder 9 aufgebracht sind. Die Welle 31 ist in der Schafthülse 35 gelagert, die mit dem Bugradgehäuse 36 fest verbunden ist, an deren dem Bugradgehäuse abgewandten Ende der Hebelarm 37 angreift, an dessen freiem Ende die Kurbelstange 38 angelenkt ist, die durch die Kurbelwelle 39 antreibbar ist. Mit der Kurbelwelle 39 ist das Getrieberad 40 fest verbunden, das mit dem auf der Welle 41 angeordneten Ritzel 42 kämmt, das über das Getrieberad 43 antreibbar ist. Am Winkelstück 24 ist, wie weiterhin erkennbar, der Ansatz 44 angeformt, dessen freies Ende 45 abgewinkelt ist und in die Zahnung des Getrieberades 43 einbringbar ist. Das Tragflächenunterteil 3 ist mit dem Rumpfunterteil 1 lösbar verbunden und kann nach Einschieben in eine im Rumpfunterteil 1 vorgesehene, der Querschnittsform des Tragflächenunterteils 3 angepaßten Aussparung mittels eines verschiebbaren Haltegliedes 76' am Rumpfunterteil 1 unverschiebbar gehalten sein.
  • Die Einrichtung wirkt wie folgt: Es sei angenommen, daß das '\@'inkelstiick 24 durch Schalten des Betätigungsknopfes die in der Fig. 5 gezeigte Stellung einnimmt. In dieser Schaltstellung des Winkelstückes kämmt das ständig mit dem Stirnrad 23 im Eingriff stehende Ritzel 26 das Getrieberad 30. Das Ritzel 28 sowie das Ritzel 29 sind in dieser Schaltstellung des Winkelstückes 24 mit dem Getrieberad 30 außer Eingriff gebracht. Durch Drehen der Antriebswelle 20' in Richtung des in der Fig. 5 gezeigten Pfeiles erfolgt die Übertragung des Drehmomentes von der Welle 17 des Antriebsmotors 10 über das Ritzel 18, dem Getrieberad 19, der Welle 20', dem Ritzel 20, dem Kronenrad 22, der Welle 21 und dem Stirnrad 23 über das Ritzel 26 auf das Getrieberad 30 und von diesem über die Welle 31, dem Ritzel 32 und dem Kronenrad 33 auf die Welle 34 der Antriebsräder 9. Durch Umkehren der Drehrichtung, beispielsweise durch Betätigung eines Polwendeschalters, führt der Antriebsmotor eine gegenläufige Drehbewegung aus. Dadurch führt das Stirnrad 23 die in der Fig. 4 mit Pfeil 76 gezeigte Drehrichtung aus. Durch den Eingriff der Ritzel26 und 28 erfolgt eine Schwenkbewegung des Winkelstückes 24, in die in Fig. 4 gezeigte Stellung, wodurch das mit dem Stirnrad 23 im Eingriff stehende Ritzel 26 mit dem Getrieberad 43 kämmt, während das Ritzel 29 mit dem Getrieberad 30 im Eingriff steht und dieses, wie aus der Fig. 4 ersichtlich, in gleicher Richtung antreibt. Durch gleichzeitiges Drehen des Getrieberades 43 führt über das Ritzel 42 und das Getrieberad 40 die Kurbelwelle 39 Drehbewegungen aus und ermöglicht über die Kurbelstange 38 Schwenkbewegungen des Hebelarmes 37 und dadurch Drehbewegungen der Schafthülse 35 und somit Schwenkungen der Antriebsräder 9 um die Mittelachse der Schafthülse 35. Entsprechend den Stellungen der Kurbelwelle 39 sind Schwenkungen der Schafthülse 35 und dadurch der Antriebsräder 9 aus der Mittelstellung nach rechts oder links möglich. Bei erneuter Umkehrung der Drehrichtung schwenkt das Winkelstück 24 in die in der Fig. 5 gezeigte Stellung zurück und ermöglicht durch Eingreifen des freien Endes 45 des Ansatzes 44 in die Zahnung des Getrieberades 43 gleichzeitig eine Arretierung der Antriebsräder 9 in der Schwenkstellung. Durch mehr oder weniger weites Drehen der Kurbel 39 sind verschieden große Schwenkwinkel der Antriebsräder 9 gegenüber der Mittelstellung erzielbar, so daß die Möglichkeit besteht, mit dem Fahrspielzeug große und kleine Bogen auszufahren bzw. geradlinige Fahrbewegungen durchzuführen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur Fernbedienung der Antriebsorgane und der Lenkeinrichtung von Spielzeugen mit einem in seiner Drehrichtung umkehrbaren Antriebsmotor, der in der einen Drehrichtung die Antriebsorgane zur Fortbewegung des Spielzeuges antreibt und in der anderen Drehrichtung die Lenkorgane schwenkt, gekennzeichnet durch ein vom Antriebsmotor antreibbares Stirnrad (23) und ein gleichachsig zu diesem zwischen zwei Endstellungen schwenkbar ausgebildetes Winkelstück (24) mit an den Schenkeln angeordneten, in das Stirnrad (23) eingreifenden Zahnrädern (26, 28), von denen eines (26) in der einen Endstellung des Winkelstückes (24) mit den Antriebsorganen für die Fortbewegung (30 bis 34) im Eingriff ist, während das andere (28) frei drehbar ist, und in der anderen Endstellung des Winkelstückes mit den Betätigungsgliedern (37 bis 43) für das Lenkorgan wirksam wird, während dann das andere (28) über ein Vorgelegerad (29) mit den Antriebsorganen für die Fortbewegung des Spielzeuges gekuppelt ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Winkelstück (24) durch ein Formteil, insbesondere Blechformteil, gebildet ist und bei Änderung der Drehrichtung des Antriebsmotors (10) selbsttätig aus einer Endstellung in die andere schwenkt.
  3. 3. Einrichtung nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Winkelstück (24) einen Ansatz (44) aufweist, dessen freies Ende winklig zur Ebene des Winkelstückes (24) abgebogen ist und in einer Endstellung desselben in die Verzahnung des mit der Lenkeinrichtung gekuppelten Getrieberades (43) sperrend eingreift.
  4. 4. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (39) des Getrieberades (40) eine als Kurbel dienende Abkröpfung aufweist, an die eine Kurbelstange (38) angelenkt ist, deren freies Ende an einem Hebelarm (37) angreift, der die Lenkorgane schwenkt.
  5. 5. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelarm (37) mit dem Gehäuse der Lenkorgane, z. B. Räder, über eine Schafthülse (35) fest verbunden ist, die als Lagerkörper eines das Getrieberad (30) und die Antriebsorgane des Fahrspielzeuges kraftschlüssig verbindenden Wellenstückes (31) dient.
  6. 6. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (10) und die Getriebeanordnungen zur Betätigung der Antriebs- und Lenkorgane als auswechselbare Baueinheit ausgebildet und mit dem Spielzeugkörper lösbar verbunden sind.
  7. 7. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Getrieberad (23) über ein Untersetzungsgetriebe (18, 19) mit dem Antriebsmotor (10) verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1014 896, 958 636.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1197365B (de) 1961-08-09 1965-07-22 Tipp & Co Schaltvorrichtung fuer Spielzeuge
DE1268158B (de) * 1964-11-25 1968-05-16 English Numbering Machines Druckvorrichtung
USD303686S (en) 1987-12-02 1989-09-26 Interlego A.G. Toy aircraft
EP0320563A3 (en) * 1987-12-17 1990-03-28 Rivarossi Nuova Gestione S.P.A. Transmission for model or toy motorised rail vehicles

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DE958636C (de) * 1954-03-12 1957-02-21 Lines Bros Ltd Modellboot, Modellfahrzeug od. dgl.
DE1014896B (de) 1956-07-27 1957-08-29 Schreyer & Co Flugspielzeug

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