DE2020604C3 - Dithiophosphorsäure-O,S,S-trialky 1ester, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung - Google Patents
Dithiophosphorsäure-O,S,S-trialky 1ester, Verfahren zu deren Herstellung sowie deren VerwendungInfo
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Description
R"S O R2 keil dieser unsymmetrischen Verbindung
entsprechenden O,S'-Dimethyl- und Ofi-Dathyl^di-
worinR'MethyloderÄthyl,R"Q-oderQ-Alkyl, 20 thiophosphate in der obige η ™»*«"ft ^ dab
ο r- _ Kic /-..Äiirvi oHf-r 4-Chlornhenvl und R, die beiden unsymmetrisch substituierten verDinaun
3. O-Äthyl-S-l-propyl-S'^-methylthiopropyl- 25 für dieΓ Praxis nicht brauchbare Pestizide sein,
dithiophosphat. Die erfindungsgemäßen Dithiophosphorsäure-
4. O-Äthyl-S-l-propyl-S'^-n-propylthiopropyl- O,S,S-trialkylester besitzen die allgemeinen Formeln
dithiophosphat.
5. Verfahren zur Herstellung von Dithiophos- ^<O
phorsäure-O,S,S-trialkylestern gemäß Anspruch 1, 30 \
dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich be- ρ g.
kannter Weise einen Dithiophosphorsäureester /11
der allgemeinen Formel j^"§ q
R'O 35 und
\ R'O
xt.f/X V-S-CH2-CH-S-R1
RO S /Il I
oder 4° R"S O R2
RO
\ worin R' Methyl oder Äthyl, R" Q- oder Q-Alkyl,
P-S-CH2-CH-S-R1 R1 C1- bis Q-Alkyl oder 4-Chlorpheny! und R2 Methyl
/Il I 45 oder Äthyl bedeutet.
R'O S R2 Insbesondere bedeutet R" den n-Propyl, sec.-Butyl-
rest oder prim. Isobutylrest.
mit einer Stickstoffbase behandelt und das dealky- Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung
lierte Produkt erneut alkyliert oder an einen von Dithiophosphorsäure-O.S.S-trialkylestern ist da-Dithiophosphorsäureester
der allgemeinen Formel 50 durch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter
Weise einen Dith ^phosphorsäureester der allgemeinen
R'O Formel
P-S — (CH2)0^CH = CH-R2 RO
/Il 55 \
R"O S P
ein Thiol der Formel R1SH unter Bestrahlung mit RO S
UV-Licht anlagert.
6. Verwendung der Verbindungen gemäß den 60 °"er
Ansprüchen 1 bis 4 zur Schädlingsbekämpfung. RO
Ansprüchen 1 bis 4 zur Schädlingsbekämpfung. RO
XP — S —CH2-CH- S-R1
/Il I
R'O S R2
O1O' - Dialkyl - S = hydrocarbylthioalkyl - dithiophosphate
sind eine wichtige Klasse von Insektiziden.
Ihre Synthese sowie ihre Wirksamkeit als Schädlings- mil einer SlickstofTbase behandelt und das dealkylierte
Ihre Synthese sowie ihre Wirksamkeit als Schädlings- mil einer SlickstofTbase behandelt und das dealkylierte
Produkt erneut alkyliert oder an einen Dithiophosphorsäureester der allgemeinen Formel
RO
P — S — (CH2)on CH = CH — R2
R"O S
RO
P-S-Q-SR1
/Il
R"S O
Thiols an das ungesättigte Dithiolphosphat gemäß der Gleichung:
RO
P — S — (CH1J0=T CH = CH — R,
/Il
R"S O
ein Thiol der Formel R1SH unter Bestrahlung mit
UV-Licht anlagert.
Die Umsetzung kann schematisch durch die folgenden Reaktionsgleichungen wiedergegeben werden:
RO
P — SR'"
/Il
RO S
20
35
wobei R'" einen entsprechenden Hydrocarbylthioalkylrest,
Q die Gruppe
— (CH^rj oder -CH2-CH-
40
bedeutet, D das Dealkylierungsmittel (Stickstoffbase), A das Alkylierungsmittel, vorzugsweise ein Alkylhalogenid,
ein Alkylsulfonat, ein Dialkylsulfat, ein Alkylphosphat oder ein Trialkylphosphit sind.
Beispiele für geeignete Dealkylierungsmittel fur die
Ο,Ο'-Dialkyldithiophosphatester sind Ammoniak,
Propylamin, Diäthylamin. Trimethylamin, Tetramethyläthyldiamin, N-Methylpyrrolidin, Hydroxyäthylamin,
Benzyldimethylamin oder Triäthylendiamin.
Die Dealkylierung von Alkylthioalkyl-O,O'-dialkyldithiophosphaten
läuft auch selektiv unter Abtrennung einer O-Alkylgruppe ab. Es ist überraschend zu beobachten,
daß die Dealkylierung von 2-Alkylthioäthyl-O,O'-dialkyl-dithiophosphaten
nicht zu einer Abspaltung von Alkylthioäthylresten führt, von denen
angenommen werden kann, daß sie in Form der entsprechenden Episulfoniumionen stabilisiert werden.
Die Alkylierung von S-Alkylthioalkyl-O-alkyl-dithiophosphatsalzen
und -komplexen ist ebenfalls eine selektive Umsetzung. Sie findet ausschließlich an dem
Schwefelatom statt und führt zu den entsprechenden S-A!ky!thioa!ky!-Q,S'-dia!kyl-dithiophosphaten.
Wenn man jedoch von den ungesättigten Dithiophosphaten ausgeht, dann erfolgt die Addition eines
10 RO
R1SH
P — S — (CH2J6Tr (CH2) — CH — SR1
R"S O R2
R"S O R2
Für die Dealkylierung werden äquimolare Mengen
der Ausgangsverbindungen eingesetzt. Die Dealkylierung läßt sich ohne Lösungsmittel durchführen, jedoch
isi die Verwendung eines Lösungsmittels zweckmäßig. Die Verwendung stark polarer, neutraler organischer
Lösungsmittel, wie Acetonitril, Äthanol und Aceton, ist besonders vorteilhaft.
Dh Dealkylierungstemperaturen können zwischen etwa 25 und 1200C betragen. Der angewendete Druck
ist normalerweise Normaldruck. Bei Verwendung flüchtiger Dealkylierungsmittel können jedoch Drücke
bis zu SO atü angewendet werden, um die Ausgangsverbindungen in der flüssigen Phase zu halten.
Die Dealkylierungsumsetzung wird so lange fortgeführt, bis der eingesetzte Dithiophosphatester im
wesentlichen vollständig in das entsprechende Salz übergeführt ist. Die Reaktionszeiten Hegen im allgemeinen
zwischen 3 und 24 Stunden, übermäßig verlängerte Reaktionszeiten, zu scharfe Reaktionsbedingungen
und ein Überschuß an Dealkylierungsmittel können zu einer unerwünschten doppelten Dealkylierung
führen.
Bei der anschließenden Alkylierung ist die Verwendung äquimolarer Mengen der Ausgangsverbindungen
zweckmäßig. Überschüssige Mengen an Alkylierungsmittel
können zu einer Umsetzung mit der basischen Komponente des Komplexes verwendet werden.
Die Alkylierung kann ohne Lösungsmittel ausgeführt werden, doch ist es vorteilhaft, ein Lösungsmittel
zu verwenden. Die bevorzugten Lösungsmittel sind polare organische Verbindungen, wie Nitrile, Ketone,
Alkohole, Kohlenwasserstoffe und deren chlorierte Derivate. Ein Überschuß des als Ausgangsverbindung
eingesetzten Alkylhalogenids kann ebenfalls als Lösungsmittel dienen.
Die Alkylierungstemperaturen können zwischen etwa 0 und 150° C, vorzugsweise zwischen 25 und
120° C liegen. Es ist zweckmäßig, eine der Ausgangsverbindungen
auf die gewünschte Reaktionstemperatur zu erhitzen und anschließend die weitere zuzufügen.
Der Druck für die Alkylierungen ist Normaldruck. Im Falle flüchtiger Alkylhalogenide können Drücke
bis zu etwa 50 atü Anwendung finden.
Unerwarteterweise tragen die Gruppe R' und R" zu den überlegenen pestiziden Eigenschaften der Verbindungen
bei, während ähnlich bekannte unsymmetrische O,S'-Dialkylester mit S-Methyl- oder S-Äthylgruppen
nur eine insektizide Wirksamkeit besitzen, die der der entsprechenden symmetrischen Ester weit
unterlegen ist. Unter den günstigen pestiziden Eigenschaften ragt die Wirksamkeit der neuen Verbindungen
gegen den Heerwurm besonders hervor.
Im Hinblick auf die große Resistenz des Heerwurms gegen die meisten bekannten Schädlingsbekämpfungsmittel
ist die Wirksamkeit von großer Bedeutung.
Ähnlich unerwartet und wichtig isf die Tatsache, daß die neuen Verbindungen für Warmblüter nur eine
niedrige Toxizität aufweisen und weh deshalb sicher verwenden lassen. Das Auftreten der niedrigen Toxizität
ist wiederum verknüpft mit dem Vorhandensein der S-n-Propyl- oder S-prim.-Isobutylreste. Die niedrige
Toxizität in Verbindung mit der hohen pestiziden Wirksamkeit, d. h. der hohe therapeutische Index, ist
für eine Verwendung in der Veterinärmedizin von ausschlaggebender Bedeutung.
Bei Verwendung als Insektizide kommen die erfindungsgemäßen Ester in den üblichen Formulierungen
zur Anwendung.
Zur Erläuterung der Erfindung sollen die folgenden Beispiele dienen:
Synthese von S-Hydrocarbytthioalkyl-O.S'-dialkyldithiophosphaten
aus den Ο,Ο'-Dialkylisomeren
O-Äthyl-S-l-propyl-S'^-äthylthioäthyl-
dithiophosphat 2J
27,4 g (0,1 Mol) O,O'-Diäthyl-S-l-(2-äthylthioäthyl)-dithiophosphat
und 11,2 g (0,1 Mol) 1,4-Diazobicyclo[2,2,2]-octan,
d. h. Triäthylendiamin, wurden bei Normaltemperatur 24 Stunden gerührt. Das Reaktionsgemisch
wurde in 100 ml Acetonitril gelöst, worauf 12,3 g (0,1 Mol) Bromäthan zugefügt wurden.
Die Lösung wurde 4 Stunden auf 700C erhitzt und anschließend
auf Raumtemperatur abgekühlt, wobei ein festes Produkt ausfiel. Dieses und das Acetonitril
wurden in 50 ml Wasser gelöst. Die wäßrige Phase wurde anschließend abgetrennt und mit 250 ml Äther
gewaschen. Die vereinigten organischen Schichten wurden mit 50 ml einer 5% igen wäßrigen NaHCO3-Lösung
gewaschen, über wasserfreiem MgSO+ getrocknet und anschließend unter vermindertem Druck
bei bis herab zu 0,1 Torr vom Lösungsmittel befreit. Der flüssige Rückstand wog 16,0 g (Reinheit gemäß
der Gas/Flüssig-Chromatografie 79%).
Analyse für C9H21O2PS3:
Berechnet ... C 37,47, H 7,28, P 10,77;
gefunden .... C 36,92, H 7,27, P 10,61.
gefunden .... C 36,92, H 7,27, P 10,61.
O-Äthyl-S-1 -propyl-S '-äthylthiomethyldithiophosphat
Gemäß der Arbeitsweise des Beispiels 1 wurden 26,0 g (0,1 Mol) Ο,Ο'-Diäthyl-S-äthylthiomethyldithiophosphat,
11,2 g (0,1 Mol) Triäthylendiamin und 24,6 g (0,2 Mol) 1-Brompropan zu 10,0 g eines Produktes
umgesetzt, dessen Struktur mittels kernmagnetischer Re^onanzspektroskopie (NMR) bestätigt wurde.
Analyse für QH19O2PS3:
Berechnet ... C 35,03, H 6,92, P 11,31;
gefunden .... C 36,09, H 6,92, P 11,54.
gefunden .... C 36,09, H 6,92, P 11,54.
O-Äthyl-S-1 -propyl-S'-i-chlorphenylthiomethyldithiophosphat
Gemäß der Arbeitsweise des Beispiels 1 wurden 68,5 g (0,2 Mol) O.O'-Diäthyl-S^-chlorphenylthiomethyldithiophosphat,
22,4 g (0,2 Mol) Triäthylendiamin
45
60 und 49,2 g (0,4 Mol) 1-Brompropan zu 52 g eines Produktes
umgesetzt, dessen Struktur durch NMR bestätigt wurde.
Analyse für C12H18ClO2PS3"
Analyse für C12H18ClO2PS3"
Berechnet ... C 40,41, H 5,05, P 8,69;
gefunden .... C 40,23, H 5,12, P 8,49.
Synthese von S-Hydrocarbylthioalkyl-O.S'-dialkyldithiophosphaten
aus S-Olefinyldithiophosphaten
Bei s pi e 1 4
Herstellung von O-Äthyl-S- l-propyl-S'-2-methylthiopropyldithiophosphat
Ein Quarzrohr wurde'mit 48,0 g (0,2 Mol) O-Äthyl-S-I-propyl-S'-propenyl-dithiophosphat
beschickt und auf einen Druck von 0,1 Torr evakuiert. Anschließend wurde das Rohr in einem Trockeneis/Isopropanolbad
gekühlt, worauf 18,1 g (0,37 Mol) Methanthiol zugesetzt wurden. Das Rohr wurde zugeschmolzen und
dann in einem Wasserbad mit UV-Strahlung von drei 100-Watt-Hanau-Tauchlampen bei 150C und einem
Abstand von 6 cm bestrahlt. Nach 24 Stunden war die Umsetzung vollständig, wie mittels Gaschromatografie
festgestellt wurde. Das überschüssige Methanthiol wurde unter Vakuum (0,1 Torr) abgetrennt. Der
Rückstand wurde in 500 ml Äther aufgenommen und mit 50 ml einer 5%igen wäßrigen Natriumbicarbonatlösung
gewaschen. Die Ätherlösung wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, und das
Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck abgezogen. Die Ausbeute an O-Äthyl-S-1-propyl-S'-1
-(2-methylthiopropyl)-dithiophosphat betrug 53,7 g (85% rein). Der Siedepunkt des Produktes lag bei 127
bis 1290C bei 0,08 Torr.
Analyse fur C9H21O2PS3:
Berechnet ... C 37,47, H 7,28, P 10,77;
gefunden .... C 37.53. H 7,28, P 11,34.
Berechnet ... C 37,47, H 7,28, P 10,77;
gefunden .... C 37.53. H 7,28, P 11,34.
O-Äthyl-S-i-propyl-S'^-äthylthiopropyldithiophosphat
Diese Verbindung wurde aus 48,0 g (0,2 Mol) O-Äthyl-S-1 -propyl-S'-propenyl-dithiophosphat und
21,0 g (0,35MoI) Athanthiol unter UV-Bestrahlung
nach dem Verfahren des Beispiels 4 hergestellt. Die Ausbeute betrug 58,0 g (82% rein gemäß glc). Der
Siedepunkt des Produktes lag bei 128 bis 129° C bei
0,17 Torr.
Analyse für C10H23O2PS3:
Berechnet ... C 39,76, H 7,68, P 10,27;
gefunden .... C 39,91, H 8,01, P 9,73.
gefunden .... C 39,91, H 8,01, P 9,73.
O-Äthyl-S-1 -propyl-S'-2-n-propylthäopropy 1-dithiophosphat
Diese Verbindung wurde aus 48,0 g (0,2 Mol) O-Äthyl-S-1 -propyl-S'-propenyl-dithiophosphat und
23,3 g (0,3 Mol) i.-Propanthiol unter UV-Bestrahlung nach dem Verfahren des Beispiels 4 hergestellt. Die
Ausbeute betrug 55,0 g. Das Produkt zersetzte sich bei der Destillation.
Analyse TUrC11H25O2PS3:
Berechnet ... C 41,77, H 7,89, P 9,81;
gefunden .... C 41,96, H 7,75, P 9,47.
Berechnet ... C 41,77, H 7,89, P 9,81;
gefunden .... C 41,96, H 7,75, P 9,47.
G-Äthyl-S-l-propyl-S-2-i-propylthiopropyldithiophosphat
24,0g (0,1 Mol) O-Äthyl-S-l-propyl-S'-propenyl-dithiophosphat
und 11,4 g (0,15 Mol) 1-Propanthiol wurden gemäß der Arbeitsweise des Beispiels 4 zu
16,0 g des Produktes umgesetzt (50% Ausbeute).
Analyse für CnH25O2PS;:
Berechnet ... C 41,77, H 7,89, P 9,81;
gefunden .... C 42,18, H 7,84, P 9,35.
gefunden .... C 42,18, H 7,84, P 9,35.
O-Äthyl-S-1 -propyl-S'^-n-hexylthiopropyldithiophosphat
24,0 g (0,1 Mol) O-Äthyl-S-l-propyl-S'-propenyldithiophosphat
und 17,5 g (0,15 Mol) 1-Hexanthiol wurden gemäß den Verfahren des Beispiels 4 zu 34,7 g
eines Produktes umgesetzt, dessen Struktur durch NMR-Analyse bestätigt wurde.
Analyse für C14H31O2PS3:
Berechnet ... C 46,77, H 9,14, P 8,69;
gefunden .... C 49,53, H 8,66, P 7,40.
gefunden .... C 49,53, H 8,66, P 7,40.
O-Äthyl-S^-methylpropyl-S'^-methylthiopropyldithiophosphat
Diese Verbindung wurde durch Umsetzung von 5,08 g(0,02 Mol) O-Äthyl-S-l-(2-methylpropyl)-S'-propenyl-dithiophosphat
mit überschüssigem Methanthiol gemäß Beispiel 4 hergestellt, wobei 2,6 g Produkt
erhalten wurden, dessen Struktur durch NMR-Spektrum bestätigt wurde.
Analyse für C10H23O2PS3:
Berechnet ... C 39,76, H 7,68, P 10,27;
gefunden .... C 38,22, H 6,95, P 10,28.
gefunden .... C 38,22, H 6,95, P 10,28.
O-Äthyl-S-l-propyl-S'^-methylthiobutyldithiophosphat
Diese Verbindung wurde durch Umsetzung vcn 8,6 g (0,034 Mol) O-Äthyl-S-l-propyl-S'-l-butenyl-dithiophosphat
mit überschüssigem Methanthiol gemäß dem Verfahren des Beispiels 4 hergestellt, wobei 5,6 g
Produkt erhalten wurden, dessen Struktur durch NMR bestätigt wurde.
Analyse für C10H23O2PS3:
Berechnet ... C 39,76, H 7,68, P 10,27; gefunden .... C 39,72, H 7,60, P 9,75.
Analyse für C12H27O2PS3:
Berechnet ... C 43,90. H 8,23, P 9,45; gefunden .... C 44,79, H 7,4?, P 7,25.
O-Methyl-S-1 -propyl-S'^-methylthiopropyldithiophosphat
2,26 g (0,01 Mol) O-Methyl-S-1-propyl-S'-propenyldithiophosphat
und überschüssiges Methanthiol wurden nach dem Verfahren des Beispiels 4 zu 2,0 g eines
Produktes umgesetzt, dessen Struktur durch NMR bestätigt wurde.
Analyse für C8H19O2PS3'
Berechnet ... C 35,25, H 6,94; gefunden .... C 31,15, H 6,41.
Berechnet ... C 35,25, H 6,94; gefunden .... C 31,15, H 6,41.
O-Äthyl-S-l-butyl-S'^-methylthiopropyldithiophosphat
7,62g (0.03MoI) O-Äthyl-S-l-butyl-S'-propenyl-di-
thiophosphat und überschüssiges Methanthiol wurden nach dem Verfahren des Beispiels 4 zu 6.2 g eines
flüssigen Produktes umgesetzt, dessen Struktur durch NMR bestätigt wurde.
Analyse für C10H23O2PS3:
Berechnet ... C 39,76. H 7,68, P 10,27; gefunden .... C 40,53. H 7,58, P 9,50.
O-Äthyl-S-2-propy]-S-2-methylthiopropyldithiophosphat
7,2 g (0,03 Mol) O-Äthyl-S-2-propyl-S'-propenyldithiophosphat
und überschüssiges Methanthiol wurden nach dem Verfahren des Beispiels 4 zu 6,0 g eines
Produktes umgesetzt, dessen Struktur durch NMR-Analyse bestätigt wurde.
Analyse Tür C9H21O2PS3:
Berechnet ... C 37,47, H 7.28; gefunden .... C 36.61. H 7.03.
309 681/34
Claims (1)
1. Dithiophosphorsäure-O.S.S-trialkylester der 0963), i «^^gJSSS-^SftE
allgemeinen Formeln 5 mer η WSJJ-g^ Lreits bekannt So ist bei-
RO spielsweise die Synthese von O,S'-Diahyl-S-2-a hy -
R \ thicäthyl-dithiophosphaten in den deutschen Patent-
P - S - (CH ) - S - R, Schriften 1 032 247 und 1 136 328 beschrieben Hier-
P S (CH2), _3 K1 se O.S-Diäthylthiophosphorsäurechlond und
(K Kalium-O.S-diäthyl-dithiophosphat die Ausgangsver-
Windungen für die Synthesen. Die deutsche Patentschrift
1 136 328 beschreibt ferner die Synthese eines
R'O unsymmetrisch substituierten Dialkylesters der
\ .5 S-2-Äihylthipäthyl-dithiophosphorsaure d h des
\ ο ph —cn — ς — R o-Äthvl-S'-methyl-S^-äthylthioathyl-dithio-P-S-CH2 CH S R1 Jofptl lin Verglich der insekten Wirksam-/Jl
λ i.-:. ii:— o„mm^rierhen Verbindung mit der der
R"S und
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