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GEBIET
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Das vorliegende Gebrauchsmuster betrifft im Allgemeinen Fahrzeugsicherheitsgurte und betrifft insbesondere Sicherheitsgurtsteckzungenbaugruppen, die auf dem Sicherheitsgurtband entlanggleiten.
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ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
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Kraftfahrzeuge sind typischerweise mit Sicherheitsgurten zum Zurückhalten von Fahrgästen, die auf Fahrzeugsitzen sitzen, ausgestattet. Herkömmliche Sicherheitsgurte beinhalten typischerweise einen Gurt, der einen Beckengurt und einen Schultergurt bildet und mit einer Sicherheitsgurtzunge verbunden ist, die wiederum lösbar mit einem Schloss verbunden wird, das an einer Fahrzeugstruktur, wie etwa einem Sitz oder einem Boden, befestigt ist. Der Sicherheitsgurt ist aus einem Sicherheitsgurtband hergestellt und die Sicherheitsgurtzunge kann auf dem Gurtband entlanggleiten, um das Neupositionieren zwischen der Verwendungsposition und der Verstauposition zu ermöglichen und um an Fahrgäste unterschiedlicher Größe angepasst zu werden. Wenn der Sicherheitsgurt von dem Schloss getrennt ist, liegt die Zunge typischerweise auf einem festen Anschlag an dem Gurtband auf, um die Position der Zunge derart beizubehalten, dass diese nicht durch die Schwerkraft und das normale Fahren des Fahrzeugs auf dem Gurtband nach unten gleitet. Es wäre wünschenswert, eine verbesserte Zungenbaugruppe bereitzustellen, die die Zunge auf dem Sicherheitsgurtband positioniert. Technische Probleme des Standes der Technik werden durch das Gebrauchsmuster gelöst.
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KURZDARSTELLUNG
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Gemäß einem Aspekt des vorliegenden Gebrauchsmusters wird eine Sicherheitsgurtsteckzungenbaugruppe bereitgestellt. Die Sicherheitsgurtsteckzungenbaugruppe beinhaltet einen Körper, einen Schlitz in dem Körper zur Aufnahme eines Sicherheitsgurtbandes, einen Verriegelungsmechanismus, der sich in der Nähe des Schlitzes befindet, und eine Feder, die den Verriegelungsmechanismus in Richtung des Schlitzes vorspannt, um das Gurtband in Reibungseingriff zu nehmen, um den freien Fall der Baugruppe zu verhindern.
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Ausführungsformen des ersten Aspekts des Gebrauchsmusters können ein beliebiges oder eine Kombination der folgenden Merkmale beinhalten:
- • der Verriegelungsmechanismus umfasst einen drehbaren Nocken, wobei die Feder den Nocken in Richtung des Schlitzes vorspannt, um das Gurtband mit einer Kraft in Eingriff zu nehmen, die ausreichend ist, um den freien Fall der Baugruppe zu verhindern;
- • der Nocken umfasst einen Verriegelungsnocken, der sich in eine verriegelte Position mit dem Gurtband dreht, wenn das Gurtband aufgrund eines Aufprallereignisses unter Spannung steht;
- • der Verriegelungsmechanismus umfasst ein linear bewegbares Element;
- • die Feder umfasst eine Torsionsfeder;
- • die Feder umfasst eine Blattfeder;
- • der Verriegelungsmechanismus umfasst eine Verriegelungsstange, wobei die Feder die Verriegelungsstange in Richtung des Schlitzes vorspannt, um das Gurtband mit einer Kraft in Eingriff zu nehmen, die ausreichend ist, um den freien Fall der Baugruppe zu verhindern;
- • das Sicherheitsgurtband umfasst einen Schultergurt und einen Beckengurt;
- • die Feder spannt einen Verriegelungsmechanismus auf das Gurtband vor, um eine Kraft unter 30 Newton aufzubringen; und
- • der Körper umfasst einen Rastenmechanismus, der ausgelegt ist, in einem Schloss an einer Sicherheitsgurtbaugruppe an einem Fahrzeug einzurasten.
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Gemäß einem anderen Aspekt des vorliegenden Gebrauchsmusters wird eine Sicherheitsgurtbaugruppe bereitgestellt. Die Sicherheitsgurtbaugruppe beinhaltet ein Sicherheitsgurtband und ein Schloss. Die Steckzungenbaugruppe beinhaltet einen Körper, einen Schlitz in dem Körper zur Aufnahme eines Sicherheitsgurtbandes, einen Verriegelungsmechanismus, der sich in der Nähe des Schlitzes befindet, und eine Feder, die den Verriegelungsmechanismus in Richtung des Schlitzes vorspannt, um das Gurtband in Reibungseingriff zu nehmen, um den freien Fall der Zungenbaugruppe zu verhindern.
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Ausführungsformen des zweiten Aspekts des Gebrauchsmusters können ein beliebiges oder eine Kombination der folgenden Merkmale beinhalten:
- • der Verriegelungsmechanismus umfasst einen drehbaren Nocken, wobei die Feder den Nocken in Richtung des Schlitzes vorspannt, um das Gurtband mit einer Kraft in Eingriff zu nehmen, die ausreichend ist, um den freien Fall der Baugruppe zu verhindern;
- • der Nocken umfasst einen Verriegelungsnocken, der sich in eine verriegelte Position mit dem Gurtband dreht, wenn das Gurtband aufgrund eines Aufprallereignisses unter Spannung steht;
- • der Verriegelungsmechanismus umfasst ein linear bewegbares Element;
- • die Feder umfasst eine Torsionsfeder;
- • die Feder umfasst eine Blattfeder;
- • der Verriegelungsmechanismus umfasst eine Verriegelungsstange, wobei die Feder die Verriegelungsstange in Richtung des Schlitzes vorspannt, um das Gurtband mit einer Kraft in Eingriff zu nehmen, die ausreichend ist, um den freien Fall der Baugruppe zu verhindern;
- • das Sicherheitsgurtband umfasst einen Schultergurt und einen Beckengurt;
- • die Feder spannt einen Verriegelungsmechanismus auf das Gurtband vor, um eine Kraft unter 30 Newton aufzubringen; und
- • der Körper umfasst einen Rastenmechanismus, der ausgelegt ist, in dem Schloss an einem Fahrzeug einzurasten.
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Diese und andere Aspekte, Aufgaben und Merkmale des vorliegenden Gebrauchsmusters werden für den Fachmann bei der Lektüre der folgenden Beschreibung, der Ansprüche und der beigefügten Zeichnungen verständlich und ersichtlich.
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Figurenliste
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In den Zeichnungen gilt:
- 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Fahrgastkabine eines Kraftfahrzeugs, das ein Sicherheitsgurtsystem zum Zurückhalten eines Insassen aufweist, und mit einer Sicherheitsgurtzungenbaugruppe gemäß einer Ausführungsform ausgelegt ist;
- 2 ist eine vergrößerte Ansicht des Abschnitts II aus 1, die die Sicherheitsgurtzungenbaugruppe gemäß einer Ausführungsform näher veranschaulicht;
- 3 ist eine perspektivische Seitenansicht der Sicherheitsgurtzungenbaugruppe, die in 2 gezeigt ist;
- 4A ist eine Seitenansicht der Sicherheitsgurtzungenbaugruppe, die in 3 gezeigt ist, in einer Ruhestellungsanordnung und mit einer entfernten Endkappe;
- 4B ist eine Querschnittsansicht der Sicherheitsgurtzungenbaugruppe durch die Linie IVB-IVB aus 2;
- 5A ist eine Seitenansicht der Sicherheitsgurtzungenbaugruppe aus 2 in einer Aufprallereignisanordnung;
- 5B ist eine Querschnittsansicht der Sicherheitsgurtzungenbaugruppe, die in 4B gezeigt ist, in einer Aufprallereignisanordnung;
- 6A ist eine Querschnittsansicht einer Sicherheitsgurtzungenbaugruppe in einer Ruhestellungsanordnung gemäß einer weiteren Ausführungsform;
- 6B ist eine Querschnittsansicht der Sicherheitsgurtzungenbaugruppe, die in 6A gezeigt ist, in einer Aufprallereignisanordnung und beim Tragen während der normalen Verwendung;
- 6C ist eine schematische Ansicht einer Sicherheitsgurtzungenbaugruppe, die ein Paar Schraubenfedern verwendet, gemäß einer weiteren Ausführungsform;
- 6D ist eine schematische Ansicht einer Sicherheitsgurtzungenbaugruppe, die eine Blattfeder verwendet, gemäß einer weiteren Ausführungsform; und
- 7 ist eine Querschnittsansicht einer Sicherheitsgurtzungenbaugruppe, die eine Selbstparkverriegelungsstange verwendet, gemäß einer weiteren Ausführungsform.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Ausführliche Ausführungsformen des vorliegenden Gebrauchsmusters werden hier nach Bedarf offenbart; dabei versteht es sich jedoch, dass die offenbarten Ausführungsformen für das Gebrauchsmuster, die in verschiedenen und alternativen Formen ausgeführt sein können, lediglich beispielhaft sind. Die Figuren entsprechen nicht zwingend einer detaillierten Ausgestaltung; einige schematische Darstellungen können vergrößert oder verkleinert dargestellt sein, um eine Funktionsübersicht zu zeigen. Demnach sind hier offenbarte konkrete strukturelle und funktionelle Details nicht als einschränkend auszulegen, sondern lediglich als repräsentative Grundlage, um den Fachmann die vielfältige Verwendung des vorliegenden Gebrauchsmusters zu lehren.
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Unter Bezugnahme auf 1 ist im Allgemeinen ein Abschnitt der Fahrgastkabine oder -zelle eines Fahrzeugs 10 veranschaulicht, der ein Sicherheitsgurtsystem 20 aufweist, das an einer Sitzbaugruppe 12 montiert ist und eine Sicherheitsgurtsteckzungenbaugruppe 30 gemäß einer Ausführungsform beinhaltet, die an einem Sicherheitsgurtband 22 in Eingriff genommen ist. Das Fahrzeug 10 kann ein Kraftfahrzeug auf Rädern, wie etwa ein Auto, einen Truck, einen Van oder eine beliebige andere Art von Fahrzeug beinhalten, das ein Sicherheitsgurtsystem beinhaltet. Die Sitzbaugruppe 12 ist im Allgemeinen als einen unteren Sitz 14 aufweisend, der schwenkbar mit einer oberen Rückenlehne 16 verbunden und ausgelegt ist, einen sitzenden Fahrgast aufzunehmen und zurückzuhalten, veranschaulicht. Es versteht sich, dass das Fahrzeug 10 eine Vielzahl von Sitzbaugruppen 12 beinhalten kann, die jeweils ein Sicherheitsgurtsystem 20 beinhalten, das eine Sicherheitsgurtsteckzungenbaugruppe 30 aufweist, die an dem Sicherheitsgurtband 22 in Eingriff genommen ist, wie hierin gezeigt und beschrieben.
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Das Sicherheitsgurtsystem 20 ist als eine Dreipunkt-Sicherheitsgurtanordnung gezeigt, die das Sicherheitsgurtband 22 aufweist, das an einer ersten Verbindungsstelle 24 im Allgemeinen nahe der Oberseite der Rückenlehne 16 oder einem anderen Stützabschnitt innerhalb des Fahrzeugs wie etwa der B-Säule, an einer zweiten Verbindungsstelle 26, die im Allgemeinen im Bereich des Beckens eines auf dem Sitz 14 sitzenden Fahrgasts (nicht gezeigt) mit dem Boden oder dem Sitz 14 des Fahrzeugs verbunden ist, und an einer dritten Verbindungsstelle 28, die an einem Sicherheitsgurtschloss 45 gezeigt ist, das lösbar mit der Steckzungenbaugruppe 30 verbunden wird, verbunden ist. Die Steckzungenbaugruppe 30 ist ausgelegt, um passend und lösbar an das Sicherheitsgurtschloss 45 gekoppelt zu werden, um die Zungenbaugruppe 30 an dem Schloss 45 zu befestigen. Das Sicherheitsgurtsystem 20 beinhaltet den Sicherheitsgurt, der das Sicherheitsgurtband 22 umfasst. Das Sicherheitsgurtband 22 kann gemäß einer Ausführungsform ein Geweberiemen sein und kann flach sein oder kann im Allgemeinen in der Form einer abgeflachten Röhre vorliegen, die einen innen liegenden Durchlass definiert, der einen Sicherheitsgurt-Airbag gemäß einer anderen Ausführungsform bilden kann.
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In der gezeigten Ausführungsform dient das Sicherheitsgurtband 22 dazu, einen Schultergurt, der im Allgemeinen so positioniert ist, dass er sich von der Steckzungenbaugruppe 30 über die Schulter und den Brustkorb eines Fahrgasts erstreckt, und einen Beckengurt, der so positioniert ist, dass er sich über das Becken des Fahrgasts erstreckt, wenn er auf der Sitzbaugruppe 12 sitzt, zu bilden. Der Beckengurt und der Schultergurt sind daher wie gezeigt einstückig aus demselben Gurtband 22 gebildet. Es versteht sich, dass die Zungenbaugruppe 30 in der Verwendungsposition, in der die Zungenbaugruppe 30 mit dem Schloss 45 verbunden ist, den Schultergurt und den Beckengurt teilt. Das Sicherheitsgurtband 22 kann ein herkömmliches Gurtbandmaterial beinhalten, das einen Sicherheitsgurt bildet. Das Sicherheitsgurtband 22 kann sich innerhalb eines oder mehrerer Sicherheitsgurtaufroller erstrecken, wie etwa Aufroller, die an oder nahe einer oder beiden der ersten Verbindungsstelle 24 und zweiten Verbindungsstelle 26 angeordnet sind.
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Das Sicherheitsgurtband 22 wird derart mit der Steckzungenbaugruppe 30 verbunden, dass die Zungenbaugruppe 30 an dem Sicherheitsgurtband 22 entlanggleitet. Die Verbindung erfolgt durch einen Schlitz 48, der sich durch die Steckzungenbaugruppe 30 erstreckt, wodurch dem Sicherheitsgurtband 22 ermöglicht wird, durch den Schlitz 48 in der Sicherheitsgurtsteckzungenbaugruppe 30 zu verlaufen. Die Sicherheitsgurtsteckzungenbaugruppe 30 ist mit einem Selbstparkmerkmal ausgelegt, das die Zungenbaugruppe 30 ausreichend ortsfest an dem Sicherheitsgurtband 22 hält, um zu verhindern, dass die Zungenbaugruppe 30 durch die Schwerkraft und die normale Fahrzeugverwendung gleitet und dadurch die Position an dem Sicherheitsgurtband 22 verändert. Wenn sich das Sicherheitsgurtsystem 20 demnach in einer Nichtverwendungsverstauposition befindet, behält die Steckzungenbaugruppe 30 ihre an dem Sicherheitsgurtband 22 hängende Position bei. Demnach fällt die Sicherheitsgurtsteckzungenbaugruppe 30 während der normalen Fahrzeugverwendung nicht nach unten zum Boden oder gleitet an dem Sicherheitsgurtband 22 entlang und wird in der gewünschten erhöhten Position an dem Sicherheitsgurtband 22 gehalten. Wenn ein sitzender Fahrgast das Sicherheitsgurtsystem 20 verwendet, gleitet die Sicherheitsgurtsteckzungenbaugruppe 30 aufgrund einer durch den Benutzer auf die Steckzungenbaugruppe 30 ausgeübten Kraft an dem Sicherheitsgurtband 22 entlang, um es der Zungenbaugruppe 30 zu ermöglichen, für das Verbinden mit (d. h. Einrasten in) dem Schloss 45 positioniert zu werden.
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Unter Bezugnahme auf 2-4B ist die Sicherheitsgurtsteckzungenbaugruppe 30 ferner mit einer Metallzunge 34 veranschaulicht, die eine Schlosszunge bildet und eine Rastenaufnahmeöffnung 36 aufweist, um den Eingriff mit einer Raste an dem Schloss 45 zu ermöglichen. Die Metallzunge 34 ist somit derart dimensioniert und positioniert, um in dem Schloss 45 aufgenommen zu werden und in diesem einzurasten. Ein mit Kunststoff überzogener Abschnitt 50 ist am oberen Ende der Metallzunge 34 bereitgestellt. Die Steckzungenbaugruppe 30 beinhaltet ferner ein oberes Gehäuse 32, das mit der Metallzunge 34 und einem oberen Stützelement 54 verbunden wird und diese hält. Der Sicherheitsgurtschlitz 48 erstreckt sich durch das obere Gehäuse 32, um es dem Sicherheitsgurtband 22 zu ermöglichen, sich durch diesen zu erstrecken.
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Die Sicherheitsgurtsteckzungenbaugruppe 30 beinhaltet einen Verriegelungsmechanismus, der sich in der Nähe des Schlitzes 48 und somit des Sicherheitsgurtbands 22, das sich durch diesen erstreckt, befindet. In der ersten Ausführungsform, die in 2-5B gezeigt ist, ist der Verriegelungsmechanismus ein mit einer Feder vorgespannter Drehnocken 40, der sich um eine Schwenkachse 42 dreht. Das Sicherheitsgurtband 22 erstreckt sich durch den Sicherheitsgurtschlitz 48 zwischen dem Nocken 40 und dem mit Kunststoff überzogenen Abschnitt 50 der Metallzunge 34. Der mit Kunststoff überzogene Abschnitt 50 weist eine nach außen vorstehende Fläche 52 auf. Der Nocken 40 weist eine nach außen vorstehende Fläche 44 auf. Die nach außen vorstehenden Flächen 44 und 52 sind einander zugewandt und stellen einen engen Durchlass bereit, der Teil des Schlitzes 48 bildet, damit das Sicherheitsgurtband 22 durch diesen verlaufen kann.
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Die Sicherheitsgurtsteckzungenbaugruppe 30 beinhaltet eine Feder 60 zum Vorspannen des Verriegelungsmechanismus in Richtung des Schlitzes 48, um das Sicherheitsgurtband 22 in Reibungseingriff zu nehmen, um den freien Fall oder das unbeabsichtigte Gleiten der Steckzungenbaugruppe 30 zu verhindern. In der in 4A gezeigten Ausführungsform spannt die Feder 60 wie etwa eine Schrauben- oder Torsionsfeder, die in dem Gehäuse 32 mit entfernter Kappe 38 gezeigt ist, den Verriegelungsmechanismus, der als der Nocken 40 gezeigt ist, in Richtung der Fläche 52 derart vor, dass die Fläche 44 das Sicherheitsgurtband 22 mit einer ausreichenden Kraft berührt, um einen ausreichenden Reibungseingriff mit dem Sicherheitsgurtband 22 bereitzustellen, um den freien Fall oder das Gleiten der Zungenbaugruppe 30 auf dem Sicherheitsgurtband 22 durch die Schwerkraft und das normale Fahren des Fahrzeugs zu verhindern. Die Federvorspannkraft kann gemäß einer Ausführungsform größer als 0 Newton und kleiner als 30 Newton sein. Die Vorspannkraft ist ausreichend klein, um zu ermöglichen, dass die Steckzungenbaugruppe 30 auf dem Sicherheitsgurtband 22 entlang gleitet, wenn ein Benutzer mit Kraft an der Zungenbaugruppe 30 zieht, um diese mit dem Schloss 45 zu verbinden und sie davon zu lösen. Demnach ist der Nocken 40 in eine Eingriffsposition vorgespannt, um den freien Fall oder das Gleiten zu verhindern. Die Feder 60 kann einen Schraubenfeder- oder anderen Federvorspannkraftmechanismus beinhalten, um eine Kraft aufzubringen, um den Nocken 40 in Richtung des Sicherheitsgurtbandes 22 und in Eingriff mit diesem vorzuspannen.
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Wenn das Sicherheitsgurtsystem 20 derart in Verwendung ist, dass die Steckzungenbaugruppe 30 mit dem Schloss 45 verbunden ist, dreht das Sicherheitsgurtband 22, wenn es unter Spannung gezogen wird, den Nocken 40 wie in 5B gezeigt. Demnach dient der Nocken 40 während eines Aufprallereignisses, wenn auf das Sicherheitsgurtband 22 eine Kraft aufgebracht wird, als Aufprallverriegelungszunge (Crash Lock Tongue - CLT), die das Sicherheitsgurtband 22 während eines Aufprallereignisses arretiert. Wenn dies eintritt, dreht sich ein Verriegelungsvorsprung 46 am Ende des Nockens 40 in eine Position, um auf einer Seite eine Kraft auf das Sicherheitsgurtband 22 aufzubringen, um das Sicherheitsgurtband 22 auf den Abschnitt 50 der Zunge 34 auf der gegenüberliegenden Seite des Sicherheitsgurtbandes 22 zu drücken, um eine Bewegung der Zungenbaugruppe 30 auf dem Sicherheitsgurtband 22 zu verhindern. Es versteht sich, dass die Steckzungenbaugruppe 30 gemäß dieser Ausführungsform mit oder ohne Aufprallverriegelungszungenausgestaltung eingesetzt werden kann.
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Unter Bezugnahme auf 6A-6D ist eine Sicherheitsgurtsteckzungenbaugruppe 30A mit einem linear bewegbaren Verriegelungsmechanismus 40A zur Ineingriffnahme des Sicherheitsgurtbands 22 gezeigt, um den freien Fall oder das Gleiten der Zungenbaugruppe 30 zu verhindern. In dieser Ausführungsform ist der lineare Verriegelungsmechanismus 40A über eine Feder 60A mit ausreichender Kraft vorgespannt, um in Reibberührung mit dem Sicherheitsgurtband 22 zu stehen und den freien Fall oder Gleiten zu verhindern. Wenn der Sicherheitsgurt in Verwendung ist, wird der lineare Verriegelungsmechanismus 40A unter der Spannung des Sicherheitsgurtbands 22 in eine obere Verstauposition gedrückt, derart dass die Sicherheitsgurtbaugruppe 20 wie in 6B ersichtlich durch den Schlitz 48 gleiten kann. Die Feder 60A kann ein Paar Schraubenfedern 60A beinhalten, die ein linear ausfahrbares Element 40A vorspannen, wie in 6A gezeigt. Gemäß einer anderen Ausführungsform kann die Feder 60 eine Blattfeder zum Vorspannen des linearen Verriegelungselements 40A wie in 6D ersichtlich beinhalten.
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Unter Bezugnahme auf 7 ist eine Sicherheitsgurtsteckzungenbaugruppe 30B gemäß einer weiteren Ausführungsform gezeigt, die einen Drehverriegelungsmechanismus verwendet. In dieser Ausführungsform ist der Verriegelungsmechanismus 40A ein Drehverriegelungsmechanismus 40B, der über eine Feder 60B in eine Position vorgespannt ist, die das Sicherheitsgurtband 22 als ausreichende Kraft in Eingriff nimmt, um den freien Fall oder das Gleiten der Zungenbaugruppe 30 zu verhindern. Der Drehverriegelungsmechanismus 40B kann eine Verriegelungsstange beinhalten, die sich dreht, nachdem sie eine Vorspannkraft von der Feder 60B in die mit dem Sicherheitsgurtband 22 in Eingriff gebrachte Position aufgenommen hat, um das Band 22 zwischen den Abschnitt 50 und die Verriegelungsstange 40B zu pressen. Es versteht sich, dass andere Formen und Größen von Dreh- und Linearverriegelungsmechanismen und Federn verwendet werden können.
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Entsprechend ermöglicht die Sicherheitsgurtsteckzungenbaugruppe 30 vorteilhafterweise das Gleiten der Steckzungenbaugruppe 30 auf einem Sicherheitsgurtband 22 und verhindert den freien Fall oder das Gleiten der Baugruppe 30 durch Schwerkraft und normale Fahrzeugfahrbedingungen. Die Zungenbaugruppe 30 ermöglicht daher, dass die Sicherheitsgurtzungenbaugruppe 30 in einer gewünschten Position an dem Sicherheitsgurtband 22 gehalten wird, wenn sie nicht mit dem Schloss verbunden ist.
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Es versteht sich, dass Variationen und Modifikationen an der vorstehenden Struktur vorgenommen werden können, ohne von den Konzepten des vorliegenden Gebrauchsmusters abzuweichen, und es versteht sich ferner, dass solche Konzepte dazu bestimmt sind, von den folgenden Ansprüchen abgedeckt zu sein, sofern diese Ansprüche durch ihren Wortlaut nicht ausdrücklich etwas anderes festlegen.
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Gemäß dem vorliegenden Gebrauchsmuster ist eine Sicherheitsgurtsteckzungenbaugruppe bereitgestellt, die Folgendes aufweist: einen Körper; einen Schlitz in dem Körper zur Aufnahme eines Sicherheitsgurtbandes; einen Verriegelungsmechanismus, der sich in der Nähe des Schlitzes befindet; und eine Feder, die den Verriegelungsmechanismus in Richtung des Schlitzes vorspannt, um das Gurtband in Reibungseingriff zu nehmen, um den freien Fall der Baugruppe zu verhindern.
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Gemäß einer Ausführungsform umfasst der Verriegelungsmechanismus einen drehbaren Nocken, wobei die Feder den Nocken in Richtung des Schlitzes vorspannt, um das Gurtband mit einer Kraft in Eingriff zu nehmen, die ausreichend ist, um den freien Fall der Baugruppe zu verhindern.
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Gemäß einer Ausführungsform umfasst der Nocken einen Verriegelungsnocken, der sich in eine verriegelte Position mit dem Gurtband dreht, wenn das Gurtband aufgrund eines Aufprallereignisses unter Spannung steht.
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Gemäß einer Ausführungsform umfasst der Verriegelungsmechanismus ein linear bewegbares Element.
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Gemäß einer Ausführungsform umfasst die Feder eine Torsionsfeder.
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Gemäß einer Ausführungsform umfasst die Feder eine Blattfeder.
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Gemäß einer Ausführungsform umfasst der Verriegelungsmechanismus eine Verriegelungsstange, wobei die Feder die Verriegelungsstange in Richtung des Schlitzes vorspannt, um das Gurtband mit einer Kraft in Eingriff zu nehmen, die ausreichend ist, um den freien Fall der Baugruppe zu verhindern.
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Gemäß einer Ausführungsform umfasst das Sicherheitsgurtband einen Schultergurt und einen Beckengurt.
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Gemäß einer Ausführungsform spannt die Feder einen Verriegelungsmechanismus auf das Gurtband vor, um eine Kraft unter 30 Newton aufzubringen.
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Gemäß einer Ausführungsform umfasst der Körper einen Rastenmechanismus, der ausgelegt ist, in einem Schloss an einer Sicherheitsgurtbaugruppe an einem Fahrzeug einzurasten.
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Gemäß dem vorliegenden Gebrauchsmuster ist eine Sicherheitsgurtbaugruppe bereitgestellt, die Folgendes aufweist: ein Sicherheitsgurtband; und ein Schloss; eine Steckzungenbaugruppe, die Folgendes umfasst: einen Körper; einen Schlitz in dem Körper zur Aufnahme eines Sicherheitsgurtbandes; einen Verriegelungsmechanismus, der sich in der Nähe des Schlitzes befindet; und eine Feder, die den Verriegelungsmechanismus in Richtung des Schlitzes vorspannt, um das Gurtband in Reibungseingriff zu nehmen, um den freien Fall der Zungenbaugruppe zu verhindern.
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Gemäß einer Ausführungsform umfasst der Verriegelungsmechanismus einen drehbaren Nocken, wobei die Feder den Nocken in Richtung des Schlitzes vorspannt, um das Gurtband mit einer Kraft in Eingriff zu nehmen, die ausreichend ist, um den freien Fall der Baugruppe zu verhindern.
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Gemäß einer Ausführungsform umfasst der Nocken einen Verriegelungsnocken, der sich in eine verriegelte Position mit dem Gurtband dreht, wenn das Gurtband aufgrund eines Aufprallereignisses unter Spannung steht.
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Gemäß einer Ausführungsform umfasst der Verriegelungsmechanismus ein linear bewegbares Element.
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Gemäß einer Ausführungsform umfasst die Feder eine Torsionsfeder.
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Gemäß einer Ausführungsform umfasst die Feder eine Blattfeder.
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Gemäß einer Ausführungsform umfasst der Verriegelungsmechanismus eine Verriegelungsstange, wobei die Feder die Verriegelungsstange in Richtung des Schlitzes vorspannt, um das Gurtband mit einer Kraft in Eingriff zu nehmen, die ausreichend ist, um den freien Fall der Baugruppe zu verhindern;
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Gemäß einer Ausführungsform umfasst das Sicherheitsgurtband einen Schultergurt und einen Beckengurt.
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Gemäß einer Ausführungsform spannt die Feder einen Verriegelungsmechanismus auf das Gurtband vor, um eine Kraft unter 30 Newton aufzubringen.
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Gemäß einer Ausführungsform umfasst der Körper einen Rastenmechanismus, der ausgelegt ist, in dem Schloss an einem Fahrzeug einzurasten.