DE20200375U1 - Müllverdichter - Google Patents

Müllverdichter

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DE20200375U1 DE20200375U DE20200375U DE20200375U1 DE 20200375 U1 DE20200375 U1 DE 20200375U1 DE 20200375 U DE20200375 U DE 20200375U DE 20200375 U DE20200375 U DE 20200375U DE 20200375 U1 DE20200375 U1 DE 20200375U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/14Other constructional features; Accessories
    • B65F1/1405Compressing means incorporated in, or specially adapted for, refuse receptacles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/305Drive arrangements for the press ram
    • B30B9/3053Hand- or foot-operated presses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description

stmOOOI
D16/D3911
KKe/co
Müllverdichter
Die Erfindung betrifft einen Müllverdichter zum Verdichten von in einem Müllbehälter befindlichen Abfall, insbesondere von Hausmüll, mit mindestens einem verschwenkbaren Hebel, dessen erstes Ende mit einem raumfesten ersten Gelenk versehen ist und dessen zweites Ende mindestens einen Griff aufweist und mit einem drehbar an dem Hebel angebrachten Pressstößel, der im wesentlichen aus mindestens einer Stößelstange und einem Stampfelement besteht,, dessen erstes Ende in einem zweiten Gelenk drehbar an dem Hebel zwischen dem ersten und dem zweiten Ende des Hebels angeordnet ist und an dessen zweitem Ende das Stampfelement angebracht ist.
Die Entsorgung, Lagerung und Verwertung von Hausmüll ist ein Problemfeld von höchstem wirtschaftlichen Interesse, da es sich um erhebliche Mengen mit steigender Zuwachsrate handelt. Auf der Entsorgerseite hat sich bereits die Erkenntnis durchgesetzt, daß eine schlechte Verdichtung des Abfalls aufgrund des erhöhten Raumbedarfs die Transport- und Lagerkosten stark in die Höhe treibt. Seitens der Erzeuger von Hausmüll ist es von großem Interesse, die Volumina der anfallenden Abfälle möglichst gering zu halten, da die Höhe der Entsorgungsgebühr sich in der Regel nach der Größe des benutzten Abfallbehälters also nach dem Volumen - richtet. Aus diesem Grund ist es ein stetes Bestreben, einen möglichst kleinen Abfallbehälter zu benutzen. Dies führt bisweilen zu einer Überfüllung des Abfallbehälters, insbesondere anläßlich längerer Feiertags-Sequenzen mit reduzierter Häufigkeit der Abfallabfuhr.
Zum Zwecke des Müllverdichtens sind bereits zahlreiche Vorrichtungen bekannt. Neben meist gewerblich eingesetzten hydraulischen oder pneumatischen Anlagen sind auch für den privaten Einsatz rein mechanisch arbeitende Geräte im Einsatz.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 298 13 274U1 ist bereits ein Müllverdichter zum Verdichten von Müll in einer Mülltonne bekannt, der aus einer Hebelstange und einer Presseinrichtung besteht, wobei die Hebelstange an dem Ende, mit welchem sie an einer Mülltonne angesetzt wird, einen Haken aufweist. Im wesentlichen handelt es sich hierbei um eine lose, von dem Abfallbehälter
&iacgr;&ogr; getrennte Vorrichtung, die bei Bedarf an einem Vorsprung des Behälters eingehakt werden kann. Die Trennung der Vorrichtung von dem Abfallbehälter hat jedoch den Nachteil, daß die Vorrichtung leicht abhanden kommen kann und eines Platzes zur Aufbewahrung bedarf. In der Regel dürfte der Stampfer dieser Vorrichtung stark verschmutzt sein und muß entweder stets gereinigt werden
is oder an einem Ort aufbewahrt werden, an dem unangenehme Gerüche nicht stören. Die Vorrichtung kann daher auch leicht abhanden kommen. Darüber hinaus fordert die Handhabung der Vorrichtung dem Benutzer erhebliche Körperkraft und Geschicklichkeit ab, da die Erzeugung der Vertikalkraft zwar unter Ausnutzung des Hebels verstärkt wird, jedoch die seitliche Führung der Körperkraft des Benutzers überlassen ist. Die gleichen Nachteile weist die aus dem Gebrauchsmuster DE 297 10 914 bekannte manuelle Presse zur Müllkompression auf.
Die aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 94 00 069 bekannte Vorrichtung zur Müllverdichtung ist ebenfalls unter Ausnutzung von Hebelkräften händisch zu betätigen. Unter anderem besteht diese Vorrichtung jedoch aus einem sperrigen, sehr aufwendig und kostspielig zu fertigenden Aufsatzrahmen.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 195 13 421 A1 ist darüber hinaus eine Hebelpresse für lose Materialien bekannt, die aus zahlreichen mechanischen Bauteilen besteht und an einer Wandhalterung angebracht ist. Die Konstruktion dieser Hebelpresse ist äußerst unflexibel und erfordert bei ihrer Installation einen mit Werkzeug ausgestatteten Fachmann, der in einem durchschnittlichen Haushalt zunächst nicht ohne weiteres verfügbar ist.
Ausgehend von den Problemen und Nachteilen des Standes der Technik hat es sich die Erfindung zur Aufgabe gemacht, einen Müllverdichter zu schaffen, der kostengünstig in der Herstellung ist, an den individuellen Einsatzfall flexibel anpaßbar ist, den Abfall einfach und zuverlässig verdichtet, nicht so schnell abhanden kommt und keinen besonderen Ort zur Aufbewahrung erfordert und insbesondere für den Endverbraucher leicht zu installieren ist.
Zur Lösung der Aufgabe schlägt die Erfindung einen Müllverdichter der eingangs genannten Art vor, bei welchem das raumfeste erste Gelenk als ohne Werkzeug lösbare Verbindung ausgebildet ist, welche an einer horizontalen Gelenkwelle formschlüssig angebracht ist.
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Müllverdichters liegt in der äußerst einfachen Montage des Hebels in dem raumfesten ersten Gelenk. Hierzu werden keinerlei Werkzeuge benötigt. Die feste Montage an der Gelenkwelle verhindert zuverlässig ein Abhandenkommen des Müllverdichters und löst auch
is die Problematik der Lagerung der meist stark verschmutzen Vorrichtung. Der einfache Aufbau des erfindungsgemäßen Müllverdichters reduziert nicht nur den Aufwand der Montage, sondern auch die Kosten der Fertigung und die Bauteilevielfalt und erhöht gleichzeitig die Robustizität. Durch die Ausbildung des Gelenkes mit einer Gelenkwelle wird der Freiheitsgrad der Hebelbewegung vorteilhaft auf den einzig erforderlichen Freiheitsgrad, nämlich den der Rotation, eingeschränkt, so daß ungewollte Seitwärtsbewegungen des Hebels des Müllverdichters ausgeschlossen sind.
Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, daß die Gelenkwelle des raumfesten ersten Gelenks eine an dem Müllbehälter bereits vorhandene horizontale Gelenkwelle für den Müllbehälterdeckel ist. Trotz einer komfortablen Lagerung des Hebels an einer Gelenkwelle kann hierbei auf die Bereitstellung eines großen Teiles des Gelenkes verzichtet werden, da die Gelenkwelle bereits an den meisten handelsüblichen Müllbehältern vorhanden ist.
Insbesondere bei einer Vielzahl an einem Ort stehender Müllbehälter ist es zweckmäßig, wenn nicht jeder einzelne Müllbehälter mit einem erfindungsgemäßen Müllverdichter ausgestattet werden muß, sondern eine feststehende ho-
rizontale Gelenkwelle des raumfesten ersten Gelenks Bestandteil eines neben dem Müllbehälter angeordneten Gelenkwellenhalters ist. Der Gelenkwellenhalter kann hierbei beispielsweise an einer Wand befestigt werden, so daß die einzelnen Müllbehälter nacheinander mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung einer Verdichtung des Inhaltes unterzogen werden können.
Verfügt der Müllbehälter über keinen freien Abschnitt einer feststehenden horizontalen Gelenkwelle ist es sinnvoll, wenn die feststehende horizontale Gelenkwelle des ersten Gelenks Bestandteil eines Gelenkwellenhalters ist, welche an dem Müllbehälter mittels Gurten befestigt ist. Die Befestigung mittels eines oder &iacgr;&ogr; mehrerer Gurte hat den Vorteil, daß bei der Montage der erfindungsgemäßen Vorrichtung kein Eingriff notwendig ist, der den häufig nur gemieteten Müllbehälter nachhaltig beschädigen könnte.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Müllverdichters sieht vor, daß die lösbare Verbindung des ersten Gelenks den Umfang der horizontals Jen Gelenkwelle zu mindestens 2/3 formschlüssig umfasst. Die Öffnung der lösbaren Verbindung sollte hierbei vorteilhaft nach oben - also gegen die von dem Hebel in das erste Gelenk eingeleitete Kraft - weisen. Das Einfassen der Gelenkwelle über 2/3 des Umfanges bzw. mindestens 240° gewährleistet einen sicheren Halt des Hebels in dem ersten Gelenk.
Eine besonders einfache und schnelle Montage ohne Verwendung jeglichen Werkzeuges wird möglich, wenn die lösbare Verbindung des ersten Gelenks als federnd verformbare Klaue ausgebildet ist, die im Rahmen ihrer elastischen Verformung an der horizontalen Gelenkwelle anbringbar ist. Darüber hinaus sind keine weiteren Befestigungsbauteile erforderlich, so daß die erfindungsgemäße Ausbildung des Müllverdichters besonders kostengünstig wird.
Eine besonders hohe Verwindungssteifigkeit, Robustizität und lange Lebensdauer des erfindungsgemäßen Müllverdichters wird erzielt, wenn der Hebel im wesentlichen aus zwei horizontal nebeneinander und im wesentlichen parallel verlaufenden Streben besteht, die im Ort der Anbringung des Pressstößels eine Zusammenführung aufweisen, an der der Pressstößel angebracht ist. Je weiter die beiden parallel zueinander verlaufenden Streben auseinander liegen, desto
geringer ist die Lagerlast in den ersten Gelenken an den ersten Enden des Hebels.
Insbesondere bei leichterem Hausmüll, wie leeren Verpackungen und dergleichen, wird ein hervorragendes Ergebnis der Verdichtung erzielt, wenn das Stampfelement an dem in den Müllbehälter weisenden Ende als Teller ausgebildet ist, der gelenkig an der Stößelstange angebracht ist. Die Form des Tellers verhindert hierbei ein Vorbeigleiten an dem Stampfelement.
Ein ungewolltes seitliches Weggleiten des Stampfelementes wird außerdem verhindert, wenn die Stößelstange an dem Hebel und an dem Stampfelement in
&iacgr;&ogr; jeweils einer horizontalen Drehachse drehbar befestigt ist. Die horizontale Drehachse hat hierbei vorzugsweise die gleiche Orientierung, wie die horizontale Drehachse des ersten Gelenkes an dem ersten Ende des Hebels. Einerseits ermöglicht die gelenkige Verbindung der Stößelstange mit dem Stampfelement und dem Hebel eine Umsetzung der Kreisbahnbewegung des zweiten Gelenkes
is in eine gradlinige Bewegung des Stampfelementes, andererseits wird eine vorteilhafte Seitführung durch die Anordnung der Drehachsen erzielt.
Eine besonders einfache Montage des Müllverdichters ergibt sich, wenn die gelenkigen Verbindung zwischen der Stößelstange und dem Hebel und zwischen der Stößelstange und dem Stampfelement jeweils als ohne Werkzeug lösbare Verbindungen mit federnd verformbarer Klaue ausgebildet sind, die jeweils im Rahmen ihrer elastischen Verformung an einer horizontalen Gelenkwelle an dem Stampfelement bzw. dem Hebel anbringbar sind. Vorzugsweise sind diese lösbaren Verbindungen ebenso ausgebildet, wie die lösbare Verbindung des ersten raumfesten Gelenks an dem ersten Ende des Hebels, so daß eine standardisierte Verdichtung und ein modularer Aufbau die Fertigungs- und Lagerkosten weiter reduziert.
Zum Zwecke eines hohen Verdichtungsgrades ist es sinnvoll, wenn der Hebel in Fortsetzung der beiden im wesentlichen parallel verlaufenden Streben an dem zweiten Ende in zwei Griffen endet, so daß eine zweihändige Bedienung des erfindungsgemäßen Müllverdichters die Erzeugung hoher Kräfte ermöglicht.
Zum Schütze vor Korrosion und Verwitterung ist es zweckmäßig, wenn der Hebel und der Stößel im wesentlichen aus Aluminiumrohr bestehen. Besonders stabil und kostengünstig kann der Müllverdichter hergestellt werden, wenn das Aluminiumrohr einen runden Querschnitt oder einen Vierkantquerschnitt aufweist. Eine Anbindung des verwendeten Aluminiumrohres an die angrenzenden Bauteile wird besonders stabil und kostengünstig, wenn dies über Krimpverbindungen erfolgt.
Im folgenden werden ohne Eingrenzung des Erfindungsgedankens unter Bezugnahme auf Zeichnungen spezielle Ausführungsbeispiele zum Zwecke der Erläuterung näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 einen seitlichen Querschnitt durch einen
Müllbehälter mit einem daran angebrachten erfindungsgemäßen Müllverdichter,
Figur 2 die Sicht auf einen erfindungsgemäßen
is Müllverdichter mit zwei parallel angeordne
ten Stößelstangen,
Figur 3 eine seitliche Sicht und eine Draufsicht auf
einen erfindungsgemäßen Gelenkwellenhalter und
Figur 4 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemä
ßen Müllverdichter mit einer einzelnen Stößelstange.
In den Figuren 1, 2 und 4 ist der erfindungsgemäße Müllverdichter 1 in seiner Gesamtheit stets mit dem Bezugszeichen 1 versehen. In Figur 1 ist der Müllverdichter 1 an einem Müllbehälter 2 angebracht. Im wesentlichen besteht der Müllverdichter 1 aus einem Hebel 3 und einem Pressstößel 4.
In den Ausführungsbeispielen der Figuren 1,2 und 4 ist der Hebel 3 stets als Tandemhebel mit zwei parallel verlaufenden Streben 5, 6 ausgebildet. An einem ersten Ende 7 ist der Hebel 3 in einem ersten Gelenk 8 an einer ersten horizontalen Gelenkwelle 9 drehbar befestigt. Die erste horizontale Gelenkwelle 9 hat
eine erste horizontale Drehachse 10, die den Freiheitsgrad des Gelenks 8 eindimensional auf eine Rotation beschränkt. An dem zweiten Ende 17 des Hebels 3 befinden sich zwei Griffe 11,12, die mit einer Verbindung 13 zusammengeführt sind. In der Höhe der Anbringung des Pressstößels 4 befindet sich eine Zusammenführung 14 der beiden Streben 5, 6, welche den doppelt ausgebildeten Hebel 3 zusätzlich versteift.
Das erste Gelenk 8 weist in den Ausführungsbeispielen jeweils zwei Klauen 15,16 auf, die sich formschlüssig um die erste horizontale Gelenkwelle 9 legen. Die Klauen 15,16 umfassen die erste horizontale Gelenkwelle 9 über mehr
&iacgr;&ogr; als 2/3 des Umfanges und sind in Klemmrichtung federnd ausgebildet. Unter elastischer Verformung werden die beiden Klauen 15,16 auf die horizontale Gelenkwelle 9 aufgebracht, so daß einerseits ein fester Formschluss entsteht, andererseits eine gleitgelagerte Rotationsbewegung der Klauen 15,16 relativ zu der ersten horizontalen Gelenkwelle 9 erfolgen kann. Die Öffnung 17 der Klauen 15,16 weist im wesentlichen nach oben, so daß der Krafteintrag in die Gelenkwelle 9 während des Verdichtungsvorganges über die geschlossene Seite der Klauen 15,16 in dem ersten Gelenk gegenüber der Öffnung 17 erfolgt.
In einer zweiten horizontalen Drehachse 20, welche in etwa im ersten Drittel des Hebels 3 angeordnet ist, ist der Pressstößel 4 in einem zweiten Gelenk 21 drehbar angebracht. Der Pressstößel 4 besteht im wesentlichen aus einem Stampfelement 25 und mindestens einer Stößelstange 26. Wie in Figur 2 abgebildet, kann der erfindungsgemäße Müllverdichter 1 auch einen Pressstößel 4 mit zwei Stößelstangen 26 aufweisen, was der Vorrichtung zusätzliche Stabilität verleiht. An einem nach oben weisenden ersten Ende 27 der Stößelstange 26 ist der Pressstößel 4 in einem zweiten Gelenk 21 drehbar mit dem Hebel 3 verbunden und an einem zweiten Ende 28 ist die Stößelstange 26 drehbar mit dem Stampfelement 25 in einem dritten Gelenk 29 verbunden. Das zweite Gelenk 21 und das dritte Gelenk 29 haben ebenfalls jeweils eine horizontale Drehachse 30, 31. Ebenso, wie das erste Gelenk 8, bestehen auch das zweite (21) und dritte Gelenk 29 aus einer zweiten (35) bzw. dritten Gelenkwelle 36, welche von zweiten (37) bzw. dritten Klauen (38) zum Teil umfasst wird.
Das Stampfelement 25 ist in den Ausführungsbeispielen jeweils als rechteckiger Teller 40 mit abgerundeten Ecken und nach oben gebördelter Kante ausgeführt. Zentral auf dem Teller 40 ist die dritte Gelenkwelle 36 des dritten Gelenkes 29 angeordnet.
Statt direkt an die erste Gelenkwelle 9 des Müllbehälters 2 kann das erste Gelenk 8 des Hebels 3 auch gemäß Figur 3 an einen spezieilen Gelenkwellenhalter 45 angeordnet werden, welcher eine horizontale Gelenkwelle 90 bereitstellt. Diese Variante bietet sich vor allem an, wenn der Müllbehälter 2 nicht die Möglichkeit bietet, die erste Klaue 15,16 des Hebels direkt an eine bereits vorhandene Gelenkwelle 9 anzubringen. Im wesentlichen besteht der Gelenkwellenhalter 45 aus einer Grundplatte 46 und zwei an dieser Grundplatte 46 angebrachten Haltern 47 für die erste Gelenkwelle 9. Ein auf der Grundplatte 46 befestigter Klauenhalter 48 bietet die Möglichkeit, den Hebel 3 des Müllverdichters 1 bei Nichtbenutzung festzulegen. Der Gelenkwellenhalter 45 kann an dem Müllbehäl-
ls ter2 angeschraubt werden oder mittels Gurten ohne einen beschädigenden Eingriff an dem Müllbehälter^ befestigt werden.
Alle länglich ausgebildeten Bauteile des Müllverdichters 1 bestehen aus Aluminiumrohr runden Querschnitts, wobei die Griffe 11,12 und die Klauen 15,16, 37, 38 mittels Krimpverbindungen 50 befestigt sind.
a":::" VfV.'

Claims (15)

1. Müllverdichter (1) zum Verdichten von in einem Müllbehälter (2) befindlichem Abfall, insbesondere von Hausmüll, mit mindestens einem verschwenkbaren Hebel (3), dessen erstes Ende (7) mit einem raumfesten ersten Gelenk (8) versehen ist und dessen zweites Ende (17) mindestens einen Griff (11, 12) aufweist und mit einem drehbar an dem Hebel (3) angebrachten Pressstößel (25), der im wesentlichen aus mindestens einer Stößelstange (26) und einem Stampfelement (25) besteht, dessen erstes Ende (27) in einem zweiten Gelenk (21) drehbar an dem Hebel (3) zwischen dem ersten (7) und dem zweiten Ende (17) des Hebels (3) angeordnet ist und an dessen zweiten Ende (28) das Stampfelement (25) angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß das raumfeste erste Gelenk (8) als ohne Werkzeug lösbare Verbindung ausgebildet ist, welche an einer horizontalen Gelenkwelle (9) formschlüssig angebracht ist.
2. Müllverdichter(1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkwelle (9) des raumfesten ersten Gelenks (8) eine an dem Müllbehälter (2) bereits vorhandene horizontale Gelenkwelle (9) für den Müllbehälterdeckel ist.
3. Müllverdichter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende horizontale Gelenkwelle (9) des raumfesten ersten Gelenks (8) Bestandteil eines neben dem Müllbehälter (2) angeordneten Gelenkwellenhalters (45) ist.
4. Müllverdichter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende horizontale Gelenkwelle (9) des ersten Gelenks (8) Bestandteil eines Gelenkwellenhalters (45) ist, welcher an dem Müllbehälter (2) mittels Gurten befestigt ist.
5. Müllverdichter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbare Verbindung des ersten Gelenks (8) den Umfang der horizontalen Gelenkwelle (9) zu mindestens 2/3 formschlüssig umfasst.
6. Müllverdichter (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbare Verbindung des ersten Gelenks (8) als federnd verformbare Klaue (15) ausgebildet ist, die im Rahmen ihrer elastischen Verformung an der horizontalen Gelenkwelle (9) anbringbar ist.
7. Müllverdichter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (3) im wesentlichen aus zwei horizontal nebeneinander und im wesentlichen parallel verlaufenden Streben (15, 16) besteht, die im Ort der Anbringung des Pressstößels (25) eine Zusammenführung aufweisen, an der der Pressstößel (25) angebracht ist.
8. Müllverdichter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stampfelement (25) an dem in den Müllbehälter (2) weisenden ersten Ende (27) als Teller (40) ausgebildet ist, der gelenkig an der Stößelstange (26) angebracht ist.
9. Müllverdichter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößelstange (26) an dem Hebel (3) und an dem Stampfelement (25) in jeweils einer horizontalen Drehachse (20, 31) drehbar befestigt ist.
10. Müllverdichter (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die gelenkigen Verbindungen zwischen der Stößelstange (26) und dem Hebel (3) und zwischen der Stößelstange (26) und dem Stampfelement (25) jeweils als ohne Werkzeug lösbare Verbindungen mit federnd verformbaren Klauen (37, 38) ausgebildet sind, die jeweils im Rahmen ihrer elastischen Verformung an einer horizontalen Gelenkwelle (35, 36) an dem Stampfelement (25) bzw. dem Hebel (3) anbringbar sind.
11. Müllverdichter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (3) in Fortsetzung der beiden im wesentlichen parallel verlaufenden Streben (15, 16) an dem zweiten Ende (17) in zwei Griffen (11, 12) endet.
12. Müllverdichter (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (3) und die Stößelstange (26) im wesentlichen aus Aluminiumrohr bestehen.
13. Müllverdichter (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Aluminiumrohr einen runden Querschnitt hat.
14. Müllverdichter (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Aluminiumrohr einen Vierkantquerschnitt hat.
15. Müllverdichter (1) nach mindestens einem der Ansprüche 5, 7, 8, 9, oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Aluminiumrohr jeweils über Krimpverbindungen (50) an den angrenzenden Bauteilen befestigt ist.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102018120600A1 (de) 2018-06-26 2020-01-02 Westermann Kg Abfallsammler

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