DE201944C - - Google Patents

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DE201944C
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Germany
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carrier
movement
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lock
locking
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DENDAT201944D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/02Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
    • F41A3/04Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with pivoting breech-block
    • F41A3/08Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with pivoting breech-block carrying a rotably mounted obturating plug of the screw-thread or the interrupted-thread type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

elf Cl aefiiat I
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72 c. GRUPPE
CARL HOLMSTROM in WESTMINSTER und ELIAS MIDDLETON in SHEFFIELD, Engl.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schraubenverschluß mit de Bange-Liderung und zylindrischem Verschlußstück. Bei derartigen Verschlüssen ist es. nötig, dem Verschlußstück nach der Entriegelungsdrehung eine kurze geradlinige Bewegung zu erteilen, um es von seinem Sitz abzuheben und alsdann durch seinen Träger aus der Verschlußkammer herausschwingen zu können.
ίο Von bekannten Einrichtungen dieser Art, bei denen auch die Verschlußschraube mittels einer mit dem Verschlußhebel gekuppelten Zahnstange ihre Winkelverstellung erhält, unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die geradlinige Bewegung durch ein Paar am Träger an einem' Punkte hinter der Verschlußschraube angeordnete Kurbeln oder Arme bewirkt wird, die mit Flanschen oder Nuten an der Stirnfläche der Verschlußschraube zusammenwirken und eine kräftige, ruckartige Rückzugsbewegung auf den Block ausüben, um die Liderung von ihrem Sitze abzuheben.
Zum Antrieb der Kurbelpaare dient die der Verschlußschraube in bekannter Weise ihre Winkel verstellung erteilende, mit dem Verschlußhebel gekuppelte Zahnstange.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Ansicht" gegen die Rückseite des Geschützes mit der Verschlußvorrichtung; letztere ist in vollendeter Schlußstellung gezeigt. Die Vorrichtung zur Bedienung besteht hierbei beispielsweise aus einem Handhebel.
Fig. 2 ist eine Oberansicht und Fig. 3 ein senkrechter Schnitt durch die Mitte der in Fig. ι gezeigten Teile.
Fig. 4 ist eine der Fig. 2 entsprechende Oberansicht mit einer Stellung der Teile bei gelöstem Verschluß des Blocks und geradliniger Zurückziehung desselben.
Fig. 5 ist eine Ansicht und Fig. 6 eine Oberansicht des Hinterladeverschlusses mit Vorrichtung zur Bedienung durch ein Handrad, anstatt durch einen Handhebel.
A ist das Bodenstück des Geschützrohres, B das Verschlußstück, C, D die Liderung, E der schwingende Verschlußstückträger und F der Handhebel zur Bedienung des Verschlusses.
Die vorerwähnte Zahnstange ist hier beispielsweise als doppelte Zahnstange a1, «2 ausgeführt, deren eine Zahnreihe a1 mit einem Zahnsegment g Eingriff hat, das auf dem Kurbelarm G sitzt, der am Verschluß stückträger E sich befindet und mittels der radialen Nut b im Verschlußstück dessen Winkelbewegung herbeiführt. Die andere Zahnreihe a2 ist rechtwinklig zur ersteren gestellt und greift ■ in ein Zahnsegment h auf dem Krummzapfenoder Armpaare H, H. Letzteres befindet sich auf einer senkrechten Achse A1. am Verschlußstückträger E und erteilt dem Verschlußstück die geradlinige Bewegung. Die freien Enden dieser Arme H bewegen sich in wagerechter Ebene und sind mit Gleitrollen versehen, die sich in der Richtung des Pfeiles (Fig. 2) bewegen, um mit dem Rand- oder Nuten-

Claims (1)

  1. paar δ1 an der Rückwand des Verschlußstückes in Eingriff zu treten und auf dieses einen kraftvollen Zug in rückwärtiger Richtung auszuüben.
    In dem durch die Fig. ι bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Zahnstange durch ein Gelenkstück / in Wirkung gesetzt, das bei f1 mit der Zahnstange und bei /2 mit dem um den Zapfen/3 drehbaren Verschlußhebel F verbunden ist. Bei der Auswärtsbewegung des am Verschlußstückträger.£ bei /3 drehbaren Hebels F wirkt eine an diesem vorspringende Knagge /4 gegen einen Anschlag e an diesem Träger und bewirkt dadurch, daß letzterer um seinen Drehzapfen El schwingt.
    Bei der durch Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform wird die doppelte Zahnstange durch ein Gelenkstück / in Wirkung gesetzt, aber dieses Gelenkstück ist nicht an dem Verschlußhebel F, sondern an einem Kurbelarm /5 des Verschlußstückträgers angelenkt. Dieser Kurbelarm erhält seine Bewegung durch eine Verzahnung /e vom Drehzapfen /7 des Verschlußstückträgers E aus; in die Verzahnung /6 greift der Schneckentrieb /3, der von der Welle/7 aus gedreht wird; auf dieser sitzt das Schneckenrad /10, das durch die Schnecke /9 auf der Handradachse/8 gedreht wird.
    Um das Verschlußstück in der Stellung, in der es außer Eingriff mit der Kurbel G steht, festzulegen, kann eine Verriegelung angebracht sein, die in Wirkung während der Zeit tritt, wo der Verschlußstückträger E gegen die Verschlußöffnung hin oder von derselben abschwingt. Diese Verriegelung kann aus einem Schieber i mit Nase i1 bestehen, der am Träger E sitzt, eine Feder i2 kann gegen diesen Schieber seitlich andrücken, um ihn gegen unbeabsichtigte Bewegung zu sichern. Dieser Schieber kann mit einer Abschrägung iz versehen sein, die mit einem entsprechenden Vorsprung i4 am Geschützrohr während der Schließbewegung des Trägers zusammenwirkt.
    Anstatt die Arme oder Kurbeln H, H sich in wagerechter Ebene, wie vorstehend angegeben , bewegen zu lassen, können, sie sich auch in irgendeiner anderen Ebene quer zu derjenigen der Stirnfläche des Verschlußstückes bewegen, und die Bewegung auf die Kurbelarme kann durch Kegelräder 0. dgl. übertragen werden.
    In manchen Fällen braucht nur einer der Kurbelarme H und nur einer der Ränder
    bzw. eine der Nuten b1 angebracht zu werden.
    Paten τ-Anspruch:
    Schraubenverschluß mit zylindrischem Verschlußstück, bei dem dieses neben seiner Winkelbewegung, die durch eine mit dem Verschlußhebel verbundene, im Verschlußstückträger gelagerte Zahnstange bewirkt wird,, noch eine Geradebewegung ausführt, die durch einen am Verschlußstückträger vorgesehenen Arm erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die geradlinige Bewegung durch ein Paar am Träger an einem Punkte hinter der Verschlußschraube angeordnete Kurbeln oder : Arme bewirkt wird, die mit Flanschen oder Nuten an der Stirnfläche der Verschlußschraube zusammenwirken und eine kräftige, ruckartige Rückzugsbewegung auf den Block ausüben, um die Liderung von ihrem Sitze abzuheben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT201944D 1906-01-12 Active DE201944C (de)

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