DE201922C - - Google Patents

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DE201922C
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Germany
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hull
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crib
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DENDAT201922D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/008Feed bags

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 201922 KLASSE 45 h. GRUPPE
JULIUS FRITZKE in COEPENICK b. BERLIN.
Pferdekrippen, welche nach einmaligem Auffüllen ein möglichst gleichmäßiges Nachfüllen des Futtertroges während der ganzen Mahlzeit anstreben, sind bereits bekannt, auch ist es bekannt, neben der Krippe einen Füllrumpf anzuordnen, welcher mit der Krippe durch eine öffnung in steter Verbindung steht, .,über welcher öffnung eine nur nach innen schwingbare Klappe in der Höhe verstellbar aufgehängt ist, welche von dem Maul des Tieres zurückgedrückt wird, sobald die in dem Füllrumpf befindliche Öffnung verstopft ist.
Die vorliegende Krippe besitzt hinter dieser bekannten Klappe noch eine zweite, nur nach innen schwingende Klappe, welche derart zur Entlastung der ersteren angeordnet ist, daß zwischen beiden Klappen ein oben offener Luftschacht entsteht, welcher das Eindringen des feuchten Tieratems in den Füllrumpf verhindert. Es wird also durch die Anordnung dieser zweiten Klappe nicht nur eine bessere Entlastung der vorderen Klappe erzielt, sondern auch eine gute Entlüftung des Füllrumpfes.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Pferdekrippe in Fig. 1 in Vorderansicht, in Fig. 2 im senkrechten Längsschnitt und in Fig. 3 im Grundriß dargestellt. Die Fig. 4 und 5 sind Schnitte A-B und C-D nach Fig. 1 und 2. Die Fig. 6 bis 9 veranschaulichen Einzelheiten in zwei verschiedenen Ausführungsbeispielen in je einer Vorderansicht und einem parallelen Schnitt hierzu.
Neben dem Futtertrog 1 befindet sich der zum Aufschütten des Futters dienende Füllrumpf 2, welcher durch die Durchtrittsöffnung 3 mit dem Trog 1 in Verbindung steht und durch einen verschließbaren Deckel χ nach oben zu abgeschlossen ist. Über der Durchtrittsöffnung sind die beiden Klappen 4 und 5 derart aufgehängt, daß sie zwar nach der Innenseite des Füllrumpfes 2 zu, nicht aber nach außen hin schwingen können. Die äußere Klappe 4 ist in Stellöchern 6 der Höhe nach verstellbar, während die innere Klappe 5 unverstellbar, jedoch, leicht entfernbar aufgehängt ist.
Das Aushängen bzw. Verstellen der Klappen 4 und 5 erfolgt in angehobener Lage (siehe Fig. 6, 7 und 9 strichpunktiert), wobei die Zapfen 7 ihres halbkreisförmigen Querschnittes wegen leicht aus den Stellöchern 6 bzw. dem Lager 9 entfernt werden können. In senkrechter oder schräger Klappenstellung ist dagegen ein Aushängen unmöglich, weil die Zapfen 7 mit ihren breiten Seiten nicht durch die zu den Stellöchern 6 bzw. Lagern 9 führenden öffnungen hindurch können.
Zur Erzielung der einseitigen Klappenbewegung sind die Klappen mit Anschlägen 10 und 11 versehen, welche gegen den Anschlagstift 12 bzw. die Wandung 13 schlagen. Soll die Klappe 4 nach zwei Seiten schwingen
können, so wird der schlüsselartige Anschlagstift 12 um i8o° verdreht und aus der Öffnung herausgezogen.
Die Einhängung der Klappe 5 kann entweder nach Fig. 6 und 7 oder, um sie besser vor Verunreinigung durch das Futter zu schützen, nach Fig. 8 und 9 erfolgen.
Um das Entweichen feuchter Luft aus dem Füllrumpf und dem Raum zwischen den Klappen 4 und 5 zu ermöglichen, sind die Ventila-. tionsöffnungen \ angeordnet.
Der Trog 1 besitzt einen ebenen, nach den
. Kanten zu etwas abgerundeten Boden, sowie ziemlich steile, an der rechten Stirnseite nach oben zu einspringende Seitenwandungen und ist von einer tischartigen Platte 14 umgeben, deren vor dem Trog befindlicher Teil je nach Wunsch auch fortgelassen werden kann.
Die Befestigung der ganzen Vorrichtung erfolgt zweckmäßig durch Haken y, welche durch die zwecks Verstellung mehrfach übereinander angeordneten Löcher 15 hindurchgreifen, während ein Abheben von den Haken durch Riegel 16 verhindert wird, welche durch die Öffnungen 17 hindurchgeführt und alsdann nach unten zu umgelegt sind.
Die Benutzung des Apparates ist folgende:
Nachdem das in den Stall zurückkehrende Pferd Heu erhalten hat und getränkt worden
ist, wird die Krippe nach öffnen des Deckels χ für die ganze Fütterung mit Futter, beispielsweise einem Gemisch von Häcksel und Hafer, gefüllt. Hierauf wird der Deckel wieder zugeklappt und, wenn erforderlich, verschlossen. Das Futter gelangt nun durch die Öffnung 3 allmählich in den Trog 1. Verstopft sich die Öffnung 3 oder ist nur noch wenig Futter in dem Füllrumpf 1 enthalten, so stößt das Pferd instinktiv gegen die Klappe 4 und hebt sie (auch die Klappe 5) etwas an, worauf wieder genügend '■ Futter nachfällt. Soll schwereres Futter verwandt werden, so wird entweder die Klappe 4 höher gehängt oder die Klappe 5 entfernt.
Bei Benutzung der Krippe als gewöhnlichen Futtertrog können beide Klappen ausgehängt und die Krippe für jedes beliebige Futter, beispielsweise für Kleiefutter bei kranken Pferden, verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Pferdekrippe mit Füllrumpf, der mit der Krippe durch eine Öffnung in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der bekannten, die Öffnung des Füllrumpfes abschließenden Pendelklappe eine zweite, nur nach innen schwingende Klappe derart zur Entlastung der ersteren angeordnet ist, daß zwischen beiden Klappen ein oben offener Luftschacht entsteht, der das Eindringen des feuchten Tieratems in den Füllrumpf verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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