DE201893C - - Google Patents

Info

Publication number
DE201893C
DE201893C DENDAT201893D DE201893DA DE201893C DE 201893 C DE201893 C DE 201893C DE NDAT201893 D DENDAT201893 D DE NDAT201893D DE 201893D A DE201893D A DE 201893DA DE 201893 C DE201893 C DE 201893C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ammonia
alum
hydrate
powder
aluminum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT201893D
Other languages
English (en)
Publication of DE201893C publication Critical patent/DE201893C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F7/00Compounds of aluminium
    • C01F7/02Aluminium oxide; Aluminium hydroxide; Aluminates
    • C01F7/30Preparation of aluminium oxide or hydroxide by thermal decomposition or by hydrolysis or oxidation of aluminium compounds
    • C01F7/32Thermal decomposition of sulfates including complex sulfates, e.g. alums

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 12«». GRUPPE
Verfahren zur Herstellung von pulvrigem Tonerdehydrat.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1907 ab.
Beim Ausfällen von Aluminiumoxydhydrat aus Aluminiumsalzlösungen durch alkalische Eällungsmittel erhält man das Hydrat als einen amorphen, gallertartigen Niederschlag. Ein solches gallertartiges Hydrat ist im Großbetrieb nicht ohne große Unkosten auswaschbar. Um die Auswaschung zu erleichtern, wird nach der Erfindung das Aluminiumoxydhydrat in pulvriger Form ausgefällt.
ίο Erreicht wird letzteres dadurch, daß Ammoniakalaun oder Aluminiumsulfat in Pulverform mit Ammoniak behandelt wird.
. Im wesentlichen ist das Verfahren dasselbe, ob man von Ammoniakalaun, Aluminiumsulfat oder einer Mischung beider Salze ausgeht. Zur näheren Erläuterung des Verfahrens wird deshalb im folgenden nur der Verlauf des Verfahrens beim Ausgange von Ammoniakalaun beschrieben. Zunächst ist es erforderlieh, den Ammoniakalaün in Pulverform von geeigneter Korngröße überzuführen. Diese Pulverisierung des Alauns kann entweder durch dauernde Störung bei der Kristallisation oder durch gewöhnliche mechanische Pulverisierung bewirkt werden. Die zuerst genannte Methode ist vorzuziehen, weil mit ihr leicht ein homogenes Pulver von geeigneter Korngröße erhalten wird: Das Alaunpulver wird sodann entweder mit Ammoniakgas oder mit einer Ammoniaklösung behandelt.
Benutzt man Ammoniakgas, so muß das erhaltene Produkt nachher mit Wasser oder besser zunächst mit ammoniakhaltigem Wasser, und später mit reinem Wasser gewaschen werden. ·
Benutzt man zur Behandlung des Alaun-
pulvers mit Ammoniak eine Lösung des letzteren, so kann das Alaunpulver der Ammoniaklösung im Überschuß zugesetzt werden, worauf das hierbei entstandene pulvrige Hydrat in bekannter Weise ausgewaschen wird.
Man kann das Alaunpulver ' aber auch zunächst ununterbrochen mit einer Ammoniaklösung waschen, in welcher die Schwefelsäuremenge allmählich abnimmt.
Dem Waschen mit Ammoniaklösung kann ein Waschen mit Wasser von angemessener Reinheit folgen.
Man kann die Behandlung mit Ammoniakgas und diejenige mit Ammoniaklösung auch miteinander kombinieren, ebenso die angegebenen . verschiedenen Wege bei der Behandlung mit Ammoniaklösung miteinander verbinden. ■ .
Alle angegebenen Ausführungsformen des Verfahrens ergeben ein pulvriges Aluminiumhydrat, welches in derselben Weise auswaschbar ist wie andere pulverförmige Ausfällungen.
Die verschiedenen Ausführungsformen des Verfahrens sind auch auf solche Alaunpulver anwendbar, welche andere Substanzen enthalten. Größere Beimischungen von Kaliumoder Natriumsulfat erschweren jedoch die Auswaschung infolge der Schwerlöslichkeit der genannten Salze.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von pulvrigem Tonerdehydrat, dadurch gekennzeichnet, daß Ammoniakalaun oder Aluminiumsulfat in Pulverform mit Ammoniak behandelt wird.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT201893D Active DE201893C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE201893C true DE201893C (de)

Family

ID=464417

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT201893D Active DE201893C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE201893C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2460493C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Spinelltyp-Eisenoxid aus Ferrosalze und Manganverbindungen als Verunreinigungen enthaltenden Ablaugen
DE2850707A1 (de) Behandlungsverfahren fuer arsen- und metallhaltige rohmaterialien
DE2427132A1 (de) Verfahren zur gewinnung und ausscheidung von metallionen, z.b. zink, kupfer und eisen, unter verwendung fluessiger kationenaustauscher
DE201893C (de)
DE69602453T2 (de) Verfahren zur herstellung von nickelhypophosphit
DE60112270T2 (de) Behandlung von metallsulfate enthaltendes abwasser durch einen ammoniakzusatzschritt
DE1543801A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer aliphatischen alpha-Aminocarbonsaeure aus der entsprechenden alpha-Chlorcarbonsaeure und Ammoniak
DE264005C (de)
DE3126681A1 (de) Verfahren zur gewinnung eisenfreier chrom(iii)verbindung
DE726545C (de) Verfahren zur Gewinnung von Kali aus sehr verduennten Loesungen, z. B. Meerwasser
DE150551C (de)
DE431761C (de) Verfahren zur Trennung von Hafnium und Zirkonium
DE889290C (de) Verfahren zur Herstellung von Ammonsulfat und Natriumbicarbonat aus Natriumsulfat, Ammoniak und Kohlensaeure
DE295509C (de)
DE1810131C3 (de) Verfahren zur Aufbereitung einer Aminhydrochlorid und Kupfermetall enthaltenden Cupro-chloro-amin-Komplex-Schmelze
DE167772C (de)
DE1518358A1 (de) Verfahren zur Ausscheidung von Methionin oder eines Methioninsalzes aus einer methioninhaltigen waessrigen Ammoniumsulfatloesung
DE956304C (de) Verfahren zur direkten Herstellung von Kaliumsulfat aus Calciumsulfat und Kaliumchlorid in Gegenwart von konzentrierten waessrigen Ammoniakloesungen
DE184202C (de)
DE424701C (de) Verfahren zur Herstellung von reiner metallurgischer Tonerde aus eisenhaltigen Tonerdesilikaten durch Aufschliessen mit Ammoniumsulfat
DE701319C (de) von Aluminiumsalzen
DE242216C (de)
DE433454C (de) Verfahren zur Herstellung von reinen Cerverbindungen
DE1253688B (de) Verfahren zum Herstellen von Ammoniumsulfat, Magnesiumcarbonat und/oder Magnesiumoxyd aus waessrigen Magnesiumsulfatloesungen
DE478994C (de) Verfahren zur Darstellung kolloidloeslicher Metallhydroxyde