DE201893C - - Google Patents
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- DE201893C DE201893C DENDAT201893D DE201893DA DE201893C DE 201893 C DE201893 C DE 201893C DE NDAT201893 D DENDAT201893 D DE NDAT201893D DE 201893D A DE201893D A DE 201893DA DE 201893 C DE201893 C DE 201893C
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01F—COMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
- C01F7/00—Compounds of aluminium
- C01F7/02—Aluminium oxide; Aluminium hydroxide; Aluminates
- C01F7/30—Preparation of aluminium oxide or hydroxide by thermal decomposition or by hydrolysis or oxidation of aluminium compounds
- C01F7/32—Thermal decomposition of sulfates including complex sulfates, e.g. alums
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 12«». GRUPPE
Verfahren zur Herstellung von pulvrigem Tonerdehydrat.
Beim Ausfällen von Aluminiumoxydhydrat aus Aluminiumsalzlösungen durch alkalische
Eällungsmittel erhält man das Hydrat als einen amorphen, gallertartigen Niederschlag.
Ein solches gallertartiges Hydrat ist im Großbetrieb nicht ohne große Unkosten auswaschbar.
Um die Auswaschung zu erleichtern, wird nach der Erfindung das Aluminiumoxydhydrat
in pulvriger Form ausgefällt.
ίο Erreicht wird letzteres dadurch, daß Ammoniakalaun oder Aluminiumsulfat in Pulverform
mit Ammoniak behandelt wird.
. Im wesentlichen ist das Verfahren dasselbe, ob man von Ammoniakalaun, Aluminiumsulfat oder einer Mischung beider Salze ausgeht. Zur näheren Erläuterung des Verfahrens wird deshalb im folgenden nur der Verlauf des Verfahrens beim Ausgange von Ammoniakalaun beschrieben. Zunächst ist es erforderlieh, den Ammoniakalaün in Pulverform von geeigneter Korngröße überzuführen. Diese Pulverisierung des Alauns kann entweder durch dauernde Störung bei der Kristallisation oder durch gewöhnliche mechanische Pulverisierung bewirkt werden. Die zuerst genannte Methode ist vorzuziehen, weil mit ihr leicht ein homogenes Pulver von geeigneter Korngröße erhalten wird: Das Alaunpulver wird sodann entweder mit Ammoniakgas oder mit einer Ammoniaklösung behandelt.
. Im wesentlichen ist das Verfahren dasselbe, ob man von Ammoniakalaun, Aluminiumsulfat oder einer Mischung beider Salze ausgeht. Zur näheren Erläuterung des Verfahrens wird deshalb im folgenden nur der Verlauf des Verfahrens beim Ausgange von Ammoniakalaun beschrieben. Zunächst ist es erforderlieh, den Ammoniakalaün in Pulverform von geeigneter Korngröße überzuführen. Diese Pulverisierung des Alauns kann entweder durch dauernde Störung bei der Kristallisation oder durch gewöhnliche mechanische Pulverisierung bewirkt werden. Die zuerst genannte Methode ist vorzuziehen, weil mit ihr leicht ein homogenes Pulver von geeigneter Korngröße erhalten wird: Das Alaunpulver wird sodann entweder mit Ammoniakgas oder mit einer Ammoniaklösung behandelt.
Benutzt man Ammoniakgas, so muß das erhaltene Produkt nachher mit Wasser oder
besser zunächst mit ammoniakhaltigem Wasser, und später mit reinem Wasser gewaschen
werden. ·
Benutzt man zur Behandlung des Alaun-
pulvers mit Ammoniak eine Lösung des letzteren, so kann das Alaunpulver der Ammoniaklösung
im Überschuß zugesetzt werden, worauf das hierbei entstandene pulvrige Hydrat in bekannter Weise ausgewaschen wird.
Man kann das Alaunpulver ' aber auch zunächst ununterbrochen mit einer Ammoniaklösung
waschen, in welcher die Schwefelsäuremenge allmählich abnimmt.
Dem Waschen mit Ammoniaklösung kann ein Waschen mit Wasser von angemessener
Reinheit folgen.
Man kann die Behandlung mit Ammoniakgas und diejenige mit Ammoniaklösung auch
miteinander kombinieren, ebenso die angegebenen . verschiedenen Wege bei der Behandlung
mit Ammoniaklösung miteinander verbinden. ■ .
Alle angegebenen Ausführungsformen des Verfahrens ergeben ein pulvriges Aluminiumhydrat,
welches in derselben Weise auswaschbar ist wie andere pulverförmige Ausfällungen.
Die verschiedenen Ausführungsformen des Verfahrens sind auch auf solche Alaunpulver
anwendbar, welche andere Substanzen enthalten. Größere Beimischungen von Kaliumoder
Natriumsulfat erschweren jedoch die Auswaschung infolge der Schwerlöslichkeit der
genannten Salze.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Herstellung von pulvrigem Tonerdehydrat, dadurch gekennzeichnet, daß Ammoniakalaun oder Aluminiumsulfat in Pulverform mit Ammoniak behandelt wird.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201893C true DE201893C (de) |
Family
ID=464417
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201893D Active DE201893C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201893C (de) |
-
0
- DE DENDAT201893D patent/DE201893C/de active Active
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