DE2016502B2 - Schuhputzmaschine - Google Patents
SchuhputzmaschineInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- A47L23/02—Shoe-cleaning machines, with or without applicators for shoe polish
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schuhputzmaschine nut
einem Gehäuse, mit zwei darin gelagerten, über ihre
Achsen in Drehung versetzten wal/.-nartigen Bürsten,
die durch Koppelglieder in etwa waagerechter Riehlung
gegeneinander verstellbar, von außen zum zu reinigenden
Schuh hinführbar und mit diesem in Anlage bringbar sind, eine über die Länge des Schuhs reichende
radial gerichtete Bcborstung aufweisen und deren Achsen zumindest annähernd parallel zur Lüngsriclitung
des Schuhs verlaufen, sowie mit einer zwischen
den Bürsten angeordneten Aufsetzpiatte fur den Schuh.
Bei einer bekannten Schuhputzmaschine dieser ArI
(DT-I5S 200 ibb) steht der Schuh auf einer in Hohe der
Achsen der parallelen Bürsten angeordneten Aufset/-platte
auf. Zusätzlich ist neben -i.esen beiden parallel zur Längsrichtung des zu reinigenden Schuhes verlaufenden
Bürsten noch eine von oben auf das Schuhoher teil einwirkende Oberlederburste vorgesehen Diese
Bürsten werden durch einen Antriebsmechanismus über aufwendige Koppelglieder in der Weise automatisch
gesteuert, daß während der Einschaltdauer der Maschine abwechselnd einmal die beiden parallel verlaufenden
Bürsten gleichzeitig und zum anderen die Oberlederburste /um Schuh hingeführt werden. Da die
so antriebsseitigen Enden der parallel geführten Bürstenachsen schwenkbar sind, müssen zu ihrer Verbindung
mit feststehenden Antriebselementen Ketten verwendet werden, wobei die Antriebselemente und die
.Schwenkachsen für die Bürstenträger in einer Flucht
liegen müssen, damit sich ihr gegenseitiger Abstand beim Schwenken der Bürsten nicht verändert. Die Antriebselemente
liegen daher an einer Stelle außerhalb des Umfangs der Bürsten und tragen so zu einer Vergrößerung
des Gehäuses bei. Außerdem beansprucht aber die Obcrlederbürsie erheblichen Raum und erfordert
eine sehr aufwendige Antriebsmechanik. Zudem ist es notwendig, daß das Gehäuse stabil ausgeführt
wird, weil darauf alle Antriebskräfte übertragen werden.
Ebenso müssen die zur Parallelverstellung und Lagerung der Bürsten notwendigen Bürstenträger vcrwindungssteif
ausgeführt und mehrfach gelagert sein, so daß sich insgesamt ein großer und aufwendiger Aufbau
ergibt. Dabei ist auch durch die zwangläufige
Steuerung der drei Bürsten keine Freizügigkeit dahin
gehend gegeben, dall /. U. besonders verschmutzte Stellen des Schuhes eine beliebige Zeit der Biirsienwir
lcung ausgesetzt werden können.
Es ist auch eine Schuhput/vorrichtung bekannt
(PTI3S l2bO46), bei der die Aufset/platie für den
Schuh auf einer in senkrechter Richtung entgegen Federkraft niederdrückbaren Rihrung aufshzt und zusätzlich
waagerecht verschiebbar geführt ist. Zu beiden Seiten längs der Aufsetzplatte bzw. der Führung sind
mehrere an Stielen gehaltene Bürsten angeordnet, wobei
die Stiele auf drehbaren Wellen festgesetzt sind. Diese Wellen weisen Exzenter auf, die mit an der I uhrung
vorgesehenen Ansätzen in Eingriff stehen. Bei dieser Anordnung wird der Schuh zum Reinigen auf die
Aufseizplatte gestellt und auf der Führung manuell hin- und herbewegt. Durch Niederdrücken der Aufsetzplatie
und der Führung werden die Bürsten über die Ansalze und Exzenter mittels der Wellen zum Schuh hingeschwenkt
und berühren den Schuh zunächst nur im Be- :o reich der Schuhsohlen, um bei weiterem Niederdrucken
der Aufseizplatie weiter /um Schuh und dessen Vorder-
und Oberteil hin/uschwenken. wöbe· das Vorder
teil bei völlig niedergedrückter Aufset/platte von den
Bürsten übergriffen wird. Dann ist jedoch die waagerechte
Verschiebbarkeit der Aufsetzplatie und damit
die Biirstwirkung durch die in den Verschiebeweg siehenden
Bürsten stark beschränkt. Hin motorischer Antrieb ist dabei nicht anwendbar, weil der Verschiebeweg
abhangig von der Schuhgröße und dem Nieder- 3c drücken der Aufsetzplatte gesteuert werden müßte,
ganz abgesehen von den Schwierigkeiten, das Gleichgewicht
bei einer Zwangsbewegung des Fußes zu halten, wenn sich der Schuh beim Putzen am Fuß befindet.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zu- if
gründe, eine Schuhputzmaschine der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei dem der Antrieb und die Steuerung
der Bürsten in einfacher Weise und den Bedürfnissen des einzelnen Schuhes entsprechend durchfuhrbar
ist,
Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung
darin, daß die aniriebsseitigen Enden der Achsen schwenkbeweglich in feststehenden Lagern und die gegenüberliegenden
Enden in waagerecht verschiebbaren Lagern gehalten sind und daß die verschiebbaren Lager
über die Koppelglieder derart mit der senkrecht zur Verstellrichtung der verschiebbaren Lager bewegbar
angeordneten Aufsetzplatte gekoppelt sind, daß durch Aufsetzen des Schuhes auf die Auf'.et/platte und
Niederdrücken derselben aus einer Ruhelage die Binsten in Anlage mit dem Schuh bringbur sind.
Bei diesem Aufbau kann der Antrieb der Bürsten über die feststehenden Lager mit einem einfachen Getriebe
erfolgen, während die Verstellbewegung lediglich über die gegenüberliegenden verschiebbaren Lager
auf die Bürsten zu übertragen ist. wobei die Verstellbewegung individuellen Wünschen entsprechend mit dem
zu reinigenden Schuh gesteuert werden kann. Dabei ist keine besondere Bürste für die Reinigung des Schuhoberleders
und auch keine die Reinigungswirkung erzeugende eigene Bewegung des Schuhes nötig, noch
sind Antriebsverbindungen zwischen einem Motor und den Koppelgliedern zur Verstellung der Bürsten erforderlich.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung können die der Schuhfcrse zugeordneten Enden der Bürsten in den
feststehenden Lagern gehalten sein.
Zweckmäßig ist dabei auch die Aufsetzplatte im Bereich der der Schuhferse zugeordneten Enden der Bürsten
schwenkbar gelagert. Wird der Schuh hierbei auf die zwischen den Bürsten angeordnete Aufsetzplatte
aufgestellt, dann bewegen sich beim Niederdrücken die
den verstellbaren Lagern zugewandten Abschnitte der Bürsten wesentlich schneller aufeinander zu als die den
feststehenden Lagern zugewandten Abschnitte. Das hat zur Folge, daß zunächst die seitlich am weitesten
ausladenden Abschnitte des Schuhvorderieils im Be reich der Sohle und beim weiteren Niederdrücken der
Aufsetzplatte bzw. des Schuhes durch die aufeinander zu gleitenden Bürsten die mich oben weisenden Abschnitte
des Schuhvorderteils gebürstet werden. Daneben reicht auch die geringere Bewegung im Bereich des
Absatzes für dessen Reinigung aus, weil sich der Schuh im Querschnitt dort nur wenig verändert, so daß über
die feststehenden Lager mit einfachen Getriebeteilen die in Knebelgelenken gehalterten Bürsten mit einem
Motor gekuppelt werden können.
Vorteilhaft können die Koppelglieder einen senkrecht in einer Zwischenwand des Gehäuses geführten
Kulissenstein umlassen, der ir »Virkverbindung mit der
Aufsei/platte steht und an dem Zugstangen angreifen,
die an die verschiebbaren Lager angelenkt sind. bzw.
können als Koppeiglieder /wischen den verschiebbaren
Lagern und der Aulset/plattc Bowdenzüge sorgesehen
scm. Derart ausgebildete Koppelfeder sind einfach
herstellbar und erfordern für ihre Unterbringung nur wenig Raum.
Die Erfindung ist nachfolgend an Hand der teilweise
geschnittenen Zeichnungen einer als Ausführungsbeispiel dienenden Schuhputzmaschine naher beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 eine Schuhputzmaschine mit eingesetztem
Schuh in einer Arbeitsstellung.
F" i g. 2 die Maschine nach F 1 g. 1 in einer Seitenansicht.
F i g. i eine Ansicht auf die Kupplungstelle /wischen
den Bürsten und der Aufset/platte.
F i g. 4 einen Querschnitt des Gerätes im Bereich tier
Bürsten.
F i g. 5 die Schuhputzmaschine in Ruhestellung und F 1 g. b die Anordnung nach F 1 g. 5 >n Seitenansicht.
In einem Gehäuse 1 einer Schuhputzmaschine mit
einander gegenüberliegenden Zwischenwanden 2 und 3
befinden sich im Raum zwischen den Zwischenwänden
2 und 3 zwei radial bcborstcte Bürsten 4. deren Drehachsen
5 in einer horizontalen Ebene nebeneinander und im wesentlichen in Längsrichtung eines dazwischen
einset/baren Schuhes 6 verlaufen. Die Achsen 5 sind dabei an dem der Schuhlerse zugeordneten linde der
Bürsten in feststehenden Lagern 7 gehaltert, die die Zwischenwand 3 durchdringen und in Aniriebsverbindung
mn eii.em Elektromotor 8 stehen. Um dabei eine
gegenläufige Drehung der Bürsten 4 ,:u erreichen, wird
der Elektromotor 8 mit einem fur Handrührgeräle üblichen Getriebe versehen, das zwei gegenläufige, parallel
zueinander verlaufende Abmcbswellen aufweist, von denen eine unmittelbar mit dem ersten Liigcr 7 verbunden
werden kann, während die andere beispielsweise über einen Zahnriemen 9 mit dem /weiten Lager 7 verbunden
ist. Die Zwischenwand 3 dient außer zum Haltern der Lager 7 auch zum staubdichten Abtrennen der
Antriebsteile gegenüber dem Bürsienaufnahmeraum 10. Die gegenüberliegenden linden der Achsen 5 sind in
verschiebbaren Lagern ti gehaltert, die in Schlitzen 12
in der Zwischenwand 2 in waagerechter Richtung verschiebbar sind. An den Schicbelagern 11 greifen Federn
13 an. die die Schiebelager Il zusammen mit den ent
sprechenden Enden tier Bürsten 4 voneinander weg in
eine Ruhelage ziehen. An den Schiebelagcrn 11 sind
daneben auch Zugstangen 14 angelenkt, deren andere Finden an Zapfen 15 eines senkrecht zur Bcwegungsrichtung
der Schiebelager Il bewegbaren Kulissensteines 16 sit/en. Mit dem Kulissenstein 16 steht ein Ansatz
17 in Eingriff, eier an einem Ende einer Aufsetzplatte 18
angeordnet ist. deren anderes Ende unterhalb der Lager 7 an der Zwischenwand 3 schwenkbar gehalten ist.
Die Aufsetzplatte 18 befindet sich in der Mitte /wischen
den Bürsten 4 und ist entgegen der Kraft einer Feder 19 /ur Grundplatte 20 des Gehäuses I hin
nicdcrdrückbiir. Um dabei die Lager 7 feststehend und
die Schiebelager 11 /u einer geradlinigen Verschiebung
ausbilden zu können, sind die Achsen 5 der Bürsten 4 mit den Lagern über Knebelhalterungcn 21 verbunden.
An der Aufsetzplatte 18 isi noch ein Winkelhebel 22 befestigt, der durch die Zwischenwand 3 hmdiirchgreift
und mit seinem freien Schenkel 23 in der Ruhelage der Aufsctzplatlc 18 einen Schalter 24 betätigt. Beim
Niederdrücken der Aufsei/platte 18 bewegt sich der Schenke! 23 vom Schalter 24 weg. Daneben ist an dem
Ansatz 17 eine Lasche 25 angeordnet, die durch einen
Schlitz 26 in der benachbarten Stirnwand 27 des Gehäuscs 1 hindurchgreift. Über die Lasche 25 kann die
Aufset/plattc 18 in einer beliebigen Lage, vorzugsweise
in vollständig niedergedrücktem Zustand gegen Schwenken gesichert werden. Die Beborstung der Bürsten
4 ist so ausgeführt, daß die Borstcnliinge von dem der Schuhspitze zugeordneten Ende aus abnimmt, im
Bereich des Schuhmiitelleils etwa gleichbleibt und im
Bereich des Schuhhintcrieils entsprechend der fersen
rundung wieder zunimmt. Die Borstenlänge ist dabei am Schuhvorder- und Hinterteil so gewählt, daß bei
vollständig niedergedrückter Aufsetzplatte 18 die 'iorstcnenden
ineinandergreifen. Die Borstenlange kann linear zum Schuhmittelteil hin abnehmen, hier ist sie jedoch
der üblichen Krümmung des vorderen Schuhobcrtcils angepaßt.
Wird der zu reinigende Schuh 6 bei der in Ruhestellung (F i g. 5 und 6) befindlichen Schuhputzmaschine
auf die zu den Bürsten 4 hochgeschwenktc Aufsetzplatte 18 aufgesetzt und ein Stück niedergedrückt, dann
hebt sich der freie Schenkel 23 des Winkelhcbcls 22 vom Schalter 24 ab. der dann den Elektromotor 8 ein
schaltet. In dieser Lage der Aufsctzplatte 18 üegcn die
Borstenenden der Bürsten 4 bereits an den Seitenabschnitten
des Schuhvorderteiies im Bereich der Sohle an. so daß die Reinigung des Schuhes beginnt. Durch
weiteres Niederdrücken der Aufsetzplatte 18 wandert der Kulissenstein 16 zum Boden 20 hin. wodurch über
die Zugstangen 14 die Schiebelager 11 entgegen der Kraft der Federn 13 aufeinander zu gezogen werden.
Dadurch verringert sich der Abstand zwischen den Bürsten bei gleichzeitigem Absenken des Schuhes 6. so
daß die Bürsten von den Seitcnabsehnitten zum Oberteil hin wandern und ihn schließlich übergreifen.
Die Horsten ties Biirstenmitlclteils sind so bemessen,
daß sie bereits beim Einsetzen des Schuhes in Anlage
mit dem Absatz kommen und sich die Bürstenwirkung
beim Absenken der Aufsei/platte 18 und Schließen der
Bursien 4 bis zur l.inschliipföffnung des Schuhes 6 hin
erstreckt. Durch die bundartigen, der Absat/rundung angepaßten Bürstenahschnitte wird dabei gleichzeitig
der rückwärtige Teil des Schuhes 6 gereinigt. Werden
einzelne Stellen infolge unterschiedlicher Schuhlormen von den Bürsten nicht erreicht, dann ist es möglich, den
Schuh auf der Aufsctzplatle so /u verschieben, daß die entsprechenden Stellen in den Bereich der Bürsten
kommen. Auch kann z. B. der Sehuhhintcrteil trotz niedergedrückter Aufsei/platte 18 angehoben, beispielsweise
der Absatz hochgestellt und in den Bereich der Bürsten gebracht werden. Wird der Schuh aus der
Maschine herausgenommen, dann drückt die Feder 19
die Aufsetzplatte 18 nach oben, so daß der Kulissen
stein 16 durch die Zugstangen 14 nach oben gezogen wird, wahrend die Schiebelager 11 unter der Wirkung
der Federn 13 voneinander weggezogen werden. Dadurch offnen sich die Bürsten 4. und der Schuh 6 kann
ohne Behinderung aus dem Gerat herausgenommen werden.
An 1MeIIe der Federn 13 kann auch eine einzige zwischen
den Schiebelagcrn Il wirkende Druckfeder verwendet werden. Bei fester Verbindung der Aufset/plattc
18 mit dem Knlissenstein 16 kann auch die Feder 19 das Auseinanderdrücken der Schiebelager 11 bewerkstelligen.
Daneben ist es auch möglich, an Stelle der Zugstangen 14. die cmc erhebliche Krnfikomponente
senkrecht zur Vcrschiebcrichiung an den Schiebelagern
11 bewirken. Bowdenzüge zu verwenden, mit denen
die Zugrichmng in die Verschicbcrichuing der
Schiebelager 11 gelegt werden kann. Daneben kann auch die Aufsetzplatte 18 im Bereich der Antricbslagcr
7 senkrecht entgegen Federkraft verstellbar angeordnet werden, damit der Schuh 6 unabhängig von der
Stellung der Schiebelager 11 im Bereich der Ferse zwischen
den Bürsten auf und ab bewegt werden kann. Außerdem ist es auch möglich, die Aufsetzplatte 18 allein
zum Steuern der Bürstcnbcwcgung heranzuziehen und eine auf der Aufset/plattc 18 gelagerte Wippe zu
verwenden, so daß durch Niederdrücken die Bürsten entsprechend der jeweiligen Schuhgröße eingestellt
werden können, während durch Kippen des Schuhes auf der Wippe die Schuhabschnitte durch nie Bürsten
hindurchgeführt werden können. Werden an Stelle von zwei Bürsten mehrere einzeln verstellbare Bürsten verwendet,
dann ist es zweckmäßig, den Antrieb über biegsame Wellen vorzunehmen und die Aufsetzplatte
an beiden Enden mit Zugstangen oder Bowdenzüge zi versehen, so daß die Bürsten am Schuhvorderteil durch
Niederdrücken der entsprechenden Seite der Aufsetz platte zum Schuh hingeführt werden können, währcnc
durch Niederdrücken der Aufsetzplatte im Bereich de: Schuhabsatzes die dort angeordneten Bürsten zun
Schuh hinführbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Schuhputzmaschine mit einem Gehäuse, mit
zwei darin gelagerten, über ihre Achsen in Drehung versetzten walzenartigen Bürsten, die durch Koppelglieder
in einer waagerechter Richtung gegeneinander verstellbar, von aulien /um /u reinigenden
Schuh hinführbar und mit diesem in Anlage bring bar sind, eine über die Lün^o des Schuhes reichende
radial gerichtete Beborsuing aufweisen und deren Achsen zumindest annähernd parallel /ur Längsrichtung
des Schuhs verlaufen sowie mit einer /wischen den Bürsten angeordneten Aufsetzplaite für
den Schuh, dadurch gekennzeichnet, daß
die antriebsseitigen Enden der Achsen (5) schwenkbeweglich in feststehenden Lagern (7) und die gegenüberliegenden
Enden in waagerecht verschiebbaren Lagern (11) gehalten sind und daß die verschiebbaren
Lager (11) über die Koppelfeder derart
mil der senkrecht /ur Versiellrichiung der verschiebbaren
Lager (11) bewegbar angeordneten Aufset/plaite (18) gekoppelt sind. daU durch Aufsei-/en
des Schuhes auf die Aufset/platte (IS) und Niederdrucken derselben aus einer Ruhelage die
Bürsten (4) in Anlage mit dem Schuh (6) bringbar sind.
2. Schuhputzmaschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (5) über Knehelhalterungen
(21) mit den Lagern (7. 11) verbunden sind.
3. Schuhputzmaschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Borsten der Bürsten (4) im
Bereich der Schuhspitze und bei der Schuhferse in derjenigen Stellung, in der die Bürsten (4) einander
am nächsten stehen, ineinander^ reifen.
4. Schuhputzmaschine nach Anspruch I oder den
folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die der Schuhferse zugeordneten Enden der Bürste (4) in
den feststehenden Lagern (7) gehaltert sind.
5. Schuhputzmaschine nach Anspruch I oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelglieder
einen senkrecht in einer Zwischenwand (2) des Gehäuses geführten Kulissenstein (16) umfassen,
der in Wirkverbindung nut der Aufset/platte (18) steht und an dem Zugstangen (14) angreifen, die
an die verschiebbaren Lager (11) angelenkt sind.
b. Schuhputzmaschine nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß als
Koppelglicder zwischen den verschiebbaren Lagern und der Aufset/.platte Bowdenzüge vorgesehen
sind.
7. Schuhputzmaschine nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürsten
(4) durch an den verschiebbaren Lagern (11) angreifende
Federn (13) voneinander weg in eine Ruhelage drückbar sind.
8. Schuhputzmaschine nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufset/plattc
(18) entgegen der Kraft einer Feder (19) aus ihrer zwischen die Bürsten (4) reichenden Ruhelage
auf den Boden (20) des Gehäuses (1) zu drückbar ist.
9. Schuhputzmaschine nach Anspruch I oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehenden
Lager (7) in einer Zwischenwand (3) gehalten sind, die einen staubdichten Raum für die Antriebseinrichtung
(8,9) im Gehäuse (1) abteilt.
10. Schuhputzmaschine nach Anspruch I oder
den folgenden, dadurch gekennzeichnet, dall die
Aufsetzplaite (18) im Bereich der der Schuhferse
zugeordneten Enden der Bürsten (4) schwenkbar
8Vi '"schuhputzmaschine nach Anspruch 1 oder
du-, folgenden, dadurch gekennzeichnet daß die
Bürsten (4) in der Ruhelage eine Öffnung freigeben,
die ungefähr einer Schuhiintcrseiie entspricht, und
daß bei vollständig niedergedrückter Aufsei/plane (18) die Bürsten (4) den vorderen Schuhoherieil
übergreifen.
ρ Schuhputzmaschine nach Anspruvh I oder denlolgenden. dadurch gekennzeichnet, daß an der
Aufsei/platte (18) eine von Hand betätigbare Lasche (25) angeordnet ist, die einen Schiit/ (26) in der
Gehäusevorderwand (27) nach außen durchgreift
13 Schuhputzmaschine nach Anspruch 2 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bürsten (4) entgegen axialem Federdruck über die Knebelhüllerungen (21) aus den Lagern (7. 11) herausnehmbar
sind.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702016502 DE2016502C3 (de) | 1970-04-07 | 1970-04-07 | Schuhputzmaschine |
| FR7044991A FR2085883B1 (de) | 1970-04-07 | 1970-12-14 | |
| CH482971A CH513634A (de) | 1970-04-07 | 1971-04-01 | Schuhputzgerät |
| NL7104573A NL7104573A (de) | 1970-04-07 | 1971-04-06 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702016502 DE2016502C3 (de) | 1970-04-07 | 1970-04-07 | Schuhputzmaschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2016502A1 DE2016502A1 (de) | 1971-10-28 |
| DE2016502B2 true DE2016502B2 (de) | 1974-12-12 |
| DE2016502C3 DE2016502C3 (de) | 1975-07-10 |
Family
ID=5767322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702016502 Expired DE2016502C3 (de) | 1970-04-07 | 1970-04-07 | Schuhputzmaschine |
Country Status (4)
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-
1970
- 1970-04-07 DE DE19702016502 patent/DE2016502C3/de not_active Expired
- 1970-12-14 FR FR7044991A patent/FR2085883B1/fr not_active Expired
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1971
- 1971-04-01 CH CH482971A patent/CH513634A/de not_active IP Right Cessation
- 1971-04-06 NL NL7104573A patent/NL7104573A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2085883A1 (de) | 1971-12-31 |
| DE2016502A1 (de) | 1971-10-28 |
| DE2016502C3 (de) | 1975-07-10 |
| FR2085883B1 (de) | 1974-07-12 |
| NL7104573A (de) | 1971-10-11 |
| CH513634A (de) | 1971-10-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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