DE2016451C - Beschlag zum Einhängen eines Zurrgurtes in eine Ankerschiene - Google Patents

Beschlag zum Einhängen eines Zurrgurtes in eine Ankerschiene

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DE2016451C
DE2016451C DE19702016451 DE2016451A DE2016451C DE 2016451 C DE2016451 C DE 2016451C DE 19702016451 DE19702016451 DE 19702016451 DE 2016451 A DE2016451 A DE 2016451A DE 2016451 C DE2016451 C DE 2016451C
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anchor rail
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pieces
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DE19702016451
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Inventor
Ludwig 7580 Bühl Hofmann
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Ludwig Hofmann Ludhof-Technik, 7580 BüM
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Publication date
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Description

für eine Endschlaufe des Gurtes und mit von entgegengesetzten Seitenkanten abstehenden Einhängena-35 sen, die aus der durch Anschläge gesicherten Sperr-
Die Erfindung betrifft einen Beschlag zum Einhän- stellung unter Zusammenschieben der Formstücke gen eines Zurrgurtes in eine Ankerschiene. entgegen der Kraft einer Feder in die durch Endan-
Beim Befestigen von Ladungen während des schlage begrenzte Freigabestellung bewegbar sind, erTransportes kommt es häufig vor, daß die Ladung findungsgemäß vorgeschlagen, daß die Feder als Zugdurch ein oder mehrere Zurrgurte gegen ein seitliches 40 organ zwischen gegenüberliegenden Uid in die Verrutschen, ein Verschieben oder ein Herunterfallen Durchtrittsöffnungen der Formstücke ragenden Vorgesichert werden muß. sprünge eingehängt ist, daß die die Sperrstellun« Aus diesem Grunde wurden in oder an den Lade- sichernden Anschläge aus an den Oberkanten der räumen Ankerschienen vorgesehen, welche im we- Formstücke angeordneten Absätzen und vorspringensentlichen aus Formstücken bestehen, die eine Durch- 45 den Nasen bestehen, daß die Endanschläge durch getrittsöffnung und zwei Anlageflächen aufweisen, in genläufig umgebogene Teile an entgegengesetzten Seiweiche der Beschlag, der sich am Ende des Zurrgurtes tenkanten der Formstücke gebildet sind, die beim Zubefindet, auf den Anlageflächen aufliegend, einge- sammenschieben an jeweils benachbarte Seitenkanten hängt wird. der Formstücke stoßen, und daß an den Unterkanten Es sind schon derartige Beschläge bekanntgewor- jo der Formstücke gegenläufig umgebogene Teile als den, die im wesentlichen aus einer oder mehreren Führungsleisten vorgesehen sind,
ösen bestehen, die in eine Eudschlaufe des Zurrgurtes Durch den Endbeschlag gemäß der Erfindung wird eingehängt sind und die zwei seitliche Vorsprünge der wesentliche Vorteil erreicht, daß der Gurt in einfaaufsveisen, die nach dem Einhängen in die Anker- eher Weise in eine Ankerschiene eingehängt werden schiene auf deren Auflageflächen aufliegen. Derartige 15 kann, indem eines der beiden flachen Formstücke mit ösen müssen schräg zur Schiene eingehängt, gedreht seiner Nase in eine Seite der Ankerschiene eingehängt oder gekippt werden, damit sie mit ihren Vorsprüngen und das zweite Formstück gegen die Federkraft verauf den Auflageflüchen aufliegen. Zur Sicherheit ge- schoben wird, wodurch der Abstand der beiden auflegen ein Herausrutschen derartiger ösen ist es erfor- ren Nasen verkleinert wird. Dadurch kann der Gurtderlich, eine zusätzliche Sicherung vorzusehen, damit 60 endbeschlag wechselseitig in die öffnung zwischen die öse nicht wieder aus der Ankerschiene herausrut- den beiden Anschlägen der Ankerschiene eingeschoschen kann. ben werden. Nach Loslassen des einen Formstückes Iu der USA.-Patentschrift 3 178 7W ist ein Gurt- werden diese durch die Federkraft wieder in Längsbandendbeschlag zum Einhängen eines Gurtes in eine richtung auseinanderbewegt, wobei jedoch die Aus-Ankerschieiie bekanntgeworden, der aus zwei seilen- 65 einanderbewegung nur so weit erfolgt, um ein sicheres verkehrt in eine Hndschlaufe des Gurtes eingehängte, Anliegen der Nasen an den Auflageflächen der Anjo eine Durchtrittsöffnung für den Gurt aufweisende kerschiene zu gewährleisten. Zum Herausnehmen flat)',: Formstücke besteht, die längsverschieblich ge- wird eines der beiden Formstücke einfach neuen das
«ι
andere längs verschoben, so daß der Abstand der beiden Nasen wiederum verkleinert wird, wodurch die eine Nase aus der öffnung zwischen den beiden AnIageflächen der Ankerschiene herausgekippt werden kann. S
An Hand der Zeichnung soll am Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform der Gegenstand der Erfindung näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Frontansicht des Gurtbandendbe-Schlages in eingehängtem Zustand,
F i g. 1 a eine Frontansicht des Gurtbandendbeschlages in zusammengedrücktem Zustand,
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie A-B in F i g. 1 und
Fig.3 eine Seitenansicht des Guribandendbeschlages.
In eine Endschlaufe des gestrichelt dargestellten Zurrgurtes 1 sind zwei flache Formstücke 2 und 2' seitenverkehrt eingehängt. Die beiden, beispielsweise aus ao gestanztem Flachmaterial oder Metallguß bestehenden Formstücke sind mit Durchtrittsöffnungen 3 und 4 versehen, die in Aussparungen 5 und 6 auslaufen, welche die Durchtrittsöffnungen etwas verbreitern.
Die beiden Formstücke 2 und 2' sind um einen gewissen Betrag längsvers^Meblich und werden durch eine Zugfeder 7, die in Bohrungen von zwei gegenüberliegenden Vorspriingen 8 und 9 eingehängt ist, gegeneinander gezogen. Die Spannung der Zugfeder 7 ist dabei so bemessen, daß die beiden Formstücke im Ruhezustand mit den Enden ihrer Aussparungen 5 und 6 gegen den Gurt I anliegen.
An den gegenüberliegenden Seiten weisen die Formstücke je eine vorspringende Nase 10 bzw. 11 auf, die in eingehängtem Zustand des Beschlages auf den beiden Auflageflächen 12 und 13 der Anke schiene liegen.
An den beiden Seiten, an welchen die Nasen :0 und 11 vorspringen, ist je ein rechtwinklig zur Fläche der Formstücke verlaufender Endanschlag 14 bzw. 15 vorgesehen, die., wie sich aus F i g. 2 ergibt, gegeneinander laufen. Diese Anschläge dienen zur seitlichen Begrenzung der Verschiebung der beiden Formstücke und zur leichteren Handhabung beim Zusammendrücken der beiden Formstücke, beispielsweise mit dem Daumen oder dem Zeigefinger.
An der Unterseite der beiden Formstücke sind ebenfalls zwei rechtwinklig zur FläcV der Formstücke verlaufende Leisten 16 und 17 vorgesehen, die ebenfalls gegeneinander laufen und die zur Führung und kraftschlüssigen Verbindung des Beschlages in eingehängtem Zustand dienen.
An der oberen Kante der beiden Formstücke 2 und 2' ist je ein Absatz 18 bzw. 19 vorgesehen, gegen welche je eine vorspringende Nase 20 bzw. 21 jeweils des anderen Formstückes anschlägt. Dadurch wird erreicht, daß der Beschlag in eingehängtem Zustand selbst bei schrägem Zug sich nicht mehr durch selbsttätiges rückwärtiges Parallelverschieben der beiden Formstücke von der Ankerschiene lösen kann. Der Abstand der beiden Nasen 10 und Il wird somit in eingehängtem Zustand festgelegt und kann sich nicht mehr selbsttätig verändern.
Zum Lösen bzw. Einhängen des Beschlages wird beispielsweise mittels des Da'rrnens oder des Zeigefingers in Richtung eines Pfeiles 7.2 oder 23 auf den Anschlag 14 oder 15 ein Druck ausgeübt. Damit klinken gegen die Zugkraft der Feder 7 die Nasen 20 und 21 aus Hen Absätzen 18 und 19 aus und das Formstück T nimmt die bei 2" gestrichelt dargestellte schrage Lage ein (F i g. 1 a). Damit kann beispielsweise die Nase 11, die bei 1Γ gestrichelt dargestellt ist, von der Auflagefläche 13 d"-r Ankerschiene entfernt und somit der gesamte Beschlag aus der Einhängung gelöst werden.
In umgekehrter Weise kann auch der Beschlag, der zunächst mit einer Nase 10 oder 11 eingehängt ist, durch Drücken in Richtung des Pfeiles 22 oder 23 mit der zweiten Nase 11 oder 10 in die Ankerschiene eingehängt werden, da der Abstand der beiden Nasen 10 und U entsprechend verringert wird. Nach dem Ein führen des Beschlages in die Ankerschiene zieht die Kraft der Feder 7 die beiden FormstücKe2 und 2' in Längsverschiebung wieder auseinander und die beiden Nasen 10 und 11 können auf den Auflagefläche!! 12 und 13 zur Anlage gebracht werden. Nach dem Einrasten der Nasen 20 und 21 in die Anschläge 18 und 19 liegt der Beschlag in seiner Lage fest und der Gurt 1 kann beispielsweise in Richtung des Pfeiles 24 oder in einer anderen Richtung mit der gewünschten Verzurrspannung beaufschlagt werden.
Die beiden Formstücke 2 und 2' weisen noch abgeschrägte Seiten 25 und 26 auf, um einen genügend großen Raum beim abgewinkelten Verschieben der beiden Formstücke gegeneinander zum Einsetzen und Herausnehmen des Beschlages zu erhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. ι 2
    geneinander unter Federspannung stehen und die an je einer en'gegengesetzten äußeren Seite eine Nase
    Patentanspruch: zum Einhängen in die Ankerschiene aufweisen. Die
    flachen Formstücke werden dabei durch eine Druck-Beschlag zum Einhängen eines Zurrgurtes in 5 feder auseinandergedrückt, die sich in einem in die eine Ankerschiene, bestehend aus zwei seitenver- beiden Flachstücke eingeformten Gehäuse befinden, !.ehrt aufeinanderliegenden Formstücken von Dieser vorbekannte Endbeschlag ist verhältnismäßig etwa rechteckiger Gestalt mit Durchtrittsöffnun- komplizier aufgebaut und infolge der die beiden fbgen für eine Endschlaufe des Gurtes und mit von chen Formstücke zusammenhaltenden Nieten bei n-.-entgegengesetzten Seitenkanten abstehenden Ein- io buster Behandlung störanfällig. Dies ergibt sich dar hängenasen, die aus der durch Anschläge gesi- aus, daß der vorbekannte Endbeschlag lediglich mr. cherten Sperrstellung unter Zusammenschieben der Farallelverschiebung der beiden flachen Formstück* Formstücke entgegen der Kraft einer Feder in die arbeitet, welche durch Nieten und das Gurtband selb-, durch Endarischläge begrenzte Freigabestellung festgelegt wird. Dabei können oine große Reibung uric; bewegbar sind, dadurch ge k e η η ze ic h - 15 in der Praxis infolge herausstehender Teile unter Umnet, daß die Feder (7) als Zugorgan zwischen ge- ständen auch sehr leicht plastische Verformungen au!- genüberliegeia:en und in die Durchtrittsöffnungen treten, wodurch die Handhabung sehr erschwert wird, (3, 4) der Formstücke (2, 2') ragenden Vorsprün- im Extremfall sogar unmöglich wird.
    gen (8, 9) eingehängt ist, daß die die Sperr.tellung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen.
    sichernden Anschläge aus an den überkanten der 20 Beschlag zum Einhängen eines Gurtbandes in eine Formstücke angeordneten Absätzen (18, 19) und Ankerschiene zu schaffen, der die beschriebener, vorspringenden Nasen (20, 21) bestehen, daß die Nachteile nicht aufweist und mit dem es in einfacher Endanschläge durch gegenläufig umgebogene Weise möglich ist, den Zurrgurt leicht, sicher unJ Teile (14, 15) an entgegengesetzten Seitenkanten zuverlässig in eine Ankerschiene einzuhängen, wöbe; der Formstücke gebildet sind, die beim Zusam- 25 die Betriebssicherheit auch bei robuster Behandlung menschieben an jeveils benachbarte Seitenkanten stets gewährleistet und die Verriegelung des Beschla (25, 26) der Formstücke stoßen, und daß an den ges absolut sicher ist.
    Unterkanten der Formstücke gegenläufig umge- Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird ausgebogene Teile sls Führungsleisten (16,17) vorgese- hend von einem Beschlag zum Einhängen eines Zurrhen sind. 30 gurtes in eine Ankerschiene, bestehend aus zwei sei
    tenverkehrt aufeinanderliegenden Formstücken vor, etwa rechteckiger Gestalt mit Dui-chtrittsöffnungen
DE19702016451 1970-04-07 1970-04-07 Beschlag zum Einhängen eines Zurrgurtes in eine Ankerschiene Expired DE2016451C (de)

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US00118008A US3713191A (en) 1970-04-07 1971-02-23 Belt clasp
FR7107546A FR2083145A5 (de) 1970-04-07 1971-02-24
GB2413971*A GB1334275A (en) 1970-04-07 1971-04-19 Belt end fitting for connecting a belt to an anchoring rail

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DE2016451A1 DE2016451A1 (de) 1971-10-21
DE2016451B2 DE2016451B2 (de) 1972-08-24
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