DE201583C - - Google Patents

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DE201583C
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slide
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grist
screw blades
fruit
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C11/00Other auxiliary devices or accessories specially adapted for grain mills
    • B02C11/04Feeding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 201583-KLASSE 50 δ. GRUPPE
WILHELM HARTMANN in FULDA.
bei Schrotmühlen o. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. August 1907 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung an Schrotmühlen zur selbsttätigen und regelbaren Zuführung des Schrotgutes. Dieselbe besteht gemäß der Erfindung aus einer im Fülltrichter vorgesehenen, durch eine Scheidewand gebildeten Staukammer, in welcher das mittels Schneckenflügel zugeführte Schrotgut mittels weiterer Schneckenflügel angestaut und aus der es nach Maßgabe der
ίο Öffnung eines nach unten bewegten Schiebers durch den oberen Teil der Austrittsöffnung über den oberen Rand des mit einer Auslaufrinne versehenen Schiebers hinweg weiterbefördert wird.
Auf der Zeichnung ist die neue Zuführungsvorrichtung in
Fig. ι im senkrechten Schnitt und in
Fig. 2 in Vorderansicht dargestellt.
Die zu schrotende Frucht wird in den Fülltrichter α aufgegeben, von dem durch die Scheidewand b eine Kammer c abgeteilt ist. Im unteren Teil des Fülltrichters befindet sich eine wagerecht gelagerte Welle d, welche durch die Arbeitswelle e der Schrotmühle mittels Schnurantriebs in Drehung versetzt wird. Auf der Welle d sitzen zwei aus Schneckenflügeln bestehende Fördervorrichtungen f und g. Da die Scheidewand b nicht bis auf den Boden des Fülltrichters herabreicht, wird durch die so gebildete Öffnung die Frucht bei Drehung der Welle d durch die Schneckenflügel / in die Kammer c geleitet und füllt diese bei geschlossener Auslauföffnung h nach und nach an. Vor der Auslauföffnung läßt sich ein um den Bolzen k drehbarer Schieber i mittels einer Schraubenspindel 0 und Kurbel I heben und senken. Durch Senken des Schiebers wird die Auslauföffnung yon oben her freigegeben, und die Frucht, welche durch die Schneckenflügel g nach außen geführt wird, gelangt durch die Öffnung zu der Auslaufrinne m des Schiebers und über diese hinweg in den Einlauftrichter η Und zu den Mahlscheiben.
Es ist einleuchtend, daß bei größerer oder geringerer Öffnung, die man durch Auf- bzw. Abwärtsbewegen des Schiebers * erzielt, mehr oder weniger Frucht auslaufen und zu den Mahlscheiben gelangen kann. Durch ein feines Gewinde an der Stellspindel 0 läßt sich die Öffnung ganz nach Belieben einstellen, so daß man die jeweilige Einlaufmenge der Frucht genau der verfügbaren Kraft, der Art und Beschaffenheit der Frucht und dem Feinheitsgrade des Mahlgutes anpassen kann. Sodann wird der jeweiligen Geschwindigkeit der Mahlscheiben entsprechend durch die Förderschaufeln f die Frucht in die Kammer c befördert ' und gelangt hier durch Überlauf in derjenigen Menge zu den Mahlscheiben, wie sie deren augenblickliche Arbeitsleistung erfordert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur selbsttätigen und regelbaren Zuführung des Schrotgutes bei
    Schrotmühlen o. dgl., gekennzeichnet durch eine im Fülltrichter vorgesehene, durch eine Scheidewand (b) gebildete Staukammer (c), in welcher das mittels Schneckenflügel (f) zugeführte Schrotgut mittels weiterer Schneckenflügel (g) angestaut und aus der es nach Maßgabe der Öffnung eines nach unten bewegten Schiebers (i) durch den oberen Teil der Austrittsöffnung (h) über den oberen Rand des mit einer Auslaufrinne (m) versehenen Schiebers hinweg weiterbefördert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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