DE2015683C - Schreibstiftspitzmaschine - Google Patents

Schreibstiftspitzmaschine

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Publication number
DE2015683C
DE2015683C DE19702015683 DE2015683A DE2015683C DE 2015683 C DE2015683 C DE 2015683C DE 19702015683 DE19702015683 DE 19702015683 DE 2015683 A DE2015683 A DE 2015683A DE 2015683 C DE2015683 C DE 2015683C
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DE
Germany
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chuck
slide
housing
lever
sharpening machine
Prior art date
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Expired
Application number
DE19702015683
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English (en)
Other versions
DE2015683A1 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Wilhelm Dahle Metallwarenfabrik, 8630 Coburg
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Dahle Metallwarenfabrik, 8630 Coburg filed Critical Wilhelm Dahle Metallwarenfabrik, 8630 Coburg
Priority to DE19702015683 priority Critical patent/DE2015683C/de
Priority to US00129862A priority patent/US3750724A/en
Publication of DE2015683A1 publication Critical patent/DE2015683A1/de
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Publication of DE2015683C publication Critical patent/DE2015683C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine neue Ausgestaltung nicht auf dem Weg zwischen seinen beiden Endeiner Schreibstiftspitzmaschine mit einem Futter zum Stellungen geöffnet werden kann, um einen kürzeren Einspannen des Schreibstiftes, Stift aufzunehmen. Diesen Nachteil weist die Spitz-
Zum Spitzen eines Schreibstiftes sind folgende maschine gemäß der Erfindung nicht mehr auf. Der Arbeitsgänge durchzuführen: Rückwärtsbewegung 5 Schieber mit dem Futter kann in jeder Stellung andes Futters gegen die Spitzerrichtung, öffnen des gehalten und hier das Futter durch senkrechte Bewe-Futters, Einlegen des Schreibstiftes und Schließen des gung der Drucktaste zur Aufnahme des Stiftes geöff-Futters, Heranbewegen des Futters mit dem Schreib- net werden. Das ist ein für den Gebrauch der Mastift an den Fräser, Fräsvorgang, Rückbewegung des schine sehr wesentlicher Vorteil.
Futters mit dem Schreibstift, öffnen des Futters zur In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfin-Entnahme des Schreibstiftes. Es ist verständlich, daß dung ist seitlich an das Gehäuse ein das Futter tragenman bei der Konstruktion einer solchen Spitzmaschine der Schieber in Spitzrichtung gleitbar eingesetzt. Das bestrebt sein mußte, die zur Durchführung dieser Futt-r ragt mit einem Betätigungsansatz in den Schie-Arbeitsgänge erforderlichen Handgriffe auf ein ber hinein. In ihm ist auf einer Achse ein doppel-Kleinstmaß zu bringen. Die Lösung dieser Aufgabe 15 armiger Hebel gelagert, der mit einem Ende am Anbei einer Maschine mit einem umlaufenden Futter ist satz des Futters angreift. Im Schieber ist an dem der recht gut gelungen (deutsche Patentschrift 140 368). Spitzerkurbel zugekehrten Ende eine auf das andere Das Futter ist auf eher Keilwelle als Antriebswelle Hebelende einwirkende Drucktaste eingesetzt,
längs verschiebbar und wird durch eine Feder in Zur Erleichterung der Bedienung ist es zweck-Schließstellung gehalten. Wird es entgegen der Spitz- 20 mäßig, am Gehäuse eine Fingerstützfläche anzurichtung verschoben, so trifft es am Ende seines formen.
Weges auf einen Anschlag auf, der es entgegen der Die Erfindung sei an Hand der in den Zeichnungen
Federkraft öffnet, so daß ein Schreibstift eingeführt dargestellten Ausführiingsbeispiele erläutert. Es zeigt
werden kann. Zu Beginn der Rücklaufbewegung in F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Ausführungs-
Spitzrichtung schließt das Futter, d. h. es spannt den 35 form der Erfindung,
Stift ein, und wird dann in Richtung auf den Fräser Fig. 2 ejnen Schnitt nach der Linie H-II der
vorgeschoben. Das Zweckmäßige dieser Konstruktion Fig. 1,
liegt darin, daß für die Längsbewegung des Futters F i g. 3 und 4 die entsprechenden Schnitte durch
und für seine Steuerung nur ein Hebel vorgesehen ist, eine andere Ausführungsform der Erfindung,
der einseitig schwenkbar gelagert ist und an einem 30 In den Figuren sind das Gehäuse der Spitzmaschine
mit dem Futter verbundenen Führungsstück angreift. mit 1, das Spannfutter mit 2 und die Spitzcrkurbcl
Wird der Hebel durch Fingerkraft ausgeschwenkt, so mit 3 bezeichnet. Der innere Aufbau des Spannfutters
verschiebt er zunächst das Futter von der Vorwärts- wird als bekannt vorausgesetzt. Das Spannfutter muß
stellung in die Rückwärtsstellung, bis es zur Anlage geöffnet und zur Einstellung der Spttzenlänge axial
an einen festen Anschlag kommt. Durch weiteren 35 von der Gehäusewand weg verschoben werden. Beide
Druck auf den Hebel wird das Futter geöffnet. Nach Vorgänge sollen erfindungsgemäß rv*. einer Hand
Einlegen des Schreibstiftes und Loslassen des Hebels durchgeführt werden. Hierfür ist folgende Anordnung
wird das Futter geschlossen und durch Federkraft in getroffen.
Richtung auf den Fräser bewegt. Das vom Futter 2 getrennte Betätigungsglied hat
Von einer solchen Schreibstiftspitzmaschine geht 40 die Form einer Drucktaste 4, die auf die Kopffläche 5 die Erfindung aus, also von einer Schreibstiftspitz- eines bei 6 schwenkbar gelagerten doppelarmigen maschine mit einem in Spitzrichtung gegen Feder- Hebels 7 einwirkt. Die Drucktaste 4 und der Hebel 7 kraft verschiebbaren und gegen Federkraft zu öffnen- mit seiner Lagerung 6 sind in einen Schieber 8 einren Futter und mit einem Betätigungsglied sowohl gebaut, der eine Bohrung 9 zur Aufnahme der Druckfür die axiale Verschiebung wie für die Öffnung des 45 taste 4 aufweist. Das Ende IO des Hebels 7 unterFutters, greift einen Ansatz 11 des Futters 2. Der Schieber 8
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine ist mit dem Futter 2 verbunden. Die Belastungsfeder
analog arbeitende Hinrichtung für eine Gehäusespitz- des Schiebers 8 ist nicht dargestellt. 12 ist eine am
maschine mit einem undrehbaren Futter zu schaffen. Gehäuse 1 angeformte Stützfläche.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der 50 Zur Bedienung der Spitzmaschine wird die Druck-Erfindung darin, daß in das Gehäuse ein Schieber mit taste 4 mit einem Finger, am besten mit dem Zeigeeincr Drucktaste axial verschiebbar eingebaut ist und finger, niedergedrückt, während sich der Daumen daß von der senkrechten Bewegung der Drucktaste gegen die Stützfläche 12 legt. Für den ersten Teil des die Öffnungsbewegung des Futters und von der Bewcgusigsvorganges, das Niederdrücken der Druckaxialen Bewegung des Schiebers die Verschiebung des 55 taste 4, ist diese Abstützung nicht erforderlich, da Futters abgeleitet ist. keine axiale Druckkomponente entsteht. Ist durch die
Wenn oben gesagt wurde, daß durch die Erfindung Drucktaste 4 und Verschwenken des Hebels 7 das
eine analog arbeitende Einrichtung geschaffen wer- Futter 2 geöffnet, so wird jetzt die Drucktaste 4 axial,
den sollte, so bezieht sich diese Bemerkung lediglich im Beispiel nach links, verschoben. Sie nimmt hierbei
auf die Bedienung der Spitzmaschine. Funktions- 60 den Schiebers mit und verschiebt dadurch das
mäßig bedeutet die Erfindung einen wesentlichen Futter 2 von der Gehäusewand weg, um die Spitzen*
Fortschritt, Bei der bekannten Maschine ist es erfor- länge einstellen zu können, Für diesen in Achsrich-
dcrlich, das Futter bis in die äußerste Endstellung zu tung verlaufenden Bewegungsvorgang muß die Ma-
brtngen, um es durch Druck auf den Bedienungshebel schine durch Anlage des Daumens an der Stützfläche
Öffnen zu können. Damit ist aber die kürzeste Ein- 65 12 abgestützt werden, wenn sie nicht fest mit der
spannlänge des Stiftes festgelegt. Ein Stift, der kürzer Unterlage verbunden ist.
ist als die Länge von der Einspannzone bis zum Man erkennt ohne weiteres, wie einfach die Be-
Fräser, kann nicht angespitzt werden, da das Futter dienung der Maschine jetzt ist, Es geniigen zwei
2 Ü I 5
Finger nur einer Hand, um alle erforderlichen Bewegungsvorgänge, nämlich öffnen des Futters und seine axiale Verschiebung, durchzuführen, auch wenn die Maschine nicht fest mit der Grundfläche verbunden ist. Auch entfällt dip bei den üblichen Maschinen erforderliche Schwenkbewegung des Betätigungsgliedes für das Futter. Die beiden Bewegungen verlaufen in einer durch die Drucktaste 4 und den Hebel 7 gehenden Ebene.
F i g. 3 und 4 zeigen eine Weiterbildung dieser Bauform. Die Drucktaste 4 und der Hebel 7 sind zu einem Winkelhebel 13 vereinigt, der analog der F i g. 1 bei 14 im Schieber 8 schwenkbar gelagert ist. Die Führung 9 der F i g. 1 für den senkrechten Schenkel der Drucktaste fehlt und ist durch eine Aussparung 16 im Schieber 8 ersetzt. Wird bei dieser Ausführungsform ein Fingerdruck auf den Kopf 17 ausgeübt, so ergibt das nicht mehr eine reine senkrechte Bewegung des Teiles 15, sondern wegen der Anlenkung des Winkelhebels 13 im Lagerpunkt 14 eine Schwenkbewegung, deren senkrechte Komponente eine Bewegung des Endes 10 des Hebels 13 zur Betätigung des Futters 2 herbeiführt, während die waagerechte Komponente über den Anlenkpunkt 14 den Schieber 8 zusammen mit dem Futter 2 axial verschiebt. Da jetzt as der Kraftfluß innerhalb des Systems verläuft, also keine auf das Gehäuse einwirkende Verschiebungskraft auftritt, ist bei dieser Ausführung die Bedienung sogar mit nur einem Finger möglich.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    1 Schreibstiftspitzmaschine mit einem in Spitzrichtung gegen Federkraft verschiebbaren und gegen Federkraft zu öffnenden Futter und mn einem Betätigungsglied sowohl fur die axiale VersSung wie für die öffnung des Futters, dadurch gekennzeichnet daß te, einer Gehäusespitzmaschine mit undrehbarein Futter m das Gehäuse (1) ein Schieber (8) m.t einer Drucktaste f4) axial verschiebbar eingebaut ist und daß von der senkrechten Bewegung der Drucktaste (4) die Öffnungsbewegung des Futters und von der axialen Bewegung des Schiebers (8) die Verschiebung des Futters abgeleitet ist ·
  2. 2 Spitzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber seitlich i.i das Gehäuse (!) eingesetzt h,, daß das Futter (2) mit dnem BeWügunlsansatz (11) in den Schieber (8) hineinragt, daß in dem Schieber (8) ein doppelarmier Hebel (7) auf einer Achse (6) gelagert .st, Γ mi! "einem einen Ende (10) axn Ansatz (11) des Futters (2) angreift und daß im Schieber (8) an dem der Spitzerkurbel (3) zugekehrten Ende die auf das andere Hebelende (5) einwirkende Drucktaste (4) eingesetzt ist.
  3. 3 Spitzmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Spitzergehause (1) eine Fingerstützfläche (12) angeformt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19702015683 1970-04-02 1970-04-02 Schreibstiftspitzmaschine Expired DE2015683C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702015683 DE2015683C (de) 1970-04-02 Schreibstiftspitzmaschine
US00129862A US3750724A (en) 1970-04-02 1971-03-31 Pencil sharpening machine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702015683 DE2015683C (de) 1970-04-02 Schreibstiftspitzmaschine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2015683A1 DE2015683A1 (de) 1971-12-16
DE2015683C true DE2015683C (de) 1972-07-20

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