DE201502C - - Google Patents

Info

Publication number
DE201502C
DE201502C DENDAT201502D DE201502DA DE201502C DE 201502 C DE201502 C DE 201502C DE NDAT201502 D DENDAT201502 D DE NDAT201502D DE 201502D A DE201502D A DE 201502DA DE 201502 C DE201502 C DE 201502C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
firing pin
chamber
bolt
sheet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT201502D
Other languages
English (en)
Publication of DE201502C publication Critical patent/DE201502C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/13Percussion or firing pins, i.e. fixed or slidably-mounted striker elements; Mountings therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-* KLASSE 72«. GRUPPE
PHILIPPE PHILIPPIDES in ATHEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Januar 1906 ab.
Vorliegeride Erfindung hat eine Schlagbolzen- und Schlößcheneinrichtung bei Drehkolbenverschlüssen mit nicht drehbarem Verschlußkopf für Gewehre zum Gegenstande, durch welche einerseits das Einführen des Schlagbolzens in das Verschlußstück in der für das Aufbringen des Schlößchens erforderlichen Lage gewährleistet und andererseits bei gespanntem Schlößchen und geöffnetem Verschluß das Zurückziehen nach hinten, das Verdrehen oder Auseinandernehmen des Schlößchens unmöglich wird.
Bei den bisherigen Gewehren war das - Schlößchen oder die Schlagbolzenmutter mangelhaft aufgebracht, und man kann sie bei geöffnetem Verschluß rechts oder links'drehen, nach hinten ziehen und sie ausheben und so die Verschluß vorrichtung arbeitsunfähig machen. Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Mangel vollständig und macht jede Bewegung des Schlößchens unmöglich. Dies wird einerseits dadurch erreicht, daß das Schlößchen auf dem Schlagbolzen durch Drehung um 900 von rechts nach links (und nicht von links nach rechts) wie bei den bekannten Einrichtungen befestigt wird, wobei sich ein Ansatz am Schlößchen gegen eine Stufe am Schlagbolzen legt, und andererseits durch einen Ansatz am Verschlußstück, mit welchem' das Schlößchen in Eingriff tritt.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Ansicht des Schlagbolzens, wobei der Vorderteil der Kammer samt Verschlußkopf im Schnitt dargestellt ist. Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht, wobei Schlagbolzen und Verschlußkopf um 900 verdreht sind und das Schlößchen auf den Schlagbolzen aufgebracht ist. Fig. 3 und 4 zeigen den Verschlußkopf in der Seiten und in der Endansicht.
Fig. 5 zeigt das hintere Ende der Kammer in der Seitenansicht. Fig. 6 zeigt im Längsschnitt das, hintere Ende der Kammer und das Schlößchen.
Fig. 7 und 8 zeigen eine Hinter- und eine Seitenansicht des rückwärtigen Teiles der Kammer.' Fig. 9 zeigt das mit der Sicherung versehene Schlößchen im Längsschnitt, zum Teil Seitenansicht. Fig. 10 ist eine Vorderansicht hiervon und Fig. 11 ist ein weiterer Längsschnitt des Schlößchens.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist der nicht drehbare Verschlußkopf 1 mit der Kammer 2, dem mit dem Griff und den Verriegelungswarzen ausgestatteten Mittelteil des Verschlußstückes, durch Warze 5 und Nut 6 in bekannter Weise verbunden.
Das innere Ende des Verschlußkopfes ist auf einen Teil seiner Länge keilförmig durchschnitten, wie bei Fig. 4 gezeigt, um den keilförmig abgeflachten Teil 9 des Schlagbolzens (das Blatt) aufnehmen zu können.
An die vom hinteren Ende der zum Spannen des Schlößchens dienenden Abschrägung 13 an der Kammer ausgehende, als Spannrast dienende Fläche 14 schließt sich ein Ansatz i6, der von der Fläche 14 durch eine Nut 15 getrennt ist (Fig. 8), während die Abschrägung 18 am Schlößchen am vorderen Ende einen kleinen Ausschnitt 17 (Fig. 2, 9 und 11) besitzt. Die Länge des Blattes 9 ist mindestens gleich der Strecke, um welche das Schlößchen beim Spannen zurückgedrückt wird,

Claims (3)

mehr dem Abstand der Rückseite des Ansatzes 16 von der Fläche 14. Das Zusammensetzen des Verschlusses geschieht wie folgt: Auf den Schlagbolzen 3 wird die Schlagfeder 4 aufgeschoben und auf die Schlagbolzenspitze der Verschlußkopf 1 aufgesetzt, wobei das Blatt 9 gegenüber dem Durchschnitt 8 versetzt ist; so daß der Verschlußkopf mit dem hinteren Ende auf dem vorderen Ende des Blattes aufruht. Sodann führt man das Ganze durch das vordere Ende der Kammer unter Zusammenpressung der Feder 4 ein, bis die Verriegelungswarze 5 am Verschlußkopf in die rundumlaufende Nut 6 im Innern der Kammer eingetreten ist (Fig. 1), und verriegelt den Verschlußkopf an der Kammer durch Verdrehung des ersteren um 900 in einer Richtung, wobei der Schlagbolzen mitgedreht wird und das Blatt 9 noch immer außerhalb des Durchschnittes 8 liegt. Auf das hintere aus der Kammer herausgetretene Ende des Schlagbolzens wird das Schlößchen 11 aufgeschoben und durch Drehung um 90 ° von rechts nach links verriegelt,, bis eine innere Warze 19 (Fig. 2 und .9) desselben durch eine Stufe 12 an einem Bund am Schlagbolzen apfgehalten wird. Dabei wird das Schlößchen vermöge der oben angegebenen Länge des Blattes 9 durch die Kammer in keiner Weise behindert. Sollte dann das Schlößchen nicht so gestellt sein, daß, seine Schrägfläche 18 der Abschrägung 13 gerade gegenübersteht, so wird es durch: Verdrehung mit dem Schlagbolzen und dem: Verschlußkopf in die Stellung gebracht, die in Fig. 2 dargestellt ist, wobei man Sorge zu tragen hat, daß die Warze 19 fest an der Stufe 12 liegt. Nun zieht man das Schlößchen samt dem Schlagbolzen ohne Verdrehung entgegen dem Druck der Schlagfeder etwas zurück und dreht den Verschlußkopf um 90 ° weiter oder bis der Durchschnitt 8 des Verschlußkopfes sich genau dem Blatt 9 gegenüberstellt, und läßt dann das Schlößchen nebst dem Schlagbolzen los. Da nun der Durchschnitt 8 dem Blatt 9 gegenübersteht und ebenso die Spannflächen 13 und 18 an der Kammer und am Schlößchen einander genau gegenüberliegen, so schnellt die Schlagfeder den Schlagbolzen vor und das Blatt 9 dringt in den Durchschnitt 8 ein und die Spannflächen 13, 18 legen sich aneinander. Schlößchen, Schlagbolzen, Kammer und Verschlußkopf nehmen dann' dieselbe Stellung ein wie nach dem Abfeuern. Man dreht nun die Kammer gegenüber dem Verschlußkopf' und dem Schlößchen (die gegen gegenseitige ' Verdrehung durch den Schlagbolzen gesichert sind), so daß das Schlößchen gespannt wird, d. h. in derselben Richtung und um den gleichen Betrag wie beim Entriegeln des in das Gewehr eingesetzten Verschlusses, wobei man wieder die Warze 19 fest gegen die Stufe 12 gedrückt hält. Dadurch wird das Schlößchen zunächst so weit zurückgedrückt, daß das vordere Ende der Äbschrägung 18 auf die Spannrastfläche 14 gelangt (ein weiteres Zurückdrücken des Schlößchens verhindert die Schlagfeder) und längs derselben etwas hingleitet, bis der Ansatz 16 am hinteren Ende der Kammer in die Ausnehmung 17 am Schlößchen eingetreten ist, wie Fig. 6 zeigt, aber das Blatt 9 des Schlagbolzens bleibt dabei noch immer in Eingriff mit dem Durchschnitt 8, weil es, wie oben angegeben, länger ist als die Strecke, um welche das Schlößchen beim Spannen zurückgedrückt wird. Bei dieser Stellung der Teile ist das Schlößchen gegen jede Längsver-Schiebung gegenüber der Kammer gesichert (durch den Eingriff des Ansatzes 16 in die Ausnehmung 17), und der Verschluß als Ganzes kann in bekannter Weise in das Verschlußgehäuse eingeführt werden. Ist der Verschluß in das Gehäuse eingebracht, so ist nach dem Entriegeln und Spannen der Ansatz 16, wie vorstehend angegeben, in die Ausnehmung 17 eingetreten und verhindert jede Längsverschiebung des Schlößchens gegenüber der Kammer, so daß die beiden während der öffnungs- und Schließbewegung vollkommen starr miteinander verbunden sind und das Schlößchen weder zurückgezogen noch nach rechts gedreht werden kann. Eine Linksdrehung des Schlößchens wird durch die Stufe 12 am Schlagbolzen verhindert. Solange sich also der Verschluß im Gehäuse befindet, kann das Schlößchen nicht herausgenommen werden. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Drehkolbenverschluß mit nicht drehbarem Verschlußkopf für Gewehre, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagbolzen am hinteren Teile eine aus einem Bund nach hinten reichende Stufe (12) und das Schlößchen (11) eine innere Warze (19) trägt, welche sich nach dem Aufschieben des Schlößchens auf den Schlagbolzen und nach Verriegelung des Schlößchens' auf dem Schlagbolzen durch Drehung des Schlößchens von rechts nach links gegen die Stufe legt und so die Weiterdrehung nach links verhindert.
2. Drehkolbenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kammer hinter der zum Spannen des Schlößchens dienenden Abschrägung (13) ein Zahn (16) angeordnet ist, der bei gespanntem Schlößchen und geöffnetem Verschluß
in eine Ausnehmung (17) in der zum Spannen des Schlößchens dienenden Abschrägung (18) eintritt, um jede Längsverschiebung und Rechtsverdrehung des Schlößchens auf der Kammer zu verhindern.
3. Drehkolbenverschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkopf mit einem nach einem Durchmesser verlaufenden keilförmigen Durchschnitt (8) zur Aufnahme eines entsprechend gestalteten Blattes (9) am Schlagbolzen (3) ausgestattet ist, um den Schlagbolzen in der für die richtige Lage des Schlößchens erforderlichen Stellung im Verschluß festzuhalten und die Stufe (12) an die richtige Seite des Schlößchens zu bringen, um eine zu weit gehende Linksdrehung des letzteren zu verhüten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT201502D Active DE201502C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE201502C true DE201502C (de)

Family

ID=464059

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT201502D Active DE201502C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE201502C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2812759B2 (de) Abzugsvorrichtung für einen Revolver
EP3623740A1 (de) Geradezugverschluss für ein repetiergewehr
DE201502C (de)
DE3020947A1 (de) Verstellbarer oberlenker einer dreipunktaufhaengevorrichtung an einem schlepper
DE1185091B (de) Gasdrucklader
DE2619031B1 (de) Laengenveraenderlicher oberlenker
DE2834332C2 (de) Automatische Waffe
DE209113C (de)
EP3054260B1 (de) Verschluss für eine schusswaffe
DE153961C (de)
DE40858C (de) Geradezug-verschluss für repetirgewehre
DE154069C (de)
DE691291C (de) Gasansatz fuer selbsttaetige Feuerwaffen
DE228470C (de)
DE209095C (de)
DE233263C (de)
AT18565B (de) Schlößcheneinrichtung für Gewehre mit Kolben-Drehverschluß.
DE567427C (de) Verschlussverriegelungsvorrichtung fuer Feuerwaffen
DE59013C (de) Gewehr-Cylinderverschlufs mit losem, die Verschlufsknaggen tragendem Verschlufskopf
DE109481C (de)
DE161605C (de)
DE1308C (de) Einrichtungen an Hinterladegewehren
DE256014C (de)
DE115102C (de)
DE53001C (de) Gewehr-Verschlufscylinder mit senkrecht zu demselben verschiebbarer Feststellvorrichtung