DE2014792A1 - Vorrichtung zum Aufziehen von Schuhen auf einen Leisten - Google Patents

Vorrichtung zum Aufziehen von Schuhen auf einen Leisten

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DE2014792A1 DE19702014792 DE2014792A DE2014792A1 DE 2014792 A1 DE2014792 A1 DE 2014792A1 DE 19702014792 DE19702014792 DE 19702014792 DE 2014792 A DE2014792 A DE 2014792A DE 2014792 A1 DE2014792 A1 DE 2014792A1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/12Devices for inserting or reinserting lasts

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Verrichtung zum Aufziehen von Schuhen auf einen Leisten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufziehen des Kappen-oder Fersenteils eines Schuhes auf einen Leisten und insbesondere eine Vorrichtung zum Aufziehen auf einen Leisten, bei welcher das Aufziehen des Kappen- oder'Fersenteils eines Schuhes gleichzeitig mit dem Aufziehen des Schuhgelenks auf den Leisten erfolgt.
  • Im Falle des Aufziehens eines Schuhoberleders angepaßt an einen Holzleisten wird das Oberleder mittels einer Aufziehvorrichtung, dem sogenannten "Abstreiferi' (wiper) unter Zug dicht anliegend längs des Holzleistens geleistet, damit keine Falten entstehen. Gleichzeitig wird das auf den Leisten aufgezogene obere Stück durch ein Klebemi,ttel an der-Brandsohle angeklebt, die vorübergehend am Bqden des Holzleistens angebiacht ist. Bs ist jedoch unmöglich, einen solc.lên--'ziehvorgang auf den Leisten infolge der Form der Schuhe,gleichzeitig auszuführen. Daher ist es übliche Praxis, den Schuh in einen Kappen-, Fersen- und Gelenkteil zu-unterteilen. Dabei wird jedes Teil mittels eines jeweils besonderen Abstreifers geleistet.
  • In der US-Patentschrift ist eine Vorrichtung zum Aufziehen auf einen Leisten vorgeschlagen worden, bei welcher zuerst der Gelenkteil eines Schuhes und dann der ganze Schuh unter Verwendung einer weiteren Leistenvorrichtung für den Kappen- und Fersenteil geleistet werden.
  • Durch die erfindungsgemäße Aufziehvorrichtung von Schuhen auf einen Leisten ist es möglich, gleichzeitig das Gelenk und den Kappenteil oder das Gelenk und den Fersenteil zu leisten, so daß die für das Aufziehen auf den Leisten erforderliche Zeit verkürzt wird0 Zusätzlich soll ermöglicht werden, das Aufziehen auf den Leisten durch eine einzige Leistvorrichtung unabhängig von der Größe und der Form der auf den Leisten aufzuziehenden Schuhe durchzuführen.
  • Anhand der beiliegenden Zeichnung wird eine beispielsweise Ausführungsform der vorliegenden Erfindung näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt in einer Seitenansicht die Leistmaschine mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Leistvorrichtung, wobei eine Deckplatte ausgeschnitten ist.
  • Fig. 3 ist eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Aufziehvorrichtung auf einen Leisten.
  • Fig. 4 und 5 sind Schnittansichten iängs der Linien Iv-Iv bzw. V-V von Fig. 2.
  • In der nachstehenden Beschreibung wird auf eine Ausführungsform Bezug genommen, bei welcher der Gelenk- und Kappenteil des Schuhs gleichzeitig auf den Leisten aufgezogen werden.
  • Auf der Oberseite eines kastenförmigen Maschinengestells 1 erstreckt sich, wie in Fig. 1 dargestellt, eine Tragsäule 2 nacil oben, wobei deren oberes Ende nach vorn bezogen auf das Naschinengestell i gebogen ist. Das abgebogene Teil der Säule trägt eine Oldruckeinrichtung 4, die mit einer nach unten vorstehenden Kolbenstange 4' versehen ist. An dem sich nach unten erstreckenden Ende der Kolbenstange 4' der Öldruckeinrichtung 4 ist eine Halteeinrichtung 7 fest angebracht, die den Boden eines Holzleistens 6 mit einem daran angebrachten Schuhoberleder hält.
  • Für die Anbringung des Holzleistens dient ein Paßständer 8, dessen untere Seite mit einer Kolbenstange lo einer Öldruckeinrichtung 9 verbunden ist 1 die am-Maschinengestell 1 vorgesehen ist, damit der Holzleisten 6 Bewegungen nach oben und unten ausführen kann.
  • An gegenüberliegenden Seiten des Maschinenges1ells 1 sind Stützteile 11 angebracht, an denen wiederum sich nach oben erstreckende Träger 12 befestigt sind, die jeweils mit mechanischen Einheiten 13 für das Aufziehen auf den Leisten, im Folgenden Leistmechanismen genannt, versehen sind, die einander gegenüberliegen, um das Leder A des Gelenks eines Schuhoberleders 5 auf der Brandsohle zu leisten« Jeder der Leistmechanismen 13 ist mit einem hohlen Halter 14 versehen1 der einen in Richtung des Holzleistens in dem Halter 14 und davon weg beweglichen Gleithebel 15 und Zangenteile 16 aufweist, die an einem Ende des vieilheDels i5 î fär das Ausziehen des Gelenkteils des Schuhes vorgesehen sind0 Das hintere, vorstehende Ende des Gleithebels 15 des genannten Mecljanismus ist mit dem oberen Ende von Arbeitshebeln 17 verbunden, die an den vorstehenden Teilen li' der Stützteile 11 frei drehbar angelenkt sind. Weiterhin sind jeweils die unteren Enden der Hebel 17 nach innen in das Maschinengestell 1 gebogen und werden durch eine nicht gezeigte Ö1-druckeinrichtung schwenkbar betätigt.
  • Der Aufziehmechanisiiius für die Kappe auf den Leisten, im Folgenden als Aufziehmechanismus 18 b'ezeichnet1 ist horizontal zwischen dem Holzleisten 6 und einer llolzleistenhalteeinrichtung 7 angebracht. Der Aufziehmechanismus 18 ist, wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt, mit einer Grundplatte 20 versehen, die verschiebbar nach vorn und rückwärts mittels Haltelemente 19 angebracht ist, wobei die I-Ialteelemente 19 an der Vorderseite der Tragsäule 2 befestigt sind. Weiterhin ist an der Oberseite der Grundplatte 20 eine kreisförmige Stufe 21 vorgesehen, die in ihrer vorderen Lage einen Segmentbogen bildet und mit einer Führungsnut 22 versehen ist, die konzentrisch zu den Kreisbogen der Stufe ist.
  • In der Mitte der Vorderkante der Grundplatte 20 ist eine Einbuchtung 202 vorgesehen, die größer ist als der Außenumfang des Kappenteils des Holzleistens 6, so daß die nach unten gerichtete Bewegung der l-Ialteeinrichtung 7 für den Holzleisten nicht behindert wird und weiterhin das Leisten des Leders am Kappenteil des Schuhs erleichtert wird.
  • Stempel 23 werden durch Teilen eines halbkreisförmigen Ringes in zwei Teile gebildet, wobei der Ring den gleichen Außenumfang wie der Bogen der Stufe 21 hat. Am unteren Ende eines jeden dieser Stempel 23 sind kreisförmige Vorsprünge 24 vorgesehen, die eingreifbar in die Führungsnut 22 der Grundplatte 20 angeordnet sind. Jeder der Vorsprünge 24 steht im Eingriff mit der Führungsnut 22, wodurch ermöglicht wird, daß -die Stempel gleitend verschiebbar an die Stufe 21 der Grundplatte 20 angepaßt sind. Darüber hinaus sind in der Mitte der Oberseite der Stempel 23 Abstreifpaßstufen 25 von rechteckiger Form ausgebildet, die sich in Richtung des Innenseitenradius der Stempel öffnen. In den Stufen 25 sind einander gegenüber feste Abstreifplatten 26 befestigt, die an den Endteilen Ausnehmungen 26' aufweisen, so daß sie-mit dem nahezu kreisförmigen Außenumfang des Kappenteils des Holzleisten 6 übereinstimmen. Die den Bogenmitten der Stempel 23 j-eweils entsprechenden Teile 27 sind aufeinander überlappende Weise angeordnet, wodurch die Stempel 23 und Abstreifplatten 26 zentriert um das Überlappungsteil 27 gedreht werden können. Innerhalb konkaver Teile 25', die von den Seiten der Abstreifplatten und den Seiten der Stufen 25 gebildet werden, sind bewegliche Abstreifplatten 28 von rechteckiger Form vorgesehen, die in Richtung des Holzleistens frei angepaßt sind. Weiterhin sind ein konvexes Element 29 und ein konkaves Element 30 ausgebildet, die an der Kontaktoberfläche zwischen den beweglichen Abstreifplatten 28 und den festen Abstrcifplatten 26 miteinander in Eingriff stehen, während an der Basis der beweglichen Abstreifplatten 28 Löcher 31 für das Einbringen eines Arretierteils mit vorher festgelegter Länge und senkrecht zu dem Abstreifer angeordnet ausgebildet sind. Die Löcher 31 für die Arretierung kommen mit Arretierhebeln 32 in Eingriff, die an den festen Abstreifplatten angebracht sind, wodurch der Hub der beweglichen Abstreifplatten 29 reguliert wird. Weiterhin sind zwischen die Enden der Basis der beweglichen Abstreifplatten 28 und die Enden der konkaven Teile 25' Schraubenfedern 33 eingesetzt, so daß die beweglichen Abstreifplatten 28 jederzcit in Richtung des Holzleistens vorgeschoben werden können.
  • Die Stempeln 23 sind an einem Teil ihrer Wänder mit Zähnen 34 versehen, die mit Ritzeln 35 in Eingrit'f stehen, die frei drehbar in Öffnungen 36, die durch die Grundplatte 20 gehen, angeordnet sind. Weiterhin sind an den unteren Flächen der Ritzel 35 jeweils Antriebsritzel 37 konzentrisch dazu und aus einem Stück damit bestehend befestigt1 die mit Zahnstangen 38 im Eingriff stehen, welche wiederum an der Grundplatte 2o frei verschiebbar angebracht sind. Dabei sind die nach außen vorstehenden Enden der Zahnstangen 38 an den Seiten der Tragsäule 2 befestigt, wodurch die Stempel 23 durch Drehen der Ritzel ansprechend auf die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung der Grundplatte 20 betätigt werden.
  • Weiterhin ist an der Rückseite der Tragsäule 2, mit den darauf vorgesehenen Zahnstangen horizontal eine Öldruckeinrichtung 39 mit einer Kolbenstange 39' vorgesehen, die durch die Tragsäule hindurchgeht und eine Verbindung mit dem rückwärtigen Rand der Grundplatte 20 herstellt, so daß die Grundplatte 20 vorwärts und rückwärts in dem Zeitpunkt bewegt werden kann, wo das Leder des Kappenteils dos Schuhs auf den Leisten aufgezogen wird.
  • Die Deckplatte 40 deckt die Oberseite der Abstreifplatte und hält darüber hinaus die Ritzel frei drehbar.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung funktioniert folgendermaßen: Zuerst wird das Oberleder 5 über den Holzleisten 6 gelegt und die Brandsohle des Schuhs an dem Leistleder am Kappen- und Gelenkteil des Schuhs durch einen starken Klebstoff befestigt und angebracht.
  • In diesem Zustand ist der Holzleisten 6 an dem Paßständer 8 angebracht. Daraufhin wird die nicht gezeigte Steuerschaltung einer jeden Öldruckeinrichtung von Hand oder durch Fußbetätigung durch Knopfdruck betätigt, wodurch ein Hydraulikfluid zuerst in die Öldruckeinrichtung 4 gebracht wird. Die Kolbenstange 4' beginnt dann mit der Abwärtsbewegung und bringt gleichzeitig die Halteeinrichtung 7 nach unten, bis das Ende an einem Punkt ankommt, wo das Ende der Halteeinrichtung 7 nach unten um eine Entfernung vorwärts bewegt ist, die gleich der Stärke der Schicht des Oberleders unterhalb des Abstreifers ist, wenn sie anhält.
  • Werni die Arbeit der Öldruckeinrichtung 4 unterbrochen wird und eine hydraulische Flüssigkeit in die Oldruckeinrichtung 9 gebracht wird, wird der Holzleisten, der an der Kolbenstange 1o befestigt ist, angehoben, wenn die Stange fonach oben geht, bis sie das untere Ende der Halteeinrichtung 7 erreicht.
  • Dadurch wird bedingt, daß die Öldruckeinrichtung 9 angehalten wird, während gleichzeitig der Holzleisten 6 von oben und unten durch eine starke Kraft gehalten wird.
  • Wenn der Holzleisten 6, wie vorstehend erwähnt, fest gehalten ist, wird die mit den Arbeitshebeln 17 in Verbindung stehende Oldruckeinrichtung betätigt, so daß die oberen inden der Arbeitshebel 17 in Pfeilriclltung gedreht werden, wobei gleichzeitig die Gleithebel 15 in Richtung des Holzleistens bewegt werden,wodurch jedes. der Zangenteile 16 gegen das Leder A des Gelenkteils des Schuhs, der angehoben wird, gedrückt wird.
  • Wenn sich die Zangenteile vorwärtsbewe&en,' wird das Gelenkleder A nach unten über die Brandsohlenplatte des Schuhs gedrückt. Das Leder wird fest an dem Brandsohlenteii durch einen starken nach unten gerichteten Druck befestigt, der durch ein weiteres Vorwärtsbewegen der Zä'ngeneile 16 ausgeübt wird.
  • Im Gleichlauf mit der-Leistwirkung des Leistmechanismus 13 zum Aufbringen des Gelenkteilleders auf den Leisten wird eine hydraulische Flüssigkeit in die Öldruckeinrichtung 39 gebracht, wodurch die mit der Kolbenstange 39' verbundene Grundplatte 20 dazu gebracht wird, sich nach vorwärts in Richtung des Holzleistens 6 zu bewegen. Demzufolge werden die Antriebsritzel 37, die mit den Zahnstangen 38 in Eingriff stehen, in Drehung versetzt, weiterhin werden auch die aus einem Stück mit dcii vorgenannten Zahnrädern hergestellten Ritzel mit dem Ergebnis in Drehung versetzt, daß die Stempel 23, die mit diesen Zahnrädern in Eingriff stehen, sich jeweils zusammen mit den Abstreifern in Pfeilrichtung drehen. Daraufhin wird das offene Ende der von den Abstreifplatten 26 und 28 gebildeten U-förmigen Ausnehmung allmählich zentriert um die Überlappungsteile 27 verengt. Die der engungsgeschwindigkeit ist so festgelegt, daß sie kleiner ist als die Vorwärts-Zuführgeschwindigkeit der Grundplatte 20.
  • Wenn sich die Grundplatte vorwärtsbewegt und sich die beweglichen Abstreifer 28 dem Kappenteil des Schuhs leicht nähern, wird die Ölleitung der Öldruckeinrichtung 4 umgeschaltet, daß die Kolbenstange 4' angehoben wird. Dies wird gleichzeitig mit dem Aufbringen des Schaftteils auf den Leisten ausgeführt. Wenn der über den Holzleisten 6 durch die Öldruckeinrichtung 4 ausgeübte Druck aufgehoben wird, wird der gesamte Körper des Holzleistens 6 durch eine durch die Öldruckeinrichtung 9 aufgebrachte Druckkraft leicht angehoben, wodurch der Kappenteil (genauso wie der Gelenkteil) des an dem Holzleisten zu fixierenden Schuhs gegen die untere Fläche der Abstreiferplatte gedrückt wird. Jede der Abstreiferplatten ist deshalb einem Druck von unten ausgesetzt, wenn sie sich nach vorn bewegt, wobei ihre Größe verkleinert wird, so dals das vorstchcndc Leder b am Kappenteil auf eine queTsc:ne"-de Art und Weise geleistet wird, so daß der auf dem Leisten aufgezogene Teil fest an dem Brandsohlenteil des Schuhs befestigt wird.
  • Wenn die Steuerschaltung geöffnet wird, kehrt jede Öldruckeinrichtung in ihre Ausgangslage zurück, in der sie in dem nächsten Leiststadium gehalten wird.
  • Im Falle des Aufziehens auf einen Leisten des Gelenkteils und des Kappenteils- bewegen sic-h die beweglichen Abstreifplatten 28, wenn die Endteile von ihnen in Berührung mit den Leistzangenteilen 16 des Gelenkteils kommen, in den konkaven Teil 25', da sich d-:De Grundplatte 20 gegenüber den Kräften der Schraubenfedern 33 vorwärtsbewegt, so daß der Leistvorgang an dem Kappenteil des Schuhs nicht gehemmt wird. Weiterhin können der Kappenteil und der Gelenkteil des Schuhs gleichzeitig unabhängig von der Schuhgröße auf dem Leisten ausgebildet werden.
  • Wie bereits erwähnt, ist in dem vorstehenden Beispiel lediglich das Verfahren zum Leisten des Gelenk- und Kappenteils eines Schuhs beschrieben, wobei das Verfahren jedoch genauso beim Aufziehen des Gelenk- und Fersenteils auf den Leisten ausgeführt werden kann.
  • Die vorstehenden Ausführungen zeigen, daß mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung das Aufziehen des Gelenk- und Kappen-bzw. Fersenteils durch eine einzige Vorrichtung gLeichzeitig ausgeführt wird. Deshalb ist die Leistarbeit bei einem Schuh mit drastischer Wirkungsgraderhöhung beschleun gt, wobei gleichzeitig ein wesentlicher Gewinn bezüglich der Herstellungskosten erzielt wird. Da weiterhin die geradlinigen Abschnitte anders als die gegenüber dem Kappen- und Fersenteil des Schuhs liegenden-kreisförmigen Teile der Abstreifplatte für das Leisten der .Kappen- und Fersenteile frei flexibel hes-gestellt ind, wird es möglich, deii Leistvowgarlg für jede Schuhgröße durchzuführen, Darüber hinaus wird die Kraft, welche den Holzleisten nach oben von unten her drückt, auf die untere Fläche des Abstreifers durch Eliminierung einer Kraft ausgeübt, die den Holzleisten von oben nach unten drückt, wodurch es möglich wird, den Leistvorgang so-auszuführen, daß das Leistleder auf dem Kappen-, Gelenk oder Fersenteil vollkommen und anschmiegend über dem Leisten unter der leichten Zugwirkung nach innen anliegt.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum Aufziehen von Schuhen auf einen Leisten, gekennzeichnet durch ein Maschinengestell (1) mit Einrichtungen (8, 1o) zum Tragen eines Holzleistens (6) auf deren Oberseite und in ihrer Mitte sowie mit einer Tragsäule (2), die aufrecht auf der Rückseite des Gestells (1) steht, durch eine. Kolbenstange (4'), die auf dem oberen Teil der Tragsäule (2) angebracht ist, durch Einrichtungen (4) zum Bewegen der Stange (4') nach oben und nach unten zu dem Schuhleisten (6), durch einen Leistmechanismus (13), der zu beiden Seiten des Schuhleistens (6) frei hin- und herbewegbar angeordnet ist-und den Gelenkteil leistet, indem das über dem Schuhleis-ten angeordnete Leder (A) gegen die Brandsohle des Schuhs (5) gepreßt wird, durch eine Grundplatte (20), die fre-i verschiebbar in Richtung des Kappenteils des Schuhieistens ist und an der Vorderseite halbkreisförmig ist, durch ein Stempelpaar (23), das über der Grundplatte (20) frei drehbar vorgesehen ist, so daß die halbkreisförmige Ausnehmung (26') durch die Verschiebewirkung der Grundplatte (20) enger gemacht wird, durch ein Paar von festen Abstreifplatten (26) für das Leisten mit einer Form, die der Form des kreisförmigen Endes des Kappenteils des Schuhs gleicht, wobei der kreisförmige Ran der kreisförmigen Ausnehmung (26') der Stempel (23) entspricht und an dem Stempelpaar (23) befestigt ist, und durch ein Paar von beweglichen. Abstreifern (28), die das Paar von festen Abstreiterplatten (26) von beiden Seiten zwischen sich halten und frei flexibel gegenüber den Stempeln (23) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch ein Paar auf der Grundplatte ( 20 ) frei drehbaren Stempeln (23) mit gezahnten Teilen (34) an ihrer Kreisfläche, wobei die Zahnteile (34) und Ritzel (35) miteinander in Eingriff kommen und frei drehbar auf der Grundplatte (20) angeordnet sind, wodurch koaxial zu den Ritzeln (35) angeordnete Antriebsritzel (3j) mit Zahnstangen (38) in Eingriff kommen, die frei verschiebbar auf der Grundplatte (20) angebracht sind, wobei die nach außen vorstehenden Enden der Zahnstangen (38) an der Tragsäule (2) befestigt sind, wodurch die Ritzel ( 35) entsprechend der Vorwärts- und Itückbärtsbewegung der Grundplatte (20) gedreht werden, so daß die Stempel (23) in Drehung versetzt werdea.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stempel (23) mit einer Führungsnut (22) der Grundplatte (20) in Eingriff steht, so daß der Stempel (23) glatt längs der Führungsnut (22) des Stempels (23) drehen kann.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Abstreifplatte (28), die in Richtung des Ilolzleistens (6) des Schuhs verschiebbar ist, zwischen einem Paar von Stempeln (23) und einem Paar von festen Abstreifplatten (26) vorgesehen und automatisch einstellbar ist, so daß die Berührung zwischen den bewgiiiieit Absbi-eifplatten (L'8) und Sc...
Aufziehleistmechanismus (18) für den Gelenkteil des Schuhs nicht gehemmt ist.
5. Leistvorrichtung für Schuhe, rekennzeichnet durch eine Grundplatte (20), die in Richtung des Kappen-oder Fersenteils des Schuhes frei verschiebbar ist, durch ein Paar vosiStempeln (23), die. frei -drehbar an der Grundplatte (20) vorgesehen sind, so daß die kreisförmige Ausnehmung (26') folgend auf dieVerschiebebewegung der Grundplatte (20) verengt wird, durch ein Paar von festen Abstreifplatten (26) für das Aufziehen auf den Leisten, die einen gegenüberliegenden, kreisförmigen Rand haben, der der Endkreisfläche des Kappenteils oder- Fersenteils des Schuhs ähnlich ist und deren kreisförmiger Rand den kreisförmigen Ausnehmungen (26') der Stempel (23) entspricht, sowie durch ein Paar von beweglichen Abstreifern (28), die frei drehbar an den Stempeln (23) vorgesehen sind, so daß ein Paar der festen Abstreifplatton (20) von beiden Seiten gehalten ist und das Leder auf dem Kappen- oder Fersenteil des Schuhs gleichzeitig leistet und dem Teil jeweils gegenüberliegt.
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