DE201475C - - Google Patents

Info

Publication number
DE201475C
DE201475C DE1907201475D DE201475DA DE201475C DE 201475 C DE201475 C DE 201475C DE 1907201475 D DE1907201475 D DE 1907201475D DE 201475D A DE201475D A DE 201475DA DE 201475 C DE201475 C DE 201475C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
telescope
individual
double
telescopes
tripod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1907201475D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication of DE201475C publication Critical patent/DE201475C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT37090D priority Critical patent/AT37090B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/16Housings; Caps; Mountings; Supports, e.g. with counterweight
    • G02B23/18Housings; Caps; Mountings; Supports, e.g. with counterweight for binocular arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

*ϊ/* · ■' ί· ί1 of) !. I/ ','
PATENTSCHRIFT
Vr 201475 KLASSE 42 h. GRUPPE
Firma CARL ZEISS in JENA.
Doppelfernrohr mit Doppelgelenk. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1907 ab.
Die Erfindung betrifft Doppelfernrohre, die zur Anpassung des Okularabstandes an den Augenabstand mit einer doppelten Gelenkverbindung ausgestattet sind. Solche Instrumente sind bereits in der Patentschrift 76735 vorgeschlagen worden. Sie werden gemäß vorliegender Erfindung in einfachster Weise für den Stativgebrauch eingerichtet, indem man das beiden Gelenken gemeinsame Glied, das als Stativkopf ausgebildet ist, an seinen Enden mit Lagern ausrüstet, in denen die Gelenke angeordnet sind. Die Einzelfernrohre, die symmetrisch je mit dem einen und dem andern Gelenk verbunden sind, können miteinander gekuppelt sein, so daß sie dadurch bei jedem Okular abstand ohne weiteres symmetrisch zum Stativkopf liegen.
Dem Vorzug der Einfachheit, den gewöhnliche Gelenkdoppelfernrohre vor dem Gegenstand der Erfindung dadurch besitzen, daß sie nur ein einziges Gelenk haben, steht als Mangel die verhältnismäßig umständliche Einrichtung gegenüber, deren es bedarf, um sie so auf einem Stativ anzuordnen, daß man bequem und ohne daß die symmetrische Lage des Instruments zum Stativ verloren geht, den Okularabstand ändern kann. So vermag das neue Stativdoppelfernrohr mit Doppelgelenk mit den älteren Stativdoppelfernrohren in Wettbewerb zu treten. Es macht keine Zusatzeinrichtungen zum Stativ erforderlich, vielmehr stellt sogar ein Glied des eigentlichen Instruments zugleich einen notwendigen Teil des Stativs dar.
Gibt man dem Doppelfernrohr vergrößerten Objektivabstand, so lassen sich die Einzelfernrohre, ohne daß ihre Verwendbarkeit als Doppelfeinrohr aufhört, zu gleichzeitigem, einäugigem Gebrauch durch zwei Beobachter geeignet machen. Dazu ist nur erforderlich, daß man jede Gelenkachse ungefähr durch den Schwerpunkt des betreffenden Einzelfernrohrs gehen läßt. Das Gelenk wird zweckmäßig so ausgebildet, daß der quer zur Blickrichtung liegende Hauptkörper des Einzelfernrohrs Schildzapfen trägt und der Stativkopf mit offenen Lagern ausgestattet ist. Man kann dann den Stativkopf und die beiden Fernrohre je einzeln zum Transport verpacken.
In den vier Figuren der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Stativdoppelfernrohrs mit Doppelgelenk dargestellt, das eine durch Fig. 1 in der Vorderansicht und durch Fig. 2 im Grundriß, das andere durch Fig. 3 in der Vorderansicht und durch Fig. 4 in einer Seitenansicht. . Bei dem Instrument nach Fig. 1 und 2 ist ein Stativ vorausgesetzt, das einen kegelförmigen Zapfen senkrecht emporstreckt. Auf diesen Zapfen wird als Kopfstück des Stativs der beiden Gelenken gemeinsame Teil α des Doppelfernrohrs mit der Lagerfläche aufgesetzt. Er trägt in seinen gabelförmigen Enden die Gelenkbolzen b, auf denen die Einzelfernrohre c mittels ihrer unterhalb angebrachten Augen c° drehbar sind. Die Übereinstimmung der Drehung beider Einzelfernrohre wird durch das Ineinandergreifen der beiden Zahnradsektoren c1 gesichert, die eine so große Drehung zulassen, als zur Herstellung des größten und des kleinsten Okularabstandes erforderlich ist. Die Fernrohre c sind pärallelsichtig. mit großem
Abstand zwischen der Achse des Ökulars c2 und der Achse des Objektivs c3. Ihre dargestellte Lage in einer wagerechten Geraden entspricht dem mittleren Okularabstarid.
Auch das Doppelfernrohr nach Fig. 3 und 4 zeigt vergrößerten Objektivabstand. Ein Stativkopf d, der sich mit seinem senkrechten Zapfen auf ein beliebiges Stativ stützen mag, bildet das beiden Gelenken gemeinsame Glied und läuft daher an seinen beiden Enden in die Lager d1 aus, die oben offen sind. In diese Lager sind die beiden Einzelfernrohre e mit ihren Schildzapfen eingelegt. Der Abstand zwischen der Achse des Objektivs e1 und der Achse des Okulars e2 . ist so groß, daß das Fernrohr seine weitaus größte Abmessung in der Richtung quer zu diesen Achsen besitzt. Die Größe der Fernrohre macht es möglich, wie in Fig. 3 in vollen Linien gezeichnet ist, die Okulare in einen Abstand gleich dem Augenabstand zu bringen, trotzdem das Querstück d so lang ist, daß zwei Beobachter bequem nebeneinander die Einzelfernrohre benutzen können, wie in Fig. 3 durch die punktiert gezeichnete Stellung der Fernrohre angedeutet ist. Der Schwerpunkt eines jeden Einzelfernrohrs liegt bei der dargestellten Anordnung in der gemeinsamen Achse seiner Schildzapfen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Doppelfernrohr mit Doppelgelenk, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelglied als Stativkopf ausgebildet ist.
2. Ausführungsform des Fernrohrs nach Anspruch ι mit vergrößertem Objektivabstand, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwerpunkt eines jeden Einzelfernrohrs in der Gelenkachse oder in ihrer Nähe liegt, so daß die Einzelfernrohre von zwei Beobachtern einzeln gebraucht werden können, unbeschadet ihrer bequemen Benutzbarkeit als Doppelfernrohr zu anderer Zeit.
3. Ausführungsform des Fernrohrs nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Einzelfernrohr mit Schildzapfen und der Stativkopf mit offenen Lagern ausgestattet ist, um die beiden Einzelfernrohre und den Stativkopf je einzeln für den Transport verpacken zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907201475D 1907-07-05 1907-07-05 Expired - Lifetime DE201475C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT37090D AT37090B (de) 1907-07-05 1908-07-06 Doppelfernrohr mit Doppelgelenk.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE201475C true DE201475C (de)

Family

ID=464033

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1907201475D Expired - Lifetime DE201475C (de) 1907-07-05 1907-07-05

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE201475C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3887788T2 (de) Optisches Instrument für Präzisionsarbeiten.
DE2849801C2 (de) Foto-Okular
DE69938424T2 (de) Vergrösserungs-betrachter
EP0193818A1 (de) Stereomikroskop für Operationen
DE2843835C2 (de) Binokulares Beobachtungsgerät
DE201475C (de)
DE2659451A1 (de) Monokulares nachtfernrohr
DE3241958A1 (de) Vorrichtung zur darbietung von sehtests, insbesondere fuer die kontrolle des weitsehens und des nahsehens einer testperson
DE2260750C2 (de) Erweitertes Gaußobjektiv
DE69026582T2 (de) Fernglas
DE102016221949B4 (de) Sehtestgerät zur Prüfung des Sehvermögens der Augen eines Probanden
DE646673C (de) Verbindung einer photographischen Kamera mit einem Prismendoppelfernrohr
DE4117754A1 (de) Vorrichtung zur binokularen refraktionsbestimmung
DE483158C (de) Zusatzgeraet fuer Instrumente zum Untersuchen von Koerperhoehlen und Koerperroehren
DE250783C (de)
DE886393C (de) Zusatzsystem zur Kompensierung der chromatischen Vergroesserungs-differenz der abbildenden Systeme eines Mikroskops
DE197327C (de)
DE177266C (de)
DE1797075C3 (de) Knickbrücke für zweiäugige Beobachtungsgeräte
DE690931C (de) Gasschutzmaske oder Schutzbrille mit optischen Augenglaesern fuer Fehlsichtige
DE274664C (de)
DE189981C (de)
DE198029C (de)
DE904476C (de) Mehrgliedriges Okular
DE216193C (de)