DE201474C - - Google Patents

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DE201474C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/30Wet gas-meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 201474-KLASSE 42 e. GRUPPE
Flüssigkeitsspiegels.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. November 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schöpfvorrichtung zur Erhaltung eines gleichmäßigen Flüssigkeitsspiegels im Innern der Trommel eines nassen Gasmessers.
Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung in Vorder- und Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
In Fig. ι und 2 ist ein nasser Gasmesser dargestellt, dessen Vorraum α seitlich und vorn ίο von einem Vorratsraum b für das Nachfüllwasser umschlossen ist. Diese beiden mit Wasser gefüllten Räume müssen nun folgenden Bedingungen entsprechen:
1. Die Höhe der Wasserstände in den beiden Räumen α und b muß unabhängig voneinander sein, sie muß in α stets gleich erhalten werden, in b dem Verbrauch des Vorratswassers entsprechend sinken.
2. Muß das durch das Schöpfwerk von b nach α zuviel geförderte Wasser in den Vorratsraum wieder zurücklaufen.
3. Müssen bei Füllung des Gasmessers und des Vorratsraumes Vorkehrungen getroffen sein, daß der Flüssigkeitsstand die durch die Eichung festgesetzte Grenze nicht übersteigt und zuviel eingefülltes Wasser abläuft.
Alle diese Bedingungen erfüllt das den Gegenstand der Erfindung bildende Doppelüberlaufrohr d e. Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, ist das eine Rohr d, das eine Verbindung zwischen den Räumen α und b her-'■ stellt, oben mit einer trichterförmigen Erweiterung versehen, die das zweite Rohr e völlig umschließt. Sobald die Höhe des Flüssigkeitsstandes in α den Rand des Trichters erreicht hat, läuft das weiter zufließende Wasser durch den Trichter ab und füllt den Raum b. Dies dauert so lange, bis auch in b der Flüssigkeitsstand dieselbe Höhe erreicht hat, welche durch den Rand des Trichters im Raum a festgelegt ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Wird der Gasmesser durch die Füllöffnung i mit Wasser gefüllt, so läuft dieses zunächst in den Trommelraum und füllt diesen sowie den Vorraum α bis zu der Höhe des Trichterrandes. Bei weiterer Nachfüllung läuft das Wasser durch den' Trichter und durch das Rohr d in den Vorratsraum b und füllt ihn so weit, bis auch im Vorratsraum das Wasser die durch den Trichterrand bestimmte Höhe erreicht hat. Bei weiterem Nachfüllen tritt das Rohr e in Tätigkeit; das Wasser läuft nun an der Oberkante dieses Rohres, die die gleiche Höhe hat wie der Trichterrand, über, gelangt in den Wassersack f und tritt durch den Heber k bei der Ablaßöffnung g sichtbar aus. Der Gasmesser kann also nicht überfüllt werden, da aller Überschuß an Wasser bei g abläuft. Wird der Gasmesser in Benutzung genommen und senkt sich durch Verdunstung der Wasserspiegel im Innern und im Raum a, so tritt das Schöpfwerk c in Tätigkeit und hebt das Wasser von b nach a.
Das zuviel gehobene Wasser läuft über den Rand des Trichters und durch d in den Vorratsraum b zurück. Das Doppelrohr d e ist zum Zweck der Eichung mittels des Stiftes h
in seiner Höhe verstellbar, so daß der Messer wie der mit dem bekannten einfachen Überlauf rohr bei der Eichung leicht zu justieren ist.

Claims (1)

  1. Patent-AnSPRυ c U :
    Nasser Gasmesser mit Schöpfvorrichtung zur Erhaltung eines gleichmäßigen Flüssigkeitsspiegels, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Füllen des Vorratsraumes (b) dienende Überlauf rohr (d) das zum Wassersack (f) führende Überlaufrohr (e) an seinem oberen Ende trichterförmig umgibt und sich die Ränder der beiden Rohre in gleicher Höhe befinden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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