DE201400C - - Google Patents

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DE201400C
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DE
Germany
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centrifugal
rollers
chucks
molds
pipe
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DENDAT201400D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/02Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds
    • B28B21/10Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds using compacting means
    • B28B21/22Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds using compacting means using rotatable mould or core parts
    • B28B21/30Centrifugal moulding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 201400 KLASSE 80 a. GRUPPE
OTTO & SCHLOSSER in MEISZEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. August 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Schleuderformmaschinen zur Herstellung von Rohren aus Zement, Beton o. dgl. Die röhrenförmige Schleuderform, in welcher das Werkstück durch Niederschlagen der eingetragenen Masse unter der Wirkung der Fliehkraft entsteht, ist, wie die einem anderen Zweck dienende Schleudertrommel einer bekannten älteren Maschine,-zwischen Rollen gelagert. Ein wesentlicher
ίο Unterschied besteht indessen darin, daß gemäß der Erfindung die Schleuderform nicht unmittelbar, sondern ein sie aufnehmendes und mit Hilfe einer selbstzentrierenden Klemmvorrichtung festhaltendes, am besten wohl als Formfutter zu bezeichnendes Rohrstück zwischen den Rollen läuft und den Antrieb vermittelt.
Die Bedeutung dieser Einrichtung ergibt sich ohne weiteres daraus, daß hier zerlegbare oder aufklappbare Schleuderformen verwendet werden müssen, welche nach Vollendung des Schleuderns jedesmal aus der Maschine herauszunehmen sind. Die geteilten Schleuderformen kann man, zumal bei der hier erforderlichen
.25 sehr hohen Umlaufszahi, nicht gut unmittelbar zwischen Rollen laufen lassen; außerdem würde das. Zurichten der Maschine für jeden Arbeitsgang sehr umständlich sein, da man jedesmal beim Herausnehmen der Schleuder form die Rollen zurückstellen und beim erneuten Einbringen wieder zentrisch einstellen müßte. Außerdem müßten auch die Antriebsscheiben auf die Schleuderform aufgebracht und zentriert werden. Alle diese Schwierigkeiten entfallen, und ein schnelles und bequemes Auswechseln der Schleuderformen wird erreicht, wenn Futter mit selbstzentrierenden Klemmvorrichtungen angewendet werden, die dauernd zwischen den Rollen verbleiben können und in die die Schleuderform einfach eingeschoben wird.
Es ist selbstverständlich, daß, wenn Schleuderformen . verschiedenen Durchmessers in derselben Maschine Verwendung finden sollen, nicht nur die Rollen radial verstellt, sondern auch die Futter ausgewechselt werden müssen.
Auf der Zeichnung ist die neue Schleudermaschine dargestellt. Sie besteht, wie aus Fig. ι ersichtlich ist, aus mehreren einzelnen Lagerböcken L, deren Anzahl beliebig ist und welche in entsprechendem Abstand voneinander aufgestellt sind. Jeder dieser Lagerböcke wird aus zwei Seitenwänden α α gebildet, die durch Bolzen b miteinander verbunden sind. In jeder Seitenwand sind im Dreieck und in Schlittenführung durch die Schrauben c radial verstellbar drei Lager d angebracht, in denen Wellen mit den Gleitrollen e gelagert sind. Diese Gleitrollen führen dann das freiliegende Rohrfutter r, welches in der Mitte seiner Längsrichtung den Riemenantrieb erhält.
In diese Rohrfutter wird nun die Form F (Fig. i) eingeführt, und durch selbstzentrierende Spannvorrichtungen g, die nach Art der Drehbankzentrierfutter wirken, festgehalten.
/2. Auflage, ausgegeben am jy. Oktober igoSJ
Das Rohrfutter r eines jeden Lagerbockes überträgt nun durch seine Spannvorrichtung g seine Umdrehung auf die zentriert eingespannte Form. Das Rohrfutter r liegt also fast reibungslos zwischen den drei Gleitrollen e, deren schwache Wellen in ihren kleinen Lagern selbst großen Umdrehungszahlen bei geringer Antriebskraft sicher standhalten Die Form F liegt dabei zwischen je zwei Lagerböcken L
ίο (Fig. i) frei und ist somit leicht in die einzelnen Lager einzuspannen und aus ihnen herauszunehmen.
Ein Nachstellen der Stellschrauben c gestattet die Verwendung derselben Maschine für verschieden weite Rohrfutter r und somit auch für Schleuderformen verschiedenen Durchmessers. Durch das Aneinanderreihen entsprechend vieler Lagerböcke wird die Herstellung beliebig langer Werkstücke ermöglicht.
Fig. 2 stellt einen Lagerbock in Seiten- und Vorderansicht in größerem Maßstabe dar, wobei in der Vorderansicht einige Teile im Querschnitt zu sehen sind.
Die Ausbildung der Klemmvorrichtung, die nicht Gegenstand der Erfindung ist, ist aus den Fig. 3 bis 5 ersichtlich, wobei Fig. 3 ein mittlerer Längsschnitt durch Fig. 2 mit eingelegtem Formrohr F ist, während in Fig. 4 eine Vorderansicht und in Fig. 5 ein senkrechter Längsschnitt der Klemmvorrichtung dargestellt ist.
Auf den beiden Enden des die Form aufnehmenden Rohrfutters r ist je ein Ringkörper s drehbar gelagert. Der Flansch dieses Ringkörpers ist über einen Teil seines Umfanges verzahnt. In die Verzahnung greift eine Schnecke t ein, bei deren Drehung also auch der Ringkörper mitgedreht wird. Nun ist am Ringkörper bei ν ein Hebel u drehbar befestigt, der mit einem zweiten Hebel u' bei χ gelenkig verbunden ist. Der Hebel u' ist bei w an dem Rohrfutter r drehbar befestigt. Solcher Hebelpaare sind drei oder mehr vorhanden ; in der Zeichnung sind noch zwei Hebelpaare punktiert dargestellt. Dreht man nun den Ringkörper s mittels der Schnecke t in Pfeilrichtung nach Fig. 4, so ziehen sich die Doppelhebel u u\ weil das Rohrfutter r an dieser Drehung nicht teilnimmt, nach der Mitte zusammen und klemmen die eingelegte Schleuderform F, welche sie tangierend umfassen, zentrisch fest.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Schleuderformmaschine zur Herstellung von Rohren aus Zement, Beton o. dgl. in zwischen Rollen gelagerten geteilten röhren-, förmigen Schleuderformen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleuderformen nicht unmittelbar, sondern mittels Futter mit selbstzentrierenden Klemmvorrichtungen zwischen den Rollen gelagert sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT201400D Active DE201400C (de)

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