AT36565B - Schleudermaschine zur Herstellung von Rohren aus Zement, Beton o. dgl. - Google Patents

Schleudermaschine zur Herstellung von Rohren aus Zement, Beton o. dgl.

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Otto & Schlosser Fa
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  Schleudermaschine zur Herstellung von Rohren aus Zement, Beton o. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf   Schleudermaschinen   zur Herstellung von Rohren aus Zement, Beton o. dgl. Die   röhrenförmige   Schleuderform, n welcher das Werkstück durch Niederschlagen der eingetragenen Masse unter der Wirkung der Fliehkraft entsteht, ist in Rollensystemen gelagert. Der Erfindung gemäss läuft die Schleuderform nicht unmittelbar in dem Rollensystem, sondern ein die Form aufnehmendes und   mit   Hilfe einer selbstzentrierenden Klemmvorrichtung festhaltendes-am besten wohl als Futter   anzusprechendes-Rohrstück in   dem Rollensvstem vermittelt den Antrieb. 



   Die Bedeutung dieser neuen Anordnung ergibt sich ohne weiteres daraus, dass vorliegend zerlegbare oder aufklappbare Schleuderformen verwendet werden müssen und diese nach Vollendung des Schleuderns jedesmal aus der Maschine herauszunehmen sind. Die geteilten Schleuderformen   kann man-zumal   bei der vorliegend erforderlichen sehr   hohen l'mlaufszahl-nicht   wohl unmittelbar in dem Rollensystem laufen lassen ; ausserdem würde das Zurichten der Maschine für jeden Arbeitsgang sehr umständlich sein. da man jedesmal die Rollen zum Zwecke des Herausnehmens zurückstellen und beim erneuten Einbringen der Schleuderform wieder zentrisch ein- 
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    Alle diese Schwierigkeiten entfallen   und ein   schneties   sowie bequemes Auswechseln der Schleuder-   formen wird   erreicht, wenn die vorbesagten Futter mit selbstzentrierenden Klemmvorrichtungen angewendet werden, die dauernd in den Rollensystemen verbleiben können und in die die   Schleudt'r-   form einfach eingeschoben wird. 



   Es ist selbstverständlich, dass bei Anordnung radial verstellbarer Rollen auch die Futter ausgewechselt werden können, wenn Schleuderformen verschiedenen Durchmessers in derselben Maschine arbeiten sollen. 



   Auf der Zeichnung ist die neue Schleudermaschine dargestellt. Sie besteht wie aus Fig.   I   ersichtlich aus mehreren einzelnen Lagerböcken L, die sich in beliebiger Anzahl und in ent-   sprechendem Abstande   aneinanderreihen. Jeder solcher Lagerbock wird wie Fig. 2 zeigt aus zwei Seitenwänden a a gebildet, die durch Bolzen b miteinander   verbunden   sind. In jeder Seitenwand sind im Dreieck angeordnet und in   Schlittenführung durch   die Schrauben c radial vor 
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 rollen führen dann den freiliegenden Rohrkörper r, welcher etwa in der Mitte den   Riemenantrieb   von der Transmission aus erhält. 



   In diese Rohrkörper wird nun die Form F (Fig. 1) eingeführt und durch   selbstzentriercnde   Spannvorrichtungen g, die nach Art der Drehbankzentrierfutter wirken, festgehalten. 



   Der Rohrkörper r eines jeden Lagerbockes überträgt nun durch seine Spannvorrichtung g seine Umdrehung auf die zentriert eingespannte Form. der Rohrkörper r liegt also frei und fast reibungslos zwischen den drei Gleitrollen e, deren schwache Wellen in ihren kleinen   Lagern.-elbst     grossen   Umdrehungszahlen, bei geringer Antriebskraft sicher standhalten. Die Form F ist dabei 
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   Ein Nachstellen der Stellschrauben c gestattet die Verwendung derselben Maschine für verschieden weite Rohrkörper r und somit auch für Formen verschiedenen Durchmessers. Und das Aneinanderreihen entsprechend vieler Lagerböcke ermöglicht die Herstellung beliebig langer   Werkstücke.   

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   Um das Ein-bzw. Ausbringen der Form zu erleichtern, ist an c.'er Schleudermaschine ein wagrecht liegender Rahmen R angeordnet, der senkrecht verschiebbar und an den Seitenwänden   der Lagerböcke geführt isst. Die senkrechte Verschiebung des Rahmens wird durch zwischen je zwei Lagerböcken angeordnete Winkelhebel h bewirkt. Sämtliche Winkelhebel h sind durch   eine wagrecht liegende Zugstange i verbunden, die an ihrem Vorderende mit Gewinde und einem aufgesetzten Spindelbandrad k versehen ist. Auf diese Weise kann man sämtliche Winkelhebel gleichzeitig steuern und den Rahmen R   gleichmässig   anheben oder senken. Auf dem Rahmen sitzen Traglager 1 mit Rollen m.

   Beim Anheben des Rahmens R legen sich die Rollen gegen die Form F, sodass nach   Lösung   der Klemmbacken g die Form von den Lagern 1 getragen wird und beim Hernusziehen auf den Rollen entlanggleiten kann. 



    PATENT-ANSPRttCHE :   
1. Schleudermaschine zur Herstellung von Rohren aus Zement, Beton o. dgl. in mit Hilfe   von Rollensvstemen gelagerten, röhrenförmigen Schleuderformen,   dadurch gekennzeichnet, dass die geteilten Schleuderformen in den   Rollensystemen nicht unmittelbar,   sondern mittels   Futter mit seibstzentrierenden   Klemmvorrichtungen gelagert sind.

Claims (1)

  1. 2. Schleudermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Maschine ein durch von einer Spindel aus gemeinsam gesteuerte Winkelhebel senkrecht verschiebbarer Rahmen angeordnet ist, dessen mit Rollen versehene Traglager zur Unterstützung der Form beim Ein- und Ausbringen in bezw. aus der Maschine dienen.
AT36565D 1908-01-31 1908-01-31 Schleudermaschine zur Herstellung von Rohren aus Zement, Beton o. dgl. AT36565B (de)

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