DE2011C - Laterne mit Argand'schem Brenner, mit Luftkanälen zur Kühlung des Dochtes und mit Vorrichtung zum Abhalten der Windstöfse von der ohne Glascylinder brennenden Flamme - Google Patents
Laterne mit Argand'schem Brenner, mit Luftkanälen zur Kühlung des Dochtes und mit Vorrichtung zum Abhalten der Windstöfse von der ohne Glascylinder brennenden FlammeInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
- F21L19/00—Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps
- F21L19/006—Special adaptation for protection against draughts
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Claims (1)
1S78.
ALBERT MARCIUS SILBER in LONDON.
Laterne mit Argand'schein Brenner, mit Luftkanälen zur Kühlung des Dochtes und mit Vorrichtung
zum Abhalten der Windstörse von der ohne Glascylinder brennenden Flamme.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1878 ab.
Die vorliegende Neuerung an Laternen und den für dieselben benutzten Brennern bezweckt,
dafs die Laterne umhergetragen und Windstöfsen ausgesetzt werden kann, ohne dafs das
Licht flackert oder ausgelöscht wird; ferner wird eine vollständige Verbrennung und brillantes
Licht, ohne Anwendung eines Glascylinders erzeugt, und endlich kann der Docht des Brenners
viele Stunden lang, ohne ihn zu putzen, gebraucht werden.
Auf beiliegenden Zeichnungen stellt Fig. 1 einen Verticalschnitt nach A B auf Fig. 3, Fig. 2
eine hintere Ansicht -nand Fig. 3 einen horizontalen
Schnitt nach CD in Fig. 1 dar.
Der Oelbehälter A ist mit abgeschrägten Seiten versehen, um so wenig wie möglich den Lichtstrahlen
hinderlich zu sein; er besteht aus polirtem Metall und dient so zugleich als Reflector.
Der unterhalb des Behälters befindliche Raum B bildet, wie später beschrieben wird, einen Luftbehälter.
Das OeI fliefst durch die Kanäle a a in den ringförmigen Raum C, der den cylindrischen
Docht enthält und so weit ist, dafs der Docht weder an der Innen- noch an der Aufsenwand anliegt und folglich nicht durch dieselben
merklich erhitzt wird. Aufserhalb des Dochtbehälters befindet sich ein ringförmiger
Raum D, durch welchen Luft strömt und vermittelst der Kappe E gegen das Aeufsere der
Flamme geleitet wird.
Innerhalb des Dochtbehälters befindet sich ein. ringförmiger Luftkanal und centrales Rohr F,
durch welches die Luft von B aus steigt, um das Innere der Flamme zu speisen. Unterhalb
des Behälters B befindet sich ein leicht zu entfernender Teller b, um das niedertropfende OeI
aufzufangen. Die Seiten der Laternen bestehen, wie die Zeichnungen andeuten, alle aus Glas;
es können jedoch einige davon von Metall sein, wenn die Lampe nicht nach allen Richtungen
hin Licht verbreiten soll.
Die eine Seite G bildet die TMr, durch welche man nach dem Oelbehälter und anderen
Theilen gelangen kann.
Am unteren Ende des Gehäuses ist ein Vorsprung H angebracht, auf welchen der Oelbehälter
und Ring ruht, so dafs ein kleiner Raum zwischen der unteren Fläche des Ringes und
der Fläche des Gehäuses existirt. Die Rückseite der Laterne hat doppelte Wände K und L
und an den Seiten des hierdurch gebildeten Luftraumes befinden sich zwei Röhren MM,
welche ungefähr bis zur Hälfte der Höhe reichen und oben offen sind, während die unteren Oeffnungen
m m mit Drahtgitter versehen sind. Die äufsere Luft steigt durch diese Röhren in den
Raum zwischeniTundZ, in welchem Raum sie sich verbreitet, an Geschwindigkeit verliert und durch
einen Kanal am unteren Theil von L in den Raum B unter den Oelbehälter gelangt. Von
dort steigt sie, wie schon beschrieben, nach der Flamme. Die Laterne ist oben mit einem concaven
Reflector N zugedeckt, an welchem das Metallrohr O befestigt ist. Die Löcher η gestatten
ein Entweichen von heifser Luft aus der Laterne oder au,s dem hinteren Lufträume.
Ueber der Platte N befindet sich ein Raum, in welchem ein Konus P die durch Löcher ρ
eintretende Luft nach oben leitet; diese Löcher sind aufsen durch einen Schirm Q geschützt.
Am oberen Ende dieses Raumes ist ein umgekehrter Konus R befestigt, wodurch ein ringförmiger
Raum r um denselben gebildet wird. Ueber diesem ist ein Deckel angebracht, welcher
so weit von R entfernt ist, dafs der Luft freier Durchgang am Umfang von S gestattet
ist; diese Oeffnung wird durch die hervorragenden Ränder gegen äufsere Luftströmungen geschützt.
Durch die beschriebene Einrichtung der Luftzuströmungskanäle wird die Flamme gegen den
Einflufs von Windstöfsen geschützt und brennt ruhig und ungestört, selbst wenn die Laterne
heftigen Winden ausgesetzt ist.
Patent-Anspruch: Die vorstehend beschriebene und durch Zeichnung dargestellte
Laterne in ihrer Zusammensetzung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DENDAT2011D DE2011C (de) | Laterne mit Argand'schem Brenner, mit Luftkanälen zur Kühlung des Dochtes und mit Vorrichtung zum Abhalten der Windstöfse von der ohne Glascylinder brennenden Flamme |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DENDAT2011D DE2011C (de) | Laterne mit Argand'schem Brenner, mit Luftkanälen zur Kühlung des Dochtes und mit Vorrichtung zum Abhalten der Windstöfse von der ohne Glascylinder brennenden Flamme |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2011C true DE2011C (de) | 1878-02-05 |
Family
ID=281435
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT2011D Expired DE2011C (de) | Laterne mit Argand'schem Brenner, mit Luftkanälen zur Kühlung des Dochtes und mit Vorrichtung zum Abhalten der Windstöfse von der ohne Glascylinder brennenden Flamme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2011C (de) |
-
0
- DE DENDAT2011D patent/DE2011C/de not_active Expired
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