DE201015C - - Google Patents

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DE201015C
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wires
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/005Wire network per se
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H17/00Fencing, e.g. fences, enclosures, corrals
    • E04H17/02Wire fencing, e.g. made of wire mesh
    • E04H17/04Wire fencing, e.g. made of wire mesh characterised by the use of specially adapted wire, e.g. barbed wire, wire mesh, toothed strip or the like; Coupling means therefor
    • E04H17/05Wire mesh or wire fabric

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 201015 KLASSE 37d. GRUPPE
Drahtgitter mit Saumsträngen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1906 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in England vom 20. November 1905 anerkannt.
die Priorität
Bei der Herstellung von Drahtgittern, wie sie beispielsweise für Hühnerställe und sonstige Einfriedigungen benutzt werden, ist es üblich, das Netzwerk mit Saumsträngen zu versehen, die je aus mehreren zusammengedrehten Drähten'bestehen.
Bei der einen der bekannten Ausführungsformen werden die Saumdrähte auf ihrer ganzen Länge in einer und derselben Richtung zusammengedreht. Hierbei zeigt sich
jedoch der Übelstand, daß diese Saumdrähte mehr oder weniger das Bestreben haben, Ein-
. buchtungen und Schleifen zu bilden, so daß nicht unter Spannung stehende Stücke des Gewebes die Neigung haben, sich zu werfen oder sich aufzurollen. Dieses Bestreben war dabei, wie gesagt, durch Schleifenbildung des Säumstranges bedingt.
Bei einer.anderen Ausführungsform sollte
dieser Übelstand dadurch vermieden werden, daß man die Maschen des Gitters Und entsprechend auch den Saumstrang für jede Verbindungsstelle zu beiden Seiten einer Masche entgegengesetzt zueinander verdrehte.
Bei dieser Anordnung werden aber während einer seitlichen Beanspruchung des Gitters die Maschen an der Stelle, wo die eine Verdrehung in die andere übergeht, leicht auseinandergezogen .
Zur Vermeidung dieser Übelstände werden nach der vorliegenden Erfindung die in bekannter Weise abwechselnd in entgegengesetzter Richtung verdrehten Drähte des Saumstranges an den aufeinanderfolgenden, in gleicher Richtung gedrehten Stellen von den Drähten des Gitters umwunden, dessen Maschen selbst immer in derselben Richtung verdreht werden. Die in entgegengesetzter Richtung verdrehten Drähte des Saumes werden dadurch von dem Gitter selbst an dem Aufdrehen verhindert.
Auf der Zeichnung ist ein Teil eines solchen Gitters dargestellt.
Das eigentliche Gitter besteht aus einfachen Drähten, die in üblicher Weise zusammengedreht sind, indem jeder Draht zuerst in der einen Richtung mit dem benachbarten Draht an der einen Maschenseite verdreht und dann, in entgegengesetzter Richtung zurückgebracht, mit dem benachbarten Draht an der anderen Maschenseite verdreht wird, wobei die aufeinanderfolgenden Verdrehungen entgegengesetzt geneigt sind, so daß beispielsweise die Verdrehungen bei T entgegengesetzt sind zu denen bei T1.
Der Saumstrang besteht bei der dargestellten Ausführungsform aus drei Drähten 10, die in bekannter Weise zunächst beispielsweise bei 11 mit rechtsgängiger Steigung und dann bei 12 entgegengesetzt, d. i. mit linksgängiger Steigung, verdreht sind.
Das Gitter wird um den Saumstrang in Zwischenräumen so verdreht, daß die aufeinanderfolgenden verdrehten Teile des Stranges
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sich gegenseitig nicht wieder aufdrehen können. Dieses Binden des Saumstranges durch das eigentliche Gitter erfolgt in der Weise, daß die aufeinanderfolgenden, in gleicher Richtung gewundenen Teile 12 des Saumstranges von den Drähten des Gitters in gleicher Drehrichtung umwunden werden. Selbstverständlich könnte der Strang aus mehr als drei Einzeldrähten bestehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Drahtgitter mit Sautnsträngen, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise abwechselnd in entgegengesetzter Richtung verdrehten Drähte des Saumstranges an den aufeinanderfolgenden, in gleicher Richtung gedrehten Stellen (12) von den Drähten des Gitters umwunden und dadurch an einem Aufdrehen verhindert sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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