DE200993C - - Google Patents

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200993 -' KLASSE 21 d, GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. !Bai 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen Anker für
. Kommutatormaschinen, bei welchem die Wärme in vorteilhafter Weise weggeführt wird und der Aufbau und Abbau der Ankerwicklung sich in einfachster Weise vollzieht.
Die Anker von Einphasenkommutatormaschinen pflegen Verbindungen hohen Widerstandes zwischen den Wicklungen und den Stromwenderstegen zu besitzen, und zwar ίο sind solche Verbindungen oft in den Nuten der Ankerwicklung untergebracht.
Es sind auch Fälle bekannt geworden, wo die Verbindungen außerhalb der Nuten gelegen sind. Bei dieser Anordnung der Wider-Standsleiter aber wird der Luftspalt zwischen Ankerkern und Polflächen notwendigerweise vergrößert.
Der vorliegenden Erfindung zufolge werden die Nuten am oberen Ende vergrößert, um die Widerstandsdrähte im Ankerkern selbst unterzubringen, und es wird dadurch, daß Ankerspulen und Widerstandsleiter nebeneinandergelegt werden, erreicht, daß die Ankerspulen in der Nähe des Umfanges verbleiben, während für die Widerstandsleiter ein fester Halt gegeben und. für sie die Möglichkeit einer günstigen Ventilation gewonnen wird. In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 ein Schema der Wicklung, Fig. 2 einen teilweisen Längsschnitt durch den Anker und Fig. 3 einen Querschnitt nach III-III von Fig. 2.
Die Ankerwicklung (vgl. Fig. 1) ist mit den Stromwenderstegen 2 durch die Widerstände 3 verbunden. Diese bestehen aus Material verhältnismäßig hohen Widerstandes,
z. B. Neusilber, und sind von den Spulen 1 isoliert, liegen ihnen aber an, während ihre Enden mit ihnen verbunden sind.
Die Ankerwicklung wird auf einen magnetisierbaren Kern 4 mit Schlitzen aufgebracht. Die tieferen Teile der Schlitze sind infolge Verbreiterung der Zähne enger.' An ihren Enden entsteht ein teilweise geschlossener Schlitz. Die Ankerspulen sind so angeordnet, daß die Seiten, an welche die Widerstandsleiter anliegen, in den äußeren weiteren Teilen der Schlitze und die entgegengesetzten Seiten in den engeren tieferen liegen, wie dies Fig. 3 erkennen läßt. Die Spulen sind in getrennt isolierten Gruppen angeordnet, deren Seiten nicht breiter sind als die Schlitzöffnungen, durch welche sie eingeführt werden müssen, und die Widerstandsleiter 3 sind in den Gruppen eingeschlossen, die in den oberen breiteren Teil des Schlitzes zu liegen kommen. Passende Keile 5 endlich dienen zum Verschluß und zur Festlegung der Spulen.
Sind ein Anker und seine Wicklung derart angeordnet, so kann die Wärme der Widerstandsleiter leicht fortgeführt werden, da diese Leiter in der Nähe des Umfanges liegen, während gleichzeitig die Kernschlitze solche Form haben, daß die Kraftlinien dicht an der Wurzel und auf der übrigen Länge annähernd gleich sind. Da die eine Hälfte der Ankerwicklung und die Widerstandsleiter dem Umfang des Ankers nahe liegen, so vollzieht sich die Wärmeentwicklung hauptsächlich in der Nähe dieses Umfanges, an dem die Kühlung am größten ist. Da die Widerstandsleiter

Claims (3)

und Ankerleiter einander anliegen, so tragen die Widerstandsleiter zur Wärmefortführung bei und können die Widerstandsleiter nicht erheblich mehr als die der Ankerwicklung erhitzt werden. Die Isolation zwischen den Widerstandslejtern und der Ankerwicklung braucht, wenn die Widerstandsleiter den Seiten der Spulen, mit deren Enden sie verbunden sind, anliegen, nicht erheblich hoch sein, da die einzige Spannungsdifferenz, welche zwischen Widerstandsleiter und Ankerleiter besteht, diejenige ist, die vom Spannungsabfall über die Widerstände der Ankerspulen und Widerstandsleiter herrührt. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, daß die Widerstandsleiter beständig mit den Enden der Ankerspulen fest verbunden sind und in Gruppen zusammengefaßt werden können, wodurch eine große Vereinfachung und Sicherheit der Konstruktion entsteht. Paten τ-Ansprüche:
1. Anker für elektrische Maschinen mit Nuten zur Aufnahme von Anker- und Widerstandsleitern, dadurch gekennzeichnet, daß in dem äußeren breiteren Teil der Nuten sowohl Ankerleiter als auch Widerstandsleiter untergebracht sind, während in dem inneren engeren Teil der Nuten nur Ankerleiter liegen, zum Zwecke, die Widerstandsleiter sicher zu betten und gleichzeitig eine wirksame Kühlung derselben zu ermöglichen.
2. Anker nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandsleiter den Ankerspulen,' mit denen sie verbunden sind, anliegen.
3. Ankernach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandsleiter mit den Ankerleitern, mit welchen sie verbunden sind, in den Nuten abwechseln.
Hierzu r Blatt Zeichnungen.
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