DE200971C - - Google Patents

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DE200971C
DE200971C DENDAT200971D DE200971DA DE200971C DE 200971 C DE200971 C DE 200971C DE NDAT200971 D DENDAT200971 D DE NDAT200971D DE 200971D A DE200971D A DE 200971DA DE 200971 C DE200971 C DE 200971C
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DENDAT200971D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/02Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
    • B03B5/10Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on jigs
    • B03B5/12Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on jigs using pulses generated mechanically in fluid
    • B03B5/18Moving-sieve jigs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

(owiaeniat be-τ. §cvwvw\,\/iv\\a
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 200971 -KLASSE 1 a. GRUPPE
in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1907 ab.
Zur Aufbereitung von Stoffen verschiedenen spezifischen Gewichtes, welche miteinander ein Gemenge bilden, wie beispielsweise die im wesentlichen aus Schlacken und Koks bestehenden Verbrennungsrückstände von Feuerungsanlagen, bringt man das Gemenge in eine Scheideflüssigkeit mittleren spezifischen Gewichtes und trennt dadurch dessen verschieden schwere Bestandteile voneinander.
ίο Die trennende Wirkung der Scheideflüssigkeit sucht man dadurch zu unterstützen, daß das Trennungsgut mit derselben in möglichst innige Berührung gebracht wird, damit die leichteren Teile freigelegt werden und in der Flüssigkeit emporsteigen können.
Die Einbringung des Trennungsgutes in die Scheideflüssigkeit erfolgt bei der Aufbereitung größerer Massen vorteilhaft in bekannter Weise mittels eines drehbaren Scheibenrades, welches mit einem Siebboden versehen und so zum Flüssigkeitsspiegel geneigt gelagert ist, daß es sich an der Aufwurfstelle für das Trennungsgut über letzteren erhebt. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird mittels eines stoßweise bewegten Kolbens die Scheideflüssigkeit von unten durch den Siebboden gedrückt und dadurch das auf letzterem liegende Trennungsgut mit der Flüssigkeit in innige Berührung gebracht.
Außerdem dienen besondere, über der Siebfläche angeordnete Verteilungsorgane dazu, das Trennungsgut locker zu halten. Diese besonderen, bei den bekannten Vorrichtungen zur Erzielung einer guten Wirkungsweise erforderlichen Mittel werden bei der Vorrichtung nach der Erfindung in Fortfall gebracht, indem das mit dem Siebboden versehene Scheibenrad in oben offene, kreisausschnittförmige Kammern geteilt und so schräg zum Flüssigkeitsspiegel angeordnet ist, daß das Trennungsgut bei der Drehung des Rades infolge seiner eigenen Schwere innerhalb der einzelnen Kammern in kollernde Bewegung gerät und dadurch mit der Scheideflüssigkeit in innige Berührung kommt. Hierdurch werden die leichteren Teile freigelegt und können von den auf dem Siebboden liegengebliebenen Bestandteilen an der Oberfläche der Flüssigkeit abgeschieden werden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι einen Längsschnitt der Vorrichtung, Fig. 2 die Draufsicht des Wasserbehälters, Fig. 3 einen Querschnitt und Fig. 4 die Draufsicht der Vorrichtung.
Die Vorrichtung besteht aus einem Scheibenrade ι mit nach außen kegelförmig abfallendem Boden, welches in einem Wasserbehälter 2 mit seiner Nabe 3 auf einer schräggestellten Achse 4 drehbar gelagert ist. Der Boden des Rades 1 wird durch radiale Rippen 5, die gleichzeitig zu seiner Versteifung dienen, in einzelne Kammern 6 geteilt, deren Böden durch auswechselbare Siebbleche 7 gebildet werden. Der Boden 8 des Wasserbehälters 2 ist der Schrägstellung der Achse 4 entspre-
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chend schräg angeordnet. Infolge der Schrägstellung der Achse 4 befindet sich die Hälfte der Kammern 6 im Wasser, während die andere Hälfte ganz oder teilweise aus dem Wasser herausgehoben ist. Bei ihrer Drehung nach unten werden die nach dem Umfange zu offenen Kammern 6 durch die Wandung des Behälters abgedeckt, so daß der Inhalt nicht aus den Kammern herausrutschen kann.
Seitlich am Wasserbehälter 2 ist gegenüber der tiefsten Stelle des Scheibenrades 1 ein Sumpf 9 angebracht, in dessen unteren Teil der schräge Boden 8 des Behälters hineinragt.
Die Handhabung und Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Die aus dem Wasser herausgehobenen Kammern 6 werden teilweise mit den zu verarbeitenden Rückständen angefüllt. Zwecks weiterer Füllung der Kammern 6 des Scheibenrades 1 wird dieses in drehende Bewegung gesetzt und so eine Kammer nach der anderen mit Schlacken gefüllt. Bei der weiteren Drehung taucht die erste Kammer 6 zunächst in das W'asser unter und ihre Bodenfläche neigt sich hierbei in der Umdrehungsrichtung. Infolgedessen wird der.Inhalt dieser Kammer nach der sich senkenden Seite des Bodens rutschen bzw. nach dieser Richtung in kollernde Bewegung kommen. Da gleichzeitig mit diesem Vorgange das Wasser von unten durch die Löcher des Siebbodens 7 in die Kammer 6 eintritt, so wird eine teilweise Trennung des Koks von den Schlacken schon jetzt erfolgen. Da bei der weiteren Drehung des Rades 1 der Boden 7 der Kammer 6 in der tiefsten Stellung eine starke Neigung in radialer Richtung erhält, so wird sich hierbei das Material wiederum dieser Schräglage des Bodens entsprechend bewegen. Auch bei dieser Bewegung dringt Wasser von unten durch den Siebboden 7 in die Kammer und unterstützt die Trennung der zu scheidenden Stoffe. Bei der weiteren Drehung bewegt sich das Material in der nunmehr aufsteigenden Kammer 6 von neuem der eintretenden Schrägstellung des Bodens 7 entsprechend, so daß das von unten in die Kammer eindringende Wasser wiederum seine trennende Wirkung auf die Schlacken und Koksteile ausüben kann. Die Folge hiervon ist, daß beim Austritt der Kammer 6 aus dem Wasser nach vollendeter Umdrehung des Rades 1 die Schlacken unten, der größte Teil des Koks dagegen oben aufliegt. Es kann nun durch den bedienenden Arbeiter der oben liegende Koks bequem ausgelesen werden. Die feine Asche, welche den Herdrückständen beigemischt ist, sammelt sich am Boden des Wasserbehälters 2 und rutscht in den Sumpf 9, welcher nach Bedarf entleert werden kann.
Die Neigung der Achse 4 und des Bodens 8 richtet sich nach der Beschaffenheit der voneinander zu trennenden Stoffe.
Die Zuführung der frischen Herdrückstände und die Abführung der getrennten Rückstände kann durch bekannte Fördereinrichtungen in Verbindung mit der vorstehend beschriebenen Vorrichtung bewirkt werden.
Natürlich kann der Behälter 2 statt mit Wasser auch mit einer anderen Scheideflüssigkeit gefüllt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Trennen von Schlacken und Koks ο. dgl. mittels eines in einem Behälter geneigt zum Flüssigkeitsspiegel gelagerten Scheibenrades mit Siebboden, gekennzeichnet durch ein in oben offene, kreisausschnittförmige Kammern (6) unterteiltes Scheibenrad (1), weldies so stark geneigt angeordnet ist, daß das Trennungsgut bei der Drehung des Rades infolge seiner eigenen Schwere innerhalb der einzelnen Kammern in kollernde Bewegung gerät.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,' daß die nach dem Umfang zu offenen Kammern (6) bei ihrer Drehung nach unten durch die Wandung des Flüssigkeitsbehälters (2) in der Weise abgeschlossen sind, daß das zu verarbeitende Gut nicht aus den Kammern herausrutschen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT200971D Active DE200971C (de)

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DE (1) DE200971C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014042B (de) * 1954-12-06 1957-08-22 Bodo Herfeldt Verfahren zur Aufbereitung von Tuffasche

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014042B (de) * 1954-12-06 1957-08-22 Bodo Herfeldt Verfahren zur Aufbereitung von Tuffasche

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