DE2009175A1 - Isolierlasche - Google Patents
IsolierlascheInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B11/00—Rail joints
- E01B11/54—Electrically-insulating rail joints
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Description
Elektro -Thermit G.M.BiH., Essen
Isolier las.che
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Isolierlasche zur Herstellung
isolierender Schienenverbindungen.
Es sind Isolierlaschen bekannt, die z.B. aus Holz, Hai*tgewebe
öder aus mehreren mit Stahlblechen verklebten, kunstharzgetränkten Lamellen aus beispielsweise Papier oder aus in isolierenden
Werkstoffen, wie z.B. Gummi, eingebetteten'bzw. überzo·*
genen Stahlkörpern bestehen. Ferner wurden Laschenkörper aus Stahl .
mit einer elastischen Abdeckung, z.B. Gummi, vorgeschlagen, wobei mit der Gummischicht schiehenseitig zwei in Laschenmitte voneinander getrennte
Stahlbleche festhaftend verbunden sind, so daß nach dem Einbau nicht die Isolierschicht, sondern nur die Stahrblechabdeckung der
Lasehe mit den Schienen in Berührung kommt. Zwischen der Schiene und
den Stahlkörpern eventuell verbleibende Resträume können bei dieser
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·" 2 —
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Laschenausführung gemäß einem v/eiteren Vorschlag mit einer druckfesten,
erhärteten, von der Schiene und der Isolierlasche auch nach dem Erhärten lösbaren Kunststoffmasse ausgefüllt werden.
Zur Herstellung isolierender Schienenverbindungen werden die Iso- ■ ■
lierlaschen mit quer durch Laschen und Schienen isoliert angeordneten Schrauben zu beiden Seiten des Schienensteges in die Laschenkammerräume
gepreßt. Bei sogenannten lochlosen Schienenstößen werden Keilklemmplatten verwendet, die quer zur Schienenlängsrichtung auf
die Laschenkörper wirken.
Weiterhin sind isolierende Schienenverbindungen bekannt, .bei denen
stählerne Laschen unter Zwischenschaltung von Isoliermitteln mit der Schiene verklebt und anschließend vorzugsweise mit hochfesten Schrauben
verschraubt werden. Als isolierende Mittel v/erden hierfür z.B. Kunstharze verwendet, die gegebenenfalls pulverförmige Füllstoffe und/oder
Gewebe, wie z.B. Glasfasern, enthalten. Außerdem wurde vorgeschlagen, die Verklebung von Isolierkörpern mit kalthärtenden, flüssigen Zweikomponentenklebern
mit gegebenenfalls in dem Kleber eingebetteten Glasfasergewebe
auszuführen, sowie starre Isolierkörper aus einer druckbeständigen, isolierenden Mittelschicht mit einem beidseitig darauf
aufgetragenen, heißhärtenden Metallkleber zu verwenden. Eine bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß die starren Isolierkörper mit einem
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heißhärtenden Metallkleber in Form eines Films beschichtet sind,
wobei sich der Film aus einem mit dem heißhärtenden Klebemittel beschichteten Gewebe oder Vlies zusammensetzt. Der Isolierkörper
besteht dabei vorzugsweise aus einem Schichtpreßstoff, der gute
Isoliereigenschaften aufweist und druekbeständig ist, wie z.B.
- · Phenol- bzw. Epoxyd-Harz-Laminat. ·
Diese bekannten Ausführungen von Isolierlaschen v/eisen sowohl grundsätzliche,
als auch ausführungstechnische Nachteile auf. Laschen aus Holz oder dergleichen brechen sehr leicht und können auch nicht durch
hochfeste Schrauben angezogen werden. Bei den Isolierlaschen, die in isolierenden Werkstoffen eingebettet bzw. mit diesen überzogen sind,
ist die elastische Isolierschicht einem starken Verschleiß unterworfen
und gewährleisten nicht die angestrebte starre Ausführung des Stoßes. Isolierläschen mit festhaftender,elastischer Schicht und Stahlblechbedeckung
haben zwar gegenüber den anderen genannten Ausführungen gewisse Vorteile aber auch den Nachteil, daß durch die elastische
Zwischenschicht Bewegungen zwischen Stahlblechbedeckung und Lasche ,
hervorgerufen z.B. durch Temperaturänderungen der Schienen, möglich
sind, was nachteilige Folgen ergibt. . '
Die sogenannten geklebten und vorzugsweise mit hochfesten "Schrauben
verschraubten Isolierstoff- erfüllen im allgemeinen in der Praxis die
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BAD ORlOJNAU
an sie gestellten Anforderungen, haben jedoch gegenüber den nur verschraubten den großen Nachteil, daß sie im Bedarfsfall nicht
einfach und schnell lösbar sind.
Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, eine Isolierlasche zu schaffen, die die Herstellung einer isolierenden Schienenverbindung
ermöglicht, bei welcher die genannten Nachteile vermieden und die gewünschten Eigenschaften, wie lange Haltbarkeit, unverrückbare Festlegung
der Schienenenden und leichte Lösbarkeit im Bedarfsfall verwirklicht sind.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch eine aus einer Stahllasche, Isolierschicht und Stahlblechbedeckungen bestehenden Isolierlasche,
gekennzeichnet durch eine zwischen Stahllasche und Stahlblechabdeckung angeordnete und mit diesen verklebte starre Isolierschicht,
Die starre Isolierschicht kann erfindungsgemUß aus einem isolierenden
Kleber, wie z.B. aus Kunstharz, bestehen und pulverförmige Füllstoffe
oder Gewebe, wie z.B. Glasfasergewebe, enthalten. Bei einer bevor-Ausführungsform
wird erfindungsgemäß als Isolierschicht ein starrer Isolierkörper, der beidseitig mit einem heißhärtenden Metallklcber be
schichtet ist, wobei sich der Metallkleber vorzugsweise aus einem mit dem Klebemittel beschichteten Gewebe oder Vlies zusammensetzt, voiwcn
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·· 5 —
Die Erfindung soll anhand einer Zeichnung näher erläutert werden
und es zeigt . -
Figur 1 eine Rückansicht der Isolierlasche, . Figur 2 einen Schnitt durch die Lasche gemäß
der Linie A-B der Figur 1 g
und .
Figur 3 einen Schnitt durch einen Isolierstoß
mit den verschraubten Isolierlaschen.
Gemäß den Figuren 1 bis 3 besteht die erfindungsgemäße Isolierlasche
aus dem stählernen Laschenkörper (I)1- der starren Isolierschicht (2)
und der aus zwei Teilen bestehenden Stahlblechbedeckung (3), wobei
die Bleche die Isolierschicht so bedecken, daß in der Laschenmitte entsprechend den gestrichelten Linien der Figur 1 ein Spalt frei bleibt,
der in seiner Breite in etwa dem Abstand der Stirnflächen der zu verbindenden
Schienenenden entspricht. Die Stahlkörper (1) und (3) sind
dabei durch starre isolierende Schichten (2). miteinander verklebt. Für
die isolierte Anordnung der Laschenschrauben (4) sind in die Bohrungen
der Isolierlaschen Isolierkörper (5) eingeklebt bzw. eingeschlagen. :
Die Herstellung einer isolierenden Schienenverbindung mit Hilfe der
erfindungsgemäßen Isolierlasche erfolgt in der Weise, daß zwischen
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die Schienenstirnflächen ein isolierendes Profilstück eingesetzt
oder auch eingeklebt und in die Stegbohrurigen der Schiene (6) Isolierkörper (7) eingeführt, die Isolierlaschen in den Laschenkammerraum
eingesetzt und anschließend die Isolierlaschen durch vorzugsweise hochfeste Schrauben (4) in den Laschenkammerraura gepreßt
werden. Entsprechend der Gestaltung der Isolierlaschen stützen sich diese beim Anziehen der Schrauben entweder gegen den Schienenkopf
und den Schienenfuß ab, so daß Resträume (8) zwischen dem Schienensteg der Schiene (6) und den Isolierlaschen verbleiben.
Verbleibende Resträume können gemäß einem bekannten Vorschlag mit druckfesten, nicht klebenden Kunstharzmassen ausgefüllt werden,
was eine schnelle und einfache Lösbarkeit ergibt. Aiich können die
Isolierlaschen so ausgebildet werden, daß sie mit ihren gesamten schienenseitigen Flächen an der Schiene anliegen, so daß der Druck
von den Schrauben gleichmäßig auf alle Teile der Laschenkörper übertragen wird.
Die erfindungsgemäßen Isolierlaschen ermöglichen damit eine kurzzeitige
Herstellung isolierender Schienenverbindungen im Gleis, bei gleichzeitiger Gewährleistung unverrückbar festliegender Schienenenden,
'langer Haltbarkeit und falls erwünscht auch eine leichte Lösbarkeit
Alle an eine solche Verbindung zu stellenden Forderungen sind also voll erfüllbar.
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Claims (4)
1., Isolierlasche zur Herstellung isolierender Schienenver-
s. Ζ' bindungen aus einer Stahllasche, Isolierschicht und Stahl-
blech-abdeckungen, gekennzeichnet durch eine zwischen Stahllasche und Stahlblechabdeckungen angeordnete starre Isolierschicht.
2. Isolierlasche gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stahllasche und zwei Stahlblechabdeckungen isolierend
starr verklebt sind. :
3. Isolierlasche gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
. daß die Stahllasche und zwei Stahlblechabdeckungen durch einen
kalthärtenden, flüssigen Zweikomponentenkleber mit gegebenenfalls in dem Kleber eingebetteten Glasfasergewebe oder durch
einen heißhärtenden Metallkleber verbunden sind, wobei der heißhärtende Metallkleber vorzugsweise aus einem Film besteht, der
sich aus einem mit dem Klebemittel beschichteten Gewebe oder Vlies
zusammensetzt, "'."".
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4. Isolierlasche gemäß Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
- daß die Stahllasche und zwei Stahlblechabdeckungen unter Zwischenschaltung eines starren Isolierkörpers miteinander
verklebt sind.
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Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702009175 DE2009175C3 (de) | 1970-02-27 | Isolierlasche | |
| CH171971A CH514735A (de) | 1970-02-27 | 1971-02-05 | Isolierlasche |
| AT123871A AT310789B (de) | 1970-02-27 | 1971-02-12 | Isolierlasche zum Herstellen isolierender Schienenverbindungen |
| FR7105898A FR2078886A5 (de) | 1970-02-27 | 1971-02-22 | |
| BE763555A BE763555A (fr) | 1970-02-27 | 1971-02-26 | Eclisse isolante |
| NL7102578A NL163278C (nl) | 1970-02-27 | 1971-02-26 | Geisoleerde lasplaat voor het verkrijgen van een elektrisch geisoleerde verbinding tussen spoorstaven. |
| JP46010322A JPS527205B1 (de) | 1970-02-27 | 1971-02-27 | |
| GB2546571A GB1335593A (en) | 1970-02-27 | 1971-04-19 | Insulating fishplate |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702009175 DE2009175C3 (de) | 1970-02-27 | Isolierlasche |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2009175A1 true DE2009175A1 (de) | 1971-09-16 |
| DE2009175B2 DE2009175B2 (de) | 1975-12-18 |
| DE2009175C3 DE2009175C3 (de) | 1976-07-22 |
Family
ID=
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3329273A1 (de) * | 1983-07-11 | 1985-01-24 | Lentia GmbH Chem. u. pharm. Erzeugnisse - Industriebedarf, 8000 München | Elektrisch isolierende schienenverbindung |
| US5503331A (en) * | 1994-05-20 | 1996-04-02 | Portec-Rmp Division | Insulated rail joint incorporating spacer-impregnated adhesive and method for bonding insulated rail joints |
| DE202009005846U1 (de) | 2009-04-21 | 2009-06-18 | Elektro-Thermit Gmbh & Co. Kg | Isolierlasche für einen Isolierstoß |
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| DE3329273A1 (de) * | 1983-07-11 | 1985-01-24 | Lentia GmbH Chem. u. pharm. Erzeugnisse - Industriebedarf, 8000 München | Elektrisch isolierende schienenverbindung |
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| EP2243880A2 (de) | 2009-04-21 | 2010-10-27 | Elektro-Thermit GmbH & Co. KG | Isolierlasche für einen Isolierstoß |
| EP2243880A3 (de) * | 2009-04-21 | 2013-03-13 | Elektro-Thermit GmbH & Co. KG | Isolierlasche für einen Isolierstoß |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2078886A5 (de) | 1971-11-05 |
| CH514735A (de) | 1971-10-31 |
| NL7102578A (de) | 1971-08-31 |
| JPS527205B1 (de) | 1977-03-01 |
| NL163278C (nl) | 1980-08-15 |
| BE763555A (fr) | 1971-07-16 |
| GB1335593A (en) | 1973-10-31 |
| DE2009175B2 (de) | 1975-12-18 |
| NL163278B (nl) | 1980-03-17 |
| AT310789B (de) | 1973-10-10 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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