DE200893C - - Google Patents

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DE200893C
DE200893C DENDAT200893D DE200893DA DE200893C DE 200893 C DE200893 C DE 200893C DE NDAT200893 D DENDAT200893 D DE NDAT200893D DE 200893D A DE200893D A DE 200893DA DE 200893 C DE200893 C DE 200893C
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water
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42CMANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C1/00Manufacturing hats
    • A42C1/04Blocking; Pressing; Steaming; Stretching

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
  • Corsets Or Brassieres (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Hutpresse.
Die im Hauptpatent beschriebene Hutpresse mit zwei gegeneinander verschiebbaren Preßformhälften gibt, obgleich sie im allgemeinen befriedigende Ergebnisse liefert, bei einem aus zu weichem Stoff bestehenden Hut eine etwas zerdrückte Kronenkante, da das Zusammenpressen oder das Stauchen der Fasern des Hutstumpens manchmal mit Überdruck geschieht.
Dies rührt davon her, daß der durch Ausdehnung der elastischen Scheidewand unter Wasserdruck erzielte Anfangsdruck der Krone des Hutstumpens zuerst eine runde Kante eindrückt, während nachher eine größere Stauchung nötig ist, um diese Kante scharf hervorzubringen. Durch diese größere Stauchung erhält das Wasser in der Presse einen größeren Druck, und da die Presse für gewöhnlich nur wenig elastisch ist und das Wasser sich gar nicht zusammenpressen läßt, so kann es leicht vorkommen, daß der Druck zu hoch steigt.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist beim Gegenstand des Zusatzpatents die Anordnung derart getroffen, daß dem Wasser die Möglichkeit gegeben ist, sich elastisch zu verhalten, was dadurch erreicht wird, daß der infolge Verschiebens des Bodens f erzielte Preßdruck für das Stauchen des mittels Druckwassers ausgepreßten Hutkörpers c durch eine mit dem Druckwasserraum in Verbindung stehende Luftkammer r bzw. r1 ausgeglichen wird.
Diese Verbindung kann auf zweierlei Art geschehen, und zeigt auch die Zeichnung zwei Ausführungen derselben.
Im Innern der Haube h der Presse ist eine kleine Kammer r vorgesehen, oder es ist nach der zweiten Ausführungsform ein Behälter r1, der durch ein Rohr t mit der Haube h in Verbindung steht, so gestellt, daß das Druckwasser hineinfließen kann. Beide Behälter (ein einziger genügt) enthalten Luft, die, wenn nötig, durch Herausschrauben der Pfropfen u und M1 wieder hineingebracht werden kann.
In diese Behälter dringt das Druckwasser durch die Öffnungen 0 und o1 ein, indem es die Luft zusammenpreßt, und wenn dann der Boden f der Form d auf den Hut c leicht aufgedrückt wird, so ist es die Luft in dem Behälter r oder r1, die sich nach Verlangen zusammenpreßt. Somit wird der Druck wohl etwas steigen, aber nicht in einer schadhaften Weise.
Die Steigerung des Druckes wird um so kleiner bleiben, als der Anfangsdruck selbst kleiner war, und eine Beschädigung der Ware ist also praktisch ganz ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Hutpresse nach Patent 178881, dadurch gekennzeichnet, daß der infolge Verschiebens des Bodens (f) erzielte Preßdruck für das Stauchen des mittels Druckwassers ausgepreßten Hutkörpers (c) durch eine mit dem Druckwasserraum in Verbindung stehende Luftkammer (r bzw. rl) ausgeglichen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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