DE2007409B2 - Verfahren zum schaerfen von saegezaehnen von laengssaegeblaettern und laengssaegeblattaufnahmeeinrichtung an einer saegeblattschleifmaschine zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents
Verfahren zum schaerfen von saegezaehnen von laengssaegeblaettern und laengssaegeblattaufnahmeeinrichtung an einer saegeblattschleifmaschine zur durchfuehrung des verfahrensInfo
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- B23D63/12—Sharpening the cutting edges of saw teeth by grinding
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Schärfen von Sägezähnen von Längssägeblättern, bei
dem das mit seiner Längsachse quer zur Schleifscheibenebene liegende Längssägeblatt für den
Schärfvorgang in parallel zur Schleifscheibenebene gehender Richtung an die dem Profil der Zähne
angepaßte Profilschleifscheibe zugestellt und nach dem Schärfen von Zahnbrust und Zahnrücken benachbarter,
eine Zahnlücke bildender Zähne in zur Schleifscheibe radialer Richtung von dieser zurückbewegt und dann
das Längssägeblatt in Längsrichtung um eine Zahnteilung schrittweise vorgeschoben wird, und auf eine
Längssägeblattaufnahmeeinrichtung an einer Sägeblattschleifmaschine zur Durchführung dieses Verfahrens.
Es sind Verfahren zum Schärfen von Sägezähnen vom Längssägeblatt und Kreissägeblättern bekannt, bei
denen die Sägeblätter, deren Zähne zu schärfen sind, ir Richtung zur Schleifscheibe zugestellt und außerdem je
um eine Teilung relativ zur Schleifscheibe in Richtung von einer Zahnfläche zu der des Nachbarzahns
schrittweise zugestellt wird.
Derartige bekannte Maschinen zur Durchführung des erwähnten Verfahrens weisen ein Bett auf, auf dem ein
Schärfkopf mit der Schleifscheibe und der Einrichtung zum Zustellen des Sägeblattes in Richtung zui
Schleifscheibe um je eine Zahnteilung relativ zur Schleifscheibe angeordnet sind Diese Maschinen
weisen eine elastische Spannvorrichtung zum Festhalten der Säge während des Schärfvorgauges auf. Diese
Vorrichtung befindet sich in derjenigen Zone, in der das Sägeblatt geschärft wird, wobei das Sägeblatt auf seinen
Seitenflächen festgehalten wird und ein Halter vorgesehen ist, dessen Anpreßkraft durch kräftige Blattfedern
erzeugt wird. Die Sägeblattrückseite ruht hierbei auf
starren, in Form von Rollen gestalteten Führungen.
Bei diesen bekannten Vorrichtungen erfolgt eine schrittv/eise Vorgabe des Sägeblattes um genau eine
Zahnteilung.
Bei diesen bekannten Vorrichtungen werden die Sägezähne, wenn das Sägeblatt in der erwähnten Weise
gehalten wird, mit geringer Geschwindigkeit (bis zu 100 Zähnen je Minute) geschärft, da es bei einer starren
Einspannung des Sägeblattes nicht möglich ist, die Wärmeabfuhr vom Sägeblatt und von der Schleifscheibe
sicherzustellen, was zur Folge hat, daß die bearbeitete Oberfläche des Sägeblattes überhitzt und
die Schleifscheibe übermäßig stark abgenutzt wird. Das ist e«ner der Gründe, die es nicht ermöglichen, die
Geschwindigkeit des Schärfens wesentlich zu erhöhen, d. h. die Leistung der Vorrichtung zu steigera Es ist auch
eine selbsttätige Vorrichtung zum Schärfen von Sägeblättern bekannt (siehe US-PS 29 77 822), bei der
das Sägeblatt an seiner gezahnten Sägeblattkante mittels einer abgefederten Rolle an einen starren
Anschlagteil angedrückt wird und wobei das Sägeblatt von oben her durch eine abgefederte Backe an eine
Führung mit seiner Sägeblattflachseite angedrückt wird Bei einer derartigen bekannten Vorrichtung ergibt sich
jedoch der Nachteil, daß eine Verschiebung des Sägeblattes in Querrichtung zur Zustellrichtung nicht
möglich ist, so daß eine genau exakte Vorgabebewegung um jeweils eine Zahnteilung erforderlich wird und
es hierbei nicht möglich ist, die auftretende starke Wärmeentwicklung vom Sägeblatt und von der
Schleifscheibe abzuführen und daher eine Steigerung der Geschwindigkeit des Schleifvorganges nicht möglich
ist.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, diese Nachteile zu beheben. Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, ein solches Verfahren zum Schärfen von Sägezähnsn von Längssägeblättern zu schaffen und
eine Längssägeblattaufnahmeeinrichtung an einer Sägeblattschleifmaschine zur Durchführung dieses Verfahrens
zu schaffen, bei dem das Längssägeblatt in bezug zur Schleifscheibe derart elastisch angeordnet ist, daß
dieses während der Schnittführung durch die Schleifscheibe nach der jeweiligen schrittweisen Vorgabe in
Achsrichtung des Längssägeblattes durch die Schleifscheibe während des Schleifvorganges in die richtige
Lage und Stellung gebracht wird, um es zu ermöglichen, beim Schleifvorgang einen nur geringen Wärmestau im
Längssägeblatt und in der Schleifscheibe zuzulassen, ein schnelleres Vorgeben des Längssägeblattes in Zustellrichtung
zu ermöglichen, und dadurch die Leistungsfähigkeit der Vorrichtung zu erhöhen und die Qualität
des Sehärfungsvorganges zu steigern.
Die: Aufgabe wird dadurch gelöst, daß beim Verfahren zum Schärfen von Sägezähnen von Längssägeblättern
das Längssägeblatt zunächst mit dem ersten Berührungspunkt in der Nähe der Zahnkrone an die
Profilschleifscheibe zugestellt wird und danach das in Längs- und Querrichtung schwimmend und gering
verschiebbar gelagerte Längssägeblatt durch die Profilschleifscheibe entgegen der Richtung des schrittweisen
Vorschubes zurückverschoben wird.
Es ist hierbei vorteilhaft, wenn nach dem erfolgten schrittweisen Vorschub des Längssägeblattes und dem
S ersten Zustellschritt des Längssägeblattes zur Profilschleifscheibe
das Längssägeblatt durch diese etwas gedreht wird.
Die Längssägeblattaufnahmeeinnchtung an der Sägeblattschleifmaschine
zur Durchführung dieses Verfahrens ist hierbei derart gestaltet, daß die Sägeblattrückseitenabstützung
aus einem im Bereich der Schleifscheibe angeordneten, unter Andruck einer Feder stehenden
Abstützteil besteht und als Führung der gezahnten Sägeblattkanten beiderseits der Schleifscheibe fest
is angeordnete Anlageteile vorgesehen sind
Durch eine solche zusätzliche elastische Spannvorrichtung zusammen mit der elastischen Spannvorrichtung
zum Festhalten des Sägeblattes an den Seitenflächen wird eine schwimmende Lage der Säge in bezug
zur Schleifscheibe gewährleistet
Es ist zweckmäßig, wenn der zusätzliche elastische Abstützteil aus einer abgefederten Hülse mit einer Rolle
besteht, wobei die Hülse am Ende einer hin- und hergehenden Stange gelagert ist, während das andere
2s Ende der Stange durch eine Einstellfeder abgestützt ist.
Eine solche Ausführung der zusätzlichen elastischen Spannvorrichtung weist eine einfache bauliche Gestaltung
auf und ermöglicht es, das Sägeblatt mit der gleichen Kraft an das elastische Abstützteil anzudrükken.
Es ist besonders vorteilhaft, wenn das in Richtung des axialen schrittweisen Vorschubes des Längssägeblattes
vor der Schleifscheibe angeordnete Anlageteil eine bei der schrittweisen Zustellung der Reihe nach mit jeder
Zahnkrone des Längssägeblattes in Wechselwirkung tretende und das Längssägeblatt während seiner
Zustellung etwas bremsende flach geneigte oder krummlinige Oberfläche aufweist.
Eine solche Gestaltung des Abstützteiles ermöglicht es, die Trägheitskräfte zu unterdrücken, welche
während der Vorschubbewegung des Sägeblattes entstehen, wenn in jeder Minute eine große Zähnezahl
(bis zu 500 Zähne je Minute) geschärft wird.
Es ist zweckmäßig, wenn das in Richtung des axialen schrittweisen Vorschubes vor der Schleifscheibe angeordnete
Anlageteil aus einem mit seiner Oberfläche mit den Zahnkronen des Längssägeblattes in Wechselwirkung
stehenden und parallel zu letzterem liegenden ortsfesten geradlinigen Teil besteht, der einen abgefederten
Teil trägt, der in der zur Längssägeblattbewegung senkrecht stehenden Richtung schwenkbar ist und
eine mit den Zahnkronen des Längssägeblattes in Wechselwirkung stehende flache geneigte oder krummlinige
Oberfläche aufweist.
Zweckmäßigerweise wird ein solches Anlageteil beim Schärfen von Sägeblättern' verwendet, deren Zahnteilung
kleiner als 6 mm ist oder bei denen eine bedeutende Metallmenge von der Zahnbrust abgeschliffen werden
muß.
6c Eine besondere Ausgestaltung der Erfindung Hegt
darin., daß beim Schärfen von Längssägeblättern, bei denen die Flächen der Zahnbrust und des Zahnrückens
verschieden lang sind und die an sich längere Zahnbrust sich in Richtung der schrittweisen Zustellung des
Längssägeblattes erstreckt, die Längssägeblattaufnahmeeinrichtung derart gestaltet ist, daß der zusätzliche
elastische Abstützteil in Richtung der schrittweisen Zustellung des Längssägeblattes vor der Schleifscheibe
angeordnet ist
Es ist vorteilhaft, beim Schärfen von Längssägeblättern, bei denen die Flächen der Zahnbrust und des
Zahnrückens verschieden lang sind und sich der kürzere Zahnrücken in Richtung der schrittweisen Zustellung
des Längssägeblattes befindet, die Längssägeblattaufnahmeeinrichtung so zu gestalten, daß der zusätzliche
elastische AbstUtzteil in Richtung der schrittweisen
Zustellung des Längssägeblattes hinter der Schleifscheibe angeordnet ist
Werden Längssägeblätter geschärft, bei denen die Flächen der Zahnbrust und des Zahnrückens gleich lang
sind, so ist zweckmäßigerweise die Längssägeaufnahmeeinrichtung derart gestaltet, daß der zusätzliche
elastische Abstützteil gerade gegenüber der Schleifscheibe angeordnet ist.
Durch eine solche Gestaltung des zusätzlichen elastischen Abstützteiles in bezug zur Schleifscheibe
wird eine verbesserte Wärmehaltung in der Schleifzone gewährleistet
Erfindungsgemäß ergibt sich die technische fortschrittliche Wirkung, daß der Schleifvorgang weit
schneller als bisher möglich durchgeführt werden kann, da das Längssägeblatt durch seine schwimmende
Einspannung in weit geringerem Maße einem Wärmestau ausgesetzt ist und das Schleifen der Zahnkanten
schneller erfolgen kann, da die Schleifscheibe die zu schleifende Zahnbrust bzw. den zu schleifenden
Zahnrücken nicht sofort mit dem vollen Profil erfaßt, da ein volles Erfassen derselben erst am Ende des in
Richtung entgegen dem schrittweisen Vorschub erfolgenden Rückbewegen des Sägeblattes stattfindet, so
daß hierdurch durch die nur teilweise Berührung der Schleifscheibe mit der zu schleifenden Zahnkante ein
geringerer Wärmestau auftritt und durch die schwimmende Lagerung die schrittweise Vorgabe des Längssägeblattes in seiner Achsrichtung weit schneller erfolgen
kann, da ein genaues schrittweises Vorgeben nicht erforderlich ist und ein zeitraubendes starres Festspannen des Längssägeblattes nach jeder schrittweisen
Vorgabe erübrigt wird, wobei dadurch, daß die Bewegung des Längssägeblattes in Richtung entgegen
dem axialen schrittweisen Vorschub des Längssägeblattes nur durch die Einwirkung auf das Sägeblatt mittels
der Schleifscheibe erzielt wird, im Ergebnis die zu schleifenden Zahnkanten mit größerer Geschwindigkeit
und besserer Qualität als das bisher möglich war, geschärft werden können. Demnach erfolgt beim
Schärfungsvorgang ein Obergang vom quergerichteten Schritt zum in Längsrichtung erfolgenden Schritt,
wodurch es ermöglicht wird, einen erheblichen technischen Fortschritt zu erzielen, der darin besteht, daß die
Arbeitsgeschwindigkeit erhöht werden kann und die Qualität des Schärfens wesentlich verbessert wird,
wobei es vorteilhaft ist, daß bei der Vorwärtsbewegung
des Längssägeblattes in bezug zur Schleifscheibe die Berührungsfläche derselben während des Schleifens
eines Zahnes sich ununterbrochen vergrößert
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt Es zeigt
Fig. 1 die Lage des Längssägeblattes in bezug zur
Schleifscheibe in schematischer Darstellung,
Fig.2 eine'Draufsicht auf die erfindungsgemäße
Längssägebiattaufhahmeemrichtung,
Fig.3 eine Seitenansicht der Längssägeblattaufnahmeeinrichtung mit einem Teilschnitt nach der linie
ΠΙΠΙ gemäß F ig. 2,
F i g. 5 die Lage der Anlageteile und des Längssägeblattes in bezug zur Schleifscheibe beim Schärfen der
Sägezähne in schematischer Darstellung,
S F i g. 6 die Lage der Anlageteile und der zusätzlichen Spanneinrichtung in bezug zur Schleifscheibe bei
Beginn des Schleifvorganges der Sägezähne,
F i g. 7 die Lage der Anlageteile bei Beendigung des Schärfvorganges der Sägezähne des Längssägeblattes,
ίο Fig.8 einen mit einer krummlinigen Oberfläche
gestalteten Anlageteil,
F i g. 9 einen zweiteiligen Anlageteil,
Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie X-X gemäß Fig. 9,
ij Fig. 11 die Lage des zusätzlichen elastischen
Abstützteiles bei Anordnung desselben in Richtung der schrittweisen Zustellung hinter der Schleifscheibe und
Fig. 12 die Lage des zusätzlichen elastischen Abstutzteiles bei Anordnung desselben gegenüber der
»ο Schleifscheibe.
Es wird ein Verfahren zum Schärfen von Sägezähnen von Längssägeblättern vorgeschlagen, bei dem das mit
seiner Längsachse quer zur Schleifscheibenebene liegende Längssägeblatt 1 für den Schärfvorgang in
parallel zur Schleifscheibenebene gehender Richtung an die dem Profil der Zähne angepaßte Profilschleifscheibe
2 zugestellt und nach dem Schärfen von Zahnbrust und Zahnrücken benachbarter, eine Zahnlücke bildender
Zähne in zur Schleifscheibe 2 radialer Richtung von
dieser zurückbewegt und dann das Längssägeblatt 1 in
Längsrichtung um eine Zahnteilung schrittweise vorgeschoben wird, wobei das Längssägeblatt 1 zunächst mit
dem ersten Berührungspunkt in der Nähe der Zahnkrone an die Profilschleifscheibe 2 zugestellt wird
und danach das in Längs- und Querrichtung schwimmend und gering verschiebbar gelagerte Längssägeblatt
1 durch die Profilschleifscheibe entgegen der Richtung des schrittweisen Vorschubes zurückverschoben wird.
Das Verfahren kann auch so gestaltet sein, daß nach
dem erfolgten schrittweisen Vorschub des Längssägeblattes 1 und dem ersten Zustellschritt des Längssägeblattes 1 zur Profilschleifscheibe 2 das Längssägeblatt
durch diese etwas gedreht wird.
Die Schleifscheibe 2 wird, um das Längssägeblatt 1
durch die Komponente Bder Schnittkraft Fin der der
schrittweisen Zustellung entgegengesetzten Richtung zu verschieben, so angeordnet, daß sich die Schleifscheibe 2 in dem Augenblick, in dem sie die Zahnfläche des zu
schärfenden Zahnes berührt, in der Nähe von dessen
Krone und in einem gewissen Abstand vom Zahnrücken
des Nachbarzahnes befindet, der in Richtung der schrittweisen Zustellung vor der Schleifscheibe 2 liegt
Zum Durchführen des erwähnten Verfahrens wird eine Längssägeblattaufhahmeeinrichtung an einer Säge
blattschleifmaschine vorgeschlagen, die folgenderma
ßen gestaltet ist:
Die Längssägeblattaufnahmeeinrichtung zum Schärfen der Zähne des Längssägeblattes weist ein Bett 3 auf,
auf dem eine Einrichtung 4 zum Arbeitsvorschub des
te Längssägeblattes in Richtung zur Schleifscheibe 2
angeordnet ist Die Schleifscheibe 2 ist an einem
ist
Zustellen in Richtung der Schleifscheibe angeordnet
Auf die (in der Zeichnung nicht dargestellten) in diesem Gehäuse befindlichen Führungen ist ein Gleitstück 7
aufgesetzt, an dem die elastische Spanneinrichtung 8
zum Festhalten der Säge an ihren Seitenflächen angebracht ist. Diese Einrichtung weist ein zweiteiliges
Gehäuse mit einem Oberteil 9 und einem Unterteil 10 auf. Diese Teile sind miteinander durch ein Gelenk U
verbunden und in bezug zueinander durch eine Feder 12 (F i g. 2) abgefedert, wobei die durch die Feder erzeugte
Einspannkraft kleiner ist als die Schnittkraft F(Fi g. 1). Durch die Anordnung einer solchen Feder ist es
möglich, das Längssägeblatt 1 ungehindert in dieser Vorrichtung zu verschieben.
Im Gehäuse der elastischen Spanneinrichtung 8 (Fig.2, 3) sind auf der Seite des Sägeblattes 1 am
Oberteils und am Unterteil 10 obere Führungen 13 bzw.
untere Führungen 14 befestigt, zwischen denen das
Längssägeblatt 1 hindurchgeführt ist In diesen Führungen sind Rollen 15 angeordnet, zwischen denen das
Längssägeblatt 1 verschoben wird. Die Rollen 15 sitzen in Lagern, die, um die Übersichtlichkeit der Zeichnung
nicht zu beeinträchtigen, in der Zeichnung nicht dargestellt sind. Die Führungen 13 und 14 können mit
dem Oberteil 9 bzw. mit dem Unterteil 10 des Gehäuses aus einem Stück hergestellt sein. In diesem Falle muß bei
Verschleiß der Reibflächen das ganze Gehäuse ausgewechselt werden.
Im Gehäuse der elastischen Spanneinrichtung 8 ist der zusätzliche elastische Abstützteil 16 zum Festhalten
des Längssägeblattes 1 an der Sägeblattrückseite eingebaut
Am Unterteil 10 des Gehäuses der elastischen Spanneinrichtung 8 äst ein Anlageteil 17 befestigt auf
dem die gezahnte Sägeblattkante des Längssägeblattes 1 aufliegt An der unteren Führung 14 ist außerdem ein
Anlageteil 18 angeordnet
Der zusätzliche elastische Abstützteil 16 besteht aus
einer abgefederten Hülse 19, in der auf der Seite des Längssägeblattes 1 auf einer Achse 20 eine Rolle 21
eingebaut ist die mit der Sägeblattrückseite des Sägeblatts 1 in Wechselwirkung steht Die Rolle 21 ist in
Lagern gelagert die, um die Übersichtlichkeit der Zeichnung nicht zu beeinträchtigen, in der Zeichnung
nicht dargestellt sind. Die abgefederte Hülse 19 weist am gegenüberliegenden Ende eine Aussparung 22 auf,
welche durch einen Deckel 23 abgedeckt ist In diese Aussparung ist das Ende einer Stange 24 geführt, auf der
eine Mutter 25 sitzt In dieser Aussparung befindet sich zwischen dem Boden derselben und der Mutter 25 eine
Feder 26.
Diese Feder ist in ihrer Federkraft so gewählt, daß das
Einspannen des Sägeblattes 1 gewährleistet ist ohne daß die Zahnkrone des Sägeblattes 1 beim schrittweisen
Vorschub der letzteren abgestumpft werd.n könne.
Durch diese Feder führt die Hülse auf der Stange 24 eine
Hin- und Herbewegung aus.
Die Stange 24 weist einen Vorsprung 27 auf, der so weit von der Stirnseite der Hülse 19 (von ihrem Deckel
23) entfernt ist daß auch bei der vordersten Lage der Hülse der Abstand zwischen den Anlageteilen 17, 18
und der Rolle 21 ausreichend ist ran das Sägeblatt
ungehindert verschieben zu können. Dieser Abstand wird durch die hochstzulässige Abweichung der
Sägeblattbreite vom Nennmaß bestimmt
Am Unterteil 10 des Gehäuses der elastischen Spanneinrichtung 8 ist ein Kragarm 28 angeordnet
wobei durch eine Bohrung desselben das andere Ende der Stange 24 geführt ist Dieses Ende der Stange 24
weist Längsnuten 29 auf, die mit einem Element 30 in Wechselwirkung stehen,<tarch das die Lage der Stange
24 in bezug zu den Anlageteflen 17 und 18 fixiert wird.
Das Element 30 besteht im vorliegenden Beispiel aus einer Schraube, die durch eine zweite Bohrung im
Kragarm 28 geführt ist und anderen Ende ein Handrad 31 sitzt.
S Auf der hin- und hergehenden Stange 24 befindet sich zwischen dem Vorsprung 27 und der in diesem
Ausführungsbeispiel aus einem Kragarm 28 bestehenden Gehäusewand eine Einstellfeder 32. Diese Einstellfeder
32 ist erforderlich, um zu gewährleisten, daß das
■ο Längssägeblatt 1 im voraus an die Anlageteile 17 und 18
angedrückt wird. Der Vorsprung 27 kann aus einer Buchse oder einer Mutter bestehen, die so gestaltet ist
daß sie an der Stange 24 befestigt werden kann.
Das in Richtung des schrittweisen Vorschubes des
is Längssägeblattes vor der Schleifscheibe 2 angeordnete
Auflageteil 18 weist eine flache geneigte Oberfläche 33 auf (Fig.4). Der Neigungswinkel « dieser Oberfläche
soll höchstens 14° betragen. Diese Neigung ist erforderlich, damit das Längssägeblatt 1 bei großer
schrittweiser Zustellgeschwindigkeit etwas gebremst werden kann. Hierdurch ist es möglich, die Zähne des
Längssägeblattes 1 in bezug zur Schleifscheibe zu orientieren, d.h., die Zähne des Längssägeblattes
können nicht an der Schleifscheibe 2 vorbeigleiten,
2s wodurch natürlich die Qualität beim Schleifen verbessert
wird.
Diese teilweise Bremsung wird durch die Komponente P\ (Fig.5) der Gegenkraft Fi des Anlageteils
hervorgerufen. Je größer der Neigungswinkel α ist um so größer wird die Komponente P\. Der Anlageteil leder in Richtung der schrittweisen Zustellung vor der
Schleifscheibe 2 ar geordnet ist und eine geneigte Oberfläche aufweist wird im kleinstzulässigen Abstand
von ungefähr ein oder zwei Sägeteilungen in bezug zui Schleifscheibe 2 angeordnet.
Die Krone jedes Sägezahnes wird so in bezug auf die geneigte Fläche des Anlageteiles 18 gestellt daß der
naheliegende Zahnrücken 34 des Nachbarzahnes sieb vom Anlageteil im Abstand //(Fig.6)befindet der uir
soviel größer ist als der Abstand h zwischen dei Oberfläche der Schleifscheibe 2 und dem vorderer
Zahnrücken 34 des zu schärfenden Zahnes, als die Summe der zulässigen Abweichung der Sägezahnteilung
vom Nennwert d. h.
H-h>2A (Fig.7),
wobei Σ Δ die Summe der zulässigen Abweichungen dei
Sägezahnteilung vom Nennwert ist
Eine derartige Anordnung der Zahnkronen de; Längssägeblattes 1 in bezug auf das Anlageteil 18 unc die Schleifscheibe 2 ist erforderlich, um ein Schärfei aller Zahnflächen, & h. vom Zahnbrust und Zahnrückei aller Zähne des Längssägeblattes 1 zu gewährleisten.
Eine derartige Anordnung der Zahnkronen de; Längssägeblattes 1 in bezug auf das Anlageteil 18 unc die Schleifscheibe 2 ist erforderlich, um ein Schärfei aller Zahnflächen, & h. vom Zahnbrust und Zahnrückei aller Zähne des Längssägeblattes 1 zu gewährleisten.
Die Oberfläche 36 (Fig.8) des in Wechselwirkunj
mit den Kronen der Sägezähne stehenden Anlageteile: 18 kann gekrümmt ausgeführt sein.
Werden Längssägeblätter mit einer Teilung voi
höchstens 6 mm geschärft oder wird an der Zahnbrus
eine größere Metallmenge ab am Zahnrücken abge
schliffen, so ist es zweckmäßig, den in Richtung de
schrittweisen Zustellung vor der Schleifscheibe ί angeordneten Anlageteil 37 (F i g. 9,10) aus zwei Teilet
38 und 39 auszuführen. Teil 38 besitzt eine flach« Oberfläche 40, die parallel zur gezahnten Sägeblattkan te veriäuft, wobei die Kronen der Sägezähne auf ihi
aufliegen. Dieser Ted! des Anlageteiles 37 ist starr an dei
unteren Führung 14 befestigt Der andere Teil 39 de
Anlageteiles 37 ist mittels eines Achsbolzens 41 so mi
709517/;
dem Teil 38 verbunden, daß der um diesen Achsbolzen gedreht werden kann. Außerdem ist durch den Teil 39
ein Achsbolzen 42 geführt, der in der unteren Führung 14 gelagert ist. Auf diesem Achsbolzen befindet sich
zwischen der unteren Führung 14 und der Stirnseite des Teiles 39 eine Feder 43. Der Teil 39 des Anlageteiles 37
weist eine geneigte Oberfläche 44 auf, auf der die gezahnte Sägeblattkante des Längssägeblattes 1 aufliegt.
Die Feder 43 drückt gegen die geneigte Oberfläche 44 des Anlageteiles 37 an die Säge an. Die Kraft, mit der
der Teil 39 des Anlageteiles 37 angedrückt wird, ist geringer als die Andruckkraft des zu·· zlichen elastischen
Abstützteiles 16. Zum Regulieren der Lage des Teiles 39 des Anlageteiles 37 dient eine Einstellmutter
45.
Die Oberfläche des Teiles 39 des Anlageteiles 37, die mit den Zahnkronen der gezahnten Sägeblattkante in
Wechselwirkung steht, kann krummlinig ausgeführt sein.
Um eine vorteilhafte Wärmehaltung in der Schleifzone der Sägezähr.e zu gewährleisten muß der zusätzliche
elastische Abstützteil 16 je nach Form und Anordnung der Flächen der Zahnbrust und des Zahnrückens relativ
zur Schleifscheibe 2 eingestellt werden.
Beim Schärfen von Bandsägen mit Zähnen mit
verschieden langen Zahnflächen, wenn die als längere Fläche gestaltete Zahnbrust 35 (F i g. 6) in Richtung der
schrittweisen Zustellung des Längssägeblattes 1 liegt, wird der zusätzliche elastische Abstützteil 16 in
Richtung der schrittweisen Zustellung vor der Schleifscheibe 2 angeordnet
Beim Schärfen von Längssägeblättern mit Zähnen mit verschieden langen Zahnflächen, wenn die als kürzere
Fläche gestalteten Zahnrücken 34 (F i g. 11) in Richtung
der schrittweisen Zustellung des Sägeblattes liegen, wird der zusätzliche elastische Abstützteil 16 in
Richtung der schrittweisen Zustellung hinter der Schleifscheibe 2 angeordnet Bei einer solchen Gestaltung
des zusätzlichen elastischen Abstutzteiles 16 wird in demjenigen Augenblick, in welchem die Schleifscheibe
2 die Zahnbrust im Punkt 47 berührt das Längssägeblatt in bezug zum Anlageteil 17 um einen
Winkel β gedreht Bei weiterem Einschneiden der Schleifscheibe 2 in die Fläche der Zahnbrust 35 wird
allmählich der Winkel β unter dem Einfluß der Schnittkraft und der Feder 26 des zusätzlichen
elastischen Abstützteiles 16 vermindert Beim Beendigen des Schärfens des Zahnrückens 34 und der
Zahnbrust 35 des Längssägeblattes 1 ist der Winkel β gleich NuIL Bei einer solchen Wechselwirkung der als
längere Fläche gestalteten Zahnbrust 35 mit der Schleifscheibe 2 wird Metall von demjenigen Teil der
Zahnbrust, der sich an der Zahnkrone befindet,
langsamer als auf der ganzen Länge der zu schärfenden
Zahnfläche abgeschliffen. Auf diese Weise wird an der
Zahnkrone eine vorteilhaftere Wärmehaltung erreicht
Beim Schärfen von Sägeblättern mit gleich langen Zahnflachen 46 von Zahnbrust und Zahnrücken
(Fig. 12) wird der zusätzliche elastische Abstützteil 16,
wie das aus Fig. 12 ersichtlich ist, gegenüber de,
Schleifscheibe 2 angeordnet Eine solche Anordnung des zusätzlichen elastischen Abstützteiles 16 ist für Sägen
mit gleich langen Flächen von Zahnbrust und Zahnrükken am zweckmäßigsten, jedoch kann der zusätzliche
elastische Abstützteil auch ebenso wie bei Sägeblättern mit verschiedener Länge von Zahnbrast und Zahnfläche
angeordnet werden.
Auf dem Bett 3 ist zum Zustellen des Sägeblattes 1 in Richtung zur Schleifscheibe 2 eine Einrichtung 4 (F i g. 2,
3) angeordnet Die Einrichtung 4 weist ein Gehäuse 6 auf, in dem sich die (in der Zeichnung nicht
dargestellten) Führungen befinden, auf denen das Gleitstück 7 verschoben wird, das über einen Pleuel 48
und eine im Gehäuse SO angeordnete Kurbel 49 mit einer Welle 51 verbunden ist die wiederum kinematisch
mit dem (in der Zeichnung nicht dargestellten) Antrieb
,o in Verbindung steht.
Das Gleitstück 7 ist, um die schrittweise Zustellung
des Sägeblattes 1 in bezug zur Schleifscheibe 2 zu ermöglichen, kinematisch über (in der Zeichnung nicht
dargestellte) Führungen mit einem Gleitstück 52 verbunden, das in einem Gehäuse 53 angeordnet ist,
welches aus einem Gußstück mit dem Unterteil 10 des Gehäuses der Längssägeblattaufnahmeeinrichtung 8
besteht
Das Gleitstück 22 ist kinematisch mit einer Zustellklinkensteuerung
54 verbunden, die auf dem Bett 3 aufgesetzt ist
Am Gleitstück 52 ist ein Halter 55 befestigt, in dem
auf einem Achsbolzen 56 eine abgefederte Klinke 57 sitzt, welche mit den Zähnen des Sägeblattes 1 in
Wechselwirkung steht.
Beim Orientieren der Fläche der Zahnrücken 34 des Längssägeblattes 1 in bezug zum Anlageteil 18 werden
die Endpunkte (die Totpunkte) der Bewegung der abgefederten Klinke 57 durch Verschieben der Zustellklinkensteuerung
54 in Führungen 58 bestimmt Die abgefederte Klinke 57 wird so angeordnet daß sie sich
im Abstand einer Zahnteilung oder zweier Zahnteilungen vom zu schärfenden Zahn befindet Eine solche
Anordnung der Klinke 57 ermöglicht es, die Leerhublänge derselben zu kürzen und die Anzahl der je
Minute zu schärfenden Zähne zu erhöhen, ohne hierbei die Qualität des Schärfens der Sägezähne zu vermindern.
Eine solche Anordnung der Klinke 47 wird bei der Durchführung des beschriebenen Verfahrens zum
Schärfen von Sägen ermöglicht
Die Zustellklinkensteuerung 54, das Gleitstück 52 und die Klinke 57 mit dem Halter 55 sind Bestandteile der
Einrichtung für die schrittweise Zustellung des Sägeblattes.
Die Wirkungsweise der Längssägeblattaufnahmeeinrichtung beim Schärfen der Zähne ist folgende:
Beim Drehen eines Handrades 60, das mit einem Exzenter 61 verbunden ist, welcher am Oberteil 9 des
Gehäuses der Längssägeblattaufnahmeeinrichtung S
angebracht ist, wird dieser Oberteil 9 und die Gelenke
11 geschwenkt Danach wird das Längssägeblatt 1 au!
die untere Führung 14 gelegt Gleichzeitig wird hierbei die Rolle 21 sowie zusammen mit ihr die abgefederte
Hülse 19 und die Stange 24 zurückgeführt, wöbe: die
EinsteOfeder 32 zusammengedrückt wird. Nach derr
Auflegen des Längssägeblattes 1 schiebt die Einstelle
der 32 die Hülse 19 mit der Rolle 21 in die frühere Lagt nach vorn und drückt das Längssägeblatt 1 an di<
Anlageteile 17 und 18 an. Dann wird der Oberteil 9 au
die Flachseite des Sägeblattes 1 hinabgeschwenkt
worauf mit Hilfe des Elementes 13 die Lage der hin- um hergehenden Stange 24 in bezug zu den Anlageteilen Ii
und 18 Fixiert wird. Nach Beendigung dieser Arbeitsvor
gänge wird das Längssägeblatt 1 an seiner Flachseil
zwischen der Rolle 15 und den Fuhrungen 13 und 1'
eingespannt Die Sägeblattrückseite sowie die gezahnt« Sägeblattkante des Längssägeblattes werden durch dei
zusätzlichen elastischen Abstützteil 16 sowie di<
5
Anlageteile 17 und 18 in ihrer Lage gehalten.
Ist das Längssägeblatt 1 eingespannt, so wird die Kurbel 49 der Einrichtung 4 zum Zustellen in Richtung
auf die Schleifscheibe auf die erforderliche Exzentrizität »«<
(F i g. 3) eingestellt, die entsprechend der Sägezahnteilung gewählt wird. Gleichzeitig wird automatisch
auch die Größe der schrittweisen Zustellung in bezug zur Schleifscheibe 2 eingestellt. Diese Zustellung soll
größer sein als die Sägezahnteilung, damit die Säge durch die Schnittkraft in der der schrittweisen
Zustellung entgegengesetzten Richtung um eine Strekke, die kleiner als die Sägezahnteilung ist, zurückgeführt
werden kann.
Ist das Längssägeblatt 1 eingelegt und die Einrichtung 4 zum Zustellen in Richtung zur Schleifscheibe sowie die
Einrichtung 59 für die schrittweise Zustellung eingerichtet, so wird die (in der Zeichnung nicht dargestellte)
Antriebseinrichtung der Maschine eingeschaltet, welche die Einrichtung 4 zum Zustellen in Richtung der
Schleifscheibe sowie die Einrichtung 29 für die schrittweise Zustellung in Bewegung gesetzt Außerdem
wird der (in der Zeichnung nicht dargestellte) Antrieb, der die Schleifscheibe in Drehung versetzt, eingeschaltet.
Das Längssägeblatt 1 wird durch die Einrichtung 4 zum Zustellen in Richtung der Schleifscheibe 2
verschoben. In demjenigen Augenblick, in welchem die Schleifscheibe 2 die Zahnbrust 35 im Punkt 47 berührt,
wird das Längssägeblatt 1 im Uhrzeigersinn in bezug zum Anlageteil 17 um den Winkel β gedreht Dieser
Winkel vermindert sich allmählich beim weiteren Einschneiden der Schleifscheibe 2 in die Zahnbrust 35
und wird bei Beendigung des Schärfens des Zahnrükkens 34 und der Zahnbrust 35 des Längssägeblattes 1
gleich Null. Daher erhält das Längssägeblatt 1 bei dei beschriebenen Anordnung in der Maschine eine
schwimmende Lage, die es ermöglicht, daß beinr Einschneiden der Schleifscheibe 2 die Komponente /
der Schnittkraft das Längssägeblatt 1 in der der schrittweisen Zustellung entgegengesetzten Richtung
um eine Strecke verschiebt, die kleiner als die Sägezahnteilung ist.
Nach Beendigen des Schärfens von Zahnrücken 34 und Zahnbrust 35 zweier Nachbarzähne des Sägeblattes
wird durch die Einrichtung 4 die Berührung zwischen dem Sägeblatt 1 und der Schleifscheibe 2 unterbrochen
Gleichzeitig verschiebt die Klinke 57 das Sägeblatt um
,5 eine Sägezahnteilung, d.h., es werden die nächsten
Zähne des Sägeblattes 1 zum Schärfen herangeführt.
Eine für Versuchszwecke angefertigte Maschine zum Schärfen von Längssägeblättern, die mit einer entsprechend
der vorliegenden Erfindung gestalteten Längssä-
geblättaufnahmeeinrichtung versehen war, wurde lange
Zeit Versuchen in der Industrie unterzogen, wobei nachgewiesen wurde, daß bei der Maschine nachstehende
Geschwindigkeiten beim Schärfen von Sägezähnen erreicht wurden:
a) bei 10 bis 12 mm Sägenteilung wurden 300 bis 400
Zähne je Minute geschärft,
b) bei 30 mm Sägenteilung wurden 200 Zähne je
b) bei 30 mm Sägenteilung wurden 200 Zähne je
Minute geschärft
Bei diesem Schärfverfahren ist die Qualität beim Schärfen von Zähnen bedeutend höher als beim Schärfen von Sägeblättern nach den bekannter Verfahren.
Bei diesem Schärfverfahren ist die Qualität beim Schärfen von Zähnen bedeutend höher als beim Schärfen von Sägeblättern nach den bekannter Verfahren.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Verfahren zum Schärfen von Sägezähnen von Längssägeblättern, bei dem das mit seiner Längsach- S
se quer zur Schleifscheibenebene liegende Längssägeblatt für den Schärfvorgang in parallel zur
Schleifscheibenebene gehender Richtung an die dem Profil der Zähne angepaßte Profilschleifscheibe
zugestellt und nach dem Schärfen von Zahnbrust und Zahnrücken benachbarter, eine Zahnlücke
bildender Zähne in zur Schleifscheibe radialer Richtung von dieser zurückbewegt und dann das
Längssägeblatt in Längsrichtung um eine Zahnteilung schrittweise vorgeschoben wird, dadurch
gekennzeichnet, daß das Längssägeblatt zunächst mit dem ersten Berührungspunkt in der
Nähe der Zahnkrone an die Profilschleifscheibe zugestellt wird und danach das in Längs- und
Querrichtung schwimmend und gering verschiebbar gelagerte Längssägeblatt durch die Profilschleifscheibe entgegen der Richtung des schrittweisen
Vorschubs zurückverschoben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem erfolgten schrittweisen
Vorschub des Längssägeblattes und dem ersten Zustellschritt des Längssägeblattes zur Profilschleifscheibe das Längssägeblatt durch diese etwas
gedreht wird.
3. Längssägeblattaufnahmeeinrichtung en einer Sägeblattschleifmaschine zur Durchführung des
Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, bei der das Sägeblatt schrittweise zur Profilschleifscheibe und
der Zahnform entsprechend zustellbar ist, mit einer gegen die Sägeblattseiten einwirkenden, das Zustellen gestattenden Einspannvorrichtung und einer
einstellbaren Abstützung für die Sägeblattrückseite sowie einer der gezahnten Sägeblattkante zugeordneten Führung, dadurch gekennzeichnet, daß die
Sägeblattrückseitenabstützung aus einem im Bereich der Schleifscheibe (2) angeordneten, unter
Andruck einer Feder (26) stehenden Abstützteil (16) besteht und als Führung der gezahnten Sägeblattkanten beiderseits der Schleifscheibe (2) fest
angeordnete Anlageteile (17, 18, 37) vorgesehen sind.
4. Längssägeblattaufnahmeeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche elastische Abstützteil (16) aus einer abgefederten Hülse (19) mit einer Rolle (21) besteht, wobei die
Hülse (19) am Ende einer hin- und hergehenden Stange (24) gelagert ist, während das andere Ende
der Stange durch eine Einstellfeder (32) abgestützt ist
5. Längssägeblattaufnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das in Richtung des axialen schrittweisen Vorschubes des Längssägeblattes (1) vor der
Schleifscheibe (2) angeordnete Anlageteil (18) eine bei der schrittweisen Zustellung der Reihe nach mit
jeder Zahnkrone des Längssägeblattes (1) in Wechselwirkung tretende und das Längssägeblatt
(1) während seiner Zustellung etwas bremsende flache geneigte (33) oder krummlinige (36) Oberfläche aufweist.
6. Längssägeblattaufnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das in Richtung des axialen schrittweisen
Vorschubes vor der Schleifscheibe (2) angeordnete Anlageteil (37) aus einem mit seiner Oberfläche mit
den Zahnkronen des Längssägeblattes (1) in Wechselwirkung stehenden und parallel zu letzteren
liegenden ortsfesten, geradlinigen Teil (38) besteht,
der einen abgefederten Teil (39) trägt, der in der zur
Längssägeblattbewegung senkrecht stehenden Richtung schwenkbar ist und eine mit den
Zahnkronen des Längssägeblattes (1) in Wechselwirkung stehende flache geneigte oder krummlinige
Oberfläche aufweist
7. Längssägeblattaufnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6 beim Schärfen von
Längssägeblättern, bei denen die Flächen der Zahnbrust und des Zahnrückens verschieden lang
sind und die an sich längere Zahnbrust sich in Richtung der schrittweisen Zustellung des Längssägeblattes (1) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß
der zusätzliche elastische Abstützteil (16) in Richtung der schrittweisen Zustellung des Längssägeblattes (1) vor der Schleifenscheibe (2) angeordnet
ist
8. Längssägeblattaufnahmeeinrichtung nach
einem der Ansprüche 3 bis 6 beim Schärfen von Längssägeblättern, bei denen die Flächen der
Zahnbrust und des Zahnrückens verschieden lang sind und sich der kürzere Zahnrücken in Richtung
der schrittweisen Zustellung des Längssägeblattes (1) befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der
zusätzliche elastische Abstützteil (16) in Richtung der schrittweisen Zustellung des Längssägeblattes
(1) hinter der Schleifscheibe (2) angeordnet ist.
9. Längssägeblattaufnahmeeinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6 beim Schärfen von
Längssägeblättern, bei denen die Flächen der Zahnbrust und des Zahnrückens gleich lang sind,
dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche elastische Abstützteil (16) gerade gegenüber der Schleifscheibe (2) angeordnet ist
Applications Claiming Priority (10)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SU1305033A SU327988A1 (ru) | 1969-02-19 | Способ наладки станка для заточки зубьев пил | |
| SU1305032A SU327977A1 (ru) | 1969-02-19 | Станок для заточки зубьев ленточных пил | |
| SU1305033 | 1969-02-19 | ||
| SU1305032 | 1969-02-19 | ||
| SU1308952A SU337247A1 (ru) | 1969-03-04 | Станок для заточки зубьев ленточных пил | |
| SU1308952 | 1969-03-04 | ||
| SU1308953 | 1969-03-04 | ||
| SU1308953A SU301023A1 (ru) | 1969-03-04 | Зажимное устройство к станкам для заточки и развода зубьев ленточных пил | |
| SU1378201 | 1969-12-08 | ||
| SU1378201 | 1969-12-08 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2007409A1 DE2007409A1 (de) | 1971-01-07 |
| DE2007409B2 true DE2007409B2 (de) | 1977-04-28 |
| DE2007409C3 DE2007409C3 (de) | 1977-12-22 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4009271A1 (de) * | 1989-04-04 | 1990-10-11 | Thoeress Dietmar | Vorrichtung zum gleichzeitigen schleifschaerfen der saegezaehne eines gattersaegeblattes |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4009271A1 (de) * | 1989-04-04 | 1990-10-11 | Thoeress Dietmar | Vorrichtung zum gleichzeitigen schleifschaerfen der saegezaehne eines gattersaegeblattes |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2035549A5 (de) | 1970-12-18 |
| DE2007409A1 (de) | 1971-01-07 |
| SE364656B (de) | 1974-03-04 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |