DE200728C - - Google Patents
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- DE200728C DE200728C DENDAT200728D DE200728DA DE200728C DE 200728 C DE200728 C DE 200728C DE NDAT200728 D DENDAT200728 D DE NDAT200728D DE 200728D A DE200728D A DE 200728DA DE 200728 C DE200728 C DE 200728C
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- ring
- rotor
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- rotor ring
- lubricating
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
- D01H7/52—Ring-and-traveller arrangements
- D01H7/56—Ring-and-traveller arrangements with freely-rotatable rings; with braked or dragged rings ; Lubricating arrangements therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein drehbar gelagerter Läuferring für Ringspinn-
und Ringzwirnmaschinen, der zur Aufnahme von Schmiermaterial gefäßförmig ausgebildet
ist. Von bekannten Ringen dieser Art unterscheidet er sich dadurch, daß nicht der
Lagerring des den Läufer führenden Ringteiles, sondern dieser Führungsring selbst
hohl gestaltet und so gelagert ist, daß das
ίο Schmiermaterial selbsttätig durch eine oder
mehrere Öffnungen der Läuferringwandung andauernd an die Reibungsstellen des Läufers
gebracht wird.
Die Selbstschmierung des Läuferringes geschieht zu dem Zwecke, eine größere Läufergeschwindigkeit
zu gestatten, als bisher bei massiven Läuferfingen mit Handschmierung
beim Spulenanfang zulässig war.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele im senkrechten bzw. wagerechten
Schnitt dargestellt.
Bei beiden Ausführungsformen sind sowohl der Läuferring als die Ringbankplatte
geteilt, ersterer um jeden Läuferringteil mit einer besonderen Geschwindigkeit drehen zu
können, letztere damit nicht bei jedem einzelnen Läuferring durch einen Flachring
o. dgl. Vorkehrung getroffen werden muß, um zu verhindern, daß der Fadenzug den Läuferring in die Höhe zieht. Durch das
Teilen der Ringbankplatte wird ferner erreicht, daß die Läuferringteile zwecks Reinigung
mit wenig Mühe zugänglich sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 besteht
der Läuferring aus dem oberen Teil a mit dem Flansch f und dem unteren Teil b
mit dem Flansch g. Die Flansche stehen mit oder ohne Zwischenlage aufeinander auf. Der
untere Läuferringteil b wird durch die Reibung des Läufers / an den Berührungsstellen
t und u umgedreht und veranlaßt durch die Reibung zwischen den geschmierten Flanschen
/und g auch den oberen Läuferringteil a zur Drehung, jedoch ist die Geschwindigkeit
des letzteren geringer als die der Drehung des Läuferringteiles b. Zur Erleichterung der
Drehung kann an dem Flansch/ eine Kugellagerung ρ vorgesehen werden und an dem
Flansch g eine Kugellagerung q, immerhin aber darf die Drehungsgeschwindigkeit des
Läuferringteiles b keine so große werden, daß die Fliehkraft das Austreten des Schmiermaterials
aus den Öffnungeu o1 und o2, welche unmittelbar über den Reibungsstellen t
und u angebracht sind, verhindert. Das Schmiermaterial wird bei \ zwischen die nach
aufwärts gerichtete Wandung des Läuferringteiles b und die nach abwärts gekehrte Wandung
d£s Läuferringteiles a ■ hineingegeben und wird, da sich α langsamer dreht als b,
durch das beständige Überwinden der Adhäsion und Kohäsion Pressungen bzw. Bewegungen
erleiden, welche ein Austreten durch die Öffnungen o1 und o2 veranlassen.
Die Ringbank besteht aus zwei übereinander befindlichen, durch Schrauben, Stifte o. dgl.
miteinander verbundenen Teilen in und η
mit der Rippe e. An der Bohrung des oberen Ringbankteiles m ist ein Ring d
befestigt, welcher beim Naßzwirnen das Wasser verhindert, zu den Kugeln zu gelangen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 und 3 hat der obere Läuferringteil α keinen
Flansch und ist somit — nach Wegnahme des Läufers / — herausziehbar, wodurch das
Füllen mit Schmiermaterial sehr erleichtert wird. Damit das letztere auch im oberen
Teile von α in der Nähe der Läuferberührungsstelle t bewegt und zum Austritt durch
die öffnungen ο1 veranlaßt wird, ist zwischen
α und b ein Ring c mit Flansch h eingeschaltet,
welcher keine direkte Läuferreibung auszuhalten hat und deshalb eine noch kleinere Umdrehungsgeschwindigkeit besitzt
als der durch die Läuferreibung umgetriebene Läuferringteil a. Der Läuferringteil b erhält
seine Drehung durch die Reibung des Läufers an der Stelle u, und weil sich b
schneller als α dreht, so wird auch durch die Öffnungen o2 Schmiermaterial an den Läufer
gelangen, α und b sind an vier Stellen durch Kugeln jp bzw. q, welche durch Federn
r bzw. s an die äußeren Läuferringwandungen gedrückt werden, in der Ringbankbohrung
gehalten. Um einerseits die Drehung der Kugeln ρ und q zu sichern,
andererseits aber ein zu schnelles Drehen der Läuferringteile α und b zu verhindern, sind
letztere an den Stellen, an welchen sie von den Kugeln berührt werden, am ganzen
Ringumfange oder an einem Teile desselben mit geringen Einbuchtungen k versehen, wie
aus Fig. 3 ersichtlich ist. ν und w bezeichnen U-fÖrmige Deckel, welche die Federn r
bzw. s umfangen.
Claims (5)
1. Drehbar gelagerter, selbstschmierender Läuferring für Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen,
dadurch gekennzeichnet, daß der Läuferring zur Aufnahme von Schmiermaterial gefäßförmig gestaltet ist
und die innere Ringwandung eine oder mehrere Öffnungen aufweist, durch die
das Schmiermaterial selbsttätig und andauernd an sämtliche Reibungsstellen des Läufers gelangen kann.
2. Läuferring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er aus zwei
mit verschiedener Geschwindigkeit drehbaren Teilen besteht, deren unterer einen nach oben offenen Hohlring bildet, in
welchem der obere Teil das Schmiermaterial bewegt.
3.' Läuferring nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere
Ringteil derart gelagert ist, daß er nach Wegnahme des Läufers sich ohne weiteres
herausziehen und mit Schmiermaterial füllen läßt.
4. Läuferring nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an die mit
einer oder mehreren Einbuchtungen versehene Ringwandung Stützkugeln elastisch angedrückt sind.
5. Läuferring nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring in
einer aus zwei oder mehreren übereinanderliegenden Platten bestehenden Ringbankschiene
gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200728C true DE200728C (de) |
Family
ID=463340
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200728D Active DE200728C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200728C (de) |
-
0
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