DE200699C - - Google Patents

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DE200699C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H83/00Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current
    • H01H83/14Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by imbalance of two or more currents or voltages, e.g. for differential protection

Landscapes

  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVs 200699 KLASSE 21 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. November 1906 ab.
Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, durch welche Isolationsfehler in elektrischen Leitungen angezeigt werden und, wenn die Stromverluste erheblich werden, das Abschalten der Leitungen veranlaßt wird. Bei diesen Vorrichtungen ist innerhalb einer Spule, die aus zwei von Strömen entgegengesetzter Richtung durchflossenen Drähten aufgewunden ist, eine Magnetnadel leicht drehbar gelagert. ίο Solange beide Drähte von Strömen gleicher Stärke durchflossen werden, heben sich ihre magnetischen Felder gegenseitig auf und die Magnetnadel bleibt in Ruhe. Führt dagegen ein Draht mehr Strom als der andere, so entsteht ein resultierendes Magnetfeld und lenkt die Magnetnadel aus ihrer Gleichgewichtslage ab. Der Ausschlag der Magnetnadel kann dazu benutzt werden, um einen Signalstromkreis oder den Auslösestromkreis eines Ausschalters zu schließen.
Die Erfindung betrifft die besondere Ausbildung der von der Magnetnadel überwachten Kontaktvorrichtung, durch die ein Signalstromkreis oder Ausschaltestromkreis geschlossen wird.
Auf der Zeichnung ist die neue Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Draufsicht auf die Vorrichtung,
Fig. 2 die Hälfte eines Längsschnittes nach Linie A-A der Fig. 1 in etwas vergrößertem Maßstabe bei fortgelassener Spule.
Die Achse des inmitten der Spule gelegenen Magnetes 3, an welchem ein Zeiger 4 35
befestigt ist (Fig. 2), ist einerseits in der Bodenplatte, andererseits in dem Joch 21 (Fig. ι und 2) gelagert; auf dieser Achse ist außerhalb des Spulenkörpers ein zweiter Magnet 20 (Fig. ι und 2) befestigt, der beim Ausschlagen aus der Gleichgewichtslage nach der einen oder der anderen Richtung auf einen der zwei in dem T-Stück 22, 23 gelagerten kleinen Magnete 25 einwirkt. Die einander zugekehrten Pole der Magnete 20 und 25 weisen gleiche Polarität auf, so daß sie sich abstoßen. Die Magnete 25 verharren im normalen Zustand vermöge ihrer Schwerkraft in der gezeichneten Mittelstellung, so daß ihre Achse der Spulenachse parallel gerichtet ist. Die beiden. Magnete 25 und die Kontakte 24 stehen miteinander in leitender Verbindung.
Stellen sich bei Auftreten eines kleinen Stromverlustes die Magnete 3 und 20 in die Richtung W-X ein, so wird der dem Pol W gegenüberliegende Pol des Magnetes 25 abgestoßen und dreht sich so, daß der am entgegengesetzten Ende angebrachte Kontakt mit dem an dem T-Stück 22, 23 isoliert befestigten Kontakt 26 in Berührung kommt. Hierdurch wird der durch eine besondere Stromquelle 28 gespeiste Stromkreis 26, 32, 31, 30, 29, 28, 33, 24, 25 geschlossen, und die Glocke 30 ertönt. Tritt ein größerer Stromverlust auf, der im Betriebe eine schwere Gefährdung des betreffenden Stromerzeugers oder Stromverbrauchers, ein Ver-
brennen der Drahtbewicklung o. dgl. zur Folge haben könnte, so stellen sich die Magnete 3 und 20 in die Stellung Y-Z ein. Der Magnet 25 wird nach der entgegengesetzten Seite abgestoßen und kommt mit dem isoliert am T-Stück 22, 23 befestigten Kontakt 27 in Berührung. Hierdurch wird der ebenfalls von der Stromquelle 28 gespeiste Stromkreis 27, 2,7, 36, 35> 34. 29, 28, 33, 24, 25 geschlossen und der Unterbrecher 35 betätigt, der die defekt gewordene Maschine selbsttätig außer Betrieb setzt.
Je nach dem Sinne der Ablenkung der Magnete 3 und 20 wird entweder der links oder rechts angeordnete Magnet 25 betätigt. Die Abmessungen der Magnete, ihre Lage gegeneinander sowie die Abstände der Kontaktklötze sind auf der Zeichnung nur schematisch wiedergegeben; die geeignetsten Verhältnisse werden durch Ausprobieren ermittelt. Um Justierungen an der fertigen Vorrichtung vornehmen zu können, können die Achsen der Magnete 25 auf dem T-Stück 22, 23 verstellbar sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Anzeigen von Isolationsfehlern in elektrischen Leitungen mit selbsttätiger Ausschaltung, bei der zwei zu einer Spule vereinigte, von Strömen entgegengesetzter Richtung durchflossene Leiter auf einen im Innern der Spule befindlichen Magneten einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber jedem der beiden Pole eines außerhalb der Spule auf der Drehachse des Magnetes angeordneten zweiten Magnetes (20) ein kleiner Magnet (25) ebenfalls leicht drehbar aufgehängt ist, derart, daß durch einen geringen Ausschlag des der Wirkung des Spulenfeldes unterworfenen Magnetes (3) je nach dem Ausschlagssinne der Pol eines der beiden kleinen Magnete nach der einen Seite, durch einen starken Ausschlag nach der anderen Seite abgelenkt wird und hierdurch im ersten Fall der Stromkreis einer Anzeigevorrichtung, im zweiten Fall der Auslösestromkreis eines Ausschalters geschlossen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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