DE2004609B2 - Gleichspannungswandler - Google Patents
GleichspannungswandlerInfo
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Description
Als Wechselrichter werden normalerweise statische Wechselrichter mit Thyristoren verwendet, die durch
entsprechende Impulse gesteuert werden. Um die
Phasenverschiebung der einen Wechselspannung ge-
40 genüber der anderen Wechselspannung zu erzielen, werden die Impulse des einen Steuergenerators ge-
Bei vielen Gleichstromverbrauchern ist es erforder- genüber denen des anderen Steuergenerators der
Hch, daß die Speisespannung einen konstanten Wert Wechselrichter verschoben. Dies geschieht in der
hat. Wenn solche Verbraucher aus einer Gleichstrom- Regel über einen Kondensator und einen veränderquelle
mit schwankender Spannung gespeist werden 45 liehen Widerstand. Eine solche Anordnung bewährt
sollen, ist eine Regeleinrichtung erforderlich, die aus sich bei reinen Wechselrichtern und Gleichspannungsder
schwankenden Gleichspannung eine konstante wandlern, die die volle Verbraucherspannung zu He-Gleichspannung
erzeugt. Wenn nun die erforderliche fern haben, sehr gut, da man mit einem Regelbereich
Speisespannung gleich der maximalen Spannung der von etwa 10° bis etwa 150° auskommt. Im Falle des
Gleichspannungsquelle ist, so muß beim Absinken 5° oben beschriebenen Gleichspannungswandlers treten
der Spannung an der Gleichspannungsquelle eine jedoch insofern Schwierigkeiten auf, da hier auch
weitere Spannung hinzugefügt werden, um die ur- der Fall eintritt, daß die Ausgangsspannung Null sein
sprünglich geforderte Spannungshöhe zu erhalten. muß, das heißt also, daß die beiden Wechselspannun-Diese
Zusatzspannung kann in bekannter Weise von gen um 180° in ihrer Phase gegeneinander verschoeinem
Gleichspannungswandler geliefert werden, der 55 ben sein müssen. Dies entspricht, unter Berücksichaus
der Gleichspannungsquelle gespeist wird und tigung der inneren Spannungsabfälle, einem Verabhängig
von der Spannung am Verbraucher die Schiebungswinkel von etwa 170°. Bei einem so
erforderliche Zusatzspannung liefert (USA.-Patent- großen Verschiebungswinkel neigt der geregelte
schrift 2 991 410). Steuergenerator zum Auskippen, und es können die
Es ist auch ein Gleichspannungswandler bekannt, 6o beiden Thyristoren eines Wechselrichters gleichzeitig
dessen Ausgangsspannung aus der Summe der Aus- zünden, was jedoch unbedingt vermieden werden
gangswechselspannungen zweier Wechselrichter ge- muß. Auch ist es wesentlich vorteilhafter, von einer
wonnen wird, von denen die eine abhängig von der Reglerphasenverschiebung Null auszugehen für die
Spannung am Verbraucher mittels einer Phasen- Ausgangsspannung Null und bei steigender Ausschieberanordnung
in ihrer Phasenlage gegenüber 65 gangsspannung des Gleichspannungswandlers die
der anderen Wechselspannung verschoben wird Phasenverschiebung des Reglers zu erhöhen. Eine
(USA.-Patentschrift 3 031 629). Reglerphasenverschiebung von 180° oder 170° läßt
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gleichspan- sich viel schwieriger verwirklichen.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch schaltet werden. Als Transformatoren können hierbei
gelöst, daß bei unwirksamer Phasenschieberanord- die Ausgangstransformatoren verwendet werden, die
nung die beiden Wechselspannungen um 180° gegen- üblicherweise in statischen Wechselrichtern enthal-
einander phasenverschoben sind. Es wird also bei ten sind.
dem Gleichspannungswandler gemäß der Erfindung 5 Die Erfindung soll an Hand der Figuren näher
von zwei Wecnselspannungen ausgegangen, die um erläutert werden.
180° gegeneinander in ihrer Phase verschoben sind. Fig. 1 zeigt die Anordnung, von der die Erfindung
Bei wirksamer Phasenschieberanordnung wird, aus- ausgeht;
gehend von dieser Phasenverschiebung von 180°, die Fig. 2 und 3 zeigen je eine Ausführungsform der
Phasenverschiebung vermindert oder gegebenenfalls io Erfindung.
auch erhöht. Wenn also die Gleichstromquelle genau Bei der Anordnung nach F i g. 1 wird der Verdie
am Verbraucher erforderliche Spannung liefert braucher 10 aus einer Gleichstromquelle, beispiels-
und somit der Gleichspannungswandler keine Zu- weise der Batterie 1, gespeist. Zur Erzielung einer
satzspannung zu liefern braucht, so ist die Phasen- konstanten Spannung am Verbraucher ist bei abschieberanordnung
im Gleichspannungswandler un- 15 sinkender Batteriespannung eine Zusatzspannung erwirksam,
und durch Addition der um 180° verscho- forderlich, welche von einem Gleichspannungswandbenen
Wechselspannung ergibt sich die Ausgangs- ler geliefert wird. Dieser Gleichspannungswandler
spannung Null. Bei sinkender Spannung an der enthält im wesentlichen zwei statische Wechsehich-Gleichstromquelle
muß eine steigende Zusatzspan- ter 2 und 3, die aus der Batterie 1 gespeist werden,
nung zu der Spannung der Gleichstromquelle addiert 20 Die beiden Wechselspannungen werden den Transwerden, die der Gleichspannungswandler liefert. Zu formatoren 8 und 9 zugeführt, über deren Sekundärdiesem
Zwecke wird die Phasenschieberanordnung wicklungen summiert und durch den Gleichrichtet
wirksam und verschiebt die eine Wechselspannung, mit nachgeschalteter Siebkette gleichgerichtet. Die
ausgehend von der ursprünglichen Phasenverschie- aus dem Gleichrichter 4 erhaltene Gleichspannung
bung von 180°, so daß sich eine geringere oder grö- 25 wird zu der Spannung der Gleichstromquelle 1 adßere
Phasenverschiebung ergibt. Durch Summierung diert. Die beiden mit Thyristoren arbeitenden stader
beiden Wechselspannungen ergibt sich nunmehr tischen Wechselrichter 2 und 3 werden durch einen
die gewünschte mehr oder weniger große Zusatz- Taktgeber 5 mit Impulsen gesteuert. Zwischen dem
spannung. Taktgeber S und dem Wechselrichter 3 ist der Pha-
Selbstverständlich muß hierbei der Regler des 30 senregler 6 eingeschaltet. Durch diesen werden die
Gleichspannungswandlers eine umgekehrte Funktion Impulse in ihrer Phase verschoben abhängig von der
haben. Beim Bekannten, wo beide Wechselspannun- Spannung am Verbraucher, die über die Fühlergen
normalerweise in Phase sind, muß bei einer leitung 7 auf den Phasenregler 6 einwirkt. Im Phahohen
Spannung am Verbraucher die Phasenver- senregler 6 ist angedeutet, daß bei steigender Fühlerschiebung
groß sein, damit sich eine geringe oder gar 35 leitungsspannung U die Phasenverschiebung <p der
keine Ausgangsspannung des Gleichspannungswand- Impulse größer wird. Wenn die Spannung U ihren
lers ergibt. Bei niedriger Spannung am Verbraucher maximalen Wert hat, muß die Phasenverschiebung
muß eine große Zusatzspannung geliefert werden 180° betragen, damit die Ausgangsspannung des
und dadurch die Phasenverschiebung im Regler ver- Gleichspannungswandlers Null ist.
mindert werden, so daß sich eine steigende Ausgangs- 40 In F i g. 2 ist die erfindungsgemäße Abwandlung spannung des Gleichspannungswandlers ergibt. des Gleichspannungswandlers nach Fig. 1 darge-
mindert werden, so daß sich eine steigende Ausgangs- 40 In F i g. 2 ist die erfindungsgemäße Abwandlung spannung des Gleichspannungswandlers ergibt. des Gleichspannungswandlers nach Fig. 1 darge-
Im Gegensatz hierzu muß bei dem Gleichspan- stellt, damit bei unwirksamem Phasenregler 6 eine
nungswandler gemäß der Erfindung der Regler so Verschiebung der beiden Wechselspannungen von
arbeiten, daß bei einer großen Spannung am Verbrau- 180° erzielt wird. Im vorliegenden Falle wird dies
eher die Phasenverschiebung gering oder Null ist 45 durch Gegeneinanderschalten der Sekundärwicklun-
und bei einer absinkenden Verbraucherspannung die gen der beiden Transformatoren 8 und 9 erzielt. Beim
Phasenverschiebung ansteigt. Dies läßt sich jedoch Phasenregler 6 ist angedeutet, daß dieser nunmehr
durch einfache schaltungstechnische Maßnahmen am umgekehrt arbeitet, das heißt, daß bei großer Fühler-Regler
erzielen. spannung die Phasenverschiebung durch den Phasen-
Wie oben bereits beschrieben, werden die beiden 50 regler klein ist oder Null wird, wodurch sich ein
Wechselrichter von einem Taktgeber mit Impulsen kleiner Ausgangswiderstand, eine kleine Impulsvergesteuert.
Hierbei wird der eine Wechselrichter direkt Schiebung und eine kleine Ausgangsspannung des
vom Taktgeber gesteuert und der andere über einen Gleichspannungswandlers ergibt. Umgekehrt wird bei
Phasenregler. Bei einer solchen Anordnung kann die großer Fühlerspannung ein großer Ausgangswider-Phasenverschiebung
der beiden Wechselspannungen 55 stand und eine große Impulsverschiebung durch den
um 180° in einfacher Weise so erzielt werden, daß Phasenregler 6 erzielt, so daß sich eine große Ausdie
vom Phasenregler zu den beiden Thyristoren des gangsspannung des Gleichspannungswandlers ergibt,
einen Wechselrichters führenden Steuerleitungen un- Die Schaltungsanordnung nach F i g. 3 zeigt eine
tereinander vertauscht werden. andere Ausführungsform der Erfindung. Hier wird
Die Summierung der beiden Wechselspannungen 60 die Phasenverschiebung bei unwirksamem Phasen-
wird unter anderem dadurch vorgenommen, daß diese regler 6 dadurch erzielt, daß die Anschlüsse vom
den Primärwicklungen von zwei Transformatoren zu- Phasenregler 6 an den beiden Thyristoren des Wech-
geführt werden, deren Sekundärwicklungen in Reihe selrichters 3 vertauscht sind. Auch hier ist die Pha-
geschaltet sind. In diesem Falle kann die Phasen- senverschiebung des Phasenreglers 6 bei großer Füh-
verschiebung um 180° dadurch erzielt werden, daß 65 lerleitungsspannung gering und bei kleiner Fühler-
die beiden Sekundärwicklungen gegeneinander ge- leitungsspannung groß.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Gleichspannungswandler, der ausgangsseitig Gleichstromquelle liegt und dessen Ausgangsspanmit
einer Gleichstromquelle und einem Gleich- 5 nung aus der Summe der Ausgangswechselspannunstromverbraucher
in Reihe geschaltet ist und gen zweier Wechselrichter gebildet ist, von denen die
eingangsseitig parallel zur Gleichstromquelle liegt eine abhängig von der Spannung am Verbraucher
und dessen Ausgangsspannung aus der Summe mittels einer Phasenschieberanordnung in ihrer Phader
Ausgangswechselspannungen zweier Wechsel- senlage gegenüber der anderen Wechselspannung
richter gebildet ist, von denen die eine abhängig " verschiebbar ist. Abhangig von der Spannung am
von der Spannung am Verbraucher mittels einer Verbraucher wird die eine Wechselspannung gegen-Phasenschieberanordnung
in ihrer Phasenlage über der anderen Wechselspannung; in ihrer^ Phase
gegenüber der anderen Wechselspannung ver- mehr oder weniger verschoben so daß sich bei der
schiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, Summierung der beiden Wechselspannungen eine
daß bei unwirksamer Phasenschieberanordnung 15 mehr oder weniger hohe Spannung ergibt, die als
die beiden Wechselspannungen um 180° gegen- Gleichspannung zu der Spannung der Gleichstromeinander
phasenverschoben sind. quelle addiert wird. Auf diese Weise kann die Spar-
2. Gleichspannungswandler nach Anspruch 1, nung am Verbraucher trotz schwankender Spannung
bei dem die beiden^ Wechselspannungen an den der Gleichstromquelle konstant gehalten werden, ua
Primärwicklungen je eines Transformators an- *° solcher Fall ist z. B. gegeben, wenn ein Verbraucher
liegen, deren Sekundärwicklungen in Reihe ge- aus einer Batterie gespeist werden soll. Durch die
schaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die fortlaufende Entladung der Batterie sinkt deren
beiden Sekundärwicklungen gegeneinander ge- Spannung, so daß em Spannungsausgleich erforderschaltet
sind. hch ist
3. Gleichspannungswandler nach Anspruch 1, *5 Der Gleichspannungswandler der zuletzt beschriebe!
dem der eine Wechselrichter von einem Takt- benen Art enthält also zwei Wechselrichter und
geber direkt und der andere Wechselrichter von einen Gleichrichter sowie eine Phasenschieberanordeinem
Taktgeber über einen Phasenregler ge- nung, die abhangig von der Spannung am Verbrausteuert
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aus- eher beeinflußt wird und die eine Wechselspannung
gänge des Taktgebers und des Phasenreglers so 3o in ihrer Phase gegenüber der anderen Wechselspanan
die zugehörigen Wechselrichter angeschlossen nung verschiebt. Wenn die Phasenverschiebung zwisind,
daß bei unwirksamem Pharenregler an den sehen den beiden Wechselnchter-Ausgangsspannun-Ausgängen
der Wechselrichter um 180° gegen- gen 0° beträgt, so addieren sich die beiden Spannuneinander
verschobene Wechselspannungen vor- gen, wenn die Phasenverschiebung 180 betragt, so
handen sind. 35 ergibt sich die Summenspannung Null.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| ES387847A ES387847A1 (es) | 1970-02-02 | 1971-02-01 | Mejoras en los convertidores de tesion continua. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2004609A1 DE2004609A1 (de) | 1971-08-12 |
| DE2004609B2 true DE2004609B2 (de) | 1972-09-21 |
Family
ID=5761173
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702004609 Pending DE2004609B2 (de) | 1970-02-02 | 1970-02-02 | Gleichspannungswandler |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2004609B2 (de) |
| ES (1) | ES387847A1 (de) |
Families Citing this family (1)
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-
1970
- 1970-02-02 DE DE19702004609 patent/DE2004609B2/de active Pending
-
1971
- 1971-01-28 CH CH128071A patent/CH524194A/de not_active IP Right Cessation
- 1971-02-01 ES ES387847A patent/ES387847A1/es not_active Expired
Also Published As
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|---|---|
| ES387847A1 (es) | 1973-05-16 |
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